„Oracle Processor“-Lizenzen: Übersicht über den Oracle Verbrauch nach Partitionierungsregel
- Partition auf Ebene des ESX-Hosts: Dieses Konzept, bei dem Administratoren die Host-Affinität und ähnliche Regeln nutzen, um eine VM auf einen einzelnen Server zu beschränken, gehört nicht zu den Regeln von Oracle für die „weiche“ Partitionierung, kann aber trotzdem ausgehandelt werden.
- Partition auf Clusterebene: Die ursprüngliche Regel von Oracle für die „weiche“ Partitionierung, die verlangt, dass alle Hosts im Cluster lizenziert werden müssen, wenn ein lizenzierbares Produkt auf einer der VMs im Cluster installiert ist.Tipp: Diese Position ist ein übliches Ergebnis der Verhandlungen und bildet die Basis für „Oracle Processor“-Berechnungen in den Management-Ansichten in FlexNet Manager Suite.
- Partition auf vCenter-Ebene: Als vCenter 5.1 vMotion in mehreren Clustern unterstützte, die von einem einzigen vCenter verwaltet wurden, verlangte die Regel von Oracle, dass alle vom vCenter verwalteten Hosts zu lizenzieren seien.
- Partition um alle vCenter herum: Als vCenter 6.0 vMotion zwischen vCentern unterstützte, verlangte die Regel von Oracle, dass alle Hosts in allen vCentern in Ihrem Rechenzentrum zu lizenzieren seien.
- Partition auf Ebene des Clusters mit Affinität: Dieses Konzept, bei dem Administratoren die Host-Affinität nutzen, um Verbrauch auf diejenigen Hosts in den Clustern zu beschränken, auf die installierte VMs zugreifen können, gehört nicht zu den Regeln von Oracle für die „weiche“ Partitionierung, kann aber trotzdem ausgehandelt werden.
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- Klicken Sie auf Bericht ausführen, um die Ergebnisse für alle „Oracle Processor“-Lizenzen anzuzeigen, die Software abdecken, die in vCenter-Clustern oder auf eigenständigen virtuellen Hosts ausgeführt wird.
Lesen des Berichts
Die folgenden Spalten sind verfügbar.
Spaltenname | Beschreibung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Kosten pro Berechtigung (Währung) |
Die Stückkosten pro Prozessorpunkt (oder für eine andere einzelne Berechtigung) für die aktuelle Lizenz; dabei handelt es sich um den ersten verfügbaren der folgenden Preise:
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Erhöhung Cluster zu vCenter (Währung) |
Die Kostendifferenz (Ihr zusätzlicher Kostenaufwand) für die Umstellung von der ursprünglichen Regel von Oracle für die weiche Partitionierung (an die Clusterebene gebunden) auf die Regel, die für VMware 5.0 (an die Ebene des vCenter-Servers gebunden) eingeführt wurde.. In der Regel werden diese Zusatzkosten durch ESX-Hosts in einem Cluster ausgelöst, deren VMs keinen Verbrauch für die Lizenz generieren. Die ESX-Hosts werden aber von einem vCenter verwaltet, das auch andere Hosts verwaltet, auf denen Verbrauch generierende VMs installiert sind. Nehmen wir beispielsweise die folgende Architektur:
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Kostendifferenz Cluster mit Affinität vs. Cluster (Währung) | Die Differenz zwischen den nominellen Kosten für die Lizenzierung nur der virtuellen Hosts in Clustern, auf die installierte und Verbrauch erzeugende VMs auf Basis der Affinitätsregeln zugreifen können, und den Kosten, die durch die ursprüngliche Regel von Oracle zur weichen Partitionierung (durch den entsprechenden Cluster begrenzt) anfallen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Erhöhung ESX-Host zu Cluster (Währung) |
Die Differenz zwischen den nominellen Kosten zur Lizenzierung nur der virtuellen Hosts, auf denen VMs das lizenzierte Produkte ausführen, und den Kosten, die durch die ursprüngliche Regel von Oracle zur weichen Partitionierung (an den entsprechenden Cluster gebunden) anfallen. Der Kostenunterschied entsteht durch die Anzahl der Hosts, die zwar zum Cluster gehören, die die lizenzierte Software auf den von ihnen gehosteten VMs aber nicht ausführen. |
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Erhöhung „vCenter“ zu „Alle vCenter“ (Währung) |
Die Kostenerhöhung (der zusätzliche Aufwand) durch den Umstieg von der Regel für die weiche Partitionierung für VMware 5.0 (Grenze auf Ebene des vCenter-Servers) zur Regel für VMware 6.0 (die all Ihre vCenter-Server einschließt). Dieser Kostenanstieg wird typischerweise durch (mindestens einen) ESX-Server ausgelöst, auf denen die Gast-VMs keinen Verbrauch für die Lizenz generieren (sagen wir gesteuert durch vCenter B, während ein anderes vCenter, vCenter A, eine oder mehrere VMs verwaltet, die Verbrauch für eben diese Lizenz generieren). Nehmen wir beispielsweise die folgende Architektur:
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Lizenzname | Die Lizenz, für die die Geräte in dieser Zeile Verbrauch aufgrund der auf ihnen installierten Oracle-Software generieren. Der Lizenzname kann in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Identifizierung geändert werden. |
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Lizenztyp |
Die Art der Lizenz, auf die in dieser Zeile Bezug genommen wird. Dieser Bericht ist auf Lizenzen des Typs „Oracle Processor“ beschränkt. |
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Punkte (Partition „Alle vCenters“) | Der berechnete Verbrauch für dieselben installierten Produkte, wenn die weiche Partition alle vCenter-Server in Ihrem Unternehmen einschließt (die Regel für die weiche Partitionierung, die Oracle für VMware 6.0 eingeführt hat). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Punkte (Clusterpartition) |
Dies ist der berechnete Lizenzverbrauch, wenn man sich auf eine weiche Partition einigt, deren Grenze auf Clusterebene gezogen wird (die ursprüngliche Regel von Oracle für die weiche Partitionierung). Da dies die Regel ist, die in den Management-Ansichten von FlexNet Manager Suite zugrunde gelegt wird, kennen Sie diese Verbrauchsangabe bereits aus Ihren Management-Ansichten dieser Lizenz. |
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Punkte (Partition des Clusters mit Affinität) | Der berechnete Verbrauch für dasselbe installierte Produkt, wenn die weiche Partitionierung für den Cluster die Regeln für die Host-Affinität der VMs berücksichtigt. Wenn ein Host in einem Cluster für VMs, auf denen das die Lizenz verbrauchende Produkt installiert ist, nicht zugänglich ist, löst der Host in diesem Partitionierungsszenario keinen Verbrauch aus. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Punkte (ESX-Partition) |
Der berechnete Verbrauch für nur die virtuellen Hosts, deren VMs die installierte Software auch tatsächlich ausführen. Dies entspricht der Situation, bei der Sie eine harte Partition auf Ebene des virtuellen Hosts durchgesetzt haben (auch wenn Oracle diese Regel für die Verbrauchsberechnung bei „Oracle Processor“-Lizenzen bisher nicht verwendet hat). Nehmen Sie diese als Ausgangspunkt für den Vergleich der Kosten, die bei Ihnen anfallen, zu den Kosten, die entstünden, wenn Sie nur die Hosts mit VMs lizenzieren müssten, auf denen die Software installiert ist und tatsächlich ausgeführt wird. |
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Punkte (vCenter-Partition) | Der berechnete Lizenzverbrauch, wenn man sich darauf einigt, die Grenze für die weiche Partition um einen vCenter-Server herum zu ziehen (die Regel für die weiche Partitionierung, die Oracle für VMware 5.0 eingeführt hat). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Herausgeber | Der Name des Softwareherausgebers (der für die Entwicklung und den Vertrieb verantwortlich ist), der in den Lizenzeigenschaften angezeigt wird. |
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Erworben | Die Anzahl der insgesamt für diese Lizenz erfassten Lizenzberechtigungen. Dies entspricht der Summe der Werte für Berechtigungen aus Kauf und Zusätzliche Berechtigungen, die in den Lizenzeigenschaften gespeichert sind. Dies entspricht der Anzahl der Lizenzberechtigungen, die Ihr Unternehmen verbrauchen darf. |
FlexNet Manager Suite (Standortgebundene Implementierung)
2023 R2