Cluster

In einem Computercluster werden mehrere Computer über ein speziell konfiguriertes LAN miteinander verknüpft, sodass sie als zentrales, leistungsfähiges System effektiv betrieben werden. Gegenüber den einzelnen Computern des Systems ermöglicht ein Cluster eine schnellere Verarbeitung, mehr Speicherplatz, eine bessere Datenintegrität, überragende Zuverlässigkeit und eine breitere Verfügbarkeit von Ressourcen.
Hinsichtlich der Softwarelizenzierung besteht das wichtigste Merkmal eines Clusters aus der Möglichkeit, virtuelle Computer von einem Host zu einem anderen innerhalb des Clusters zu verschieben, zusammen mit den Anwendungen, die auf diesen virtuellen Computern ausgeführt werden. Bei manchen Lizenzen ist diese Migration möglich (ohne dass weitere Berechtigungen notwendig werden), bei anderen nicht oder nur mit bestimmten Einschränkungen. IT-Asset-Management unterstützt die folgenden Clustering-Technologien:
  • VMware ESXi* vMotion-Cluster. Standardmäßig können virtuelle Computer auf jeweils andere Server in einem vMotion-Cluster migriert werden, sofern dies nicht durch Affinitätsregeln eingeschränkt wird.
  • Microsoft Hyper-V-Failovercluster. Microsoft gibt mithilfe von Affinitätsregeln (und Anti-Affinitätsregeln) vor, auf welche Hosts ein virtueller Computer verschoben (bzw. nicht verschoben) werden darf. Solange solche Regeln noch nicht vorgegeben wurden, verbleibt ein virtueller Computer jedoch auf dem ihm zugeordneten Host.

Informationen über Cluster können mit geeigneten Inventarisierungstools (wie ILMT) oder direkt über die Inventarisierungsstation importiert werden. Ferner können Sie Einzelheiten zu Clustern manuell eingeben. (Manuell eingegebene Informationen werden ggf. durch nachfolgende Importe von Inventardaten überschrieben.) Außerdem können Sie Affinitätsregeln festlegen, mit denen die Einstellungen in den Clustern gespiegelt werden. Affinitätsregeln wirken sich jeweils unterschiedlich auf verschiedene Lizenzen aus.

IT-Asset-Management (Cloud)

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* ESX vor Version 5.