Lizenzverletzung

Bei einer Lizenz liegt eine Lizenzverletzung vor, wenn die bislang in IT-Asset-Management verfügbaren Datensätze zeigen, dass mehr Berechtigungen verbraucht als erworben wurden oder anderweitig über zusätzliche Produktnutzungsrechte (z. B. Zweitnutzungsrechte) verfügbar sind. Eine nicht behobene Lizenzverletzung kann sich im Fall von Audits oder Rechtsstreitigkeiten als Compliance-Risiko erweisen. Für Lizenzen, bei denen eine Lizenzverletzung aufgetreten ist, sind folgende Aktionen möglich:
  • Die Berichtigung unvollständiger Kaufdatensätze.
  • Die Berichtigung veralteter Verbrauchsdatensätze (etwa durch die Überprüfung, ob Assets in IT-Asset-Management ausgemustert wurden, wenn die physischen Assets entsorgt wurden).
  • Ordnungsgemäße Berücksichtigung der Produktnutzungsrechte (wie Upgrades, Downgrades, Zweitnutzungsrechte usw.), die weitere Exemplare der Software abdecken können.
  • Legen Sie für Lizenzen, bei denen Systemvermessungen (True-ups) vorgenommen werden, eine Erinnerung fest, damit die erforderlichen Käufe zum True-up-Zeitpunkt gewährleistet sind. Für Lizenzen, bei denen True-ups vorgesehen sind, darf definitionsgemäß bis zum Zeitpunkt der nächsten Systemvermessung eine Lizenzverletzung vorliegen.
  • Senken Sie den Verbrauch mit Maßnahmen, die für den Lizenztyp geeignet sind, z. B. durch das Deinstallieren von Software bei Gerätelizenzen oder durch die Einschränkung des Benutzerzugriffs bei Benutzerlizenzen (bzw. bei manchen Lizenzen für virtualisierte Anwendungen).
    Hinweis: Bei manchen Lizenztypen ist es vorgeschrieben, dass Sie für die Dauer der Lizenzverletzung eine Gebühr entrichten. Achten Sie darauf, dass Sie die Lizenzbedingungen dahin gehend überprüfen.
  • Kaufen Sie zusätzliche Berechtigungen, um die Lizenzverletzung zu beheben.

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