Verwalten von anderen Datenbankverbindungen

IT-Asset-Management (Cloud)
Verwenden Sie dieses Vorgehen unter einem der folgenden Umstände:
  • Sie stellen eine Verbindung zu einer anderen Datenbank als Microsoft SQL Server (zum Beispiel einer DB2-Datenbank für einen ILMT-Adapter) her.
  • Es wurde ein benutzerdefinierter Connector für Sie vorbereitet.
  • Sie müssen zusätzliche Details für die Verbindungszeichenfolge angeben (etwa benutzerdefinierte Details des ODBC/.NET-Datenanbieters), die im Dialogfeld SQL Server Connection Properties (SQL-Server-Verbindungseigenschaften) nicht verfügbar sind.
Für manche Verbindungen müssen eventuell Treiber auf der Inventarisierungsstation installiert sein. So verlangen Verbindungen zu DB2 für einen ILMT-Adapter, dass entsprechende Treiber installiert sind. Schauen Sie auf jeden Fall unter Voraussetzungen für Inventarisierungsstationen nach.

Beginnen Sie den Vorgang von der Benutzeroberfläche der Inventarisierungsstation aus, bei der Sie sich unter Verwendung eines Kontos mit lokalen Administratorrechten angemeldet haben.

So verwalten Sie andere Datenbankverbindungen:

  1. Wählen Sie in der Benutzeroberfläche der FlexNet Beacon die Seite Inventory systems (Inventarisierungssysteme) aus.
  2. Wählen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Wählen Sie eine bereits vorher definierte Verbindung in der Liste aus, und klicken Sie auf Edit... (Bearbeiten), um die Einstellungen dieser Verbindung zu ändern.
    • Um eine neue Verbindung zu erstellen, Klicken Sie auf der rechten Seite der geteilten Schaltfläche New (Neu) auf den Abwärtspfeil, und wählen Sie die Option Other (Sonstige).
  3. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Werte in dem angezeigten Dialogfeld festzulegen (oder zu ändern):
    Steuerelement Kommentare

    Verbindungsname

    Ein aussagekräftiger Name für diese Verbindung, den Sie später in Listen leicht wiedererkennen. Der Name kann alphanumerische Zeichen, Unterstriche oder Leerstellen enthalten, muss aber entweder mit einem Buchstaben oder einer Zahl beginnen.

    Source Type (Quelltyp)

    Wenn Daten aus dieser Datenbank importiert werden, bestimmt der Wert in diesem Feld die zu verwendenden Importregeln.

    Wenn Sie benutzerdefinierte Importregeln verwenden, sind die benutzerdefinierten Datenbanktypen zur Auswahl verfügbar.

    Die Standardwerte in der Liste lauten wie folgt:

    • Altiris

      Verwenden Sie diesen Wert für Symantec™ IT Management Suite (ehemals Altiris)-Inventar.

    • App-V Standalone
      Verwenden Sie diesen Wert für die Verbindung zum Microsoft App-V-Anwendungsserver für den Import von App-V-Anwendungen und Nutzungsdetails.
      Hinweis: Bei Verwendung des App-V Standalone-Connectors wird der Import von App-V-Inventardaten aus Microsoft SCCM deaktiviert. Dadurch wird verhindert, dass die Inventardaten zu diesen Anwendungen im Lauf der Zeit an Qualität verlieren.
    • BigFix Inventory
      Verwenden Sie diese Option für den Import von Inventar von der BigFix-Plattform (zuvor unter mehreren Namen bekannt, darunter Tivoli Endpoint Manager und IBM BigFix) oder deren Komponente BigFix Inventory.
      Tipp: Wenn Sie diesen Connector verwenden und Ihre BigFix-Plattform auf einem Backend mit Microsoft SQL Server ausgeführt wird, stellen Sie eine Verbindung zur Datenbank mit der Bezeichnung BFEnterprise her.
    • Blade Logic Client Automation

      Verwenden Sie diesen Wert, um Inventardaten aus diesem BMC-Produkt (früher unter dem Namen Marimba bekannt) zu importieren.

    • BMC Atrium Discovery and Dependency Mapping

      Verwenden Sie diesen Wert für den Import von BMC Discovery.

      Hinweis: Erfordert die Installation einer Microsoft SQL Server-Zwischendatenbank, in der Regel auf dem Server der Inventarisierungsstation, sodass Daten temporär gespeichert werden können. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation, die im Download des BMC Atrium-Adapters enthalten ist.
    • Citrix XenApp (EdgeSight)

      Wählen Sie diesen Wert aus, um Ihren EdgeSight-Server anzugeben, wenn Sie Daten zur Anwendungsnutzung von den Citrix XenApp-Versionen 6.0 oder 6.5 erfassen.

      Tipp: Wenn Ihnen ein EdgeSight-Server zur Verfügung steht und über Ihre XenApp-Server (6.x) Anwendungen aus einer zentralen Dateifreigabe zur Bereitstellung an die Kunden gestreamt werden, empfiehlt es sich, dass Sie zwei separate Verbindungen erstellen, eine für EdgeSight und eine für den XenApp-Server-Agent. Bei gestreamten Anwendungen werden die Hauptanwendungsdetails, die von FlexNet Manager Suite zur Anwendungserkennung benötigt werden, nicht vom EdgeSight-System gemeldet. Der XenApp-Server-Agent hingegen kann diese Details aus der .profile-Datei der gestreamten Anwendung abrufen. In FlexNet Manager Suite werden die aus beiden Quellen eingehenden Daten automatisch zusammengeführt. So wird gewährleistet, dass die Nutzung der auf Ihre XenApp-Server gestreamten Anwendungen erkannt wird.
    • Citrix XenApp (Server Agent)

      Verwenden Sie diesen Wert, um Anwendungen zu inventarisieren, die über Citrix Virtual Apps (bisher XenApp) zur Verfügung gestellt werden. Dies erfordert die Installation einer Microsoft SQL Server-Zwischendatenbank, in der Regel auf dem Server der Inventarisierungsstation, sodass die Daten bereitgestellt werden können. Die Verbindungsdetails sind diejenigen für diese Stagingdatenbank. Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten zum XenApp-Server-Adapter in der PDF-Datei IT-Asset-Management-Referenzhandbuch zu Inventarisierungsadaptern und Konnektoren, die über die Startseite der Onlinehilfe aufgerufen werden kann.

    • Exchange ActiveSync

      Verwenden Sie diesen Wert, um mobiles Inventar aus Microsoft Exchange ActiveSync zu importieren (ohne Nutzung von Microsoft SCCM).

      Hinweis: Erfordert eine Stagingdatenbank, die nach Möglichkeit auf der Inventarisierungsstation installiert sein sollte.
    • HP Discovery and Dependency Mapping Inventory (DDMI)

      Verwenden Sie diesen Wert für Importe aus dem Tool Hewlett-Packard Discovery and Dependency Mapping Inventory.

      Hinweis: Erfordert eine Stagingdatenbank, die nach Möglichkeit auf der Inventarisierungsstation installiert sein sollte.
    • HP Universal Discovery
      Für Importe vom Hewlett-Packard Enterprise Universal Discovery-Tool (früher HP Universal Discovery).
      Hinweis: Erfordert eine Stagingdatenbank, die nach Möglichkeit auf der Inventarisierungsstation installiert sein sollte.
    • ILMT

      Verwenden Sie diese Option für Importe vom IBM License Metric Tool (ILMT) oder von TAD4D, wenn diese Produkte mit einer DB2-Datenbank verwendet werden.

    • ILMT SQL
      Verwenden Sie diese Option für Importe vom IBM License Metric Tool (ILMT) oder von TAD4D, wenn diese Produkte mit einer Microsoft SQL Server-Datenbank verwendet werden.
      Tipp: In einer Standardimplementierung kann SQL Server zwei Datenbanknamen für die Verbindung anbieten:
      1. TEMADB: Verwenden Sie diese Datenbank, wenn Sie ILMT- oder BigFix-Inventar nutzen, das über diesen Verbindungstyp importiert wurde.
      2. BFEnterprise: Verwenden Sie diese Option nicht für diesen Verbindungstyp (lesen Sie stattdessen die Informationen zum Verbindungstyp BigFix Inventory).
      Hinweis: Inventarisierte Geräte, die im ILMT als gelöscht markiert sind, werden nicht in IT-Asset-Management importiert, es sei denn, die beiden folgenden Bedingungen treffen zu:
      • Das ILMT ist für Berechnungen Ihres Sub-Capacity-PVU-Lizenzverbrauchs maßgebend.
      • Das inventarisiertes Gerät wurde erst innerhalb der letzten 90 Tage als gelöscht markiert (sodass es für einen Teil des aktuellen Berichtszeitraums Auswirkungen auf die Zahlen für den Spitzenverbrauch gehabt haben könnte).
      Ein „gelöschtes“ inventarisiertes Gerät, das unter diesen Bedingungen importiert wurde, wird im nächsten Berichtszeitraum, in dem es für die Berechnungen des Spitzenverbrauchs nicht länger relevant ist, automatisch wieder entfernt.
    • ManageSoft

      Verwenden Sie diesen Wert für Importe aus älteren ManageSoft- oder Flexera Inventory Manager-Datenbanken in Ihrem Unternehmen.

    • SCCM
      Verwenden Sie diesen Wert für Importe aus Microsoft SCCM- oder älteren Microsoft SMS-Datenbanken.
      Wichtig: Um von Microsoft SCCM gespeicherte Daten zu erfassen, muss das Konto auf der Inventarisierungsstation, die die Verbindung zur SQL-Serverdatenbank herstellt, Mitglied der Rolle db_datareader sein.
      Tipp: Wenn Sie auf das Problem stoßen, dass beim Durchführen von SCCM-Importen die Berechtigung zum Ausführen (EXECUTE) auf einigen SCCM-Datenbankobjekten verweigert wird, können Sie dieses Problem beheben, indem Sie der Rolle smschm_users in Ihrer SCCM-Datenbank das Dienstkonto hinzufügen. Die Rolle smschm_users gewährt dem Konto das Zugriffsrecht EXECUTE auf die SCCM-Datenbank.
    Verbindungszeichenfolge Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Geben Sie für benutzerdefinierte Datenbank-Adapter den Wert ein, der von Ihrem Flexera-Berater bereitgestellt wurde.
    • Geben Sie für ILMT (oder jede andere Verbindung, die Sie über die Seite Sonstige angeben,) eine Verbindungszeichenfolge ein.

    Eine typische Verbindungszeichenfolge für ILMT bei Verwendung einer DB2-Datenbank sieht ähnlich aus wie nachfolgend dargestellt (nur alles in einer Zeile):

    Provider=IBMDADB2.DB2COPY1;Password=Kennwort;Persist Security Info=True;User ID=fnmsservice;
    Data Source=TLMA;Location=Servername:50000;Extended Properties=""

    Dabei gilt Folgendes:

    • Der Wert Provider besteht aus:
      • Einem durch den Treiber bestimmten Buchstabensymbol mit fester Zeichenfolge (zum Beispiel IBMDADB2 bei Verwendung des IBM-Treibers oder DB2OLEDB bei Verwendung des Microsoft-Treibers)
      • Einem Punkt (Trennzeichen)
      • Der registrierte Name der Datenbankkopie (in der Regel TEMADB).
      Hinweis: Die Aufnahme des Namens des Datenbankexemplars ist möglicherweise nach der Anwendung von DB2 Version 9.7 Fix Pack 8 optional, seine Verwendung behebt jedoch ein früheres Problem beim Zugriff auf DB2.
    • Password ist das Kennwort, das die Inventarisierungsstation beim Zugriff auf die DB2-Datenbank verwenden sollte.
    • User ID (Benutzer-ID) ist der Kontoname, den die Inventarisierungsstation verwenden sollte, wenn sie auf die DB2-Datenbank zugreift (DATAACCESS(-Datenzugriffs)-Rechte sind erforderlich, da spätere Versionen des ILMT Datenbanktabellen verwerfen und neu erstellen).
    • Location beinhaltet den Namen des Servers, auf dem die Datenbank ausgeführt wird, und den Port für den Zugriff (normalerweise 50000, falls er nicht lokal neu konfiguriert wurde).
    Connection is in test mode (do not import results)
    kontrolliert das Hochladen und Importieren von Daten über diese Verbindung:
    • Wenn dieses Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Verbindung im Produktivmodus. Durch diesen Adapter gesammelte Daten werden auf den zentralen Server hochgeladen und (zu gegebener Zeit) dort in die Datenbank importiert.
    • Wenn das Kontrollkästchen aktiviert ist:
      • Der Adapter für diese Verbindung wird ausgeführt, und es werden Daten in die Zwischendatei im Stagingordner auf der Inventarisierungsstation geschrieben (%CommonAppData%\Flexera Software\Beacon\IntermediateData).
      • Das unmittelbare Hochladen, das normalerweise auf die Datensammlung folgt, wird unterdrückt, sodass Sie die Inhalte der Datei überprüfen können.
      • Der Nachführungsprozess, bei dem angehaltene Uploads erneut durchgeführt werden und der normalerweise über Nacht geplant ist, wird wie üblich durchgeführt, sodass die Datei auf den zentralen Server hochgeladen wird.
      • Auf dem zentralen Server werden die Datei-Inhalte verworfen (und nicht in die zentrale Datenbank importiert).
    Overlapping Inventory Filter (Filter für sich überschneidendes Inventar)
    Wenn Sie mehr als eine Inventardatenquelle nutzen, ist es möglich, dass sich die Inventardaten überschneiden (Datensätze zu denselben Endpunktgeräten in mehreren Inventarisierungstools). Da es zwischen den einzelnen Inventarisierungstools Unterschiede gibt, können die sich überschneidenden Inventardatensätze leicht unterschiedliche Daten enthalten. Auf der Nutzeroberfläche (von IT-Asset-Management) können Sie eine Inventardatenquelle als Primär festlegen. Die aus dieser Quelle stammenden Daten erhalten dann Priorität in Bezug auf die Hardware-Eigenschaften, die von anvisierten inventarisierten Geräten importiert wurden. Die hier zu treffende Auswahl stellt eine weitere Kontroll- und Steuerungsmöglichkeit dar, abhängig davon, ob die Daten dieser bestimmten Quelle als überholt anzusehen sind oder nicht. Es gibt die folgenden Unterschiede zu der Einstellung Primär:
    • Sie wird zuerst ausgewertet (bevor die Einstellung „Primär“ berücksichtigt wird) und kann daher sogar die Auswirkung der Einstellung Primär ändern. Es hat sich bewährt, darauf zu achten, dass die gewählte primäre Inventardatenquelle mit den folgenden Einstellungen nicht als „überholt“ markiert ist.
    • Sie wirkt sich nicht nur auf importierte Hardware-Eigenschaften, sondern auch auf Softwarebestand (Installationsprogramm-Nachweise, Dateinachweise usw.) folgendermaßen aus:
      • Bei zwei Inventardatenquellen (die beide nicht als „überholt“ betrachtet werden) besteht der gesamte Softwarebestand aus der Vereinigung (Zusammenführung) der Ergebnisse beider Quellen. Das ist dann hilfreich, wenn zwei verschiedene Inventarisierungstools verschiedene Schwerpunkte der Softwareerkennung haben: Durch die Vereinigung der Daten entgeht Ihnen kein zu lizenzierender Softwarebestand, weil ein Software-Inventarisierungstool etwas übersehen hat. Dieser Fall wird in einer stabilen Umgebung, in der mehrere Inventardatenquellen eingesetzt werden, als Normalfall betrachtet.
      • Wenn eine der beiden verfügbaren Quellen (durch eine der beiden folgenden Auswahlen) als überholt gekennzeichnet ist, werden all ihre sich überschneidenden Softwarebestandsdaten (auch der Hardwarebestand, aber hier geht es um den Softwarebestand) von einer möglichen Vereinigung der Datenquellen ausgeschlossen. Dieses Verhalten ist beispielsweise dann nützlich, wenn ein anvisiertes inventarisiertes Gerät von einer Inventardatenquelle zu einer anderen migriert wurde (vielleicht durch einen Wechsel des Büros), in dieser ersten Quelle jedoch noch nicht als veraltet eingestuft wurde. Angenommen auch die Anwendung MyApp wurde im Zuge des Büroumzugs vom inventarisierten Gerät deinstalliert. Dann möchten Sie nicht, dass der alte und überholte Datensatz von dieser Quelle darauf besteht, dass es eine Installation von MyApp gibt, wenn diese in Wirklichkeit nicht länger auf dem Gerät vorhanden ist. Natürlich hat es sich bewährt, das Gerät in dieser überholten Quelle als veraltet einzustufen, sodass sie nicht länger Inventardaten für dieses Gerät meldet, aber diese ersten beiden Einstellungen erlauben eine schnelle Überprüfung aller sich überschneidenden Daten von dieser Quelle, anstatt dass Geräte im Quellen-Tool einzeln auf „veraltet“ gesetzt werden müssen. Ein weiteres übliches Szenario ist zum Beispiel die stufenweise Migration von der alten Version Ihres gewählten Inventarisierungstools auf eine neuere Version (über eine neue Verbindung) und während der Übergangsphase sind beide Systeme noch aktiv. Wenn Sie die alte Version der Verbindung als „überholt“ kennzeichnen, hat das zur Folge, dass der alte Geräteimport für ein bestimmtes Gerät automatisch ersetzt wird, sobald ein entsprechender Datensatz im Inventar der neuen Version angezeigt wird, und dass sich Updates vollständig auf die neue Version Ihres Inventarisierungstools stützen.
    Die folgenden Einstellungen werden erst wirksam, wenn IT-Asset-Management die Datumsangaben für das Inventar eines Geräts aus dieser aktuellen Inventardatenquelle und für einen sich überschneidenden Datensatz aus einer anderen Inventardatenquelle vergleicht:
    • Das Inventar dieses Geräts aus dieser Datenquelle ignorieren: Wenn Sie für dasselbe anvisierte inventarisierte Gerät jüngere Inventardaten aus einer anderen Quelle haben, wird der Datensatz aus dieser Quelle komplett ignoriert. (Technisch gesehen wird der Gerätedatensatz aus der Staging-Tabelle in der Datenbank gelöscht und kann so niemals importiert werden.)
    • Das Inventar dieses Geräts ignorieren, wenn älter als nn Tage: Wenn Sie diese Option auswählen, werden sich überschneidende Inventardaten ignoriert, die durch diese Quelle vor mehr als der festgelegten Anzahl von Tagen vor dem Import erfasst wurden. Neuere sich überschneidende Daten werden trotzdem importiert und bei der Datenzusammenführung berücksichtigt.
      Tipp: Damit das Inventar immer auf dem neuesten Stand bleibt, hat dieses Steuerelement einen Maximalwert von 60 Tagen.
    • Inventar von dieser Quelle für mögliche Zusammenführung importieren: Wählen Sie diese Option (Standardeinstellung) aus, um festzulegen, dass sich überschneidende Inventardaten, die von dieser Verbindung erfasst wurden, nie als überholt zu betrachten sind. Dies ist die normale Betriebseinstellung, wenn Sie nicht vorhaben, den Übergang von einer Inventardatenquelle zu einer anderen zu verwalten. Mit dieser Einstellung werden sich überschneidende Datensätze auf die folgende Weise zusammengeführt:
      1. Wenn ein Datenpunkt in der als Primär gekennzeichneten Inventardatenquelle vorkommt, wird er verwendet.
      2. Wenn zwei gleichberechtigte Quellen unterschiedliche Angaben für das Inventarisierungsdatum aufweisen, wird der Datenpunkt aus den jüngeren Inventardaten genommen.
      3. Zum Auflösen des Konflikts wird die in der Datenbank hinterlegte Verbindungs-ID für diese Quelle verwendet (was normalerweise bedeutet, dass die am frühesten erstellte Inventardatenquelle Priorität hat).
  4. Klicken Sie auf Test Connection (Verbindung testen).
    • Wenn die Inventarisierungsstation mit den bereitgestellten Details erfolgreich eine Verbindung mit der festgelegten Datenbank herstellen kann, wird die Meldung Database connection succeeded (Datenbankverbindung erfolgreich) angezeigt. Klicken Sie auf OK, um die Meldung zu schließen. Klicken Sie auf Save (Speichern), um das Hinzufügen abzuschließen. Die Verbindung wird der Liste hinzugefügt (oder in der Liste aktualisiert).
    • Wenn die Inventarisierungsstation keine Verbindung herstellen kann, wird die Meldung Database connection failed (Datenbankverbindung fehlgeschlagen) mit dem Hinweis darauf angezeigt, warum diese Verbindung nicht hergestellt werden konnte. Klicken Sie auf OK, um die Meldung zu schließen. Geben Sie die Verbindungsdetails an, und testen Sie die Verbindung erneut.
    Sie können die Verbindungsdetails nicht speichern, wenn der Verbindungstest fehlgeschlagen ist. Wenn Sie den Verbindungstest nicht erfolgreich abschließen können, klicken Sie auf Cancel (Abbrechen), um das Hinzufügen dieser Verbindungsdetails abzubrechen.

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