Registerkarte „Allgemeine Angaben“ für Installationsprogramm-Nachweise

IT-Asset-Management (Cloud)
Zur automatischen Erkennung von Anwendungen aus der Bibliothek für die Anwendungserkennung werden die folgenden Eigenschaften von Installationsprogramm-Nachweisen verwendet. Denken Sie daran, dass die ersten drei dieser Eigenschaften Platzhalterzeichen enthalten können, um die Erkennung zu verallgemeinern:
  • Name
  • Version
  • Herausgeber
  • .Typ.
Auf der Registerkarte Allgemeine Angaben werden die Eigenschaften der ausgewählten Installationsprogramm-Nachweise angezeigt. Bei manuell angelegten Nachweisdatensätzen können Sie auf dieser Registerkarte diese Details festlegen oder ändern.
Tipp: Bevor Sie den neuen Nachweis erstellen, sollten Sie überprüfen, ob dieser Nachweis bereits vorhanden ist. Siehe Alle Installationsprogramm-Nachweise.
Feld Details
Name
Der Name des Installationsprogramm-Nachweises. Damit übereinstimmende Nachweise auf Geräten möglich sind, muss der Name mit dem MSI-Nachweis oder dem Namen in Programme hinzufügen/entfernen übereinstimmen.
Tipp: Wenn ein eingegebener Name in IT-Asset-Management nicht eindeutig ist, wird die Meldung Der Installationsprogramm-Nachweis ist bereits vorhanden angezeigt.

Der Name des Installationsprogramm-Nachweises wird aus nativen Paketierungstools auf dem jeweiligen Gerät ermittelt. Auf Windows®-Geräten beispielsweise zählen MSI-Informationen und Daten in „Programme hinzufügen/entfernen“ zu den Quellen. Wenn Sie auf den Hyperlink im Feld Name klicken, öffnet sich das Fenster mit den Eigenschaften dieses Installationsprogramm-Nachweises. In diesen Eigenschaften finden Sie auf der Registerkarte Geräte alle inventarisierten Geräte, auf denen der Installationsprogramm-Nachweis vorhanden ist.

Version

Geben Sie für die installierte Anwendung eine Version ein (mit der dieser Installationsprogramm-Nachweis verknüpft wird).

Bei manuell erstellten Datensätzen kann dieses Feld in den Eigenschaften des Dateinachweises auf der Registerkarte Allgemeine Angaben bearbeitet werden. Aus der Bibliothek für die Anwendungserkennung bezogene Nachweisversionen sind nicht bearbeitbar.
Hinweis: Durch falsches Bearbeiten einer Version kann der Inventarisierungsagent unter Umständen die mit dem Nachweis verknüpften Anwendungen nicht mehr erkennen. Wenn Sie die Versionsnummer ändern, achten Sie darauf, die Verbindung zur Anwendung zu prüfen, und vergewissern Sie sich, dass die Regel (oder die Platzhalterzeichen) auch für den geänderten Nachweis gilt.
Tipp: Auch wenn alle Nachweise eine eindeutige Version aufweisen sollten, können Sie sie mithilfe des Prozentzeichens % als Platzhalter mit einer Anwendung verknüpfen. Das Prozentzeichen (%) steht für null oder mehr Zeichen. So könnten die auf drei Computern für eine einzige Anwendung gemeldeten Nachweisversionen 10.1.123.0045, 10.1.126.0000 und 10.1.123.0048 lauten (z. B. für Service Packs und Hotfixes). Sie können diese Nachweise für die verknüpfte Anwendung zu einer einzigen Regel für Version 10.1.% zusammenfassen. Die Lizenzberechnungen verknüpfen dann alle drei Nachweise mit derselben Anwendung.
Hinweis: Außerdem werden Punkt- und Kommazeichen als gegenseitige Entsprechung gewertet. Es gibt kein einzelnes Platzhalterzeichen.
Herausgeber

Geben Sie einen Namen für den Herausgeber ein. Achten Sie darauf, dass der im Installationsprogramm-Nachweis angegebene Herausgeber mit dem Namen übereinstimmt, damit Ihre Regel dem im Inventar zurückgegebenen Installationsprogramm-Nachweis zugeordnet wird. Sie können in Ihrer Regel auch den Namen des Herausgebers verallgemeinern. So trifft etwa Microso% auf Microsoft und Microsoft Corp zu.

Typ

Die Art des Software-Installationsprogramms, das diesen Nachweis generiert hat, oder der Speicherort des Installationsprogramm-Nachweises. Dazu zählen etwa MSI, Programme hinzufügen/entfernen usw.

Beim Erstellen eines eigenen Installationsprogramm-Nachweisdatensatzes können Sie aus Folgendem wählen:
  • Programme hinzufügen/entfernen: die Informationen, die von dieser Windows®-Funktion erfasst werden.
  • ADDM: Anwendungsdetails, die von BMC Atrium Discovery and Dependency Mapping importiert werden.
  • Beliebig: von der Bibliothek für die Anwendungserkennung häufig verwendet, damit die Nachweise von einem beliebigen Installationsprogramm zugeordnet werden können.
  • App-V: Nachweise, die von der Management Server-Datenbank für die Microsoft-Plattform zur Anwendungsvirtualisierung erfasst werden (siehe Abschnitt App-V-Server-Adapter im PDF IT-Asset-Management-Referenzhandbuch zu Inventarisierungsadaptern und Konnektoren, das über die Startseite der Onlinehilfe verfügbar ist).
  • BEA: das eigene Installationsprogramm, das von BEA Systems entwickelt wurde (Anfang 2008 von Oracle gekauft).
  • Data Platform: die Nachweise wurden von Data Platform v5 (zuvor von BDNA, jetzt von Flexera) importiert. In der Regel handelt es sich dabei um eine Anwendung, die von Data Platform (das BDNA Normalize enthält) als auf inventarisierten Geräten in Ihrem Unternehmen installiert ermittelt wurde; da die Anwendung aber (noch) nicht von der Bibliothek für die Anwendungserkennung (ARL) erkannt wurde, kann es von IT-Asset-Management nicht als Anwendung erkannt werden. Abgesehen von lokalen Anwendungsdatensätzen, die Sie in Normalize v5 angelegt haben, können diese nicht erkannten Nachweisdatensätze nach den entsprechenden künftigen Updates der Bibliothek für Anwendungserkennung automatisch in erkannte Anwendungen umgewandelt werden.
  • DPKG: das Paketverwaltungsprogramm für Debian-basierte Systeme.
  • DSPMQ: Nachweise im Zusammenhang mit IBM WebSphere MQ zum Prüfen, ob das Server-Produkt oder das (kostenlose) Client-Produkt installiert ist.
  • FlexeraID: eine eindeutige ID, die für eine beliebige Anwendung generiert und einheitlich für mehrere Produkte von Flexera zur Anwendungspaketierung, Softwarelizenzoptimierung usw. verwendet wird. Dieser Wert wird automatisch auf nicht erkannte Installationsprogramm-Nachweise angewendet, die:
    • von Data Platform v5 importiert wurden
    • Elemente repräsentieren, die Data Platform v5 als Anwendungen erkennt, die in Ihrem Unternehmen installiert sind
    • in Data Platform v5 als in der herunterladbaren Bibliothek für die Anwendungserkennung (ARL) vorhanden verzeichnet sind, sodass sie eine bekannte Flexera-ID haben
    • derzeit keine Entsprechung in Ihrem lokal heruntergeladenen Exemplar der Bibliothek für Anwendungserkennung haben (was bedeutet, dass Ihre ARL veraltet ist und Sie auf den nächsten automatischen Update, der in der Regel wöchentlich durchgeführt wird, warten können)
  • HPUD: von HP Universal Discovery abgerufene Nachweise (siehe den Abschnitt zu HPE Universal Discovery Adapter in der PDF-Datei IT-Asset-Management-Referenzhandbuch zu Inventarisierungsadaptern und Konnektoren, die über die Startseite der Onlinehilfe verfügbar ist).
  • IA: Nachweise von InstallAnywhere (von Flexera).
  • IBMLS: Nachweise, die aus Importen vom IBM-Lizenzservice erstellt wurden.
  • IIM: Nachweise von IBM Installation Manager.
  • ILMT: aus der Datenbank von IBM License Metric Tool importierte Nachweise.
  • IPS: Nachweise von Oracle Solaris 11 Image Packaging System.
  • ISMP: Nachweise von InstallShield MultiPlatform (von Flexera).
  • LPP: Nachweise aus dem Installationsprogramm für lizenzierte Programmprodukte unter AIX (IBM).
  • MSI: Nachweise, die von Microsoft Installer in der Windows-Registrierung hinterlassen werden.
  • Oracle EBS Module: Nachweise für die Oracle E-Business Suite, die durch die Oracle-Selbstprüfung mit IT-Asset-Management erkannt werden.
  • Oracle FMW: Nachweise, die in der Sammlung Oracle Fusion Middleware von installierten Anwendungen erfasst wurden, einschließlich (beispielsweise) editionsspezifischer Nachweise für Oracle WebLogic Server.
  • OS X App: eine Anwendungsgruppe (Hierarchie aus Ordnern und Dateien) für Macintosh OS X.
  • OUI: Nachweise von Oracle Universal Installer.
  • RPM: Paketnachweise von dieser weit verbreiteten Installationstechnologie, die für viele GNU/Linux-Distributionen, AIX und Novell Netware verfügbar ist.
  • SD-UX: Nachweise aus dem Software Distributor für HP-UX (Hewlett-Packard).
  • Software-ID-Tag: Nachweise, die aus einer Software-ID-Tag-Datei (SWID-Tag) gemäß ISO 19770-2 gelesen werden.
  • SUNPKG: Nachweise aus einem Installationsprogramm unter Solaris (für das Paketformat SVR4). Ältere SVR4-Pakete, die mit dem Solaris 11 IPS-Tool installiert wurden, werden ebenfalls mit diesem Quellentyp erkannt und identifiziert.
  • Toad: Nachweise, die auf einem Windows-basierten Oracle-Server für Toad erfasst wurden, hauptsächlich durch Untersuchung der Datei SettingsLocations.ini. Dies ist derzeit der am häufigsten verwendete Nachweis zur Erkennung von Toad für Oracle.
  • Toad-Lizenz: Nachweise, die ebenfalls von einem Windows-basierten Oracle-Server erfasst wurden, auf dem Toad für Oracle installiert ist. Derzeit wird dieser Nachweistyp nicht zur Erkennung von Anwendungen in der Bibliothek für die Anwendungserkennung verwendet, aber der Nachweistyp bleibt zur Nutzung bei Bedarf in Ihren eigenen Erkennungsregeln verfügbar.
  • Universelle App: Nachweis einer Anwendung, die auf der Microsoft-Plattform für universelle Apps entwickelt wurde, weshalb diese Anwendungen auf mehreren Windows 10-Geräten ausgeführt werden dürfen wie Smartphone, Desktop, Konsole, holographische und IoT-Geräte (im Gegensatz zu älteren, von MSI installierten Windows-Anwendungen, die nur auf Geräten ausgeführt werden können, die mit der Wintel-Architektur erstellt wurden).
  • Unbekannt: wird für Nachweise verwendet, die keinem bekannten Installationsprogrammtyp entsprechen.
  • VMware: Anwendungsinformationen, die aus VMware VCenter importiert werden.
Quelle
Gibt den Ursprung eines Nachweisdatensatzes an:
  • Flexera: Der Nachweis wird in der Bibliothek für die Anwendungserkennung identifiziert und ist nur mit der identifizierten Anwendung verknüpft.
  • Flexera (erweitert): Der Nachweis wird in der Bibliothek für die Anwendungserkennung identifiziert, und ein Operator hat diesen Nachweis zusätzlich mit einem weiteren Anwendungsdatensatz verknüpft.
  • Lokal: Der importierte Nachweis hatte keine Entsprechung in der Bibliothek für die Anwendungserkennung oder der Nachweisdatensatz wurde manuell erstellt (bzw. von einer Kalkulationstabelle importiert). In diesem Fall können Sie den Datensatz einfach ändern oder löschen.
Aus der Bibliothek für die Anwendungserkennung bezogene Nachweise sind nicht bearbeitbar.
Hinweis: Benutzerrollen (Administrator, Benutzer mit Leserechten, Operator), die auf Anwendungsebene definiert sind, bestimmen die Bearbeitungsstufe.
Aktiv

Zeigt Ja an, wenn dieser Nachweis im für Ihr Unternehmen erfassten Inventar vorhanden ist, und Nein, wenn der Nachweis in der Bibliothek für die Anwendungserkennung vorkommt, aber durch das erfasste Inventar nicht gemeldet wurde.

Zugewiesen

Zeigt Ja an, wenn der Nachweis mindestens einer Anwendung zugeordnet werden kann, und Nein, wenn dies nicht der Fall ist. Die Zuweisung kann automatisch über Regeln der Bibliothek für die Anwendungserkennung oder manuell durch einen Operator erfolgt sein.

Ignoriert

Sie können dieses Kennzeichen so festlegen, dass der Nachweis für die Anwendungserkennung ignoriert wird. Das Kennzeichen ist weiterhin an die Anwendung angehängt, damit die Liste Nicht erkannte Nachweise nicht unnötig anwächst.

Wählen Sie aus der Dropdownliste Ignoriert entweder Ja oder Nein aus.
Achtung: Wenn Sie Ja auswählen, kann der Installationsprogramm-Nachweis nicht zur Anwendungserkennung und Lizenzberechnung verwendet werden.
Übereinstimmungen

Gibt an, wie oft der Nachweis in den Inventardaten gefunden wurde.

Diese Daten sind schreibgeschützt.

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