Systemeinstellungen: Registerkarte „Lizenzierung“

IT-Asset-Management (Cloud)

Auf der Seite Systemeinstellungen können Sie mithilfe der Registerkarte Lizenzierung globale Einstellungen für Sichtbarkeit und Abgleich von Lizenzen festlegen. Auf der Seite kann folgende Einstellung festgelegt werden:

Lizenzen und Lizenzanzahl

In diesem Abschnitt können Sie die Standardzugriffsrechte aufweichen, durch die gesteuert wird, welche Lizenzen mit der dazugehörenden Anzahl (an Berechtigungen, Installationen, Nutzungen) für Operatoren sichtbar sind. Standardmäßig können Operatoren mit Bereichseinschränkungen nur die Lizenzen anzeigen, für die Gruppen in ihrem Bereich zuständig sind. Dies bedeutet, dass Sie die Zuständigkeit für jede Lizenz, die für diese Operatoren mit Bereichseinschränkungen sichtbar sein soll, entsprechend zuweisen müssen, was zu einer mühsamen Aufgabe werden kann.

Wenn Sie die Aktivitäten von IT-Asset-Management-Operatoren nicht über Zugriffsrechte steuern, können Sie diese Einstellung ignorieren.

Tipp: Lizenzen, für die keiner Unternehmensgruppe die Zuständigkeit zugewiesen wird, sind für Operatoren mit Zugriffsbeschränkungen nicht sichtbar.

Dieses Feld kann einen der folgenden Werte annehmen:

  • Lizenzen im Besitz ihrer Gruppen, mit Anzahlen für nur diese Gruppen: Mit dieser Option stellen Sie das Standardverhalten wieder her. Die Zuständigkeit für eine Lizenz muss einer Unternehmensgruppe zugewiesen werden, die in den eingeschränkten Bereich fällt, in den der Operator mit Zugriffsbeschränkungen Einblick hat, damit er sie anzeigen kann.
  • Lizenzen im Besitz ihrer Gruppen, mit unternehmensweiten Anzahlen: Wählen Sie diese Option, um die Sichtbarkeitsbeschränkung für Lizenzen aufrecht zu erhalten, Operatoren jedoch das Anzeigen von Anzahlen für die Lizenz-Compliance im gesamten Unternehmen zu ermöglichen (Berechtigungen, Installationen, Nutzung). Diese Einstellung ist nützlich, wenn Sie die Sichtbarkeit von Lizenzen einschränken möchten, Operatoren jedoch Zuweisungen oder einzelne Zuordnungen unter Berücksichtigung der unternehmensweiten Auswirkungen durchführen können sollen.
  • Alle Lizenzen, mit Anzahlen nur für ihre Gruppen: Wählen Sie diese Option, wenn Sie die Namen von Softwarelizenzen nicht verbergen möchten, Operatoren mit Bereichsbeschränkung aber den Fokus auf ihre jeweiligen Verantwortungsbereiche legen sollen. Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie einer Lizenz keine Zuständigkeit zuweisen, damit sie für Operatoren mit Bereichsbeschränkung sichtbar ist.
    Tipp: Es gibt keine Option zum Überschreiben der Ansicht für alle Lizenzen und alle Anzahlen. Wenn Sie diese vollständige Sichtbarkeit gewähren möchten, entfernen Sie die Zugriffsbeschränkungen für Ihre Operatoren.

Abgleich

Markieren Sie das Kontrollkästchen Abgelaufene Lizenzen in Abgleich einschließen, um Lizenzen aufzunehmen, die im Lizenzabgleich (oder bei der Berechnung des Lizenzverbrauchs) ihr Ablaufdatum (Ablaufdatum) erreicht haben. Bei Abonnements (oder anderen, zeitlich begrenzten Lizenzen) handelt es sich beim Ablaufdatum um den Tag, an dem die aktuelle Lizenz abläuft. Dennoch können auch abgelaufene Lizenzen immer noch verwendet werden oder gültig sein, weshalb Sie diese vielleicht in den Lizenzabgleich aufnehmen möchten.

Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Abgelaufene Lizenzen in Abgleich einschließen, um Lizenzen, die ihr Ablaufdatum (Ablaufdatum) erreicht haben, aus dem Lizenzabgleich auszuschließen.

Hinweis: Lizenzen, für die der Wert Status auf Ausgemustert gesetzt ist, werden unabhängig von der hier gewählten Option immer vom Lizenzabgleich ausgeschlossen.

Berichts- und Archivierungseinstellungen für IBM

Dieser Abschnitt wird nur angezeigt, wenn Sie FlexNet Manager for Datacenters lizenziert haben, und nur dann, wenn IT-Asset-Management im Sub-Capacity-Modus betrieben wird und für die Sub-Capacity-Berechnungen des Verbrauchs von PVU-Punkten und der VPC-Zahlen zuständig ist (siehe Durchführung häufiger Scans für IBM).
Tipp: Dieses eine Steuerelement kontrolliert die Nutzung von IT-Asset-Management für alle IBM-Sub-Capacity-Lizenzberechnungen, darunter sowohl die Berechnungen von IBM PVU-Punkten als auch die Berechnungen von Virtual Processor Cores (VPC) für die Lizenzierung von Cloud Paks.
Dieser Abschnitt ermöglicht die detaillierte Verwaltung sowohl von Berichts- als auch von Datenaufbewahrungszeiträumen zur Meldung des Lizenzverbrauchs an IBM.
Tipp: Das Berichtsdatum, das Sie hier sehen, steuert die Ergebnisse, die in den Management-Ansichten in IT-Asset-Management angezeigt werden, und legt außerdem das Anfangsdatum fest, das für die Berichte IBM PVU-Lizenzverbrauch und IBM VPC-Lizenzverbrauch vorgeschlagen wird. Natürlich können Sie bei jeder Ausführung eines dieser Berichte die Berichtstermine anpassen, ohne dass Sie dafür Änderungen auf dieser Seite vornehmen müssen.

Weil der Sub-Capacity-Lizenzverbrauch für jede der drei Regionen, die zusammen den ganzen Planeten abdecken, unabhängig voneinander berechnet werden muss, wird als Stichzeit für die Datumsangaben in diesem Abschnitt Mitternacht UTC (= koordinierte Weltzeit) angenommen. Alle regionalen Verbrauchsdetails werden aus Gründen der Synchronität in UTC ausgearbeitet.

Die erste Wahl, nämlich die zwischen manuellem und automatischem Zeitraumwechsel, bestimmt, welche zusätzlichen Steuerelemente angezeigt werden:
  • Um Wechsel Ihres Berichtszeitraums manuell zu verwalten, wählen Sie Beginn des Berechnungszeitraums manuell festlegen. Es wird eine Datumsauswahl eingeblendet, in der Sie Ihr gewünschtes Startdatum eingeben oder auswählen können. Wenn Sie sich für diese Option entscheiden, hat es sich bewährt, zu dieser Seite zurückzukehren und den Beginn des nächsten Berichtszeitraums manuell festzulegen, wenn dieser fällig ist.
  • Um sich den Verwaltungsaufwand für das erneute Festlegen des Beginns jedes Berichtszeitraums zu sparen, wählen Sie die Option Beginn des Berechnungszeitraums automatisch anpassen. Es wird eine weitere Reihe Steuerelemente eingeblendet, in der Sie sowohl den Berichtszeitraum (in der Regel verlangt IBM einen Monat oder drei Monate) als auch das Startdatum für den aktuellen Berichtszeitraum festlegen können.
    Tipp: Auch wenn die Datumsauswahl per Voreinstellung auf das aktuelle Tagesdatum springt, können Sie frei ein beliebiges Datum auswählen, auch eines, das innerhalb des letzten Berichtszeitraums liegt. Dieses Steuerelement kann unabhängig von dem Datum eingerichtet werden, an dem Sie begonnen haben, IT-Asset-Management zur Berechnung von Sub-Capacity-Punkten zu verwenden (weitere Informationen finden Sie beim nächsten Steuerelement).

Natürlich werden die Werte für den höchsten Verbrauch für jeden neuen Berichtszeitraum neu festgelegt. Wenn Ihr neuer Berichtszeitraum beispielsweise am 1. Januar beginnt, wird nach dem nächtlichen vollständigen Abgleich für jede IBM-Region ein Höchstwert angezeigt, der am 1. Januar aufgetreten ist, und diese Werte brauchen keinen Bezug zu den Höchstwerten des vorangehenden Zeitraums zu haben. Denken Sie daran, dass das Datum mit Höchstwert den letzten Tag angibt, an dem der Spitzenverbrauch aufgetreten ist. In einer Umgebung mit immer gleichem Verbrauch schreitet das Datum des Höchstwerts weiter voran und entspricht immer dem Datum des gestrigen Tages (per Voreinstellung, genauer gesagt, dem Datum Ihres letzten Lizenzabgleichs). Erst wenn der Berichtszeitraum fortschreitet und Eingabeänderungen wirksam werden, kann der Verbrauch sinken, sodass sich das Datum mit Höchstwert nicht mehr ändert.

Da bei jedem vollständigen Abgleich auch die Zahlen des-Sub-Capacity-Verbrauchs für den gesamten Datenaufbewahrungszeitraum neu berechnet werden, werden alle Änderungen, die Sie für den Zeitraumwechsel vornehmen müssen, zu diesem Zeitpunkt berücksichtigt. Beispiel: Angenommen, in einer IBM-Region tritt am 2. Januar ein Höchstwert auf. Gestern war das Anfangsdatum Ihres Berichtszeitraums noch auf den 3. Januar gesetzt, sodass der Spitzenwert im vorhergehenden Berichtszeitraum auftrat. Heute haben Sie den Start Ihres Berichtszeitraums jedoch auf den 1. Januar korrigiert, und nach dem nächsten vollständigen Abgleich liegt der am 2. Januar aufgetretene Spitzenwert jetzt im aktuellen Zeitraum.

Mit der Option Alle Werte ignorieren vor dem: können Sie ein Umstellungsdatum festlegen, an dem Sie von der Berichterstellung durch das ILMT auf die Berichterstellung mithilfe von IT-Asset-Management umstellen, auch wenn diese Umstellung mitten in einem IBM-Berichtszeitraum vorgenommen wird. Beispiel: Angenommen Ihr Berichtszeitraum läuft ab dem 1. Januar 3 Monate. Am 15. Februar beginnen Sie mit der produktiven Nutzung von IT-Asset-Management als Ihren Sub-Capacity-Rechner. Geben Sie dieses Umstellungsdatum hier ein. Erstellen und archivieren Sie am Umstellungstag einen Bericht vom ILMT, der den Zeitraum bis zum laufenden Datum (1. Januar bis 14. Februar) abdeckt. Ab dem 15. Februar erfasst IT-Asset-Management alle relevanten Daten und Anfang April können Sie den entsprechenden Bericht (z. B. Verbrauch von IBM Cloud Pak-Lizenzen oder IBM PVU-Lizenzverbrauch) für den Teilzeitraum 15. Februar bis 31. März vorbereiten und archivieren. Wenn Sie diesen Bericht zusammen mit dem ILMT-Bericht für die erste Hälfte des Zeitraums einreichen, erreichen Sie eine vollständige Deckung mit einem klaren Schnitt am Umstellungsdatum.

Mit der Option Verlaufsdaten behalten für: verwalten Sie Ihren Datenaufbewahrungszeitraum (und damit den Datenbankspeicherplatz, der für historische (Verlaufs-)Daten verbundener Lizenztypen erforderlich ist). Auch wenn IBM normalerweise eine Datenaufbewahrung von 2 Jahren verlangt, bezieht sich diese Zahl auf die Archivierung von Ausgabeberichten für diesen Zeitraum. Diese Einstellung bezieht sich dagegen auf Roheingabedaten. Jedes Mal, wenn eine vollständige Compliance-Berechnung erfolgt (in der Regel über Nacht), wird der Sub-Capacity-Verbrauch (unter Verwendung der jüngsten verfügbaren Rohdaten) für den gesamten Datenaufbewahrungszeitraum neu berechnet. Wenn Sie den Standardberichtszeitraum von 3 Monaten verwenden, ermöglicht Ihnen die Voreinstellung, historische Daten für 180 Tage (6 Monate) aufzubewahren, Datenaktualisierungen (und neue Berichte) für den aktuellen Zeitraum und für den vorangehenden Zeitraum, d. h., Sie können den Bericht für den vorangehenden Zeitraum ohne Risiko während des aktuellen Zeitraums ausführen. Sie sollten diesen letzten Bericht für den vorangehenden Zeitraum jedoch vor Ende des aktuellen Zeitraums archivieren. (Wählen Sie alternativ Ihre eigene Einstellung, die zu Ihren Richtlinien für die Datenaufbewahrung passt und auf die Größe Ihrer Datenbank zugeschnitten ist. Sie können mit etwa 5 GB historischer Daten über einen Zeitraum von 6 Monaten rechnen, wenn es im Bestand etwa 10.000 Geräte gibt.) Beachten Sie, dass es sich hier um ein rollierendes Fenster handelt, sodass zu jeder vollständigen Compliance-Berechnung auch die Bereinigung alter Daten gehört, die jetzt nicht mehr in den Datenaufbewahrungszeitraum fallen.
Tipp: Die Berichte Verbrauch von IBM Cloud Pak-Lizenzen und IBM PVU-Lizenzverbrauch können nur Daten ab dem Beginn des Datenaufbewahrungszeitraums enthalten.
Wenn Sie mit allen Einstellungen auf dieser Registerkarte zufrieden sind, klicken Sie (in der Ecke unten rechts) auf Speichern.

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