Geräte – Registerkarte „Inventarisierte Geräte“

IT-Asset-Management (Cloud)

Die Registerkarte „Inventarisierte Geräte“ zeigt alle physischen und virtuellen Geräte, die mit dieser Anwendung verknüpft sind. In der Regel deshalb, weil eine Inventarisierung ergeben hat, dass die Anwendung auf diesen Geräten installiert ist.

Auf dieser Seite können Sie:
  • die Eigenschaften jedes Geräts in der Liste überprüfen, indem Sie das Gerät auswählen und auf Öffnen klicken. Oder klicken Sie einfach auf den Namen des Geräts.
  • den Wert im Feld Inventarisiertes Cloud-Lizenzmodell für inventarisierte Geräte überschreiben, indem Sie mindestens ein Gerät auswählen, bei dem für die Option Wird in der Cloud gehostet Ja angezeigt wird, dann auf die Schaltfläche Cloud-Lizemzmodell zuweisen klicken, um die Dropdownliste mit den möglichen Werten einzublenden, und schließlich den erforderlichen Wert auswählen (Details finden Sie in der Liste weiter unten). Die Änderung wird in der Spalte Angepasstes Cloud-Lizenzmodell sofort angezeigt. Denken Sie daran, auf Speichern zu klicken, um Ihre Änderungen zu übernehmen. Der übernommene Wert wird bei zukünftigen Berechnungen des Lizenzverbrauchs (beim nächtlichen Lizenzabgleich) verwendet.
    Einschränkung: Für die Schaltfläche Cloud-Lizemzmodell zuweisen gelten die folgenden Einschränkungen:
    1. Sie wird nur bei Operatoren angezeigt, deren Rolle das Recht Vorhandene Anwendung ändern für das Objekt „Anwendung“ einschließt.
    2. Sie steht nur bei den Anwendungen zur Verfügung, die für das Cloud-Lizenzmodell BYOL infrage kommen.
    3. Sie ist standardmäßig deaktiviert und bleibt deaktiviert, wenn ein Gerät ausgewählt wird, für das die Option Wird in der Cloud gehostet Nein anzeigt (was bedeutet, das Gerät befindet sich vor Ort). Das gilt selbst bei einem gemischten Gerätebestand.
    4. Die Schaltfläche wird nur aktiviert, wenn Sie ein oder mehrere Geräte aus der Liste auswählen, bei all denen die Option Wird in der Cloud gehostet Ja enthält.

In dieser Liste von inventarisierten Geräten sind die folgenden Spalten verfügbar. Einige werden standardmäßig angezeigt, andere sind über das Feld zur Spaltenauswahl verfügbar.

Spalte Beschreibung
Zugewiesener Benutzer

Der diesem inventarisierten Gerät zugewiesene Benutzer. Diese Zuweisung überschreibt den berechneten Benutzer.

Bearbeitbar in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Zuständigkeit im Feld Zugewiesen.

Berechneter Benutzer
Der Name des Benutzers, der bei den letzten 10 Inventarisierungen der häufigste Benutzer dieses inventarisierten Geräts war. Der Wert wird folgendermaßen berechnet:
  • Wenn nur ein einziger primärer Benutzer mit dem inventarisierten Gerät verknüpft ist, wird dieser erfasst.
  • Wenn mehrere primäre Benutzer mit dem inventarisierten Gerät verknüpft sind, wird der am häufigsten angemeldete Benutzer erfasst.
  • Ist dem inventarisierten Gerät kein primärer Benutzer zugewiesen, wird der zuletzt angemeldete Benutzer hier erfasst.

Der Wert dieses Feldes wird automatisch von IT-Asset-Management generiert.

Er ist nicht verfügbar, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft:
  • Sie erstellen manuell einen neuen Datensatz für ein inventarisiertes Gerät.
  • Das inventarisierte Gerät ist eine VDI-Vorlage.
  • Es gibt keine Inventardatenquelle, die dieses inventarisierte Gerät meldet (oder die Inventardatenquelle ist Manuell).
Kategorie

Die Kategorie dieses Geräts. In IT-Asset-Management können benutzerdefinierte Kategorien für die logische Gruppierung inventarisierter Geräte erstellt werden. Diese Kategorien existieren zusätzlich zu den Kategorien Typ des inventarisierten Geräts und Geräterolle. So können Sie beispielsweise Kategorien zum Unterscheiden zwischen Datenbankservern, Netzwerkservern oder Firewalls erstellen. Die benutzerdefinierten Kategorien haben keinen Einfluss auf den Lizenzverbrauch.

Kann in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Allgemeine Angaben geändert werden.

Gehäusenummer

Die für das Gerät gemeldete Gehäusenummer des Herstellers.

Der Wert kann (für manuell erstellte Datensätze) in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Allgemeine Angaben geändert werden.

Nicht verfügbar für inventarisierte Geräte des Typs Mobiles Gerät und Virtueller Computer.

Ermittlungsdatum
Gibt den ersten erfassten Zeitpunkt an, zu dem diese Anwendung auf dem Gerät installiert war. Das Ermittlungsdatum der Anwendung wird aus folgender Quelle abgerufen:
  • Einer Inventarisierungsquelle, falls verfügbar.
  • Ist der tatsächliche Installationszeitpunkt nicht verfügbar, wird in IT-Asset-Management der Zeitpunkt angezeigt, zu dem eine Installation erstmals im Inventar gemeldet (oder zugeordnet) wurde.
Domänenname
Der Name der Domäne, der das Computergerät angehört.
Tipp: Für besondere Zwecke erstellt Datensätze zeigen spezielle Werte an:
  • Ein Datensatz für ein Dummy-Gerät, das für Importe durch Ihren Connector zu Flexera SaaS Manager erstellt wurde, zeigt flexera.com an.
  • Ein Datensatz, der eine Oracle-Datenbank im Amazon Relational Database Service (RDS) repräsentiert, zeigt den vollständigen DNS-Alias (ohne den tatsächlichen Computernamen) an, etwa
    clv8xj7busyg.eu-west-1.rds.amazonaws.com

Kann für manuell erstellte Datensätze in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Allgemeine Angaben geändert werden. Der Wert wird vom eingehenden Inventar (dauerhaft) überschrieben und ist danach schreibgeschützt.

Gehostet in/von

Zeigt an, ob sich das inventarisierte Gerät lokal vor Ort (die Voreinstellung, die bedeutet, dass sich das Gerät im eigenen Unternehmen befindet) oder in einer Cloud befindet, die von einem bestimmten Clouddienstanbieter betrieben wird. Bei manchen Clouddienstanbietern (wie AWS und Azure) wird der Wert für Gehostet in/von automatisch durch das Inventar festgelegt. Bei anderen Clouddienstanbietern müssen Sie manuell eine Auswahl treffen.

Wird in der Cloud gehostet

Zeigt Nein an, wenn die Spalte Gehostet in/von den Wert Standortgebundene Implementierung enthält, und Ja, wenn das Gerät in einer von einem beliebigen Anbieter unterstützten Cloud gehostet wird. Diese Spalte erleichtert das Filtern der Geräteliste, um alle virtuellen Geräte anzuzeigen, die von einem der Clouddienstanbieter gehostet werden, dessen Dienste Sie in Anspruch nehmen. Weitere Informationen zum Filtern finden Sie unter Hinzufügen eines einfachen Filters.

Instanz

Die Informationen in dieser Spalte sind nur relevant, wenn die Anwendung eine Oracle®-Datenbank ist. Ist dies der Fall, wird der Name einer auf dem Gerät installierten Instanz der Datenbank angezeigt.

Inventarisiertes Cloud-Lizenzmodell
Kann die Art der Cloud-Lizenzierung anzeigen, die bei der Inventarisierung gemeldet wurde. In vielen Fällen bleibt diese Spalte leer und es wird nur für inventarisierte Geräte ein Wert vorgegeben, die durch den Azure-Connector ermittelt wurden, und auch nur, wenn Sie die Geräte in Azure so konfiguriert haben, dass sie den Azure-Hybridvorteil nutzen. Mögliche Werte sind:
  • Leer: Das Gerät in dieser Zeile wurde nicht durch den Azure-Connector inventarisiert.
  • BYOL: „Bring Your Own License“, was bedeutet, dass Sie Lizenzberechtigungen, die ursprünglich erworben wurden, um standortgebundene Installationen zu autorisieren, zweckentfremdet haben, damit sie jetzt Installationen abdecken, die von dem Clouddienstanbieter gehostet werden.
    Tipp: Um für BYOL in Frage zu kommen, müssen Ihre Lizenzberechtigungen durch eine aktuelle Software Assurance gedeckt sein.
  • PAYG: „Pay As You Go“, was bedeutet, dass der Clouddienstanbieter die entsprechende Software lizenziert und sich die Kosten in Ihrem Cloud-Abonnement widerspiegeln; typischerweise wird im Sekundentakt abgerechnet, damit Sie nur die auch genutzte Zeit bezahlen (Sie dürfen nicht zulassen, dass diese Instanzen Ihre erworbenen Lizenzberechtigungen verbrauchen, was per Voreinstellung auch nicht der Fall ist).
    Tipp: Achten Sie darauf, diesen Instanzen keine Lizenzberechtigungen zuzuordnen, da eine Zuordnung einen Lizenzverbrauch auslösen kann.
  • Unbekannt: Es gibt keine ausreichenden Nachweise im eingehenden Inventar, um zu ermitteln, wie die Software lizenziert wird (diese Instanzen generieren per Voreinstellung Verbrauch für Ihre standortgebundenen Lizenzen, um das Risiko der Non-Compliance im Falle eines Lizenzaudits zu minimieren).
    Tipp: Wenn Sie über weitere Informationen verfügen, können Sie den Status Unbekannt mit einem der oben erläuterten Werte überschreiben.
Typ des inventarisierten Geräts
Gibt den Typ des inventarisierten Geräts an. Dies kann einer der folgenden Werte sein:
  • Cluster: Ein Cluster aus mehreren Computern, in der Regel von Kubernetes verwaltet und mit Verbrauch, der vom IBM-Lizenzservice gemeldet wird (der keine weitere Aufschlüsselung zum Beispiel nach einzelnen Hosts oder VMs im Cluster zulässt).
  • Computer: Ein Gerät mit Rechenleistung wie ein Desktop, ein Laptop, eine Workstation oder ein nicht virtualisierter (physischer) Server.
  • Mobiles Gerät: Ein mobiles Gerät, z. B. ein Tablet oder Smartphone.
  • Produkt: Kein Gerätetyp, sondern ein Pseudo-Wert, der nur für „IBM VPC“-Lizenzen verwendet wird, um Zeilen zu identifizieren, die das lizenzierte IBM-Produkt enthalten. Dieser Wert wird nur eingeblendet, wenn für die Bundle-Verbrauchsregeln (in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Nutzungsrechte und Regeln unter Regeln für den Lizenzverbrauch) die Option Verbrauch für jedes Produkt auf einem Gerät ausgewählt ist.
  • Remotegerät: Das Gerät ist ein Remotegerät (das nicht im Inventar aufgeführt wird), von dem bekannt ist, das es auf virtuelle Anwendungen zugegriffen hat. Dieser Wert wird automatisch erstellt.
  • VDI-Vorlage: Die VDI-Vorlage, von der die Instanz des virtuellen Desktops erstellt wird, auf die über ein inventarisiertes Gerät zugegriffen wird (siehe Vorlagen für virtuelle Desktops). Dieser Wert wird automatisch erstellt.
  • Virtueller Computer: Ein virtueller Computer, der auf einem physischen Hostcomputer ausgeführt wird. Auf einem physischen Host können mehrere virtuelle Computer mithilfe von Virtualisierungstechnologien von VMware, Oracle, Microsoft usw. ausgeführt werden. Beachten Sie, dass dieser Wert auch verwendet wird, wenn es sich um einen Datensatz handelt, der zur Repräsentation einer Oracle-Datenbank generiert wurde, die auf einem Amazon Relational Database Service (RDS) ausgeführt wird.
  • VM-Host: Ein physischer virtueller Host, auf dem ein oder mehrere virtuelle Computer mit Virtualisierungstechnologien, z. B. von VMware, ausgeführt werden.

Kann in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Allgemeine Angaben im Feld Typ des inventarisierten Geräts bearbeitet werden. Dieser Wert kann von eingehendem Inventar überschrieben werden.

Datum der letzten Nutzung
Sofern ein Inventarisierungstool entsprechende Daten gemeldet hat, enthält diese Spalte das Datum, an dem diese Anwendung zuletzt verwendet wurde. Die Spalte bleibt in folgenden Fällen leer:
  • Die Nutzungsverfolgung ist für diese Anwendung nicht konfiguriert.
  • Es gibt keinen Inventardatensatz zur Nutzung im konfigurierten Zeitraum der Nutzungsverfolgung (siehe Registerkarte Nutzung).
Lizenzierbar

Zeigt Ja an, wenn die Installation dieser Anwendung auf dem Gerät Lizenzberechtigungen verbrauchen soll (der Normalfall). Kann bei bestimmten Oracle-Anwendungen Nein anzeigen, entweder weil sie auf keinem Computer lizenziert werden können (trifft auf einige Oracle-Optionen zu) oder weil eine Installation eine Bedingung von Oracle für nicht lizenzierbare Installationen erfüllt.

Nicht bearbeitbar. Dies ist ein berechnetes Feld.

Lizenzname

In dieser Spalte wird der Name einer Lizenz angezeigt, von der die installierte Anwendung (während des letzten Abgleichs) eine Berechtigung verbrauchte. Ist die Spalte Lizenzname leer, ist die Installation auf dem betreffenden Gerät nicht lizenziert. (Wenn in der Spalte Lizenzierbar die Option Ja angezeigt wird, müssen Sie entsprechende Maßnahmen ergreifen.) Der Lizenzverbrauch wird dynamisch bei jedem Abgleich neu berechnet. Das bedeutet: Wenn die Anwendung mit mehreren Lizenzen verknüpft ist, kann sich der Lizenzname für jedes Gerät ändern, sofern sich zwischen einem Inventarimport und dem nächsten eine erhebliche Änderung in Ihrem Hardwarebestand ergibt.

Name

Der Name des inventarisierten Geräts, das mit diesem Datensatz verknüpft ist. Klicken Sie zum Öffnen der Eigenschaften des inventarisierten Geräts.

Angepasstes Cloud-Lizenzmodell
Wenn hier ein Wert enthalten ist, wurde dieser von einem Operator ausgewählt, der die Schaltfläche Cloud-Lizemzmodell zuweisen verwendet hat, um den Wert für Inventarisiertes Cloud-Lizenzmodell zu ändern (s. oben). Auch wenn es die Schaltfläche zulässt, dass ein beliebiger Wert festgelegt wird, sind die folgenden Werte die in der Praxis verwendeten:
  • BYOL: „Bring Your Own License“, was bedeutet, dass Sie Lizenzberechtigungen, die ursprünglich erworben wurden, um standortgebundene Installationen zu autorisieren, zweckentfremdet haben, damit sie jetzt Installationen abdecken, die von dem Clouddienstanbieter gehostet werden.
    Tipp: Um für BYOL in Frage zu kommen, müssen Ihre Lizenzberechtigungen durch eine aktuelle Software Assurance gedeckt sein.
  • PAYG: „Pay As You Go“, was bedeutet, dass der Clouddienstanbieter die entsprechende Software lizenziert und sich die Kosten in Ihrem Cloud-Abonnement widerspiegeln; typischerweise wird im Sekundentakt abgerechnet, damit Sie nur die auch genutzte Zeit bezahlen (Sie dürfen nicht zulassen, dass diese Instanzen Ihre erworbenen Lizenzberechtigungen verbrauchen, was per Voreinstellung auch nicht der Fall ist).
    Tipp: Achten Sie darauf, diesen Instanzen keine Lizenzberechtigungen zuzuordnen, da eine Zuordnung einen Lizenzverbrauch auslösen kann.
Genutzt
In dieser Spalte wird Ja angezeigt, wenn die Anwendung laut dem letzten Inventarimport gemäß den von Ihnen in den Anwendungseigenschaften auf der Registerkarte Nutzung konfigurierten Parametern genutzt wurde. Nein wird in den folgenden Fällen angezeigt:
  • Für diese Anwendung ist die Nutzungsverfolgung nicht konfiguriert (siehe Registerkarte Nutzung).
  • Für die Nutzungsverfolgung muss eine bestimmte ausführbare Datei erkannt werden, und dieser Dateinachweis wurde nicht mit der Anwendung verknüpft (siehe Registerkarte Nachweis).
  • Die Berichte vom Inventarisierungstool (oder der Verbindung) zu diesem Gerät geben keine Nutzungsinformationen zurück.
  • Die Nutzung der Anwendung wurde richtig verfolgt, doch die Anwendung wurde in dem in der Registerkarte Nutzung angegebenen Zeitraum nicht verwendet.

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