NUP-Minimum

IT-Asset-Management (Cloud)
Oracle erzwingt bei einigen Datenbankprodukten eine Mindestanzahl von Lizenzen: Beispiel:
  • Bei Oracle Personal Edition beträgt der Mindestverbrauch eine pro Installation.
  • Bei Oracle Standard Edition beträgt der Mindestverbrauch fünf pro Installation.
  • Bei Oracle Enterprise Edition beträgt der Mindestverbrauch pro Installation 25 für jeden von Oracle definierten Prozessor.

Wenn der Wert für den Rohverbrauch niedriger ist als das Minimum, das für das mit dieser Lizenz verknüpfte Softwareprodukt angegeben ist, wird das NUP-Minimum erzwungen und zur Berechnung des Verbraucht-Werts herangezogen.

Die Definition eines „Prozessors“ bezeichnet hier bei Oracle die Anzahl der Prozessorkerne multipliziert mit einem „Core Processor Licensing Factor“ für die Lizenzierung.

Diese Berechnung erfordert die Anzahl der Kerne für jeden Server, der Berechtigungen dieser Lizenz verbraucht. Die Anzahl der Kerne wird vom Hardware-Inventardatensatz für die betreffenden Partitionen, VMs oder Server bezogen (d. h. die Lizenzierung wird anhand aller Kerne des entsprechenden logischen Computers berechnet).

Ein falscher oder fehlender Wert kann auf der Eigenschaftenseite des inventarisierten Computers in der Registerkarte Hardware im Feld Kerne korrigiert werden.

Bei Partitionierungen oder VMs wird die Gesamtanzahl der Kerne des Hostservers gezählt. Der Wert wird dann wie bei Oracle Processor-Lizenzen gerundet. Das bedeutet für alle Server, auf denen die lizenzierte Software ausgeführt wird:

  • Die Prozessorkerne für alle betroffenen Server im gesamten Unternehmen werden anhand ihres Core Processor Licensing Factors gruppiert.
  • In jeder dieser Gruppen wird die Gesamtanzahl der Kerne addiert und anschließend mit dem entsprechenden Core Processor Licensing Factor multipliziert, sodass eine Zwischensumme für diese Core Factor-Gruppe errechnet wird.
  • Die Zwischensummen werden dann unabhängig voneinander gerundet.
  • Anschließend werden die gerundeten Gruppen-Zwischensummen zur Ermittlung der insgesamt notwendigen Lizenzanzahl addiert.

Gegebenenfalls ist eine Sub-Capacity-Lizenzierung möglich, wenn eine Hardwarepartitionierung verwendet wird (oder die Installation auf einem virtuellen Computer erfolgt) und die Datenbankinstanz nicht die vollständige Verarbeitungskapazität des physischen Hostservers nutzen kann. In den meisten dieser Fälle werden separate Inventardatensätze für den virtuellen Computer oder die Partition zurückgegeben, und das NUP-Minimum wird automatisch berechnet.

Nur für Lizenzen des Typs Oracle Application User und Oracle Named User Plus verfügbar.

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