IT-Asset-Management - Einstellungen: Registerkarte „Inventar“

IT Asset Management (Cloud)

Auf der Registerkarte Inventar auf der Seite IT-Asset-Management – Einstellungen Allgemeine Angaben können Sie globale Einstellungen festlegen, die sich auf alle Arten der Inventarisierung auswirken, unabhängig von der Quelle. (Weitere Einstellungen, die ausschließlich FlexNet-Inventar betreffen, finden Sie durch die Navigation zu der Seite Inventarisierungseinstellungen (Datenerfassung > IT-Assets – Inventarisierungstasks > Inventarisierungseinstellungen).)

Die Einstellungen auf dieser Seite sind in die folgenden Abschnitte unterteilt:

Änderungsverwaltung

Mit den Einstellungen für die Änderungsverwaltung können Sie steuern, wie IT Asset Management die zugehörigen Daten beim Importieren von neuen Daten aus Systemen wie Active Directory oder beim Ändern von Eigenschaften vorhandener Geräte verwalten soll. In diesem Bereich sind die folgenden Einstellungen für die Änderungsverwaltung verfügbar:
  • Gerätestandort mit Standortsubnetzen synchronisieren: Diese Option, die hauptsächlich für die Ersteinrichtung gedacht ist, erstellt Standorte (eine Art Unternehmensgruppe), die mit den Namen von Netzwerksites übereinstimmen, die von Active Directory importiert wurden. Die importierten Subnetze innerhalb jeder Site werden dann verwendet, um auszuwählen, welche inventarisierten Geräte zu jeder Site gehören. Die Option erstellt auf der Registerkarte Zuständigkeit der Eigenschaften des inventarisierten Geräts automatisch Standorteinträge, um jedes Gerät einem Standort zuzuweisen, der seiner Netzwerksite entspricht. Jedes Mal, wenn Sie Daten von Active Directory importieren (wobei diese Option ausgewählt ist), führt IT Asset Management folgende Aktionen durch:
    • Es prüft, ob alle importierten Sites (durch Name abgeglichen) bereits als Standorte vorhanden sind. Ist das nicht der Fall, legt es einen passenden Standort an.
    • Es verwendet die IP-Adressen, die jedes inventarisierte Gerät in seinem zuvor hochgeladenen Inventar gemeldet hat, um das Gerät dem richtigen Standort zuzuweisen.
    Anmerkung: Um konkurrierende Datenänderungen zu vermeiden, lassen Sie diese Option offen, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft:
    • Sie verwalten Ihre Site, Ihr Subnetz und Ihre Standorthierarchie manuell über die Weboberfläche von IT Asset Management.
    • Sie bevorzugen den Import von Standortstrukturen über einen Businessadapter mithilfe des Business Importer.
    Tipp: Wenn Sie Software von IBM mithilfe von IBM PVU-Lizenzen lizenzieren und IT Asset Management zur relevanten Quelle für die Sub-Capacity-Berechnungen des PVU-Verbrauchs erklärt haben, müssen die Standorte außerdem den drei IBM-Regionen zugeordnet werden, die von IBM zur Berechnung und zum Melden von Punkteverbrauchsspitzen zwingend verlangt werden. Dies ist ein eigener Schritt und Sie können die Seite IT Asset Locations ( Organization > IT Asset Locations ) verwenden, um die automatisch angelegten Standorte den entsprechenden IBM-Regionen zuzuordnen.
  • Unternehmensgruppen in Benutzer- und Geräteeigenschaften synchronisieren: Wenn Sie die Unternehmensgruppen-Zuordnungen für einen Benutzer ändern, werden diese Änderungen automatisch auch für alle dem Benutzer zugewiesenen Geräte übernommen. Umgekehrt gilt dies jedoch nicht: Änderungen der Unternehmensgruppen in einem Gerätedatensatz ändern nicht automatisch den Benutzerdatensatz.
  • Zugewiesenen Benutzer mit berechnetem Benutzer synchronisieren: Beim Aktualisieren des berechneten Benutzers für ein Gerät wird der zugewiesene Benutzer ebenfalls aktualisiert. Auch diese Beziehung ist eine Einbahnstraße: Änderungen am zugewiesenen Benutzer wirken sich nicht auf den berechneten Benutzer aus. Beachten Sie, dass der erste Inventarimport nach Aktivierung des Kontrollkästchens für jedes Gerät den zugewiesenen Benutzer gleich dem berechneten Benutzer setzt. Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren und die Einstellung speichern, werden Sie von einer Warnmeldung hierauf hingewiesen.
  • Virtuellen Computer mit dem gleichen Asset wie VM-Host verknüpfen: Wenn ein VM-Host mit einem Asset verknüpft wird, werden darauf gehostete virtuelle Computer ebenfalls mit diesem Asset verknüpft.
  • Standort des virtuellen Computers aktualisieren, damit er mit Hoststandort übereinstimmt: Wenn Sie den Standort ändern, dem ein VM-Host zugewiesen ist, werden auch die Standorte der virtuellen Gast-Computer, die mit dem VM-Host verbunden sind, in den gleichen Wert geändert. Die Standardeinstellung ist „wahr“, sodass per Voreinstellung die Standorte von Host und Gastcomputern übereinstimmen. (Beachten Sie auch, dass sich dort, wo ein Host mit einem Asset verknüpft ist, eine Änderung des Standorts auf einer „Seite“ auf der anderen widerspiegelt. Das bedeutet, dass sich in einer Kette von Asset, Host und Gast-VM eine Änderung des Standorts des Assets im Host widerspiegelt und umgekehrt. Diese Änderung wird standardmäßig auch in die Gast-VMs kopiert.)
    Tipp: Wenn diese Voreinstellung wahr ist (der Standard), handelt es sich beim Wert für den Standort auf der Registerkarte Zuständigkeit in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts um eine schreibgeschützte Kopie des Wertes des Hosts. Wenn Sie diese Voreinstellung jetzt in „falsch“ ändern, indem Sie das Kontrollkästchen deaktivieren und auf Speichern klicken, und anschließend die Registerkarte Zuständigkeit in den Eigenschaften des Gast-Computers aktualisieren, kann das Feld Standort für den Gast-Computer jetzt unabhängig bearbeitet werden (auch wenn anfänglich weiterhin der zuvor geerbte Wert angezeigt wird, den Sie jetzt ersetzen können).
  • Kostenstelle und Unternehmenseinheit des virtuellen Computers aktualisieren, damit sie mit Host-Eigenschaften übereinstimmen: Wenn entweder die Kostenstelle oder die Unternehmenseinheit für einen VM-Host aktualisiert werden, wird die entsprechende Eigenschaft auch für die auf dem VM-Host ausgeführten virtuellen Computer in den gleichen Wert geändert. Dies ist das voreingestellte Verhalten, wenn Immer ausgewählt und gespeichert wird. Um einen Abgleich der Kostenstellen oder Unternehmenseinheiten der Gast-Computer mit denen des Hosts zu verhindern, wählen Sie Nie und speichern Sie. Eine dritte Option erlaubt mehr Flexibilität: Wenn Sie Nur wenn der virtuelle Computer keine vorhandene Gruppe hat auswählen, werden die Gruppen für die VMs, für die Sie (in den zugehörigen Eigenschaften des inventarisierten Geräts) keine spezielle Einstellung vorgenommen haben, von den Einstellungen des Hosts kopiert, aber Sie können die Zuständigkeit für beliebige VMs bestimmten Gruppen zuweisen, und diese Einstellungen bleiben erhalten, unabhängig von der Einstellung oder Änderungen bei der Kostenstelle oder der Unternehmenseinheit des Hosts.

Veraltetes Inventar

In diesem Bereich können Sie die automatische Bereinigung von Datensätzen für inventarisierte Geräte verwalten, die bisher über den FlexNet-Inventarisierungsagenten Inventar gemeldet haben, dies jetzt jedoch nicht mehr tun. Vorgegeben ist die Einstellung Nie, d. h., es wird keine Bereinigung von inventarisierten Geräten durchgeführt. Um die automatische Bereinigung auszulösen, wählen Sie einen anderen Wert aus der Dropdownliste Entfernen nach (etwa (nach) 30 Tagen).
Wichtig: Die Bereinigung kann nicht rückgängig gemacht werden. Wenn Sie die Datensätze inventarisierter Geräte, die vom FlexNet-Inventarisierungsagenten nicht mehr gemeldet werden, aufbewahren möchten, achten Sie darauf, dass die Option Nie in der Dropdownliste Entfernen nach ausgewählt bleibt.
Die Entfernung der Datensätze für inventarisierte Geräte erfolgt durch den geplanten Task Pflege der FlexNet-Inventardaten, der die Einstellung in diesem Bereich anwendet. Dieser Task wird jede Nacht auf dem zentralen Anwendungsserver nach Mitternacht (Serverzeit) ausgeführt.
Veraltete inventarisierte Geräte bleiben in der Weboberfläche sichtbar, bis die folgenden Schritte der Reihenfolge nach beendet wurden:
  1. Die von Ihnen ausgewählte Periode ist seit der letzten Erwähnung im importierten Inventar abgelaufen.
  2. Die geplante Aufgabe Pflege der FlexNet-Inventardaten wurde ausgeführt.
  3. Der nächste (per Voreinstellung über Nacht ausgeführte) Abgleich ist abgeschlossen.
Tipp: Diese Einstellung kann nach Bedarf geändert werden. Sie könnten die Einstellung Nie löschen beispielsweise beibehalten, bis Ihnen auffällt, dass eine Datenbereinigung erforderlich ist. Dann können Sie einen geeigneten Zeitraum auswählen und warten, bis die drei oben genannten Schritte beendet sind. Bedenken Sie jedoch, dass dadurch alle Datensätze von Geräten entfernt werden, die in dem von Ihnen gewählten Zeitfenster nicht gemeldet wurden.

Oracle-Datenbankinstanzen

In der Dropdownliste Löschen nach in diesem Bereich können Sie auswählen, wie lange gewartet werden soll, bevor Instanzen von Oracle Database, die kein Inventar mehr melden, automatisch gelöscht werden. Voreingestellt ist Nie löschen (d. h. es wird keine Bereinigung dieser Instanzen durchgeführt).
Wichtig: Wenn Sie die Historie der Oracle-Datenbankinstanzen, die kein Inventar mehr melden, aufbewahren möchten, achten Sie darauf, dass in der Dropdownliste Löschen nach die Option Nie löschen ausgewählt ist.

Das tatsächliche Löschen einer Instanz von Oracle Database, die kein Inventar gemeldet hat, erfolgt unter Verwendung der Einstellung in diesem Bereich durch die geplante Aufgabe Pflege der FlexNet-Inventardaten. Dieser Task wird jede Nacht auf dem zentralen Anwendungsserver nach Mitternacht (Serverzeit) ausgeführt.

Nachfolgend finden Sie Beispiele, warum Oracle-Datenbankinstanzen aufhören können, Inventar zu melden:

  • Der Server, der zuvor eine Oracle-Datenbankinstanz gehostet hat, meldet weiterhin Hardwarebestand, im Softwarebestand wird jedoch keine Oracle-Datenbankinstanz aufgeführt. Wenn Oracle Database auf diesem Server deinstalliert wurde, bleibt der Datensatz mit der ursprünglichen Oracle-Datenbankinstanz erhalten, der Softwarebestand kann jedoch keine Instanzen von diesem Server mehr melden.
  • Der Server, der zuvor eine Oracle-Datenbankinstanz gehostet hat, meldet im Inventar, dass sich die Instanz geändert hat: gehostet wird jetzt eine neue Oracle-Datenbankinstanz und die ursprüngliche Oracle-Datenbankinstanz wird nicht länger gemeldet.
  • Die Berechtigung zum Zugriff auf die Datenbankinstanz hat sich auf dem Oracle-Server geändert, die Verbindungsdetails wurden in IT Asset Management jedoch noch nicht aktualisiert.
  • Der Server, der zuvor eine Oracle-Datenbankinstanz gemeldet hat, wird jetzt gar nicht mehr im Inventar aufgeführt.
  • Sie sollten sich außerdem vergewissern, dass von den Zielgeräten weiterhin erfolgreich Softwarebestand importiert wird und das fehlende Inventar einer zuvor gemeldeten Datenbankinstanz nicht Teil eines weitergehenden Fehlers der Inventarisierung ist, der vielleicht durch Konfigurationsänderungen oder der erneuten Bereitstellung eines virtuellen Computers verursacht wird.
Von ihrem Host gelöschte Oracle-Datenbankinstanzen bleiben in der Weboberfläche weiterhin sichtbar, bis alle folgenden Schritte in der angegebenen Reihenfolge ausgeführt wurden:
  1. Die von Ihnen ausgewählte Periode ist seit der letzten Erwähnung im importierten Inventar abgelaufen.
  2. Die geplante Aufgabe Pflege der FlexNet-Inventardaten wurde ausgeführt.
  3. Der nächste (per Voreinstellung über Nacht ausgeführte) Abgleich ist abgeschlossen.
Tipp: Diese Einstellung kann nach Bedarf geändert werden. Sie könnten die Einstellung Nie löschen beispielsweise beibehalten, bis Ihnen auffällt, dass eine Datenbereinigung erforderlich ist. Dann können Sie einen geeigneten Zeitraum auswählen und warten, bis die drei oben genannten Schritte beendet sind.

Auditbericht für Oracle GLAS

Dieser Bereich steuert, welche Informationen bei der nächtlichen Generierung des Audit-Berichts in den Bericht aufgenommen werden, den Sie für die Oracle Global Licensing and Advisory Services (GLAS) archivieren können. Weitere Informationen zum Herunterladen dieses Archivs finden Sie unter Oracle-Instanzen.
Tipp: Bevor diese Einstellungen wirksam werden, müssen Sie zuerst auf der Seite Inventarisierungseinstellungen die Erfassung des entsprechenden Inventars und der dazugehörigen Dateien autorisieren. Weitere Informationen finden Sie unter Nach Oracle Fusion Middleware scannen und Oracle-Java-Scans.
Folgende Steuerelemente sind verfügbar:
  • Oracle-Database-Instanzen aufnehmen: Dieses Kontrollkästchen, das per Voreinstellung aktiviert ist, kann deaktiviert werden, um Nachweise für Oracle-Datenbankinstanzen vorübergehend aus Ihrem Audit-Bericht auszuschließen. Selbstverständlich verlangt Oracle, dass alle Oracle-Datenbankinstanzen gemeldet werden, sodass dieses Kontrollkästchen im Normalfall immer aktiv sein sollte. In außergewöhnlichen Fällen jedoch, zum Beispiel bei der Umsiedelung von Datenbankinstanzen auf andere Server, können Sie Nachweise kurzzeitig ausschließen, bis Ihre Umgebung wieder stabil ist. Dadurch kann der Inhalt des Audit-Berichts zum Ausgangszeitpunkt (Baseline) mit den anderen aktiven Auditnachweisen im gleichen Archiv OracleGLASEvidence.zip zusammengeführt werden.
  • Oracle Fusion Middleware einschließen: Einmal autorisiert meldet der FlexNet-Inventarisierungsagent regelmäßig spezielle Informationen zurück, die er von den entsprechenden inventarisierten Geräten erfasst hat, sowie Dateien, die von den Geräten kopiert und hochgeladen wurden, wie es Oracle GLAS zur Verfolgung der Compliance für Oracle Fusion Middleware vorschreibt. Wenn dieses Kontrollkästchen aktiviert ist, werden die hochgeladenen Informationen mit anderen aktiven Nachweisquellen im selben Archiv OracleGLASEvidence.zip zusammengeführt und stehen bei Bedarf zum Übermitteln bereit.
    Tipp: Für diese Funktionen ist eine Version ab 16.1.0 des FlexNet-Inventarisierungsagenten erforderlich und Sie müssen Version 56 oder später der Datei InventorySettings.xml heruntergeladen haben, in der die aktualisierten Skripte für Oracle GLAS enthalten sind. (Die Versionsnummer dieser Datei ist in der ersten Zeile enthalten und die Datei wird im Rahmen des regelmäßigen Downloads der Bibliothek für die Anwendungserkennung aktualisiert.) Beachten Sie, dass diese Funktionen für beide Optionen gelten:
    • die lokale Installation des FlexNet-Inventarisierungsagenten auf dem Oracle-Server
    • die Inventarerfassung ohne Fußabdruck, bei der die entsprechenden Komponenten des FlexNet-Inventarisierungsagenten von einer ausgewählten Inventarisierungsstation aus agieren, um das Inventar per Fernzugriff zu erfassen (Details zu den verschiedenen Methoden der Inventarisierung finden Sie im Leitfaden Gathering FlexNet Inventory der auf https://docs.flexera.com/ verfügbar ist).
    Wenn zu Ihrer Rechnerlandschaft Anwendungen von Oracle Fusion Middleware gehören, schreibt Oracle GLAS zwingend vor, diese als Bestandteil Ihrer Auditdaten zu melden. Daher ist es normal, das Kontrollkästchen zu markieren und ab da markiert zu lassen, sobald die erforderlichen Versionen des FlexNet-Inventarisierungsagenten und der Datei InventorySettings.xml bereitgestellt sind. Eine Änderung dieser Einstellung wirkt sich auf die nächste Lizenzverbrauchsberechnung (Compliance-Berechnung) aus, die per Voreinstellung als Nachtlauf geplant ist.

    Diese Meldung von Oracle-Fusion-Middleware-Nachweisen (und hochgeladenen Dateien) durch den FlexNet-Inventarisierungsagenten wurde von Oracle überprüft und als akzeptable Quelle für Ihre Auditberichte anerkannt.

    Warnung: Der Import aller Installationsprogramm-Nachweise, die auf der Suche nach Oracle-Fusion-Middleware-Anwendungen gesammelt wurden, kann zu einem erheblichen Anstieg der zu verarbeitenden Datenvolumina und zu entsprechend längeren Verarbeitungszeiten führen (insbesondere für den nächtlichen Inventarimport, der mit den Berechnungen der Lizenz-Compliance verbunden ist).
  • Oracle Java aufnehmen: Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, um Inventarnachweise für Java-Installationen in Ihren Bericht aufzunehmen. Oracle verlangt, dass in Ihrem Bericht Server und Clients enthalten sind. Das gilt auch für Freeware-Versionen. Die erfassten Nachweise werden mit anderen aktiven Nachweisquellen im selben Archiv OracleGLASEvidence.zip zusammengeführt und stehen bei Bedarf zum Übermitteln bereit.
    Tipp: Für diese Funktion ist eine Version ab 18.4.0 des FlexNet-Inventarisierungsagenten erforderlich. Bevor diese Einstellung wirksam wird, müssen Sie zuerst auf der Seite Inventarisierungseinstellungen die Erfassung des entsprechenden Inventars autorisieren. Weitere Informationen finden Sie unter Oracle-Java-Scans.
    Wir weisen noch einmal darauf hin, dass diese Meldung eine Pflichtmeldung ist, wenn Sie Oracle Java implementiert haben, daher sollten Sie dieses Kontrollkästchen normalerweise markieren und markiert lassen.
  • Inklusive Oracle E-Business Suite: Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, um Daten zu Oracle E-Business Suite (EBS) in Ihren Audit-Bericht aufzunehmen. Zur EBS-Verifizierung verlangt Oracle, dass Ihr Bericht Schlüsseldaten zur Installation, Konfiguration und Nutzung von Oracle-EBS-Produkten, seinen Komponenten und Funktionen enthält. Es werden Daten von inventarisierten Geräten in Ihrem Unternehmen gesammelt, die Oracle-EBS-Software nutzen. Anschließend werden diese Daten mit den anderen aktivierten Auditnachweisen im Archiv OracleGLASEvidence.zip zusammengeführt und stehen bei Bedarf zur Übergabe an Oracle bereit.
    Wichtig: Im Rahmen des Imports von EBS-Daten wird die zusätzliche Datei ORCL_OVERVIEW.csv generiert und im Unterarchiv für EBS-Daten gespeichert. Diese zusätzliche Datei ORCL_OVERVIEW.csv sowie die Datei ORCL_OVERVIEW.csv im Root-Ebenen-Verzeichnis des Oracle-GLAS-Nachweisarchivs müssen nach Bedarf bearbeitet und angepasst werden, bevor das Archiv OracleGLASEvidence.zip zwecks Überprüfung an Oracle übergeben wird.
    Anmerkung: Für diese Funktionen ist eine Version ab 21.1.0 des FlexNet-Inventarisierungsagenten erforderlich und Sie müssen Version 73 oder später der Datei InventorySettings.xml heruntergeladen haben, in der die aktualisierten Skripte für Oracle GLAS enthalten sind. Die Versionsnummer dieser Datei ist in ihrer ersten Zeile enthalten und die Datei wird im Rahmen des regelmäßigen Downloads der Bibliothek für Anwendungserkennung (ARL) aktualisiert.
  • Benutzernamen und IP-Adressen für Middleware maskieren (Kennwörter sind immer maskiert): Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn alle Benutzernamen und IP-Adressen, die in einem der Importe für Oracle Fusion Middleware, für Oracle E-Business Suite (EBS) oder in den Oracle-CPU-Abfragen vorkommen, durch den Wert text_removed ersetzt werden sollen. Wie in der Benennung des Kontrollkästchens vermerkt, werden alle Kennwörter, die in den importierten Daten vorkommen, immer maskiert und durch den genannten Text ersetzt, egal, ob dieses Kontrollkästchen aktiviert wurde oder nicht. Diese Benutzernamen und IP-Adressen sind für ein Oracle-Audit nicht erforderlich und können rechtlich unbedenklich auf diese Weise unterdrückt werden, wenn die Datenschutz- und Sicherheitsstandards Ihres Unternehmens dies fordern.

In den frühen Stadien der Datenvalidierung könnten Sie diese Kontrollkästchen als Schalter verwenden, die Sie für einen nächtlichen Lizenzabgleich einschalten (sodass hochgeladene Daten der Audit-Datei hinzugefügt und dort untersucht werden können) und am nächsten Morgen wieder ausschalten, sodass der folgende vollständige Lizenzabgleich das Auditarchiv mit den vorherigen Daten, in denen der entsprechende Inventarbeitrag nicht enthalten war, überschreibt. Dies darf natürlich nur eine vorübergehende Vorgehensweise sein, so lange, bis Sie Ihre Lizenzen und unterstützenden Kaufdaten für diese Anwendungen ordnungsgemäß verknüpft haben. Sie sollten diese Kontrollkästchen so bald wie möglich permanent aktiviert lassen, sodass auditfertige Informationen, in denen Ihre Datenbankeninstanzen, all Ihre Fusion-Middleware-Anwendungen und Ihr Java-Inventar enthalten sind, jeden Tag zur Archivierung verfügbar sind.

Seriennummern auf der Sperrliste für Geräte

Sie können die Einstellungen dieses Bereichs einer oder einer Reihe von problematischen Seriennummern entsprechend festlegen. Ein inventarisiertes Gerät mit einer Seriennummer, das mit diesen Einstellungen übereinstimmt:
  • ist weiterhin im importierten Inventar bis zur Compliance-Datenbank vorhanden (es auf die Sperrliste zu setzen löscht kein Gerät)
  • verbraucht weiterhin Berechtigungen von den entsprechenden Lizenzen (der Lizenzverbrauch wird nicht davon beeinflusst, ob Seriennummern auf der Sperrliste stehen)
  • wird in den meisten Listen inventarisierter Geräte und in den Eigenschaften des betroffenen inventarisierten Geräts mit einer Warnung angezeigt (nicht jedoch zum Beispiel in den Eigenschaften eines Asset-Datensatzes, der mit diesem Gerät verbunden ist)
  • wird auf der Seite Problematisches Inventar angezeigt
  • kann nicht anhand der Seriennummer einem Hardware-Asset zugeordnet werden, obwohl bereits mit einem Asset verknüpfte Geräte verknüpft bleiben (eine Seriennummer auf die Sperrliste zu setzen verhindert lediglich, dass sie weiterhin für die automatische Zuordnung von Datensätzen inventarisierter Geräte zu Asset-Datensätzen verwendet wird)
    Tipp: Eine Seriennummern auf der Sperrliste kann in keiner der beiden folgenden Richtungen verwendet werden:
    • wenn Sie Asset-Datensätze mit Seriennummern vor dem Import von verbundenem Inventar importieren/erstellen (in diesem Fall würde ein neu importiertes, inventarisiertes Gerät anhand einer normalen Seriennummer automatisch und im Hintergrund einem Asset-Datensatz zugeordnet werden)
    • wenn Sie das inventarisierte Gerät bereits importiert haben und nachfolgend Asset-Datensätze anlegen/importieren (in diesem Fall würde eine normale Seriennummer dafür sorgen, dass das Asset in jeder Inventarliste als Empfohlene Asset-Verknüpfung angezeigt würde, die Sie akzeptieren können)
    Eine Seriennummern auf der Sperrliste verhindert beide Vorgänge.

Wenn Sie Änderungen an den Einstellungen dieses Bereichs vornehmen, werden die Seriennummern von inventarisierten Geräten beim nächsten vollständigen Inventarimport (der mit den nächtlichen Compliance-Berechnungen zusammenhängt) neu bewertet. Warnungen und Listen werden nach diesem Import aktualisiert.

Folgende Optionen sind verfügbar:
  • Seriennummern, die nur diese Zeichen enthalten, werden auf die Sperrliste gesetzt: IT Asset Management setzt das Gerät auf die Sperrliste, wenn seine Seriennummer ausschließlich aus mindestens einem der hier aufgeführten Zeichen in beliebiger Reihenfolge besteht. Jedes weitere Zeichen, das hier nicht aufgeführt, aber in der Seriennummer enthalten ist, bedeutet, dass die Seriennummer nicht auf die Sperrliste gesetzt wird. Das abzugleichende Muster kann bis zu 512 Zeichen lang sein. Beispiele:
    Wert Ergebnis
    0.y46

    Das Ursprungsmuster.

    46y Seriennummer wird auf die Sperrliste gesetzt.
    640.yyy Seriennummer wird auf die Sperrliste gesetzt.
    640.ydx Seriennummer OK (enthält mindestens ein Zeichen, das nicht auf der Sperrliste steht).
  • Seriennummern auf schwarzer Liste: Verwenden Sie diese Einstellung, wenn Sie die genauen Seriennummern der Geräte kennen, die Sie auf die Sperrliste setzen möchten. Mit dem Pluszeichen (+) können Sie eine weitere Seriennummer hinzufügen. Jede Seriennummer kann aus bis zu 100 Zeichen bestehen.

Verwalten der Verarbeitungswarteschlange für Importe und Abgleich

Mit den Einstellungen in diesem Bereich können Sie den Zeitplan für den Import des FlexNet-Inventars festlegen (nur FlexNet-Inventar – es sind keine neuen Importe von Inventaradaptern aus Fremdanbietertools enthalten). Nach Beendigung dieses Imports folgt automatisch die Neuberechnung des Lizenzverbrauchs. In dieser Verbrauchsberechnung ist das gesamte Inventar in der Warteschlange enthalten (d. h., es ist auch das gesamte, zuvor importierte, aber noch nicht verarbeitete Inventar von Fremdanbietern zusammen mit dem neuen FlexNet-Inventar enthalten).
Tipp: Die von Ihnen festgelegte Zeit gibt an, wann Import und Lizenzabgleich der Auftragswarteschlange hinzugefügt werden. Die Aufträge in der Warteschlange werden nach der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Daher werden alle Aufträge, die sich vor der von Ihnen festgelegten Zeit bereits in der Warteschlange befinden, abgearbeitet, bevor mit Ihrem Auftrag begonnen wird. Dies bedeutet, dass Sie mit Ihrer Einstellung nicht den genauen Zeitpunkt festlegen, zu dem mit dem Auftrag begonnen wird. Ihre Einstellung gibt den frühesten Zeitpunkt an, zu dem der Auftrag ausgeführt werden kann.
Ihre Auswahl für die Option Rhythmus ändert die nachfolgenden Steuerelemente. Zur Auswahl stehen:
  • Täglich, damit Ihre Auswahl in Tagen gezählt wird (z. B. jeden sechsten Tag). Wählen Sie die Anzahl aus der Dropdownliste Jeden aus.
  • Wöchentlich, um den Zeitplan anhand der Wochentage auszuwählen (Sie können beliebige Wochentage namentlich auswählen).
  • Monatlich. Anschließend können Sie einen bestimmten Tag (z. B. den dritten Dienstag) oder ein konkretes Datum des Monats auswählen. Da manche Monate eine fünfte Woche haben, können Sie (z. B.) den Letzten Dienstag wählen. Dies entspricht dem vierten Dienstag bei normalen Monaten und dem fünften, wenn dieser existiert. Ebenso wird, wenn Sie ein Datum wie den 31. des Monats wählen, der letzte Tag in Monaten verwendet, die kürzer sind.

Aktivitätsprotokolle

Mit dieser Einstellung können Sie die Dauer in Tagen eingeben, für die die Aktivitätsprotokolle im System aufbewahrt werden.

Speicherung von CAL-Nutzungsdaten

Mit dieser Einstellung können Sie den Zeitraum festlegen, den die Datensätze für das CAL-Nutzungsinventar im System aufbewahrt werden. Der Standardwert für die Speicherdauer für CAL-Nutzungsinventar (in Tagen) lautet 90 Tage. Sie können aber jeden beliebigen Wert bis zum Maximum von 365 Tagen festlegen.

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