Remotegeräte

IT-Asset-Management (Cloud)
Auf der Seite Remotegeräte werden die Details zu allen Remotegeräten aufgelistet, die von IT-Asset-Management erstellt wurden. IT-Asset-Management erstellt Remotegeräte, wenn Details zur Softwarenutzung abgerufen werden; die Lösung verfügt jedoch nicht über Informationen zu den Geräten, über die der Zugriff auf die Software erfolgte. Beispiel:
  • Sie gewähren einigen Computern unter besonderen Lizenzbedingungen einen temporären Zugriff. Beispielsweise könnte für den PC eines Auftragnehmers der Zugriff auf eine bestimmte Anwendung temporär zugelassen werden.
  • Es sind unbekannte Endpunkte vorhanden, z. B. ein Heimcomputer oder mobiles Gerät, die zum Zugreifen auf virtuelle Desktops in einer virtuellen Desktopinfrastruktur verwendet wurden.
Remotegeräte werden nach Bedarf erstellt auf der Basis möglicher Eingangsdaten von:
  • dem XenApp-Server-Adapter
  • der XenApp (EdgeSight)-Verbindung
  • dem FlexNet-Inventarisierungsagenten, der Inventar von Citrix Virtual Desktops (bisher Citrix XenDesktop) erfasst
  • dem (eigenständigen) App-V-Adapter
  • der SCCM-Verbindung, wenn App-V-Pakete veröffenticht werden
  • dem Microsoft Office 365-Adapter
  • Importen benutzerdefinierter Tabellenkalkulationen
Ein Remotegerät kann nicht über die Benutzeroberfläche erstellt werden. IT-Asset-Management analysiert mithilfe der Benutzerdetails die Daten hinsichtlich des Zugriffs auf die Remoteanwendung. Wird ein Benutzer ermittelt, der auf eine Remoteanwendung ohne ein dieser Anwendung zugewiesenes Hardwaregerät zugegriffen hat, erstellt IT-Asset-Management ein Remotegerät.
Tipp: Manchmal kann es so aussehen, als wäre ein Remotegerät für einen Benutzer erstellt worden, der bereits mit einem inventarisierten Gerät verbunden ist, insbesondere, wenn Daten mittels des Microsoft Office 365-Adapters importiert wurden. Das liegt daran, dass der Abgleich eingehender Benutzerdatensätze mit den vorhandenen Benutzerdatensätzen über die E-Mail-Adresse erfolgt. Und die vom Microsoft-Office-365-Portal importierte E-Mail-Adresse kann ein anderes Format aufweisen als die E-Mail-Adresse im Firmenformat, die aus Active Directory importiert wurde. Folgendes geschieht:
  1. IT-Asset-Management versucht, den eingehenden Benutzer (mit E-Mail-Adresse im O365-Format) mit den vorhandenen Datensätzen (im E-Mail-Format des Unternehmens) abzugleichen und findet daher keine Übereinstimmungen.
  2. Es wird ein neuer Datensatz mit dem O365-E-Mail-Format angelegt, der die meisten Daten enthält, die auch im vorherigen Datensatz mit der E-Mail-Adresse im Unternehmensformat vorhanden sind (zum Beispiel der gleiche Benutzername).
  3. Auch wenn der vorherige Datensatz bereits mit einem inventarisierten Gerät verknüpft sein kann, gilt das für den neuen Benutzerdatensatz im O365-Format nicht. Daher wird ein Remotegerät für diesen neuen Benutzerdatensatz angelegt.
Um dies zu verhindern, aktualisieren Sie Ihre vorhandenen Benutzerdatensätze durch Einfügen der E-Mail-Adressen im O365-Format in das Feld E-Mail 2 auf der Registerkarte Details der Benutzereigenschaften (diese Updates könnten die Aufgabe eines Businessadapters sein). Beim Import von Benutzerdatensätzen prüft IT-Asset-Management dieses Feld (zusammen mit dem Standardfeld E-Mail) auf Übereinstimmungen. Wenn die E-Mail-Adresse im O365-Format jetzt mit dem Eintrag im Feld E-Mail 2 übereinstimmt, wird kein doppelter Benutzerdatensatz angelegt und kein Remotegerätdatensatz benötigt (wenn der ursprüngliche Datensatz mit einem inventarisierten Gerät verknüpft ist).
Sie können einen beliebigen Gerätedatensatz auswählen und auf Öffnen klicken, um die zugehörigen Eigenschaften anzuzeigen. Weitere Informationen zu den Eigenschaften von Remotegeräten finden Sie unter Eigenschaften von Remotegeräten.

Auf dieser Seite finden Sie die folgenden Spalten. Einige Spalten werden standardmäßig angezeigt, andere können über die Spaltenauswahl angezeigt werden. Informationen zur Verwaltung von Spalten und anderen Optionen der Benutzeroberfläche finden Sie im Themenverzeichnis unter Verwalten von Spalten in einer Tabelle.

Hinweis: Mit der Funktion Ansicht speichern unter von IT-Asset-Management können Sie benutzerspezifische Management-Ansichten einer Seite erstellen, indem Sie die für die Benutzeroberfläche übernommenen Einstellungen speichern. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Management-Ansichten.
Tabelle 1. Eigenschaften auf der Seite „Remotegeräte“
Eigenschaft Beschreibung (nur auf Englisch)
Erstellt
Das Datum, an dem dieser Inventardatensatz in IT-Asset-Management erstellt wurde.
Tipp: Datensätze für neue inventarisierte Geräte werden bei einem vollständigen Import in die Compliance-Datenbank erstellt, wenn neues Inventar erkannt wird. Daher kann das Erstellungsdatum nach dem Inventarisierungsdatum liegen. Der Unterschied wird durch die Terminplanung hervorgerufen, etwa die Planung von Importen durch Fremdanbietertools, oder durch zeitliche Verzögerungen zwischen dem Hochladen von FlexNet-Inventar und vollständigen Importen mit Compliance-Berechnung (wenn Ihre vollständigen Importe zum Beispiel wöchentlich oder in einem anderen Rhythmus stattfinden).

Nicht bearbeitbar.

Gerätestatus

Zeigt für ein Remotegerät Aktiv an. (Kann ruhig in der Spaltenauswahl gelassen werden.)

Kann nicht bearbeitet (geändert) werden.

Domänenname Zeigt die Domäne an, die mit dem Benutzer verbunden ist, dessen Verwendung per Fernzugriff (Remote) der virtualisierten Anwendung erkannt wurde.

Kann nicht bearbeitet werden.

IP-Adresse

Für ein Remotegerät in dieser Liste immer leer. (Kann ruhig in der Spaltenauswahl gelassen werden.)

Kann nicht geändert werden.

Datum der letzten Inventarisierung
Das jüngste Datum, an dem ein Nachweis mit Bezug auf dieses Remotegerät im importierten Inventar gefunden wurde. Dabei kann es sich handeln um:
  • Nachweise über Anwendungszugriff
  • VDI-Zugriffsnachweise
  • Beide oben genannten Optionen – In diesem Fall wird das jüngste Datum verwendet.

Kann nicht geändert werden.

Quelle der letzten Inventarisierung

Zeigt in dieser Liste immer Automatisch an. (Kann ruhig in der Spaltenauswahl gelassen werden.)

Nicht bearbeitbar.

Name

Dieser Remotegerätdatensatz wurde angelegt, als ein Zugriff auf eine virtualisierte Anwendung durch einen Benutzer über ein Gerät erkannt wurde, das in den unternehmenseigenen inventarisierten Geräten nicht enthalten ist (etwa ein Heimcomputer oder ein Mobilgerät). Der Name des Remotegeräts ergibt sich aus dem Benutzernamen, dem das Suffix (Remote) angehängt wird. So erzeugt beispielsweise der Benutzer tmeier, der eine virtualisierte Anwendung nutzt, den Remotegerätnamen tmeier (Remote).

Kann nicht bearbeitet werden.

Benutzer

Gibt den Namen des Benutzers an, der über ein Remotegerät auf eine Anwendung zugegriffen hat.

Nicht bearbeitbar.

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