Konzept

IT-Asset-Management (Cloud)

Inventarisierungsstationen fungieren in etwa als Relaisstationen. Sie erfassen Inventardaten aus der Stagingdatenbank auf dem SAP-Verwaltungsmodul oder von unabhängigen SAP-Systemen, indem Sie den SAP-Inventarisierungsagenten ausführen und diese Daten an den Verarbeitungsserver von IT-Asset-Management zur Analyse und Optimierung übertragen.

Der Arbeitsablauf umfasst üblicherweise folgende Schritte:

  1. Sie registrieren die Inventarisierungsstation, damit sie mit IT-Asset-Management kommunizieren kann. Weitere Informationen finden Sie unter Registrieren einer Inventarisierungsstation.
  2. Sie registrieren die Inventarisierungsstation, damit sie mit IT-Asset-Management kommunizieren kann. Weitere Informationen finden Sie unter Registrieren einer Inventarisierungsstation in der Onlinehilfe.
  3. Sie erstellen auf der Inventarisierungsstation eine Verbindung zu einem SAP-Verwaltungsmodulsystem oder einem unabhängigen SAP-System für die Sammlung von SAP-Inventar.
  4. Sie legen auf der Inventarisierungsstation den Zeitplan für das Erfassen von SAP-Daten fest. Sie können den Import auch manuell starten. Daraufhin wird der SAP-Inventarisierungsagent ausgeführt, der SAP-Daten sammelt. Informationen zum Festlegen eines Zeitplans für Verbindungen finden Sie unter Planungsseite.
    Hinweis: Es wird empfohlen, das SAP-Inventar (Benutzer- und Verbrauchsdaten) einmal pro Monat zu importieren. Zudem sollte die geplante Aufgabe zur Erfassung von SAP-Inventar so geplant sein, dass sie auf verschiedenen SAP-Verwaltungsmodulsystemen und unabhängigen SAP-Systemen jeweils zu unterschiedlichen Zeitpunkten ausgeführt wird.
  5. Die extrahierten Daten werden in einem Zwischenformat, einer sogenannten Paketdatei, gespeichert. Die Pakete befinden sich unter %AppData%\Flexera Software\Beacon\IntermediateData\ (auf Windows Server 2008 R2 ist %AppData% beispielsweise ProgramData). Dateien werden nach folgendem Schema benannt: S[T=Mandanten-ID][S=SAP-System-IDSAP-Mandanten-ID]_Inventarisierungszeitstempel.zip.
  6. Nachdem die Daten erfasst wurden, werden die Inventarpakete auf den Server von IT-Asset-Management hochgeladen und in die Datenbank aufgelöst. Die Daten können jetzt in FlexNet Manager for SAP Applications analysiert werden.
  7. Nach der Analyse und Optimierung der Lizenzdaten geben Sie Lizenzempfehlungen an das SAP-Verwaltungsmodul oder das unabhängige SAP-System frei. Diese Empfehlungen werden automatisch von IT-Asset-Management auf die Inventarisierungsstation hochgeladen. Das SAP-Verwaltungsmodul oder das unabhängige SAP-System stellt über einen Webdienst eine Verbindung zur Inventarisierungsstation her, um die Empfehlungen abzurufen. Sie können nun die Empfehlungen im SAP-Verwaltungsmodul oder dem unabhängigen SAP-System verarbeiten (d. h., die Benutzer- bzw. Lizenzdaten wie erforderlich ändern und die Benutzerprimärdaten aktualisieren).

Üblicherweise werden folgende Daten gesammelt: Benutzernamen, die in Benutzerrollen enthaltenen Transaktionscodes, Benutzerverbräuche (CPU-Zeiten), Modulnamen, Transaktionscodes des Systems, die Lizenztyphierarchie und Nachweise für indirekten Zugriff.

Packagevermessungsdaten enthalten den Packagenamen, die Package-ID und Angaben zum Packageverbrauch.

Weitere Informationen zu den vom SAP-Inventarisierungsagenten gesammelten Daten finden Sie unter Vom SAP-Inventarisierungsagenten gelesene Tabellen und erfasste Daten in der PDF-Datei FlexNet Manager for SAP Applications Benutzerhandbuch. Ausführliche Informationen zu den geplanten Aufgaben auf der Inventarisierungsstation finden Sie unter Geplante Tasks für die Inventarisierungsstation.

Weitere Informationen zu den vom SAP-Inventarisierungsagenten gesammelten Daten finden Sie unter Vom SAP-Inventarisierungsagenten gelesene Tabellen und erfasste Daten in der PDF-Datei FlexNet Manager for SAP Applications Installationshandbuch.

Ausführliche Informationen zu den geplanten Aufgaben auf der Inventarisierungsstation finden Sie unter Geplante Tasks für die Inventarisierungsstation in der IT-Asset-Management-Onlinehilfe.

Wichtig: Daten aus Packagevermessungen und Aktivitätsprüfungen können erst gesammelt werden, nachdem auf dem entsprechenden SAP-System eine Packagevermessung bzw. Analyse der Aktivitätsprüfungen durchgeführt wurde. In der Stagingdatenbank auf dem SAP-Verwaltungsmodul werden Packagevermessungs- oder Aktivitätsprüfungsdaten vorgehalten, nachdem die Stagingdatenbank-Überwachung die USMM remote ausgeführt hat oder nachdem die Package-Auswertung und Aktivitätsprüfungen ausgeführt wurden.
Wichtig: Daten aus Packagevermessungen und Aktivitätsprüfungen können erst gesammelt werden, nachdem auf dem entsprechenden SAP-System eine Packagevermessung bzw. Analyse der Aktivitätsprüfungen durchgeführt wurde. In der Stagingdatenbank auf dem SAP-Verwaltungsmodul werden Packagevermessungs- oder Aktivitätsprüfungsdaten vorgehalten, nachdem die Stagingdatenbank-Überwachung die USMM remote ausgeführt hat oder nachdem die Package-Auswertung und Aktivitätsprüfungen ausgeführt wurden.

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