Registerkarte „Allgemein“

IT-Asset-Management (Cloud)
Die beiden Bereiche dieser Registerkarte:
  • Identifizieren die Anwendung vollständig
  • Verfolgen sowohl die Verwaltung der Anwendung durch Sie als auch ihre prognostizierte Support-Dauer durch den Herausgeber.
Rechts oben wird die Quelle angezeigt. Folgende Optionen können angezeigt werden:
  • Flexera für Anwendungen, die von der Bibliothek für die Anwendungserkennung identifiziert wurden. Bei diesen Anwendungen kann in dieser Registerkarte nur das Feld Status bearbeitet werden.
  • Flexera (erweitert) für Anwendungen, die ursprünglich von der Bibliothek für die Anwendungserkennung identifiziert wurden und zu denen ein Operator in Ihrem Unternehmen nachfolgend weitere Nachweise hinzugefügt hat, um die Anwendung im Softwarebestand besser identifizieren zu können. Auch bei diesen Anwendungen kann in dieser Registerkarte nur das Feld Status bearbeitet werden.
  • Lokal für Anwendungsdatensätze, die in Ihrem Unternehmen erstellt wurden. Bei diesen Anwendungen können Sie jede der Eigenschaften in dieser Registerkarte bearbeiten.
In dieser Registerkarte sind die folgenden Steuerelemente verfügbar. Hinweise zur Bearbeitung betreffen nur die lokalen Anwendungsdatensätze (im Feld Quelle angezeigt).
Spaltenname Hinweise
Anwendungskategorie

Die Standardliste der Softwarekategorien entspricht den Codes der „United Nations Standard Products and Services Code“-Klassifikation (http://www.unspsc.org/).

Klicken Sie zum Zuweisen einer Softwarekategorie auf Suchen, wählen Sie die benötigte Kategorie aus, und klicken Sie auf Kategorie hinzufügen.
Tipp: Wählen Sie zum Hinzufügen neuer Kategorien den Pfad Unternehmen > Kategorien.
Klassifizierung
Wählen Sie eine Option aus der Liste aus, um anzuzeigen, wie die Anwendung klassifiziert ist:
  • Beta: Vorabveröffentlichung einer Anwendung (umfasst beispielsweise Betaversionen, Alphaversionen oder Release Candidates), die Sie über spezielle Vereinbarungen erhalten.
  • Kommerziell: Damit die Anwendung zu gewerblichen Zwecken eingesetzt werden kann, muss eine Lizenz erworben werden.
  • Komponente: Der Artikel wird als Komponente einer anderen Anwendung oder Suite installiert oder verwendet und ist nicht als eigenständiger Artikel lizenziert.
  • Freeware: Für gewerbliche Zwecke lizenziert, dabei aber kostenlos.
  • Malware: Eine potenziell schädliche Anwendung (ein Virus, Trojaner oder Ähnliches), die als Malware behandelt werden sollte. Wenn Installationen dieser Anwendung erkannt werden, müssen Sie die entsprechenden Vorfälle oder Sicherheitsprobleme beheben.
  • Keine Angabe: Verwenden Sie diese Option, wenn Sie die Klassifizierung der Anwendung nicht angeben möchten.
  • Shareware: Die Anwendung kann über Websites heruntergeladen werden und verfügt in der Regel über ein „Try before you buy“-Lizenzmodell. Bei diesem Lizenzmodell ist der Funktionsumfang möglicherweise eingeschränkt, oder der Anwender wird regelmäßig zum Erwerb der Vollversion aufgefordert, bis eine vollständige Lizenz erworben wird.
  • Update: Die Anwendung stellt ein Update einer anderen Anwendung dar, etwa ein Service Pack, und wird kostenlos an alle Kunden verteilt, unabhängig von Kauf- oder Supportverträgen (ein „kleineres“ Update). Wenn die ursprüngliche Anwendung noch als installiert erkannt wird, nachdem das Update installiert wurde, können Sie den Nachweis für diese Anwendung ignorieren und dieses Update ausblenden. Wenn durch das Update jedoch die Bestandsdaten geändert werden, müssen Sie möglicherweise gewährleisten, dass diese Update-Anwendung separat erkannt, aber mit derselben Lizenz wie die Vorgängerversion verknüpft wird. In diesem Fall löst das Vorhandensein der ursprünglichen Anwendung oder des Updates den Verbrauch einer Lizenzberechtigung aus.
    Hinweis: Verwenden Sie diesen Klassifizierungstyp nicht für größere Versionen einer Anwendung des Typs Kommerziell (ein „Upgrade“). Upgrades und Downgrades sind wichtige Lizenzierungsmethoden, wohingegen eine Klassifizierung als Update in der Regel nur geringe Auswirkungen auf die Lizenzierung hat.
  • Ab 18 Jahre: Die Anwendung enthält potenziell anstößige oder sexuell explizite Inhalte. Sie sollten möglicherweise prüfen, ob die Unternehmensrichtlinien ein bestimmtes Vorgehen für diesen Fall vorschreiben.
Edition
Geben Sie die Edition dieser Anwendung ein. Wenn Sie einen Wert eingeben, der vorher für dieses Produkt nicht vorhanden war, wird ein neuer Editionseintrag erstellt. Dieser erhält die höchste Priorität aller Editionen dieses Produkts. Sie müssen die Prioritäten der Editionen möglicherweise anpassen, da sie automatische Upgrades und Downgrades für die Lizenzen steuern, die die entsprechenden Produktnutzungsrechte übertragen. Klicken Sie dafür neben dem Feld Edition auf , und wählen Sie die benötigte Edition.
Hinweis: Jede Anwendung muss über eine eindeutige Kombination aus Herausgeber, Produkt, Edition und Version verfügen.
Wenn Sie einen neuen Anwendungsdatensatz erstellen, wird ein Eintrag im Feld Edition automatisch an das Feld Name angefügt (wenn Sie jedoch die Eigenschaften der vorhandenen Anwendung bearbeiten, finden keine automatischen Updates mehr statt). Das Feld Edition wird für die Verwaltung etwaiger automatischer Upgrades und Downgrades gemäß den Kauf- oder Wartungsverträgen seltener als die Version verwendet; daher wird üblicherweise empfohlen, in dieses Feld weitere erforderliche Eigenschaften der Anwendung einzugeben. Wenn die Lizenzierung z. B. erfordert, dass Sie die Sprache der Benutzeroberfläche, die Plattform (Betriebssystem der Anwendung) oder den Systemtyp (z. B. 64 Bit) separat verfolgen, können Sie in diesem Feld eine kurze Beschreibung hinzufügen.
Zur Erinnerung: Eine Edition muss mindestens einer Anwendung zugewiesen werden. Ungenutzte Editionen werden automatisch aus IT-Asset-Management gelöscht.
Ende des erweiterten Supportzeitraums

Das Datum, ab dem der Herausgeber den Support dieser Version und Edition des Produkts vollständig einstellt. Auch der eingeschränkte Support endet an diesem Tag. Wenn Herausgeber einen erweiterten Zeitraum eingeschränkten Supports anbieten, geben sie oft einen früheren Zeitpunkt bekannt, zu dem der vollständige Support für diese Version in den eingeschränkten Support übergeht. Verwenden Sie für diesen Fall das Feld Ende des Supports. Dieser Zeitraum betrifft nicht etwaige Support- oder Wartungsvereinbarungen, die möglicherweise für die Anwendung bestehen.

Geben Sie (manuell oder über das Kalendersymbol) das Datum ein, an dem die erweiterte Supportvereinbarung für die Anwendung ausläuft.

Bei Datensätzen von Anwendungen, die in die Bibliothek für die Anwendungserkennung heruntergeladen wurden, wird dieses Feld durch die Bibliothek für die Anwendungserkennung mit einem verfügbaren Wert belegt und kann nicht manuell geändert werden.

Ausmusterungszeitpunkt

Das Datum, welches den Ausmusterungszeitpunkt dieser Softwareanwendung markiert. Nach diesem Datum wird der Herausgeber die Anwendung nicht länger verkaufen, warten und unterstützen.

Geben Sie (manuell oder über das Kalendersymbol) das Datum ein, nach dem die Lebensspanne dieser Anwendung endet.

Bei Datensätzen von Anwendungen, die in die Bibliothek für die Anwendungserkennung (ARL) heruntergeladen wurden, wird dieses Feld durch die ARL mit einem verfügbaren Wert belegt und kann nicht manuell geändert werden.

Verkaufsende (EOS)

Das Datum des Tages, nach dem Sie diese Softwareanwendung nicht länger beim Herausgeber oder direkt über dessen Vertriebskanal beziehen können. Nach diesem Datum wird die Anwendung allgemein von der Liste der verfügbaren Produkte genommen.

Geben Sie (manuell oder über das Kalendersymbol) das Datum ein, nach dem der Verkauf dieser Anwendung eingestellt wird.

Bei Datensätzen von Anwendungen, die in die Bibliothek für die Anwendungserkennung heruntergeladen wurden, wird dieses Feld durch die Bibliothek für die Anwendungserkennung mit einem verfügbaren Wert belegt und kann nicht manuell geändert werden.

Ende des Supports

Das Datum, ab dem der Herausgeber den vollständigen Support dieser Version und Edition des Produkts einstellt. Dabei handelt es sich nicht um etwaige Support- oder Wartungsvereinbarungen, die möglicherweise für die Anwendung bestehen. Einige Herausgeber gewähren nach diesem Datum einen erweiterten Zeitraum mit eingeschränktem Support. Verwenden Sie für diesen Fall das Feld Ende des erweiterten Supportzeitraums.

Geben Sie (manuell oder über das Kalendersymbol) das Datum ein, an dem der Herausgeber den Hauptsupport für diese Anwendung einstellt.

Bei Datensätzen von Anwendungen, die in die Bibliothek für die Anwendungserkennung (ARL) heruntergeladen wurden, wird dieses Feld durch die ARL mit einem verfügbaren Wert belegt und kann nicht manuell geändert werden.

Flexera-ID
Ein generierter Code, der alle Anwendungsdatensätze eindeutig identifiziert und zur Integration zwischen Produkten von Flexera verwendet werden kann. Alle Anwendungsdatensätze (einschließlich der lokal erstellten Datensätze) enthalten eine Flexera-ID, die mit folgendem Text beginnt:
ARL = arl://
Local = app://

Nicht bearbeitbar.

Detaillierte Nachweise importieren
Dieses Kontrollkästchen kann für die normale Anwendungserkennung und für normale Berechnungen der Lizenz-Compliance unmarkiert gelassen werden. Sie können dieses Kontrollkästchen markieren, wenn die betreffende Anwendung in den Anwendungstransparenzbericht aufgenommen werden soll, wofür es zwei Gründe geben kann:
  • Erstens: Um Inventardaten genauer zu untersuchen.
    Tipp: Verwenden Sie für diesen Grund die Einstellung eher sparsam und ziehen Sie in Erwägung, das Kontrollkästchen nach erfolgter Analyse der betreffenden Anwendung wieder zu deaktivieren (= Markierung löschen). Detaillierte Nachweise für viele Anwendungen zu importieren, erhöht signifikant die Belastung der Datenbank und verlängert die Verarbeitungszeiten.
  • Zweitens: Um eine Dateipfadfreistellung für bestimmte Dateinachweise anzulegen, damit die betreffende Anwendung keine Berechtigungen von der mit ihr verknüpften Lizenz verbraucht.
Eine Dateipfadfreistellung kann angelegt werden, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
  • Diese Anwendung ist entweder durch eine „Oracle Processor“- oder eine „User“-Lizenz lizenziert.
  • Die betreffende Anwendung wurde eingebettet in eine andere Anwendung, die auf ihre Funktionen angewiesen ist, ausgeliefert (zum Beispiel wird Oracle Java SE als Integration von Oracle SQL Developer ausgeliefert).
  • Dateinachweise sind die einzigen Arten von Nachweisen, die mit diesem Anwendungsdatensatz verknüpft sind, und sie werden für die Anwendungserkennung verwendet.
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen markieren, werden zusätzliche detaillierte Daten in der Inventardatenbank hinterlegt, und Sie können in der verknüpften Lizenz eine Freistellung nach Dateipfad konfigurieren, sodass die betreffende Anwendung nicht separat Lizenzberechtigungen verbraucht (s. Freistellungen für eingebettete (integrierte) Produkte). Wenn Sie das Kontrollkästchen aus diesem Zweck verwenden, sollte es permanent markiert bleiben.
Tipp: Wenn es sich bei dieser Software um eine Suite verschiedener Anwendungen handelt, gilt die Aktivierung des Imports detaillierter Nachweise gleichermaßen für (den Datensatz) diese Anwendung und für (die Datensätze) alle anderen Anwendungen, die Bestandteil der Suite sind.
Informationen

Geben Sie zusätzliche Details zur Anwendung ein, z. B. ihren Zweck oder ihre Systemanforderungen.

Name

Geben Sie den Namen der Anwendung ein. War das Namensfeld beim Öffnen der Eigenschaftenseite (für einen neuen Anwendungsdatensatz) leer, und Sie haben die vorhergehenden Felder für Produkt (primär), Herausgeber, Version und Edition ausgefüllt, besteht der angegebene Standardname aus einer Kombination dieser Werte. Sie können den Namen nach Bedarf an Ihre Unternehmensvorgaben anpassen.

Produkt

Der grundlegende Name der Anwendung, ohne Verweis auf Versionen oder Editionen und ohne Nennung des Herausgebers. Bei Multi-Produkt-Lizenzen, für die mehrere primäre Produkte angegeben wurden, zeigt dieses Feld den Wert Mehrere Produkte an. Siehe Multi-Produkt-Lizenz.

Über die Bibliothek für die Anwendungserkennung bereitgestellte Produktnamen sind nicht bearbeitbar. Beachten Sie Folgendes, wenn Sie selbst einen Anwendungsdatensatz erstellen:
  • Verwenden Sie Produktnamen wieder, die bereits vorhanden und definiert sind (da so die Festlegung von Upgrade- und Downgrade-Rechten erleichtert wird). Verwenden Sie hierbei das Steuerelement Suchen, um bereits vorhandene Produktnamen festzustellen (weitere Details: Verwenden eines Flyouts).
  • Sie können auch Produktnamen aktualisieren, die zuvor von einem Operator in Ihrem Unternehmen erstellt wurden.
So erstellen Sie ein neues Produkt für die betreffende Anwendung:
  1. Geben Sie im Feld Produkt (primär) einen neuen Namen ein, und klicken Sie auf Suchen.
  2. Klicken Sie auf Produkt erstellen, wenn keine vorhandenen Produkte angezeigt werden.
Das neue Produkt wird den Eigenschaften der Anwendung hinzugefügt und kann in anderen Anwendungsdefinitionen wiederverwendet werden.

Weitere Informationen finden Sie unter Hinzufügen von neuen Produktnamen.

Herausgeber

Der Name des Herausgebers dieser Software, der für ihre Entwicklung und ihren Vertrieb verantwortlich ist. Der Herausgeber muss als Anbieter in Ihrer Datenbank vorhanden sein.

In der Tabelle der Anbieter sind Herausgeber und Wiederverkäufer zusammengefasst. Anbieter können mit vier Methoden zur Datenbanktabelle hinzugefügt werden:
  • Sie können Anbieterdatensätze manuell anlegen (wechseln Sie auf die Seite Alle Anbieter und klicken Sie auf die Schaltfläche Anbieter erstellen). Dies ist besonders praktisch für Datensätze Ihrer lokalen Wiederverkäufer.
  • Wenn Sie eine Tabelle mit Käufen importieren, die einen noch nicht in Ihrer Tabelle von Anbietern vorhandenen Herausgeber enthält, wird automatisch ein neuer Datensatz erstellt.
  • Wenn Sie einen Anwendungsdatensatz manuell erstellen (eine „lokale“ Anwendung, die nicht in der Bibliothek für die Anwendungserkennung enthalten ist), können Sie beim Bearbeiten der Anwendungseigenschaften einen neuen Herausgeber definieren.
  • In der Bibliothek für die Anwendungserkennung identifizierte Herausgeber werden automatisch bedarfsorientiert in Ihre Liste der Anbieter kopiert, wenn Sie eine ARL-Anwendung (manuell oder über die automatisierte Verarbeitung von Bestellungen) mit einer Lizenz verknüpfen. Sobald Anbieter erstellt wurden, sind sie in Ihrer Anbieterliste in allen Datensätzen verfügbar.
    Tipp: Achten Sie darauf, keine sich überlappenden Definitionen für denselben Herausgeber zu erstellen. Beispiel: Sie haben Käufe importiert, die auf Microsoft Corp verweisen. Dann hat ein Operator manuell den Anbieter MS angelegt. Schließlich verknüpfen Sie Microsoft Office mit einer Lizenz, für die der Herausgebername aus der ARL importiert wird, in diesem Fall Microsoft. Alle drei Datensätze sind jetzt separat in Ihrer Anbietertabelle vorhanden und werden in der Liste „Alle Anbieter“ angezeigt (vgl. Sie die Seite Alle Anbieter). Dieses Problem können Sie vermeiden: Bereiten Sie die Lizenzen frühzeitig vor, und verwenden Sie den Namen eines Herausgebers aus der ARL in anderen Datenquellen wieder.
So erstellen Sie einen neuen Herausgeber für die betreffende Anwendung:
  1. Geben Sie im Feld Herausgeber einen neuen Namen ein, und klicken Sie auf Suchen.
  2. Klicken Sie auf Herausgeber erstellen, wenn im Suchbereich keine bestehenden Herausgeber angezeigt werden.
Der neue Herausgeber wird zu den Anwendungseigenschaften hinzugefügt.
Veröffentlichungsdatum

Das Datum des Tages, an dem die Anwendung in den Verkauf gelangte und für den Kunden erhältlich wurde. In den meisten Fällen wird vor der Freigabe der endgültigen Version einer Softwareanwendung zuerst eine Alpha- oder Beta-Version veröffentlicht.

Wählen Sie das Datum, an dem diese Anwendung veröffentlicht wurde.

Bei Datensätzen von Anwendungen, die in die Bibliothek für die Anwendungserkennung heruntergeladen wurden, wird dieses Feld durch die Bibliothek für Anwendungserkennung mit einem verfügbaren Wert belegt und kann nicht manuell geändert werden.

Quelle
Der Ursprung eines Anwendungsdatensatzes:
  • Flexera: Angezeigt, wenn die Anwendung in die Bibliothek für die Anwendungserkennung geladen wird (in diesem Fall können Sie keine Anwendungseigenschaften bearbeiten, die Anwendung jedoch mit zusätzlichen Nachweisen verknüpfen).
  • Lokal: Angezeigt, wenn ein Operator in Ihrem Unternehmen den Datensatz für diese Anwendung erstellt hat.
  • Flexera (erweitert): Angezeigt, wenn ein Operator Nachweise zum ursprünglichen Datensatz aus der Bibliothek für die Anwendungserkennung hinzugefügt hat.
Inbetriebnahmezeitpunkt

Das Datum, an dem die Softwareanwendung in Betrieb gestellt (i. e. zum ersten Mal verwendet) wurde. Meistens handelt es sich hierbei um das Datum, an dem die Alpha- oder Beta-Version der Anwendung (unterscheidet sich je nach Herausgeber) freigegeben wurde.

Geben Sie (manuell oder über das Kalendersymbol) das Datum ein, das den Inbetriebnahmezeitpunkt dieser Anwendung markiert.

Bei Datensätzen von Anwendungen, die in die Bibliothek für die Anwendungserkennung (ARL) heruntergeladen wurden, wird dieses Feld durch die ARL mit einem verfügbaren Wert belegt und kann nicht manuell geändert werden.

Status
Wählen Sie in der Liste Status eine der folgenden Optionen aus:
  • Autorisiert: Die Installation dieser Anwendungen ist auf Computern in Ihrem Unternehmen zulässig. Wenn die Anwendung ferner mit einer Lizenz verknüpft ist, können die betreffenden Installationen überprüft werden, sodass sich feststellen lässt, inwieweit die jeweiligen Lizenzbedingungen eingehalten werden.
  • Zurückgestellt: Sie möchten diese Anwendung zu gegebener Zeit verwalten, aber noch nicht jetzt. Dieser Status wird nur vorübergehend gewählt und zu einem späteren Zeitpunkt geändert. Da dies nur zur Vereinfachung der Lizenzverwaltung dient, werden Installationen dieser Anwendungen beim Lizenzverbrauch trotzdem berücksichtigt.
  • Ignoriert: Diese Anwendung wird als nicht relevant für das Software Asset Management gekennzeichnet. Zwar können Sie eine Anwendung jederzeit wieder in einen anderen Status versetzen, doch im Gegensatz zum Status Zurückgestellt wird dieser Status in der Regel nur für Anwendungen festgelegt, die Sie gar nicht verwalten möchten (z. B. Shareware, die Sie zulassen, aber nicht unmittelbar verwalten möchten).
    Tipp: Auch wenn Sie sich dafür entscheiden, eine ignorierte Anwendung nicht zu verwalten, kann sie dennoch lizenzierbar sein. Aus diesem Grund ist eine ignorierte Anwendung nicht von den Berechnungen zum Lizenzverbrauch ausgenommen. Um eine Anwendung von den Berechnungen des Lizenzverbrauchs auszunehmen, haben Sie folgende Möglichkeiten:
    • Heben Sie alle Verbindungen der Anwendung mit Lizenzen auf.
    • Setzen Sie auf der Registerkarte Allgemeine Angaben der Eigenschaftenseite für den Nachweis, durch den die Anwendung identifiziert wurde, das Feld Ignoriert auf Ja (vergewissern Sie sich zuerst, dass derselbe Nachweis nicht auch mit einer anderen Anwendung verknüpft ist, die bei den Compliance-Berechnung berücksichtigt werden muss).
  • Inaktiv: IT-Asset-Management weist diesen Status Anwendungen zu, die in der Bibliothek für die Anwendungserkennung erfasst, jedoch in Ihrem Unternehmen noch nicht als installiert erkannt sind.
  • Nicht autorisiert: Mit diesem Status können Sie Anwendungen kennzeichnen, die nicht auf Computern in Ihrem Unternehmen installiert werden dürfen. Am besten werden solche Anwendungen deinstalliert.
  • Nicht verwaltet: Eine in Ihrem Unternehmen neu festgestellte Anwendung, der jedoch noch keiner der oben genannten Statuswerte zugewiesen wurde.
    Tipp: Wenn Sie nicht die Zeit haben, die neuen Datensätze zu verarbeiten, können Sie einer Anwendung den Status Zurückgestellt zuweisen und sie später überprüfen. So können neue Anwendungen mit dem Status Nicht verwaltet leichter festgestellt werden, und Sie können die Verwaltung über Ausnahmen handhaben.
Version

Die Versionsnummer (oder Versions-ID) einer Anwendung.

Geben Sie die Version oder Releasenummer einer Anwendung ein.
Wichtig: Der Wert der Version kann nicht bearbeitet werden. Wenn die Version bereits angezeigt wird und Sie ihren Wert ändern, erstellen Sie de facto eine neue Version. Wenn Sie vorhandene Anwendungseinträge ändern, müssen Sie die Prioritäten der Versionen möglicherweise anpassen, da diese automatische Upgrades und Downgrades für die Lizenzen steuern, mit denen die entsprechenden Produktnutzungsrechte übertragen werden. Klicken Sie auf , und wählen Sie die benötigte Upgrade- oder Downgradeversion, um der Anwendung eine andere Version zuzuweisen.
Beim Erstellen eines neuen Anwendungsdatensatzes werden Einträge im Feld Version automatisch ins Feld Name kopiert. Wenn Sie jedoch einen vorhandenen Anwendungsdatensatz bearbeiten, geschieht dies nicht: Denken Sie deshalb daran, Versionsänderungen ggf. mit dem Namen der Anwendung zu synchronisieren.
Tipp: Sie können zwar einen beliebigen Text in das Feld Version eingeben, es empfiehlt sich allerdings, nur Versionsnummern einzugeben. Dies hat den Grund, dass die ggf. nach Kauf- oder Wartungsverträgen automatisch bereitgestellten Upgrades und Downgrades über eine Versionsnummer verwaltet werden.

IT-Asset-Management (Cloud)

Current