Registerkarte „Hardware“

IT-Asset-Management (Cloud)
Die Registerkarte Hardware unterstützt Sie beim Feststellen (und ggf. ändern) der Hardware-Eigenschaften vorhandener inventarisierter Geräte und bei der Definition dieser Eigenschaften für den Datensatz eines neu zu erstellenden inventarisierten Geräts. Darstellung und Verhalten sind in zwei Fällen leicht unterschiedlich:
  • In Felder, die nicht mit einem Sternchen (*) markiert sind, können Sie manuell die einzelnen Werte eingeben (oder per Drehfeld festlegen), wenn Sie manuell einen Datensatz für ein inventarisiertes Gerät anlegen. Wenn in Zukunft ein Inventardatensatz importiert wird, der mit diesem Gerät übereinstimmt, werden diese Werte durch die eingehenden Inventardaten aktualisiert.
  • Für Eigenschaften, die mit einem Sternchen (*) markiert sind, können Sie die Werte ändern, selbst nachdem sie von einer Inventardatenquelle gemeldet wurden:
    1. Klicken Sie auf Überschreiben.
    2. Geben Sie im eingebetteten Feld, das angezeigt wird, den korrigierten Wert manuell oder über das Drehfeld ein. (Der ursprüngliche Wert bleibt links neben dem überschriebenen Wert weiterhin sichtbar.)
    3. Klicken Sie auf Speichern, um die geänderten Daten zu speichern.
      Tipp: Wenn Sie die Änderungen verwerfen möchten, klicken Sie auf das x rechts neben dem eingebetteten Feld (und denken Sie daran, die geänderten Eigenschaften zu speichern).
    Geänderte Werte werden durch eine spätere Inventarisierung nie aktualisiert. Die Spalte Überschrieben ist in verschiedenen Inventaransichten verfügbar und enthält für die Datensätze inventarisierter Geräte mit überschriebenen Werten den Wert Ja.
    Tipp: Wenn die eingehenden Inventardaten keinen Wert für eine Einstellung liefern (d. h. technisch ist der Wert gleich null), wird die Verwendung derselben Steuerelemente für die Angabe des fehlenden Wertes als Einstellen des Wertes betrachtet, nicht als Änderung. Eine Ersteinstellung wird beispielsweise weder in der Spalte Überschrieben noch im Bericht Manuelle Änderungen mit Auswirkungen auf IBM PVU-Lizenzen aufgeführt.
Wichtig: Wenn Werte für Eigenschaften überschrieben werden, die sich auf den Lizenzverbrauch auswirken, werden die Änderungen erst ab dem nächsten vollständigen Lizenzabgleich wirksam. Im Sonderfall von:
  • IBM PVU-Lizenzen
  • Wenn sich IT-Asset-Management im „PVU-Modus“ befindet und als Ersatz für ILMT für die Berechnung von Sub-Capacity-Punkten zuständig ist,
nehmen alle Änderungen der Werte rückwirkend Einfluss und werden als Berichtigung der Daten angesehen, die den gesamten Berichtszeitraum betrifft. (Im Rahmen jedes vollständigen Abgleichs werden unter Verwendung der aktuell verfügbaren Daten die regionalen Spitzenverbrauchswerte für IBM PVU-Lizenzen neu berechnet.)

Die folgenden Eigenschaften des inventarisierten Geräts sind auf dieser Registerkarte verfügbar.

Feld Beschreibung
Zugewiesener Gehäusetyp
Der Gehäusetyp, der diesem inventarisierten Gerät zugewiesen ist. Mithilfe der Option Zugewiesener Gehäusetyp können Sie den Gehäusetyp lt. Inventar überschreiben, wenn Letzterer nicht vorhanden oder im Inventar falsch angegeben ist.
Hinweis: Die folgenden Gehäusetypen gelten als tragbare Computer, die ggf. vom Zweitnutzungsrecht einer Lizenz abgedeckt werden können:
  • Laptop
  • Notebook
  • Anderes Handheld-Gerät
  • Tragbar
  • Subnotebook
  • Tablet.

Wählen Sie einen Wert für das Feld „Zugewiesener Gehäusetyp“ für das inventarisierte Gerät. Dieser Wert wird bei der Berechnung von Upgrade- und Downgrade-Rechten für die Lizenz verwendet und muss daher korrekt angegeben werden.

Nicht verfügbar für inventarisierte Geräte des Typs Mobiles Gerät oder Virtueller Computer.

Taktgeschwindigkeit (MHz)
Die maximale Taktgeschwindigkeit (in MHz) des Prozessors im inventarisierten Gerät. Dieser Wert wird bei der Inventarisierung gemeldet, sodass bei virtuellen Computern der Wert dieses Feldes den vom virtuellen Computer gemeldeten Wert wiedergibt, und nicht den vom Hostserver gemeldeten Wert (auch wenn diese beiden Werte normalerweise identisch sein sollten).
Hinweis: Punkteberechnungen für Lizenzen vom Typ Oracle Named User Plus und Oracle Processor, bei denen die Taktgeschwindigkeit berücksichtigt wird, verweisen auf das Attribut des Hostservers, nicht auf das einer virtuellen Umgebung.

Geben Sie (bei manuell erstellten Datensätzen) die Taktgeschwindigkeit des Prozessors an, der im inventarisierten Gerät installiert ist. Um einen vom Inventar gemeldeten Wert zu korrigieren, klicken Sie auf Überschreiben, und geben manuell oder über das Drehfeld den korrekten Wert ein. Der Wert zum Überschreiben ist statisch und wird durch zukünftige Inventarisierungen nicht aktualisiert. Der im Inventar erfasste Wert wird weiterhin neben dem Wert im Feld „Überschrieben“ angezeigt und kann durch Löschen des Wertes zum Überschreiben wiederhergestellt werden.

Kerne
Folgender Wert kann angezeigt werden:
  • Bei einem physischen Gerät die Gesamtanzahl der Prozessorkerne im inventarisierten Gerät (Hintergrundinformationen finden Sie unter Kern)
  • Bei virtuellen Computern die Anzahl der Kerne, die dem virtuellen Computer (der VM) zugewiesen sind
  • Bei einem inventarisierten Gerät, dessen Datensatz erstellt wurde, um eine Oracle Database zu repräsentieren, die im Amazon Relational Database Service (RDS) ausgeführt wird, die aktuelle Anzahl Kerne, die von Oracle im hochgeladenen Inventar gemeldet wurde (und derselbe Wert wird auch als Anzahl der Prozessoren angezeigt).
Hinweis: Für auf Partitionen basierende Virtualisierungstechniken gelten einige Sonderfälle:
  • Für einige Arten der Virtualisierung, für die kein Host-BS verfügbar ist (etwa für LPARs auf PowerPC, VPars auf HP oder Solaris-Zonen) meldet das VM-Inventar die Anzahl der virtuellen Kerne zurück, die der Partition zugewiesen sind, und können auch eine Anzahl Kerne für die zugrundeliegende Hardware zurückmelden. Daher ist für den Host-Server kein eigenes Inventar erforderlich, obwohl IT-Asset-Management einen Host-Datensatz synthetisiert, um Gastsysteme zusammenzufassen und um ein Host-/Gast-Modell bereitzustellen, das anderen Virtualisierungstechniken gleicht.
  • Bei Solaris-Zonen und LPARs kann die die Summe der virtuellen Kerne für alle VMs auf einem Host die Anzahl der Kerne für den Host selbst übersteigen, denn virtuelle Kerne können sich physische Kerne teilen.
  • Für Solaris-Zonen, bei denen ein Prozessorsatz (pSET) eine Teilmenge der verfügbaren Threads jedes der vorhandenen Kerne nutzen kann, entspricht die für das inventarisierte Gerät gemeldete Anzahl Kerne der Anzahl der „berührten“ Kerne (zum Beispiel ein pSET, das sich je einen Thread von zwei verschiedenen Kernen nimmt, hat zwei Kerne „berührt“ und an dieses pSET gebundene Zonen können jeweils diese beiden Kerne melden).
Manche Softwarelizenzen stützen sich auf die Anzahl der Kerne, die im Gerät vorhanden (bzw. diesem zugewiesen) sind, um die Anwendung auszuführen.
Tipp: Wenn für die Kerne keine Anzahl angegeben ist, spielen für die Lizenzierung andere Faktoren eine Rolle:
  • Wenn es sich bei dem Gerät um den Gerätetyp Virtueller Computer handelt (und mit Ausnahme entweder einer Lizenz des Typs „Oracle Processor“, die für eine Anwendung gilt, die in einer Solaris-Zone ausgeführt wird, oder einer Lizenz des Typs Microsoft Server/Management Core für eine Anwendung auf einer beliebigen Plattform), werden bei dem Vorgang nacheinander die folgenden Werte geprüft und der erste von Null verschiedene Wert als beste verfügbare Näherung an die fehlende Anzahl der Kerne für den virtuellen Computer genommen:
    • die Anzahl der Prozessoren im virtuellen Computer
    • die Anzahl der Kerne im VM-Host (entspricht einer Full-Capacity-Lizenzierung)
    • die Anzahl der Prozessoren im VM-Host (entspricht ebenfalls der Full-Capacity-Lizenzierung)
  • Wenn es sich bei dem Gerät um einen VM-Host handelt, der Solaris ausführt, und der Wert für die Anzahl der Kerne Null beträgt, können keine Gast-VMs (Zonen) auf diesem Host Verbrauch von Lizenzen des Typs „Oracle Processor“ generieren. Zur speziellen Berechnung des Verbrauchs, den jede Solaris-Zone von einer Oracle Processor-Lizenz generiert, gehört:
    Threads (max) der Zone / (Threads des Hosts/ Kerne des Hosts)
    Ein fehlender Wert für die Anzahl der Kerne (oder Threads) auf dem VM-Host, auf dem Solaris ausgeführt wird, macht für diesen Lizenztyp auf dieser Plattform eine korrekte Berechnung des Verbrauchs durch jede Zone ganz klar unmöglich.
  • Ebenso können keine Gast-VMs Berechtigungen von Lizenzen des Typs Microsoft Server/Management Core auf virtuellen Hosts verbrauchen, für die die Anzahl der Kerne (oder Prozessoren) nicht angegeben ist, da sich der Verbrauch für diese Art von Lizenzen aus diesen Host-Werten berechnet und virtuelle Computer (VM) (anders als bei Standard- und Datacenter-Editionen) zu einem entsprechenden Grad gedeckt sind.
Wenn Sie einen Datensatz für ein inventarisiertes Gerät manuell anlegen:
  • geben Sie für ein physisches Gerät manuell (oder über das Drehfeld) die Gesamtanzahl der in diesem Gerät (über alle Prozessoren) verfügbaren Prozessorkerne ein.
  • geben Sie bei virtuellen Computern die Anzahl der Kerne an, die dem Computer (VM) zugewiesen sind. (Beim Konfigurieren eines virtuellen Computers geben Sie zum Beispiel in VMware die Anzahl virtueller Sockel und die Anzahl der Kerne pro Sockel an. Das mathematische Produkt [Sockel x Kerne] ergibt die Gesamtanzahl der Kerne, auch unter dem Begriff vCPU bekannt, die diesem virtuellen Computer in VMware zugeordnet sind.)
Um einen vom Inventar gemeldeten Wert zu korrigieren, klicken Sie auf Überschreiben und geben manuell oder über das Drehfeld den korrekten Wert ein. Der Wert zum Überschreiben ist statisch und wird durch zukünftige Inventarisierungen nicht aktualisiert. Der im Inventar erfasste Wert wird weiterhin neben dem Wert im Feld „Überschrieben“ angezeigt und kann durch Löschen des Wertes zum Überschreiben wiederhergestellt werden. Wenn es sich bei dem entsprechenden Gerät um einen virtuellen Computer (Zone) handelt, auf dem Solaris ausgeführt wird, hat ein Überschreiben dieses Werts keinen Einfluss auf den für Lizenzen des Typs „Oracle Processor“ generierten Verbrauch, denn der Verbrauch wird für diese Lizenzen wie oben beschrieben berechnet.
Festplattenspeicher (GB)

Der Gesamtspeicher aller im inventarisierten Gerät vorhandenen Festplatten in Gigabyte.

Geben Sie den Gesamtspeicher aller im inventarisierten Gerät vorhandenen Festplatten in Gigabyte ein. Der Wert wird vom eingehenden Inventar (dauerhaft) überschrieben und ist danach schreibgeschützt.

Grafikkarten

Die Gesamtzahl aller im inventarisierten Gerät vorhandenen Grafikkarten.

Geben Sie die Gesamtzahl aller im inventarisierten Gerät vorhandenen Grafikkarten ein. Der Wert wird vom eingehenden Inventar (dauerhaft) überschrieben und ist danach schreibgeschützt.

Festplatten

Die Gesamtzahl aller im inventarisierten Gerät vorhandenen Festplatten.

Geben Sie die Gesamtzahl aller im inventarisierten Gerät vorhandenen Festplatten ein. Der Wert wird vom eingehenden Inventar (dauerhaft) überschrieben und ist danach schreibgeschützt.

Gehäusetyp lt. Inventar
Der Gehäusetyp eines inventarisierten Geräts, der bei der Inventarisierung gemeldet wurde.
Hinweis: Die folgenden Gehäusetypen gelten als tragbare Computer, die ggf. vom Zweitnutzungsrecht einer Lizenz abgedeckt werden können:
  • Laptop
  • Notebook
  • Anderes Handheld-Gerät
  • Tragbar
  • Subnotebook
  • Tablet.

Dieser Wert kann nicht geändert werden. Sie können ihn aber mit der Einstellung Zugewiesener Gehäusetyp überschreiben.

Nicht verfügbar für inventarisierte Geräte des Typs Mobiles Gerät und Virtueller Computer.

Netzwerkkarten

Die Anzahl der Netzwerkkarten, die auf dem inventarisierten Gerät insgesamt (für ein physisches Gerät) installiert sind, oder die Anzahl der Netzwerkkarten, auf die ein virtueller Computer zugreifen kann.

Geben Sie die insgesamt auf dem inventarisierten Gerät installierte Anzahl der Netzwerkkarten an. Dieser Wert kann von später eingehenden Inventardaten überschrieben werden.

Nicht bearbeitbar bei Datensätzen, die aus importiertem Inventar erstellt wurden.

Betriebssystem

Das auf diesem Gerät ausgeführte Betriebssystem. Dieser Wert wird bei der Inventarisierung ermittelter Geräte erfasst.

Geben Sie den Namen des auf diesem Gerät ausgeführten Betriebssystems an. Dieser Wert kann von später eingehenden Inventardaten aktualisiert werden.

Nicht bearbeitbar bei Datensätzen, die aus importiertem Inventar erstellt wurden.

Teilanz. der Prozessoren
Die entsprechende Anzahl der „Vollzeit-Prozessoren“ für den virtuellen Computer, die über die Time-Sharing-Steuerung der Hardwarekonsole festgelegt ist. Diese „Prozessoren“ sind vCPUs, welche in der Terminologie von IT-Asset-Management der maximalen Anzahl der Kerne entsprechen, die vom virtuellen Computer verwendet werden können. Manche Virtualisierungstechnologien (wie LPARs auf dem Betriebssystem AIX von IBM) melden diese Einstellung im Inventar (aus der hochgeladenen .ndi-Datei wird der Wert der als Erstes verfügbaren Eigenschaft VMCapacityInCores, VMCapacity oder VMEntitlement übernommen und bleibt leer, wenn keine dieser Eigenschaften in der Datei vorhanden ist). Das bedeutet, dass im Ausgabewert für lparstat auf AIX der Wert für Teilanz. der Prozessoren Folgendem entspricht:
  • Online Virtual CPUs (Virtuelle CPUs online), wenn als Typ Freigegeben und als Modus alles nur nicht Mit Obergrenze angegeben ist,
  • Entitled Capacity (Kapazität mit Berechtigung) in anderen Fällen.
Tipp: Wenn der Wert für Teilanz. der Prozessoren die Gesamtanzahl der Kerne für den virtuellen Host übersteigt (wie beim Time-Sharing möglich), nutzt IT-Asset-Management die Gesamtanzahl der Kerne bei den Berechnungen des Lizenzverbrauchs (zum Beispiel für Lizenzen vom Typ „IBM PVU“). Mit anderen Worten: Es wird die kleinere Anzahl der Kerne für den Host oder die Teilanzahl der vCPUs verwendet.
Sie können einen falschen Inventarwert in diesem Feld überschreiben. Ein einmal überschriebener Wert wird durch eingehende Inventardaten nicht mehr aktualisiert.

Bei der auf Kernen basierenden Lizenzierung von virtuellen Computern wird dieser Wert der einfachen Anzahl Kerne als Wert für die lizenzierbare Anzahl der Kerne vorgezogen, außer auf Solaris-Zonen (bei denen Kerne in den Berechnungen verwendet werden).

Prozessortyp
Der Typ des im inventarisierten Gerät verbauten Prozessors, zum Beispiel Intel(R) Pentium(R) 4 CPU 2,40 GHz. Der Wert in diesem Feld wirkt sich auf die Berechnung der Lizenz-Berechtigungen für punktebasierte Lizenzen aus.
Tipp: Dieses Feld wird nicht bei Datensätzen für inventarisierte Geräte verwendet, die eine Oracle-Datenbank im Amazon Relational Database Service (RDS), repräsentieren, selbst wenn Sie BYOL verwenden (das Übertragen von Lizenzberechtigungen früherer standortgebundener Implementierungen auf Datenbanken in RDS).

Geben Sie den Typ des im inventarisierten Gerät verbauten Prozessors ein. Um einen Fehler beim Inventar zu korrigieren, klicken Sie auf Überschreiben, und geben Sie den korrekten Typ ein. Einmal überschriebene Werte werden durch eingehende Inventardaten nicht mehr aktualisiert.

Prozessoren

Die Gesamtanzahl der in einem physischen inventarisierten Gerät installierten Prozessoren bzw. die logischen Prozessoren, die einem Gerät des Typs Virtueller Computer zugewiesen sind. Wenn das inventarisierte Gerät eine Oracle-Datenbank repräsentiert, die im Amazon Relational Database Service (RDS) ausgeführt wird, ist dies die aktuelle Anzahl der Kerne, die von Oracle im hochgeladenen Inventar gemeldet wurde (und derselbe Wert wird auch als Anzahl der Kerne angezeigt).

Bei auf Punkten basierenden Lizenzen, die sich auf die Anzahl der Prozessoren stützen (einschließlich Oracle Processor), kann ein Verbrauch durch dieses Gerät nur auftreten, wenn die Anzahl an Prozessoren größer als null ist. Ebenso kann der Verbrauch für Lizenzen des Typs Microsoft Server/Management Core, einschließlich der Deckung für virtuelle Computer (VMs), nicht berechnet werden, wenn es für den virtuellen Host keine gültige Anzahl an Prozessoren gibt.

Wenn Sie manuell einen Datensatz für ein inventarisiertes Gerät anlegen, geben Sie die Gesamtanzahl der in diesem Gerät vorhandenen Prozessoren an. Um eingehende Inventardaten zu korrigieren, klicken Sie auf Überschreiben, und geben Sie manuell oder über das Drehfeld die korrekte Zahl ein. Einmal überschriebene Werte werden durch Inventardaten nicht mehr aktualisiert.

Bei der auf Kernen basierenden Lizenzierung von virtuellen Computern wird dieser Wert der einfachen Anzahl Kerne als Wert für die lizenzierbare Anzahl der Kerne vorgezogen, außer auf Solaris-Zonen (bei denen Kerne in den Berechnungen verwendet werden).

RAM (GB)

Die Größe des RAM-Speichers (Random Access Memory) im inventarisierten Gerät in Gigabyte.

Geben Sie die Größe des RAM-Speichers (Random Access Memory) im inventarisierten Gerät in Gigabyte ein.

Nicht bearbeitbar bei Datensätzen, die aus importiertem Inventar erstellt wurden.

Service Pack

Die Service-Pack-Nummer oder -ID, die vom Betriebssystem gemeldet wird. Sie können diesen Wert nur beim Erstellen eines neuen inventarisierten Geräts eingeben. Bei der Inventarisierung wird der manuell eingegebene Wert überschrieben.

Wenn Sie den Datensatz für ein inventarisiertes Gerät manuell anlegen, geben Sie die Nummer eines Service Packs (SP) oder einen Namen ein.

Sockel
Die Gesamtzahl der verfügbaren CPU-Sockel in diesem inventarisierten Gerät. In vielen Inventarisierungstools wird dieses Feld nicht ausgefüllt, und es kann sein, dass Sie den Wert für relevante inventarisierte Geräte manuell eingeben müssen.
Hinweis: Dieses Feld gibt die Gesamtzahl der CPU-Sockel an, unabhängig davon, ob die Sockel leer oder mit CPUs bestückt sind.
Tipp: Dieses Feld wird nicht bei Datensätzen für inventarisierte Geräte verwendet, die eine Oracle-Datenbank im Amazon Relational Database Service (RDS), repräsentieren, selbst wenn Sie BYOL verwenden (das Übertragen von Lizenzberechtigungen früherer standortgebundener Implementierungen auf Datenbanken in RDS).
Diese Zahl kann die Verbrauchsberechnungen für entsprechende Lizenzen auf drei Arten beeinflussen:
  • Sie kann die Auswahl der Lizenz beeinflussen, von der das inventarisierte Gerät Punkte verbraucht.
  • Sie kann bestimmen, welche Punkteregel für Verbrauchsberechnungen verwendet wird, und kann für Oracle-Lizenzen auch als Multiplikator verwendet werden, um die insgesamt pro Gerät verbrauchten Punkte zu ermitteln.
  • Sie kann Optimierungen beeinflussen, mit denen das Rohergebnis der Berechnungen verbessert werden soll.
Falls für die Lizenz erforderlich, wird diese Zahl auch für das Verhältnis von Kernen zu Sockeln verwendet. Wenn die Zahl nicht gemeldet wird (oder eine null zeigt), wird die Prozessorzahl für das inventarisierte Gerät (wenn verfügbar) als Proxy für die Sockelzahl verwendet.
Tipp: Bei VM-Clustern muss für Oracle-Lizenzen die Gesamtanzahl der Sockel aller Hosts im Cluster eingegeben werden.
Weitere Informationen finden Sie unter Umgang mit Sockelzahlen.
Die Gesamtanzahl der Sockel wird für folgende Lizenztypen verwendet:
  • Core Points
  • IBM PVU
  • Oracle Processor
  • Oracle Named User Plus.

Um einen Fehler in den Inventardaten zu überschreiben (oder einen fehlenden Wert nachzutragen), klicken Sie auf Überschreiben, und geben Sie manuell oder über das Drehfeld den korrekten Wert ein. Wenn Sie manuell einen Datensatz für ein inventarisiertes Gerät anlegen, geben Sie die Gesamtanzahl aller verfügbaren CPU-Sockel im inventarisierten Gerät (oder bei Oracle in VM-Clustern die Gesamtanzahl der Sockel aller Hosts im Cluster) ein.

Threads
Bei diesem Wert handelt es sich um:
  • Für ein physisches inventarisiertes Gerät die Gesamtanzahl der Threads, die über alle Prozessorkerne hinweg verfügbar sind
  • Für ein virtuelles inventarisiertes Gerät die Anzahl der Threads oder der logischen Prozessoren (virtuellen Prozessoren), die dem Gerät zugewiesen sind
  • Für ein inventarisiertes Gerät, das eine Oracle-Datenbank repräsentiert, die auf dem Amazon Relational Database Service (RDS) ausgeführt wird, die CPU-Anzahl, die von Oracle im Inventar zurückgemeldet wird
Tipp: Wenn der Wert für die Threads fehlt oder null beträgt gilt Folgendes:
  • Von auf Punkten basierenden Lizenzen, die sich auf die Anzahl der Threads stützen, kann dieses Gerät keine Berechtigungen verbrauchen.
  • Wenn es sich bei dem Gerät um einen VM-Host handelt, der Solaris ausführt, und der Wert für die Anzahl der Threads Null beträgt, können keine Gast-VMs (Zonen) auf diesem Host Verbrauch von Lizenzen des Typs „Oracle Processor“ generieren. Zur speziellen Berechnung des Verbrauchs, den jede Solaris-Zone von einer Oracle Processor-Lizenz generiert, gehört:
    Threads (max) der Zone / (Threads des Hosts/ Kerne des Hosts)
    Ein fehlender Wert für die Anzahl der Threads (oder Kerne) auf dem VM-Host, macht für diesen Lizenztyp eine korrekte Berechnung des Verbrauchs durch jeden virtuellen Computer (VM) ganz klar unmöglich.

Wenn Sie einen Datensatz für ein inventarisiertes Gerät manuell anlegen, erfassen Sie (für ein physisches Gerät) die Gesamtanzahl der Threads über alle Kerne im Gerät bzw. (für ein virtuelles Gerät) die Threads oder logischen/virtuellen Prozessoren, die dem Gerät zugewiesen sind. Um die Anzahl der Threads zu korrigieren, klicken Sie auf Überschreiben, und geben Sie manuell oder über das Drehfeld den korrekten Wert ein. Einmal überschriebene Werte werden durch eingehende Inventardaten nicht mehr aktualisiert.

IT-Asset-Management (Cloud)

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