Registerkarte „Allgemeine Angaben“

IT-Asset-Management (Cloud)
Auf der Registerkarte Allgemeine Angaben der Seite Eigenschaften der Oracle-Instanz können Sie die Eigenschaften vorhandener Oracle-Instanzen einsehen und ändern.
Tipp: Beim nächsten Inventarimport werden die Werte der Eigenschaften mit den im Inventar zurückgemeldeten Werten aktualisiert, wodurch eventuelle Änderungen, die Sie an den entsprechenden Eigenschaften vorgenommen haben, wieder überschrieben werden.
In der folgenden Tabelle werden die verfügbaren Felder in der Reihenfolge aufgeführt, in der sie angezeigt werden:
Tabelle 1. Eigenschaften der Oracle-Instanz auf der Registerkarte „Allgemeine Angaben“
Eigenschaft Beschreibung
Anwendung

Der vollständige Name der Anwendung, der aus einer Aneinanderreihung von Produktname, Produktversion und Produktedition besteht, zum Beispiel Oracle Database 11g Enterprise.

Kann nicht bearbeitet werden.

Unternehmensanwendung

Der Anzeigename der Oracle-Anwendung.

Geben Sie den Namen der Unternehmensanwendung für diese Oracle-Anwendung ein.

Gerät

Der Name des inventarisierten Geräts, auf dem diese Instanz von Oracle installiert ist.

Geben Sie den Namen des inventarisierten Geräts ein, auf dem diese Instanz von Oracle installiert ist.

Umgebung

Die Bereitstellungsumgebung, zu der diese Oracle Instanz gehört. In einem Unternehmen sind Software- und Hardwareinfrastruktur normalerweise in mehrere Bereitstellungsumgebungen aufgeteilt, und jedem Gerät in einer Umgebung ist eine Rolle (primär, Backup) zugewiesen. Zum Beispiel die für die Entwicklung benötigte Infrastruktur (Anwendungs- und Datenbankserver, Speicher usw.) ist meistens Teil der Entwicklungsumgebung.

Wählen Sie einen der folgenden Werte aus. Prüfen Sie die aktuellen Lizenzverbrauchsregeln für jede der folgenden Oracle-Umgebungen.
  • Entwicklung: Die Umgebung, in der laufende Änderungen an der Software entwickelt werden.
  • Testen: Die Umgebung, in der die neu entwickelten Funktionen vor der Freigabe an die Produktion getestet werden.
  • Staging: Die Vorproduktionsumgebung, in der alle Installations-, Konfigurations- oder Migrations-Skripte vor der Anwendung in der Produktivumgebung geprüft werden.
  • Produktion: Die Arbeitsumgebung, in der Benutzeranfragen verarbeitet werden.
  • Sonstige: Jede andere Umgebung, die nicht aufgelistet ist.
    Hinweis: Die Auswahl einer bestimmten Umgebung legt keine Freistellungen vom Verbrauch einer Lizenz fest. Freistellungen vom Lizenzverbrauch können in den Lizenzeigenschaften in der Registerkarte Verbrauch (siehe Registrierkarte „Compliance“) oder über die Rollen für inventarisierte Geräte manuell festgelegt werden (siehe Freistellungen).

Die Option kann in den Eigenschaften der Oracle-Instanz auf der Registerkarte Allgemeine Angaben im Feld Umgebung ausgewählt werden.

Installationspfad

Der Pfad, unter dem die Datenbank auf dem physischen Computer installiert ist.

Geben Sie den Pfad ein, unter dem die Datenbank auf dem physischen Computer installiert ist.

Datum der letzten Inventarisierung
Der Zeitpunkt, zu dem zuletzt Inventar von dieser Oracle-Datenbankinstanz erfasst wurde.
Tipp: Wenn es sich bei der Inventardatenquelle um den lokal installierten FlexNet-Inventarisierungsagenten handelt, stimmt dieses Datum in der Regel mit dem Datum der letzten Inventarisierung für den Host-Server (Datensatz des inventarisierten Geräts) überein. Wenn dieses Datum älter ist, kann das auf kürzliche Probleme bei der Inventarisierung dieser Datenbankinstanz hinweisen, oder vielleicht darauf, dass diese Datenbankinstanz nicht mehr vorhanden ist. (Zur automatischen Bereinigung veralteten Inventars gehen Sie auf die Registerkarte Inventar der Seite Verwaltung > IT-Asset-Management – Einstellungen > Allgemeine Angaben.)

Kann nicht geändert werden.

Lizenzierbar

Zeigt Ja oder Nein an, um anzugeben, ob die Oracle-Instanz eine Lizenz verbraucht.

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn diese Instanz eine Lizenz verbrauchen soll.

Verwaltender OEM
Folgende Werte sind möglich:
  • Keiner, wenn keine Daten einer Installation des Oracle Enterprise Manager (OEM) erfasst wurden, die sich auf diese Datenbankinstanz (oder eine verwandte Option) beziehen.
  • Der Servername des OEM-Repository-(Daten-)Servers, wenn OEM auf diese aktuelle Datenbankinstanz Bezug nimmt. (In den meisten Fällen hostet derselbe Server auch die OEM-Konsole, auch wenn Repository (Bibliothek) und Konsole manchmal getrennt installiert sind.) Wenn OEM auf diese aktuelle Datenbankinstanz Bezug nimmt und der OEM-Repository-Server hier angezeigt wird, prüfen Sie die Registerkarte Optionen dieser Eigenschaftenseite auf alle Oracle-Optionen, die durch diese Installation des Oracle Enterprise Manager aktiviert sein könnten.
Tipp: Dieser Wert stützt sich auf den Abgleich des Hostnamens für die Datenbankinstanz, der im FlexNet-Inventar erfasst wurde, mit dem Hostnamen, der durch Oracle Enterprise Manager für die Instanz gemeldet wurde. Wenn Oracle Enterprise Manager konfiguriert wurde, Hosts nach IP-Adresse anstatt nach Hostnamen zu erkennen, kann dieser Abgleich nicht erfolgen und dieses Feld daher keinen Wert anzeigen.

Dieser Wert kann nicht geändert werden und wird von den Daten vorgegeben, die von dem Oracle Enterprise Manager erfasst wurden, der mit dieser Oracle-Datenbankinstanz verbunden ist.

Name
Der Name der Oracle-Datenbankinstanz. (Wenn dieser Name noch nicht verfügbar ist, wird aus der Oracle Database-Anwendung, einschließlich Version und Edition oder der bei der Ermittlung und Inventarisierung oder durch andere Quellen identifizierten Oracle-Option, ein Platzhalter gebildet.) Sie können sich die Eigenschaften (sofern verfügbar) für die Oracle-Instanz anzeigen lassen, indem Sie auf den angezeigten Wert klicken.
Tipp: Wenn ein Instanzname mit ~CDB_ROOT endet, bedeutet dies, dass es sich um eine Container-Datenbank handelt, die weitere Pluggable Databases enthalten kann (die ab Oracle 12c unterstützt werden). Alle enthaltenen Pluggable Databases werden in der Spalte Instanz in folgendem Format angezeigt:
InstanzName~NamePluggableDatabase
(das bedeutet, der Instanzname und der Name der Pluggable Database werden durch eine Tilde getrennt). Allen Pluggable Databases in einer verbundenen Gruppe wird der gleiche Instanzname vorangestellt und natürlich werden alle auf demselben Oracle-Server gehostet.

Geben Sie den Namen einer Oracle-Instanz ein.

Rolle

Gibt die Rolle an, die einer Oracle-Instanz innerhalb einer Deployment-Umgebung zugewiesen wurde. Indem eine Rolle einer Oracle-Instanz zugewiesen wird, können Datenbanken in einer Umgebung logisch gruppiert werden. Sie können die Rolle Primär z. B. einer Datenbank zuweisen, die Benutzertransaktionen in der Produktivumgebung aktiv verarbeitet.

Wählen Sie einen der folgenden Werte aus. Prüfen Sie die aktuellen Lizenzverbrauchsregeln für jede der folgenden Oracle-Rollen.
  • Keine: Gibt an, dass keine Rolle zugewiesen wurde.
  • Sicherung: Gibt an, dass die Oracle-Instanz als Sicherungsdatenbank verwendet wird.

  • Failover: Gibt an, dass diese Oracle-Instanz als Failover-Ressource verwendet wird. Die Failover-Datenbank wird automatisch zur primären Datenbank, wenn die primäre Datenbank ausfällt. Eine Datenbanklizenz beinhaltet die Berechtigung, die lizenzierte Software während eines Zeitraums von insgesamt bis zu zehn separaten Tagen eines Kalenderjahrs auf einem nicht lizenzierten Ersatzcomputer in einer Failover-Umgebung auszuführen.
  • Spiegelung: Gibt an, dass diese Oracle-Instanz zum Spiegeln einer anderen Oracle-Instanz verwendet wird.
  • Standby: Gibt an, dass diese Oracle-Instanz als Standby-Datenbank verwendet wird. Bei Ereignissen wie einer geplanten Wartung der primären Datenbank muss die Standby-Datenbank manuell als primäre Datenbank festgelegt werden.
  • Sonstige: Gibt an, dass das Gerät für einen anderen Zweck als die oben angegebenen verwendet wird.
  • Primär: Gibt an, dass diese Oracle-Instanz die Benutzertransaktionen aktiv verarbeitet.
    Hinweis: Die Auswahl einer bestimmten Oracle-Rolle legt keine Freistellungen vom Verbrauch einer Lizenz fest. Freistellungen vom Lizenzverbrauch können in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Verbrauch (siehe Registrierkarte „Compliance“) oder über die Rollen für inventarisierte Geräte manuell festgelegt werden (siehe Freistellungen).

Der von Ihnen gewählte Wert wird nicht vom Ermittlungs- und Inventarisierungsprozess überschrieben.

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