Registerkarte „Upload-Status“

IT-Asset-Management (Cloud)

Auf der Registerkarte Upload-Status erkennen Sie Probleme mit dem Hochladen von Dateien von dieser Inventarisierungsstation auf den zentralen Anwendungsserver.

In größeren Implementierungen mit mehreren Servern:
  • gehen einige Importtypen an den Inventarserver, wie z. B. FlexNet-Inventardateien und Dateien für die Nachverfolgung der Nutzung. Diese machen eine zweite Stufe des Imports, nämlich von der Inventardatenbank an die Compliance-Datenbank, erforderlich, die normalerweise über Nacht erfolgt. Das hat typischerweise zur Folge, dass die Ergebnisse dieser Importe erst am nächsten Tag zur Verfügung stehen, nach der nächtlichen zweiten Stufe des Imports und den Berechnungen der Lizenz-Compliance.
  • Andere Importtypen werden direkt an die Compliance-Datenbank geleitet, was bedeutet, dass die Ergebnisse noch am selben Tag in der Weboberfläche verfügbar sein können, kurz nachdem eine Datei hochgeladen wurde.
Durch diese Unterschiede wird erklärbar, warum manche Importtypen fehlschlagen können, während andere erfolgreich abgeschlossen werden. Das liegt daran, dass es Probleme mit der Verbindung zu einer der FlexNet-Datenbanken geben kann, aber nicht zu den anderen.
Auf dieser Registerkarte sind die folgenden Spalten verfügbar.
Eigenschaft Beschreibung
Hochzuladende Dateien

Die Anzahl der Dateien für jeden Importtyp, die auf dieser Inventarisierungsstation vorhanden sind und darauf warten, auf den Anwendungsserver hochgeladen zu werden. Eine Anzahl von Null ist ein gutes Zeichen, denn dies bedeutet, dass alle Dateien (für diesen Importtyp) erfolgreich hochgeladen wurden.

Importtyp
Die verschiedenen Arten von Importen, bei denen das Hochladen von Dateien aus irgendeinem Grund blockiert wurde. Beachten Sie, dass zu einem einzelnen Importtyp mehr als ein Dateityp gehören kann. Diese Namen geben die Namen von Ordnern auf Ihren Inventarisierungsstationen unter dem Dateipfad ProgramData\Flexera Software\Incoming wieder. Zu den Standardwerten gehören:
  • ActiveDirectory: Aus Microsoft Active Directory-Domänen extrahierte Daten zum Hochladen in die Inventardatenbank (siehe Seite „Active Directory“).
  • ActivityStatus: Details zu Systemtasks, darunter auch Aktivitäten der Inventarisierungsstation wie die Erfassung von Drittanbieter- oder FlexNet-Inventardaten (einschließlich Fehlermeldungen), Richtlinienaktualisierungen usw. Hochgeladen in die Compliance-Datenbank. Die Ergebnisse werden auf der Seite Systemtasks der Weboberfläche angezeigt (siehe Systemtasks).
  • BeaconStatus: Details zum normalem Betrieb der Inventarisierungsstation (wie Richtlinienaktualisierungen, Konnektivität und Meldestatus), jedoch keine Inventardetails. Hochgeladen in die Compliance-Datenbank. Die Ergebnisse werden auf der Seite Inventarisierungsstationen der Weboberfläche angezeigt (siehe Inventarisierungsstationen).
  • ClientAccess: Dateien (.swcc) für die Zugriffsverfolgung zur Feststellung des Verbrauchs bei Microsoft-Client-Access-Lizenzen (CALs). Die Daten werden in die Inventardatenbank hochgeladen und die Ergebnisse können auf Seiten wie Unlizenzierte CAL-Nutzung und Alle Lizenzen eingesehen werden (siehe zum Beispiel Unlizenzierte CAL-Nutzung).
  • Discovery – In .disco-Dateien gespeicherte Ergebnisse der Netzwerkermittlung durch Inventarisierungsstationen zum Hochladen in die Compliance-Datenbank. Kann weitere .disco-Dateien enthalten, die von lokal auf den Zielgeräten installierten FlexNet-Inventarisierungsagenten erstellt wurden, wenn auf diesen Zielgeräten Oracle-Datenbanken „entdeckt“ wurden. Ermittlungsdateien (.disco) sind im nächtlichen Upload-Vorgang enthalten, der die Folgen vorübergehender Netzwerkprobleme beseitigen helfen kann. Diese entsprechen Seiten wie Alle ermittelten Geräte in der Weboberfläche.
  • Inventories: Enthält auch FlexNet-Inventardaten (.ndi-Dateien), die für die Inventardatenbank bestimmt sind (weitere Informationen finden Sie zum Beispiel in der Hilfe zur Seite Gesamtes Inventar).
  • Logs: Hier werden die Protokolldateien für die Aktivitäten der Inventarisierungsstation hinterlegt und aus Gründen der Bequemlichkeit auf den Anwendungsserver hochgeladen. Auf der Registerkarte Allgemeine Angaben der Eigenschaften der Inventarisierungsstation können Sie auf Aktivitätsprotokoll anzeigen klicken, um auf die Seite Aktivitätsprotokoll zu wechseln (siehe Aktivitätsprotokoll). Diese kombiniert Informationen von den Inventarisierungsstationen mit anderen Aktivitätsprotokollen. Wenn Sie jedoch über diesen Pfad auf die Seite zugreifen, wird die Liste automatisch gefiltert und zeigt nur die Ergebnisse dieser einen Inventarisierungsstation an.
  • RemoteApplication: Ein Bereitstellungsordner für Softwarebestand von Citrix Virtual Apps, der in die Inventardatenbank hochgeladen werden muss. Je nachdem, welche Art von virtuellen Anwendungen bedient wird, werden die Nachweise in der Weboberfläche entweder als Liste mit Installationsprogramm-Nachweisen (für App-V oder Anwendungen mit gestreamten Profilen, die durch Citrix Virtual Apps bereitgestellt werden) oder als Liste mit Dateinachweisen (für auf Dateien basierende Anwendungen, die durch Citrix Virtual Apps verwaltet werden) angezeigt. Weitere Informationen finden Sie unter Alle Nachweise.
  • UsageData – Datensätze der Anwendungsnutzung, die bei nutzerbasierten Lizenzen manchmal für die Berechnung des Verbrauchs verwendet werden. Die Anzahl der inventarisierten Geräte, von denen die Nutzung der jeweiligen Anwendungen gemeldet wird, ist auf der Seite Alle Anwendungen aufgeführt.
  • VdiAccess: Dateien (.vdi) zur Verfolgung von Nutzern oder inventarisierten Geräten, die auf virtuelle Desktops zugreifen. VMware, Citrix und Microsoft unterstützen jeweils ihre eigenen Plattformen mit virtueller Desktop-Infrastruktur. Weitere Informationen finden Sie zum Beispiel im Kapitel XenApp Server Adapter der PDF-Datei IT-Asset-Management-Referenzhandbuch zu Inventarisierungsadaptern und Konnektoren, die über die Startseite der Onlinehilfe verfügbar ist.
Jüngste ausstehende Dateien
Der Zeitpunkt, zu dem die jüngste Datei (jedes Importtyps) der Warteschlange für den Upload hinzugefügt wurde. Zu den möglichen Werten (sowohl für die Jüngste als auch die Älteste) gehören:
  • Leer, wenn für den aktuellen Importtyp keine Dateien blockiert wurden.
  • Weniger als 30 Min (Minuten) – Eine geringfügige Verzögerung, die durch den für jede Inventarisierungsstation (standardmäßig) über Nacht geplanten Upload eigenständig behoben werden kann.
  • 30-60 Min – Kann auch über Nacht eigenständig behoben werden. Selbst wenn Sie IT-Asset-Management verwenden, um bei einer Sub-Capacity-Lizenzierung des Typs „IBM PVU“ alle 30 Minuten das Inventar der Server zu erfassen, ist diese Verzögerung nicht kritisch, da die Inventarisierungsstation einfach alle eingehenden Inventardateien in die Warteschlange stellt und sie bei nächster Gelegenheit, wie etwa dem nächtlichen (Nachhol-)Lauf, hochlädt. (Wenn jedoch der lokal installierte FlexNet-Inventarisierungsagent keine Dateien auf die Inventarisierungsstation hochladen kann, ist das durchaus schwerwiegend, weil die lokalen Dateien auf dem inventarisierten Gerät alle 30 Minuten überschrieben werden.)
  • n Stunden – Der Zeitraum wird auf die nächste ganze Stundenzahl gerundet.
  • n Tag(e) oder Woche(n) oder Monat(e) – Eine Verzögerung in diesem Maßstab (gerundet) beim Hochladen weist auf ein Problem hin, das Sie untersuchen und beheben sollten. Jeder Zeitraum, der über den nächtlichen (Nachhol-)Lauf hinausgeht, bedeutet, dass Hochladevorgänge aus irgendeinem Grund permanent fehlschlagen.
Älteste ausstehende Dateien

Der Zeitpunkt, zu dem die erste Datei (jedes Importtyps) der Warteschlange für den Upload hinzugefügt wurde. Mögliche Werte finden Sie unter Jüngste ausstehende Dateien.

Dateigesamtgröße

Die Gesamtgröße aller Dateien (jedes Importtyps), die darauf warten, hochgeladen zu werden.

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