Inventarisierungsstationen

IT-Asset-Management (Cloud)

Die Seite Inventarisierungsstationen (Datenerfassung > IT-Assets – Inventarisierungstasks > Inventarisierungsstationen) führt alle Inventarisierungsstationen auf, die in Ihrem Netzwerk installiert sind.

Eine Inventarisierungsstation ist ein Computer, auf dem die Software FlexNet Beacon installiert ist. Sie sammelt Hardware- und Software-Inventardaten sowie andere Informationen aus Ihrem Netzwerk und lädt die sich ergebenden Dateien in zeitlicher Reihenfolge von den ältesten zu den jüngsten sortiert in IT-Asset-Management hoch. Nach der Installation wird die Inventarisierungsstation in IT-Asset-Management registriert. Hierzu lädt ein Administrator eine spezifische Konfigurationsdatei für die Inventarisierungsstation herunter, installiert diese und lädt sie in die Inventarisierungsstation (Details finden Sie unter Registrieren einer Inventarisierungsstation). Nach der Registrierung nimmt die Inventarisierungsstation den Datenaustausch mit IT-Asset-Management auf. IT-Asset-Management verfolgt den Status aller registrierten Inventarisierungsstationen.

Sie können auf der Seite Inventarisierungsstationen folgende Aktivitäten ausführen:

Die folgenden Eigenschaften von Inventarisierungsstationen können angezeigt werden. Einige dieser Eigenschaften werden standardmäßig angezeigt, andere können über die Option Spalten wählen verfügbar sein:

Tabelle 1. Verfügbare Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
Aktionen
  • Klicken Sie auf das Stiftsymbol, um die Eigenschaften der Inventarisierungsstation zur Prüfung oder Bearbeitung aufzurufen (siehe Eigenschaften der Inventarisierungsstation).
  • Klicken Sie auf das Papierkorbsymbol, um diesen Datensatz der Inventarisierungsstation zu löschen. Bedenken Sie aber, dass diese Aktion nicht verhindert, dass die eigentliche Inventarisierungsstation weiterhin versucht, eine Verbindung mit dem zentralen Anwendungsserver herzustellen (weitere Informationen dazu finden Sie unter Löschen einer Inventarisierungsstation).
Inventarisierungsstation/Subnetz
Der Name der Inventarisierungsstation. Wenn der Inventarisierungsstation mindestens ein Subnetz zur Verwaltung zugewiesen wurde, wird links neben dem Namen ein +-Zeichen angezeigt. Klicken Sie auf dieses +-Zeichen, um zusätzliche Zeilen einzublenden, in denen die einzelnen, der Inventarisierungsstation zugewiesenen Subnetze aufgeführt sind.
Tipp: Einer Inventarisierungsstation müssen Subnetze zugewiesen werden, bevor sie Ermittlungen durchführen oder FlexNet-Inventar erfassen kann (sie kann jedoch Fremdanbieterinventar aus anderen Systemen unabhängig von jeglicher Subnetzzuweisung erfassen).

Der Name der Inventarisierungsstation kann in den Eigenschaften der Inventarisierungsstation auf der Registerkarte Allgemeine Angaben bearbeitet werden. Subnetzzuweisungen werden auf der Registerkarte Subnetze derselben Eigenschaftenseite verwaltet.

Name der Inventarisierungsstation

(Separat zur Unterstützung aufgeführt, wenn die Liste eine ungewöhnliche Sortierreihenfolge aufweist.) Die das Subnetz verwaltende Inventarisierungsstation.

Status der Inventarisierungsstation

Gibt den Betriebsstatus der Inventarisierungsstation an. Weitere Informationen finden Sie unter Registerkarte „Allgemein“.

IT-Asset-Management generiert den Wert dieses Feldes.

Verbindungsstatus
Gibt an, ob eine Verbindung zwischen der Inventarisierungsstation und IT-Asset-Management hergestellt ist. Mögliche Werte:
  • Verbunden: der zentrale Anwendungsserver erhält regelmäßige Statusmeldungen von der Inventarisierungsstation.
  • Verbindung prüfen: der zentrale Anwendungsserver hat von dieser Inventarisierungsstation nie eine Statusmeldung erhalten.
  • Verbindung fehlgeschlagen: die regelmäßigen Statusmeldungen sind vorher angekommen, haben jetzt aber aufgehört, was darauf hinweist, dass die Verbindung zur Inventarisierungsstation unterbrochen wurde.

IT-Asset-Management generiert den Wert dieses Feldes.

Ältester ausstehender Upload
Wenn es auf der Inventarisierungsstation noch einen Rückstand an Dateien gibt, die darauf warten, auf den zentralen Anwendungsserver hochgeladen zu werden (sehen Sie nach, ob in der Spalte Insgesamt hochzuladen ein von Null verschiedener Wert für alle ausstehenden Dateien zu finden ist), enthält diese Spalte den längsten Zeitraum, den eine Datei bereits wartet. Zu den möglichen Werten gehören:
  • Kein Wert (leer), wenn es keinen Rückstand gibt.
  • Weniger als 30 Min (Minuten) – Eine geringfügige Verzögerung, die durch den für jede Inventarisierungsstation (standardmäßig) über Nacht geplanten Upload des Rückstands eigenständig behoben werden kann.
  • 30-60 Min – siehe oben. Selbst wenn Sie IT-Asset-Management verwenden, um bei einer Sub-Capacity-Lizenzierung des Typs „IBM PVU“ alle 30 Minuten das Inventar der Server zu erfassen, ist diese Verzögerung nicht kritisch, da die Inventarisierungsstation einfach alle eingehenden Inventardateien in die Warteschlange stellt und sie bei nächster Gelegenheit, wie etwa dem nächtlichen (Nachhol-)Lauf, hochlädt. (Wenn jedoch der lokal installierte FlexNet-Inventarisierungsagent keine Dateien auf die Inventarisierungsstation hochladen kann, ist das durchaus schwerwiegend, weil die lokalen Dateien alle 30 Minuten überschrieben werden.)
  • n Stunden – Der Zeitraum wird auf die nächste ganze Stundenzahl gerundet.
  • n Tag(e) oder Woche(n) oder Monat(e) – Eine Verzögerung in diesem Maßstab beim Hochladen weist auf ein Problem hin, das Sie untersuchen und beheben sollten. Jeder Zeitraum, der über den nächtlichen (Nachhol-)Lauf hinausgeht, bedeutet, dass Hochladevorgänge aus irgendeinem Grund permanent fehlschlagen. Öffnen Sie die Eigenschaften der Inventarisierungsstation (indem Sie auf das Stiftsymbol in der Spalte Aktionen klicken), sehen Sie auf der Registerkarte Upload-Status nach, bei welchem/n Dateityp(en) der Upload fehlschlägt, und beheben Sie das Problem/die Probleme.
Richtlinienstatus
Der Status der Discovery- und Inventarisierungsrichtlinie, die aktuell für die Inventarisierungsstation gilt.
  • Update ausstehend: Die Inventarisierungsstation verfügt über eine kürzlich erstellte Richtlinie, doch seither wurden Regeln oder andere Inhalte geändert, und folglich wurde die Erstellung einer aktualisierten Richtlinie ausgelöst.
  • Keine Richtlinie: Für die Inventarisierungsstation liegt keine Richtlinie vor.
  • Veraltet: Die Inventarisierungsstation verfügt über eine Richtlinie, die deutlich älter ist als die aktuelle, die mit IT-Asset-Management bereitgestellt wird.
  • Aktuell: Die Inventarisierungsstation verfügt über die aktuelle Richtlinie.

IT-Asset-Management generiert den Wert dieses Feldes.

Standortname

Gibt den Namen eines Standorts bzw. die IPv4-Adresse eines Subnetzes in CIDR-Notation an (zum Beispiel 192.168.100.0/24). Ein Standort kann mehrere Subnetze aufweisen, die jeweils über eine eindeutige IP-Adresse verfügen.

Bearbeitbar auf der Seite Subnetze.

Subnetz

(Separat zur Unterstützung aufgeführt, wenn die Liste eine ungewöhnliche Sortierreihenfolge aufweist.) Das von der verbundenen Inventarisierungsstation verwaltete Subnetz.

Insgesamt hochzuladen
Zeigt die Gesamtgröße (in Megabyte) aller Dateien an, die sich derzeit auf der Inventarisierungsstation befinden und darauf warten, auf den zentralen Anwendungsserver hochgeladen zu werden. Wenn es keinen Rückstand gibt, zeigt diese Spalte den Wert 0 MB an.
Tipp: Manche vorübergehend ausstehenden Uploads können Teil des normalen Betriebs sein und kein Problem darstellen. Zum Beispiel werden manche Dateien am Tag vorbereitet und über Nacht hochgeladen. Auch ein vorübergehendes Netzwerkproblem beim Versuch der Inventarisierungsstation, Inventar hochzuladen, wird durch einen erneuten Versuch bei demselben nächtlichen Upload-Vorgang aufgefangen. Um schnell entscheiden zu können, ob es ein Problem gibt, sehen Sie in der Spalte Ältester ausstehender Upload nach.
Um herauszufinden, welche Dateitypen auf ein Hochladen warten, rufen Sie die Eigenschaften der Inventarisierungsstation auf (klicken Sie auf das Stiftsymbol in der Spalte Aktionen) und prüfen Sie die Registerkarte Upload-Status.

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