Bericht über manuelle Änderungen mit Auswirkungen auf IBM-PVU-Lizenzen

IT-Asset-Management (Cloud)
Der Bericht über manuelle Änderungen mit Auswirkungen auf IBM-PVU-Lizenzen führt die Geräte auf, die Verbrauch für eine IBM-PVU-Lizenz generieren, und bei denen entweder Werte von inventarisierten Geräten (wie etwa die Anzahl der Kerne) manuell geändert oder für die Lizenzverbrauchsergebnisse überschrieben wurden. Um für diesen Bericht in Frage zu kommen, muss ein inventarisiertes Gerät in mindestens einem vollständigen Inventarimport und einer vollständigen Lizenz-Compliance-Berechnung (die in der Regel über Nacht erfolgen) enthalten sein.
Tipp: Beachten Sie, dass alle Änderungen an überschriebenen Werte als Korrekturen angesehen werden, die für den gesamten historischen Zeitraum sowie für künftige Berechnungen gültig sind. Selbst nachdem Sie den Datensatz des inventarisierten Geräts gelöscht haben, bleibt dieser mit dem Sonderstatus Archiviert bestehen, sodass er immer noch für historischen Verbrauch im Berichtszeitraum berücksichtigt wird.
Inventaränderungen erfolgen generell auf der Registerkarte Hardware in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts, auch wenn das Modell des Geräts (das manchmal Einfluss auf die anzuwendende PVU-Punktetabelle hat) auf der Registerkarte Allgemeine Angaben festgelegt wird. Wenn das inventarisierte Gerät bereits Archiviert wurde (und damit in normalen Listen nicht sichtbar ist), können Sie über die Sonderliste Archiviertes Inventar auf seine Eigenschaften zugreifen, um weitere rückwirkende Änderungen vorzunehmen.
Angepasster Verbrauch wird in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Verbrauch festgelegt. Kein überschriebener Wert darf null sein (Einstellungen von null werden ignoriert). Wenn Sie vorhaben, den Verbrauch eines Geräts aus den IBM-Berichten herauszunehmen, weisen Sie diesem inventarisierten Gerät eine Freistellung zu.
Wichtig: Wenn eine Inventardatenquelle keinen Wert für eine Eigenschaft meldet (technisch ist der Wert null) und Sie dieselben Steuerelemente verwenden, um einen Anfangswert einzustellen, wird diese Einstellung nicht als Änderung angesehen und Ihre manuelle Anpassung im Bericht nicht aufgeführt. Wenn Sie die Auflistung dieser manuellen vorgenommenen Einstellung im Bericht erzwingen möchten, nehmen Sie die Änderung in zwei Schritten vor: speichern Sie eine Änderung von null in (z. B.) 1 für Ihre ursprüngliche Einstellung, und speichern Sie dann eine zweite Änderung von 1 in den von Ihnen gewünschten Wert. Diese zweite Änderung wird als Überschreiben gewertet.

Generieren eines Berichts über manuelle Änderungen mit Auswirkungen auf IBM PVU-Lizenzen

  1. Wechseln Sie auf die Seite Manuelle Änderungen mit Auswirkungen auf IBM PVU-Lizenzen.
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Die folgenden Spalten sind verfügbar. Einige davon stehen standardmäßig in der Spaltenauswahl zur Verfügung.

Spaltenname Beschreibung
Zugewiesener Benutzer

Der diesem inventarisierten Gerät zugewiesene Benutzer. Diese Zuweisung überschreibt den berechneten Benutzer.

Berechneter Benutzer

Der Name des Benutzers, der bei den letzten 10 Inventarisierungen der häufigste Benutzer dieses Geräts war.

Änderungsdatum

Das Datum, an dem die in dieser Zeile hinterlegte Änderung der Eigenschaft vorgenommen wurde.

Änderungsverlauf
Die geänderte Eigenschaft, ihr neuer Wert und manchmal der vorangegangene Wert. Beispiel:
  • Wenn Sie dem Wert Angepasster Verbrauch für das genannte Gerät in einer IBM PVU-Lizenz 4.000 Punkte hinzugefügt oder den Wert in 4.000 Punkte geändert haben, lautet der angezeigte Text Angepasster Verbrauch wurde auf 4000 gesetzt. Der vorherige Wert wird in diesem Fall nicht angezeigt.
  • Wenn Sie den Wert für die Kerne auf der Registerkarte Hardware in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts von (beispielsweise) 4 in 8 ändern, lautet der Text etwa Anzahl der Kerne wurde von 4 in 8 geändert.
    Tipp: Bei der Änderung einer Hardware-Eigenschaft gibt der Wert „Von“ den jüngsten Wert an, der gerade geändert wurde, und nicht einen früheren oder ursprünglichen Wert.
Gehäusenummer

Die für das Gerät gemeldete Gehäusenummer des Herstellers.

Taktgeschwindigkeit (MHz)

Die maximale Taktgeschwindigkeit (in MHz) des Prozessors im inventarisierten Gerät.

Kerne

Die Gesamtanzahl der Prozessorkerne, die in einem physischen inventarisierten Gerät verfügbar sind bzw. die Anzahl der Kerne, die einem inventarisierten Gerät zugewiesen sind, bei dem es sich um einen virtuellen Computer handelt.

Unternehmenseinheit

Die für das inventarisierte Gerät verantwortliche Unternehmenseinheit.

Kostenstelle

Die Kostenstelle, die für alle Kosten zuständig ist, die für das inventarisierte Gerät anfallen.

Erstellt
Das Datum, an dem dieser Inventardatensatz in IT-Asset-Management erstellt wurde.
Tipp: Datensätze für neue inventarisierte Geräte werden bei einem vollständigen Import in die Compliance-Datenbank erstellt, wenn neues Inventar erkannt wird. Daher kann das Erstellungsdatum nach dem Inventarisierungsdatum liegen. Der Unterschied wird durch die Terminplanung hervorgerufen, etwa die Planung von Importen durch Fremdanbietertools, oder durch zeitliche Verzögerungen zwischen dem Hochladen von FlexNet-Inventar und vollständigen Importen mit Compliance-Berechnung (wenn Ihre vollständigen Importe zum Beispiel wöchentlich oder in einem anderen Rhythmus stattfinden).
Erstellungsmethode
Die Methode zum Erstellen des Datensatzes für das inventarisierte Gerät. Mögliche Werte sind:
  • Automatisch: Das inventarisierte Gerät wurde im eingehenden Inventar erkannt.
  • Manuell: Das inventarisierte Gerät wurde manuell angelegt.
  • VM Host: Das inventarisierte Gerät ist ein virtueller Computer, der bei der Inventarisierung des Host-Servers ermittelt wurde.
Festplattenspeicher (GB)

Der Gesamtspeicher aller im inventarisierten Gerät vorhandenen Festplatten in Gigabyte.

Grafikkarten

Die Anzahl der Grafikkarten (Monitor-Anschlüsse) des Computers.

Domänenname
Der Name der Domäne, der das Computergerät angehört.
Tipp: Für besondere Zwecke erstellt Datensätze zeigen spezielle Werte an:
  • Ein Datensatz für ein Dummy-Gerät, das für Importe durch Ihren Connector zu Flexera SaaS Manager erstellt wurde, zeigt flexera.com an.
  • Ein Datensatz, der eine Oracle-Datenbank im Amazon Relational Database Service (RDS) repräsentiert, zeigt den vollständigen DNS-Alias (ohne den tatsächlichen Computernamen) an, etwa
    clv8xj7busyg.eu-west-1.rds.amazonaws.com
Festplatten

Die Gesamtzahl aller im inventarisierten Gerät vorhandenen Festplatten.

Host

Der Name des Hostservers, auf dem diese VM ein Gast ist.

Gehostet in/von

Zeigt an, ob sich das inventarisierte Gerät lokal vor Ort (die Voreinstellung, die bedeutet, dass sich das Gerät im eigenen Unternehmen befindet) oder in einer Cloud befindet, die von einem bestimmten Clouddienstanbieter betrieben wird. Bei manchen Clouddienstanbietern (wie AWS und Azure) wird der Wert für Gehostet in/von automatisch durch das Inventar festgelegt. Bei anderen Clouddienstanbietern müssen Sie manuell eine Auswahl treffen.

Gehäusetyp lt. Inventar

Der Gehäusetyp eines inventarisierten Geräts, der bei der Inventarisierung gemeldet wurde.

Inventarisiertes Gerät

Der Name des inventarisierten Geräts, für das die in dieser Zeile angezeigte Änderung vorgenommen wurde. Klicken Sie zum Öffnen der Registerkarte Allgemeine Angaben seiner Eigenschaften, um nähere Einsicht zu nehmen oder rückwirkende Anpassungen vorzunehmen.

Da in diesem Bericht jede Änderung in einer eigenen Zeile aufgeführt wird, kann ein Gerät mehrere Male im Bericht vorkommen; einmal für jede Änderung, die ein Operator für dieses Gerät vorgenommen hat.

Typ des inventarisierten Geräts
Gibt den Typ des inventarisierten Geräts an. Dies kann einer der folgenden Werte sein:
  • Cluster: Ein Cluster aus mehreren Computern, in der Regel von Kubernetes verwaltet und mit Verbrauch, der vom IBM-Lizenzservice gemeldet wird (der keine weitere Aufschlüsselung zum Beispiel nach einzelnen Hosts oder VMs im Cluster zulässt).
  • Computer: Ein Gerät mit Rechenleistung wie ein Desktop, ein Laptop, eine Workstation oder ein nicht virtualisierter (physischer) Server.
  • Mobiles Gerät: Ein mobiles Gerät, z. B. ein Tablet oder Smartphone.
  • Produkt: Kein Gerätetyp, sondern ein Pseudo-Wert, der nur für „IBM VPC“-Lizenzen verwendet wird, um Zeilen zu identifizieren, die das lizenzierte IBM-Produkt enthalten. Dieser Wert wird nur eingeblendet, wenn für die Bundle-Verbrauchsregeln (in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Nutzungsrechte und Regeln unter Regeln für den Lizenzverbrauch) die Option Verbrauch für jedes Produkt auf einem Gerät ausgewählt ist.
  • Remotegerät: Das Gerät ist ein Remotegerät (das nicht im Inventar aufgeführt wird), von dem bekannt ist, das es auf virtuelle Anwendungen zugegriffen hat. Dieser Wert wird automatisch erstellt.
  • VDI-Vorlage: Die VDI-Vorlage, von der die Instanz des virtuellen Desktops erstellt wird, auf die über ein inventarisiertes Gerät zugegriffen wird (siehe Vorlagen für virtuelle Desktops). Dieser Wert wird automatisch erstellt.
  • Virtueller Computer: Ein virtueller Computer, der auf einem physischen Hostcomputer ausgeführt wird. Auf einem physischen Host können mehrere virtuelle Computer mithilfe von Virtualisierungstechnologien von VMware, Oracle, Microsoft usw. ausgeführt werden. Beachten Sie, dass dieser Wert auch verwendet wird, wenn es sich um einen Datensatz handelt, der zur Repräsentation einer Oracle-Datenbank generiert wurde, die auf einem Amazon Relational Database Service (RDS) ausgeführt wird.
  • VM-Host: Ein physischer virtueller Host, auf dem ein oder mehrere virtuelle Computer mit Virtualisierungstechnologien, z. B. von VMware, ausgeführt werden.
IP-Adresse

Die IP-Adresse des inventarisierten Geräts. Für inventarisierte Geräte mit mehreren IP-Adressen (beispielsweise solche mit mehreren Netzwerkkarten) wird eine Liste mit durch Kommata getrennten Werten bis zu maximal 256 Zeichen angezeigt. IP-Adressen aus der IPv6-Adressfamilie werden im FlexNet-Inventar für Geräte mit UNIX-ähnlichen Betriebssystemen nicht gemeldet.

Datum der letzten Inventarisierung

Der Zeitpunkt, zu dem zuletzt durch die Quelle der letzten Inventarisierung Inventardaten für dieses inventarisierte Gerät erfasst wurden.

Quelle der letzten Inventarisierung
Wenn es mehrere, sich überschneidende Inventardatenquellen gibt, die Meldungen für dasselbe Gerät abgeben, können einige Inventardetails aus der einen Quelle und andere Details aus einer anderen Quelle stammen. Diese Spalte identifiziert die zuletzt verwendete Inventardatenquelle für dieses Gerät, sodass sich der Wert ändern kann, wenn neue Uploads von anderen Quellen importiert werden.
Tipp: Auch wenn diese Inventardatenquelle den letzten Inventarimport durchgeführt hat, folgt daraus nicht, dass jeder erfasste Wert einer Hardware-Eigenschaft aus dieser Quelle stammt. Eine Ihrer Inventardatenquelle kann als primäre Quelle (Hauptinventarquelle) festgelegt werden und alle, von dieser primären Quelle importierten Werte können nicht von anderen Inventardatenquellen aktualisiert werden (auch wenn diese nicht-primären Quellen Lücken füllen und Eigenschaften aktualisieren können, die in Ihrer Hauptinventarquelle nicht vorhanden sind/waren).
Die Namen der Inventardatenquellen werden vom System vorgegeben und können nicht geändert werden. Die meisten Werte sind selbsterklärend, zu den weniger offensichtlichen Werten gehören:
  • Data Platform – Das Inventar wurde von Flexera Normalize (früher BDNA Normalize, Bestandteil von BDNA Data Platform) importiert.
  • Flexera SaaS Manager – Dies ist ein Dummy-Gerät für die Verknüpfung mit Importen durch Ihren Flexera SaaS Manager-Connector.
  • ManageSoft – Das Inventar wurde von früheren Versionen des FlexNet-Inventarisierungsagenten erfasst und in einer eigenen Inventardatenbank gespeichert.
  • Manuell – Sie haben den Datensatz für dieses inventarisierte Gerät manuell angelegt und bisher wurde kein passendes Inventar gemeldet.
  • SMS – Das Inventar wurde von Microsoft SCCM (früher unter SMS bekannt) importiert.
  • Tivoli Endpoint Manager – Das Inventar wurde von IBM Big Fix, oder einer früheren Benennung des Produkts (IBM Endpoint Manager, Tivoli Endpoint Manager), importiert.
Tipp: Wenn Sie benutzerdefinierte Inventaradapter verwenden, können bei Bedarf entsprechende Einträge in dieser Spalte angezeigt werden.
Zuletzt angemeldeter Benutzer

Der Name des Benutzers an, der auf diesem Gerät als letzter angemeldeter Benutzer ermittelt wurde.

Verknüpftes Asset

Der Name eines Assets, mit dem das Gerät verknüpft ist.

Standort

Der Standort innerhalb Ihres Unternehmens, der für dieses Gerät verantwortlich ist.

MAC-Adresse
Die Media Access Control (MAC)-Adresse des inventarisierten Geräts. Wenn ein Gerät über mehrere Netzwerkschnittstellenkarten verfügt, wird in diesem Feld eine kommagetrennte Liste von MAC-Adressen angezeigt.
Tipp: Dieses Feld ist absichtlich leer für ermittelte Geräte(datensätze), die vom Amazon-Connector automatisch angelegt wurden, um Installationen von Oracle Database in RDS (Amazon Relational Database Service) zu repräsentieren.
Modell

Der Modellname oder die Nummer des Herstellers für dieses Gerät.

Netzwerkkarten

Die insgesamt auf einem physischen inventarisierten Gerät installierte Anzahl der Netzwerkkarten oder die Anzahl der Netzwerkkarten, auf die der virtuelle Computer zugreifen kann.

Betriebssystem
Das auf diesem Gerät ausgeführte Betriebssystem.
Tipp: Dieses Feld kann aus folgenden Gründen leer sein:
  • Das Gerät wurde kürzlich ermittelt: das Betriebssystem kann nur gelegentlich bei der ersten Ermittlung eingetragen werden und wird häufig erneut eingetragen, nachdem für dieses Gerät Inventar zurückgemeldet wurde.
  • Bei dem Gerät handelt es sich um einen VM-Host, also um Hardware, auf der kein eigenes Betriebssystem ausgeführt wird. In diesem Fall zeigt das Feld Name für den Computer eine auf die Hardware bezogene Seriennummer (denn ohne Betriebssystem gibt es keinen Hostnamen). Ohne Betriebssystem gibt es tatsächlich gar keine Art von Inventar, daher synthetisiert IT-Asset-Management den Datensatz des VM-Hosts aus allgemeinen Daten, die von seinen Gast-VMs gemeldet wurden. Bei den virtuellen Computern handelt es sich in diesem Fall in der Regel um Partitionen wie:
    • LPARs, die auf IBM PowerPC-Servern ausgeführt werden,
    • Solaris-Zonen in x86- oder SPARC-Architekturen,
    • nPar- oder vPar-Partitionen, die auf HP Integrity-Servern ausgeführt werden.
Überschriebene Eigenschaft
  • Wenn die Änderung für eine Hardware-Eigenschaft des inventarisierten Geräts übernommen wurde, wird hier der Name der Eigenschaft (wie etwa Kerne) angezeigt. Klicken Sie auf den Eigenschaftsnamen, um die Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte zu öffnen, auf der die Änderung angepasst werden kann.
  • Wenn das Verbrauchsergebnis geändert wurde, zeigt diese Spalte den Wert Verbrauch für LizenzName. Wenn Sie auf diesen Eintrag klicken, wird die Registerkarte Verbrauch der Lizenzeigenschaften aufgerufen, auf der Sie weitere Änderungen vornehmen können.
Teilanzahl der Prozessoren

Die entsprechende Anzahl der „Vollzeit-Prozessoren“, die über die Time-Sharing-Steuerung der Hardwarekonsole festgelegt ist. Diese „Prozessoren“ sind vCPUs und entsprechen der maximalen Anzahl der Kerne, die vom virtuellen Computer verwendet werden können. Bei einigen Virtualisierungstechnologien (z. B. das Betriebssystem AIX von IBM) wird diese Einstellung bei der Inventarisierung gemeldet. Sie können einen falschen Inventarwert in diesem Feld überschreiben.

Pool

Der Name des Ressourcen-Pools, zu dem dieser virtuelle Computer gehört.

Prozessortyp

Der Typ des im inventarisierten Gerät installierten Prozessors.

Prozessoren

Die Gesamtanzahl der in einem physischen inventarisierten Gerät installierten Prozessoren bzw. die logischen Prozessoren, die einem virtuellen Computer zugewiesen sind.

RAM (GB)

Die Größe des RAM-Speichers (Random Access Memory) im inventarisierten Gerät in Gigabyte.

Rolle

Die dem inventarisierten Gerät zugewiesene Rolle, etwa Entwicklung, Test oder Produktion. Über Geräterollen (sofern dies in den entsprechenden Produktbenutzungsrechten einer Lizenz zugelassen ist) können Sie Geräte davon freistellen, Berechtigungen der Lizenz zu verbrauchen, mit der sie verknüpft sind. Einige Lizenzvereinbarungen können z. B. Freistellungen für Geräte gewähren, die ausschließlich für Testzwecke eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Freistellungen.

Seriennummer
Die in den Inventardaten gemeldete Seriennummer des Geräts, mit der entweder die Hardware (bei einem eigenständigen Gerät) oder der Virtualisierungscontainer (bei einem virtuellen Computer) eindeutig identifiziert werden soll.
Tipp: In dem Sonderfall, bei dem das inventarisierte Gerät ein Dummy-Datensatz ist, der zur Verknüpfung mit Importen durch Ihren Flexera SaaS Manager-Connector erstellt wurde, zeigt dies Flexera SaaS Manager mit einem numerischen Suffix an.
Service Pack

Die Service-Pack-Nummer oder -ID, die vom Betriebssystem gemeldet wird.

Sockel

Die Gesamtzahl der verfügbaren CPU-Sockel in einen physischen inventarisierten Gerät. Bei Geräten des Typs Virtueller Computer kann dieses Feld die Anzahl der virtuellen Sockel angeben, die dem Computer (VM) zugewiesen sind.

Status
Gibt den aktuellen Status eines Geräts an. Dieses Feld kann einen der folgenden Werte annehmen:
  • Aktiv: Ein Gerät, für das Inventardaten aus einer Inventarisierungsquelle empfangen werden.
  • Archiviert: Das Gerät ist zum Löschen vorgesehen, wird derzeit jedoch noch aufbewahrt wird, weil es einen historischen Einfluss auf die rückwirkenden Berechnungen von IBM-PVU-Sub-Capacity-Punkten hat.
  • Warten auf Inventarisierung: Dieses Gerät ist ein Platzhalter, der noch nicht im importierten Inventar einer Quelle angezeigt wird.
  • Ignoriert: Ein nicht verwaltetes Gerät. Ignorierte Geräte werden bei der Berechnung des Lizenzverbrauchs nicht berücksichtigt.
    Tipp: Wenn ein inventarisiertes Gerät mit einem Asset-Datensatz verknüpft ist und dieses Asset den Status Ausgemustert bzw. Entsorgt erhält, wird für das verknüpfte inventarisierte Gerät automatisch der Status Ignoriert festgelegt.
Threads

Die Gesamtanzahl der Threads, die in einem physischen inventarisierten Gerät verfügbar sind, oder die Anzahl der logischen Prozessoren (virtuelle Prozessoren in einem virtuellen Computer bzw. einer Partition zugewiesene Threads) die einem inventarisierten Gerät zugewiesen sind, bei dem es sich um einen virtuellen Computer handelt.

Aktualisiert von

Der Kontoname des Operators, der den Anbieterdatensatz aktualisiert hat (wird auch in den Anbietereigenschaften auf der Registerkarte Verlauf in der Spalte Operator angezeigt).

VM-Name
Der Name des inventarisierten Geräts. Die Compliance-Berechnung aktualisiert dieses Feld mit dem Namen des Computers (abgeglichen mit diversen Eigenschaften, darunter auch der Seriennummer), der im Inventar zurückgemeldet wird.
Tipp: Als Name wird Flexera SaaS Manager angezeigt, wenn es sich um einen Dummy-Gerätedatensatz handelt, der für Importe von Ihrem Flexera SaaS Manager-Connector erstellt wurde.
VM-Typ

Der Typ des virtuellen Computers.

IT-Asset-Management (Cloud)

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