Inventar beim Clouddienstanbieter

IT-Asset-Management (Cloud)
Auf dieser Seite wird die Mehrzahl der Geräte aufgeführt, die im Inventar und anderen, von Clouddienstanbietern gemeldeten Daten, vorkommen.
Tipp: Die Einträge auf dieser Seite kommen durch unterschiedliche Methoden zustande:
  • Die Seite zeigt automatisch Daten von AWS (sowohl von AWS EC2 als auch von RDS) und Microsoft Azure, wenn Sie den AWS- bzw. Azure-Connector ausführen. Der Azure-Connector alleine meldet jedoch kein vollständiges Software- oder Hardware-Inventar zurück.
  • Wenn auf Cloud-Instanzen der FlexNet-Inventarisierungsagent lokal installiert ist (in der Regel, weil er als Bestandteil des Basis-Image konfiguriert wurde, von denen die Instanzen instanziiert wurden) und diese Instanzen Inventar (Bestand) gemeldet haben, werden diese Instanzen hier aufgeführt.
  • Sie enthalten Inventar, das von Google-Cloud-Instanzen gemeldet wurde, auf denen der FlexNet-Inventarisierungsagent lokal installiert und in der Lage ist, einer Inventarisierungsstation Meldung zu erstatten. Im Falle von Google Cloud werden jedoch andere Instanzen, auf denen der FlexNet-Inventarisierungsagent nicht installiert ist, nicht gemeldet.
  • Sie können dieser Liste entweder über den Import einer Tabellenkalkulation (siehe Seite „Einmaliger Inventarupload“) oder über den Business Importer Zeilen hinzufügen.
Bei den aufgeführten Geräten handelt es sich in der Regel um virtuelle Computer im „Schwebezustand“, auch wenn es einige Sonderfälle geben kann (für AWS EC2 kann die Liste dedizierte Instanzen oder Bare-Metal-Instanzen enthalten). Die einzige Ausnahme bilden „dedizierte Hosts“ von AWS, die in dieser Liste nicht in eigenen Zeilen aufgeführt werden. Da dieser Host-Typ Auskunft über Daten wie Sockel, Kerne und Host-Affinität gibt, die für einige Lizenzen erforderlich sein können, ist der Host aller virtuellen Computer, die auf Ihrem dedizierten Host ausgeführt werden, mit dem Datensatz des inventarisierten Geräts für den dedizierten Host verknüpft. Sie können die vom Clouddienstanbieter importierten Hardware-Details dort abfragen.
Wichtig: Achten Sie unbedingt darauf, dass zu unterschiedlichen Zeitpunkten aus demselben Base Image generierte Instanzen, unterschiedliche Computernamen oder Domänennamen erhalten. Ist das nicht der Fall, wird angenommen, dass die Datensätze von einem einzelnen Gerät stammen, weshalb die Datensätze zu einem einzigen Gerätedatensatz zusammengefasst werden. Namensänderungen können erfordern, dass Sie Startskripte an die eigenen Anforderungen anpassen, um Voreinstellungen für den FlexNet-Inventarisierungsagenten zu ändern, wenn Ihre virtualisierten Geräte instanziiert werden. Möglicherweise stellt auch Ihr Clouddienstanbieter andere Möglichkeiten bereit, eine eindeutige Benennung von Instanzen zu erreichen. Weitere Informationen finden Sie unter Common: Sicherstellen von eindeutigem Inventar in der PDF-Datei Erfassen von FlexNet-Inventar, die über die Startseite der Onlinehilfe verfügbar ist.
Bei aufgeführten Typen, bei denen es sich nicht um eigens abgestellte (dedizierte) Hosts handelt, und bei denen Sie die Erfassung von FlexNet-Inventar (oder von Fremdanbietern importiertem Inventar) von einem dieser Geräte veranlasst haben, ist dieser Cloud-Instanz-Datensatz mit einem separaten Datensatz für ein inventarisiertes Gerät verknüpft, über den Sie, wie üblich, die Details installierter Software und dergleichen abfragen können. Wenn die gemeldeten Instanzen nicht mit dem Datensatz für ein inventarisiertes Gerät verknüpft werden können (wenn die Spalte Inventarisiert den Wert Nein enthält), bildet diese Seite, abgesehen von verbundenen Berichten, die einzige Verwaltungsansicht in IT-Asset-Management, auf der eine Übersicht dieser Geräte angezeigt wird.
Wichtig: Nur Instanzen, die mit Datensätzen über inventarisierte Geräte verknüpft sind, haben Einfluss auf die Berechnungen der Lizenz-Compliance. Es wird angenommen, dass für Software auf anderen, nicht verknüpften Instanzen, die vom Clouddienstanbieter gemeldet wurden, die Softwarelizenz Teil Ihrer Mietvereinbarung ist, oder dass Sie andere Vereinbarungen für die Lizenzierung von Software auf Instanzen getroffen haben, auf denen Sie keinen Softwarebestand erfassen. Wenn keine dieser Annahmen zutrifft, kann installierte Software ein Audit-Risiko darstellen, und Sie sollten sich um die fehlenden Inventardaten kümmern.

Die folgenden Eigenschaften stehen auf der Seite Inventar beim Clouddienstanbieter zur Verfügung. Einige werden standardmäßig angezeigt, andere sind über das Feld zur Spaltenauswahl (siehe Verwalten von Spalten in einer Tabelle) verfügbar.

Name Details
Konto

Die ID bzw. der Name für Ihr Unternehmen, den Sie von Ihrem Clouddienstanbieter erhalten haben.

(Von Google-Cloud-Instanzen nicht verfügbar.)

Bearbeitbar in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Cloud-Hosting.

Verfügbarkeitstyp
Die Art des Hosting, durch die Ihr virtueller Computer bereitgestellt wird:
  • Auf gemeinsam mit anderen Unternehmen genutzter Hardware (Standard)
  • Auf nur für Ihr Unternehmen reservierter Hardware, die jedoch von Ihrem Clouddienstanbieter verwaltet wird, was zu einer eigens abgestellten Instanz führt (Eigens abgestellte Instanz)
  • Auf eigens für Ihr Unternehmen reservierter Hardware, auf der Sie die Konfiguration direkt steuern, auch als eigens abgestellter Host (Host) bezeichnet

(Von Google-Cloud-Instanzen nicht verfügbar.)

Bearbeitbar in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Cloud-Hosting.

Verfügbarkeitszone

Die mit diesem virtuellen Computer verbundene, festgelegte Verfügbarkeitszone (Unterabschnitt einer Region), die vom Clouddienstanbieter gemeldet wurde.

Bearbeitbar in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Cloud-Hosting. Wird für Clouddienstanbieter, bei denen IT-Asset-Management eine direkte Verbindung zur Datenerfassung unterstützt, wie etwa bei Amazon Web Services (AWS), direkt importiert.

Clouddienstanbieter Der Name/die Namen des/der Clouddienstanbieter(s), der/die Ihre Instanzen in der Cloud hostet/hosten. Zu den möglichen Werten gehören alle auf der Registerkarte Clouddienstanbieter der Seite Systemeinstellungen definierten Namen. Zu den Standardoptionen gehören:
  • Amazon Web Services
  • Google
  • IBM SoftLayer
  • Microsoft Azure.

Auch alle anderen, von Ihren Operatoren definierten Clouddienstanbieter stehen in dieser Liste zur Verfügung.

Zur manuellen Bearbeitung von Datensätzen für inventarisierte Geräte, wird dieser Wert in der Eigenschaft Gehostet in/von auf der Registerkarte Allgemeine Angaben der Eigenschaften des inventarisierten Geräts festgelegt. Bei Instanzen, die in automatischen Importen von unterstützten Clouddienstanbietern (wie AWS) enthalten sind, wird dieser Wert auf „Import“ gesetzt und alle manuellen Änderungen werden beim nächsten Import überschrieben.

Kerne

Bei einer durch den Clouddienstanbieter gemeldeten, virtuellen Computer-Instanz gibt dieses Feld die Anzahl der Kerne an, die der Instanz zugewiesen sind.

Einschränkung: Nicht verfügbar von:
  • Google-Cloud-Instanzen
  • RDS-Instanzen (Amazon Relational Database Service)
Erstellungsdatum
Ab diesem Datum und dieser Uhrzeit werden Gebühren für den entsprechenden Clouddienst erhoben. Dabei kann es sich handeln um:
  • den Zeitpunkt, zu dem der virtuelle Computer eingerichtet wurde, oder
  • bei anderen Gerätetypen, den Zeitpunkt, an dem die Miete begann.

(Von Google-Cloud-Instanzen nicht verfügbar.)

Bearbeitbar in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Cloud-Hosting.

Gerätename

Der Name des inventarisierten Geräts, das mit diesem Datensatz verknüpft ist. Klicken Sie zum Öffnen der Eigenschaften des inventarisierten Geräts.

Ein inventarisiertes Gerät wird nur verknüpft, wenn für diese Instanz das vollständige Inventar importiert wurde, was häufig deshalb der Fall ist, weil Sie den FlexNet-Inventarisierungsagenten im Image konfiguriert haben, von denen Ihre Cloud-„Geräte“ instanziiert wurden, oder weil Sie Inventar durch eine Fremdanbieterquelle importiert haben. Wenn dieser Instanzdatensatz keinem eingehenden Inventar zugeordnet wurde, bleibt diese Spalte leer.

Host
Für die Instanz eines virtuellen Computers, der auf einem eigens abgestellten Host ausgeführt wird, wird hier der Host angegeben, der vom Clouddienstanbieter gemeldet wurde. Um Details zum eigens abgestellten Host selbst zu erhalten, bietet der Host eine Verknüpfung zu den Eigenschaften des inventarisierten Geräts für diesen Host. Nur für einen eigens abgestellten (dedizierten) Host wird immer automatisch ein Datensatz über ein inventarisiertes Gerät erstellt, sodass er die von ihm gehosteten VMs auf der Registerkarte Virtuelle Computer seiner Eigenschaften des inventarisierten Geräts anzeigen kann. Zusammenfassung:
  • Bei einer „schwebenden“ Instanz ist diese Spalte leer und der Host kann sich nach Ermessen des Clouddienstanbieters von Zeit zu Zeit ändern.
  • Bei einer eigens abgestellten (dedizierten) Instanz ist diese Spalte leer, weil Sie nicht in allen Einzelheiten über die Verwaltungshoheit über den Host verfügen.
  • Nur bei einem eigens abgestellten (dedizierten) Host enthält diese Spalte den Host und die Verknüpfungen zum inventarisierten Gerät, das automatisch für den dedizierten Host erstellt wurde.
Ein inventarisiertes Gerät für jeden gehosteten virtuellen Computer wird dagegen nur erstellt, wenn Inventar von der VM importiert wird (d. h., wenn unter Gerätename in dieser Liste eine Verknüpfung verfügbar ist). Bei einer Instanz ohne Inventar ist die Nennung in dieser Liste der einzige Verwaltungsdatensatz. Wenn Sie daher diesen Host verwenden, um zu den Host-Eigenschaften zu wechseln und die Registerkarte Virtuelle Computer für diesen Host zu überprüfen, finden Sie diese aktuelle Instanz nur, wenn Inventar von der Instanz zurückgemeldet wurde.

(Von Google-Cloud-Instanzen nicht verfügbar.)

Abbild-ID

Legt das Geräte-Abbild (Betriebssystem, Software und Konfiguration) fest, von dem dieser virtuelle Computer (bzw. diese Instanz) gestartet wurde.

Bearbeitbar in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Cloud-Hosting.

Instanz-ID

Der eindeutige Identifizierungscode von Ihrem Clouddienstanbieter, der diesen virtuellen Computer (bzw. diese Instanz) repräsentiert. Wird zum Abgleich mit eingehendem Inventar verwendet, um den Datensatz für ein inventarisiertes Gerät anzulegen/zu aktualisieren.

Bearbeitbar in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Cloud-Hosting. Eine Änderung ist nur sinnvoll, wenn Sie Datensätze manuell anlegen. Bei Amazon Web Services (AWS) wird der Wert dem API entnommen und überschreibt alle lokalen Änderungen.

Region der Instanz

Das von Ihrem Clouddienstanbieter genannte, geografische Gebiet, das Eigentümer der Instanz-ID für den aktuellen virtuellen Computer ist. Diese Region ist der Verfügbarkeitszone übergeordnet, in der der virtuelle Computer gestartet wurde.

(Von Google-Cloud-Instanzen nicht verfügbar.)

Bearbeitbar in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Cloud-Hosting.

Art der Instanz

Die Art (oder Größe) des virtuellen Computers, die vom Clouddienstanbieter für dieses Gerät gemeldet wurde. In der Regel hat diese Wahl direkten Einfluss auf die Preise für den virtuellen Computer.

Bearbeitbar in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Cloud-Hosting. Wird für Clouddienstanbieter, bei denen IT-Asset-Management eine direkte Verbindung zur Datenerfassung unterstützt, wie etwa bei Amazon Web Services (AWS), direkt importiert.

Inventarisiert
Zeigt Ja an, wenn dieses Gerät mit einem eigenen Datensatz für ein inventarisiertes Gerät verknüpft ist (schauen Sie nach seinem Namen, der in der Spalte Gerätename verknüpft ist). Zeigt Nein an, wenn IT-Asset-Management nicht in der Lage war, diesen eingehenden Datensatz mit einem detaillierten Inventarimport abzugleichen.
Tipp: Wenn der FlexNet-Inventarisierungsagent auf dem Gerät installiert ist, das vom Clouddienstanbieter gehostet wird, müssen Datensätze entweder nach der Instanz-ID (Voraussetzung ist die Version 13.1 des FlexNet-Inventarisierungsagenten oder eine spätere Version) oder der MAC-Adresse abgeglichen werden. Von anderen Fremdanbietertools erfasstes Inventar kann ebenfalls anhand der MAC-Adresse abgeglichen werden. Alternativ können Sie einen Businessadapter erstellen, um den Clouddienstanbieter-Datensatz mit dem Datensatz des inventarisierten Geräts zu verknüpfen. Wie bereits oben erwähnt können Datensätze, für die Nein angezeigt wird, ein Compliance-Risiko darstellen, weshalb Sie diese Geräte untersuchen und dafür sorgen sollten, dass von ihnen Inventar erfasst wird. Die beste Vorgehensweise ist es, den FlexNet-Inventarisierungsagenten (Version 13.1 oder später) in die Images aufzunehmen, die zum Starten aller Instanzen verwendet werden, und den FlexNet-Inventarisierungsagenten so zu konfigurieren, dass er sofort nach dem Start das Inventar erfasst.
Inventarisierungsdatum
Das Datum, an dem die jüngsten Informationen zu dieser Instanz empfangen wurden.
Tipp: Die importierten Informationen können aus einer der beiden folgenden Quellen stammen:
  • Aus einer direkten Verbindung mit dem Clouddienstanbieter zum Import verfügbarer Details. Es kann sein, dass (wie beim Amazon-Connector) diese Informationen nur aus Übersichtsdaten bestehen und keine Details über installierte Software enthalten sind, die für die Lizenzverwaltung erforderlich wären.
  • Aus einer Inventardatenquelle wie dem FlexNet-Inventarisierungsagenten oder einem Fremdanbietertool (etwa Microsoft SCCM). In diesem Fall ist die Instanz mit dem Namen eines inventarisierten Geräts verbunden und die detaillierten Inventardaten sind im Datensatz des inventarisierten Geräts enthalten.
Wenn für eine bestimmte Instanz beide Datenquellen verfügbar sind, wird das Datum des jüngeren Imports (der Importe aus beiden Quellen) angezeigt.
Letzter bekannter Status
Gibt den Status dieser Cloud-Instanz (in der Regel ein virtueller Computer) zum Zeitpunkt der jüngsten Meldung durch Ihren Clouddienstanbieter an. Für einen virtuellen Computer gibt es folgende Status:
  • Gestartet: Der virtuelle Computer war zum Zeitpunkt des letzten Imports in Betrieb.
  • Angehalten: Der virtuelle Computer wurde angehalten und hat alle seine Ressourcen an den Host freigegeben. Einige Clouddienstanbieter lassen einen Neustart eines virtuellen Computers aus diesem Zustand zu.
  • Ausgesetzt: Der virtuelle Computer wurde in den Standby-Modus versetzt. Alle laufenden Prozesse verbrauchen weiterhin Ressourcen und der Computer kann den Betrieb schnell wieder aufnehmen.
  • Terminated (von AWS zur Verfügung gestellter Wert): Der virtuelle Computer wurde permanent gelöscht und kann nicht neu gestartet werden. Beim nächsten vollständigen Import mit Compliance-Berechnung, der standardmäßig über Nacht stattfindet, werden alle Datensätze mit passenden inventarisierten Geräten gelöscht (es sei denn, Sie haben sich für den höchst ungewöhnlichen Schritt entschieden, dieses inventarisierte Gerät mit einem Asset-Datensatz zu verbinden). Durch das Löschen des Datensatzes des inventarisierten Geräts wird verhindert, dass der beendete virtuelle Computer in Zukunft Einfluss auf die Berechnungen des Lizenzverbrauchs hat. Siehe auch den Hinweis weiter unten.
  • Unbekannt: Der Status ist nicht bekannt.
Tipp: Manche Inventarquellen brauchen einige Zeit für die Bereinigung von Inventardatensätzen, weshalb Inventarimporte im Zeitraum zwischen der Beendigung der Instanz und der Bereinigung des Inventars unweigerlich überholtes Inventar enthalten können. Damit es keine Verwirrung gibt, bleiben beendete Instanzen auf der Seite Inventar beim Clouddienstanbieter weiterhin verfügbar, damit Sie hier nachsehen und sich vergewissern können, dass der Datensatz des inventarisierten Geräts für die Instanz korrekterweise ausgeblendet ist, weil die Instanz beendet wurde. Per Voreinstellung werden beendete Instanzen ausgeblendet, um Datenmüll zu reduzieren. Um eine beendete Instanz einzusehen, ändern Sie im Bereich des einfachen Filters (oben links) die Einstellung Auch beendete Instanzen anzeigen auf Ja. Danach können Sie die Anzahl der beendeten Instanzen regeln, indem Sie den zweiten einfachen Filter für Instanzen, die gemeldet wurden von zu einem beliebigen Zeitpunkt in einen der folgenden Werte ändern: in den letzten 30 Tagen, in den letzten 60 Tagen oder in den letzten 90 Tagen. (In der Regel hat diese Einstellung keine Auswirkungen auf nicht beendete Instanzen, da diese immer mit dem aktuellen Zustand zum Zeitpunkt des letzten Imports angezeigt werden und keine Verlaufsdatensätze aufweisen.)
MAC-Adresse
Die Media Access Control (MAC)-Adresse der gehosteten Instanz. Wenn es sich bei dieser Instanz um Hardware mit mehreren Netzwerkschnittstellenkarten handelt, wird in diesem Feld eine durch Kommata getrennte Liste von MAC-Adressen angezeigt.
Tipp: Wenn in den eingehenden Daten keine Instanz-ID verfügbar ist (weil die Daten beispielsweise aus dem Inventar eines Fremdanbieters oder aus einem unvollständigen Upload einer Kalkulationstabelle oder einer veralteten Version des FlexNet-Inventarisierungsagenten stammen), kann stattdessen die MAC-Adresse verwendet werden, um diesen Datensatz mit dem Datensatz des inventarisierten Geräts zu verknüpfen, in dem von der Instanz importiertes Inventar enthalten ist.

(Von Google-Cloud-Instanzen nicht verfügbar.)

Dieser vom Clouddienstanbieter erfasste Wert kann in IT-Asset-Management nicht geändert werden.

Netzwerk-ID

Die primäre, mit diesem virtuellen Computer bzw. dieser Instanz verbundene Netzwerkschnittstelle, die der Clouddienstanbieter gemeldet hat. (Dies ist die Standardschnittstelle, die während des gesamten Lebenszyklus der Instanz mit dieser verbunden bleibt.)

(Von Google-Cloud-Instanzen nicht verfügbar.)

Bearbeitbar in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Cloud-Hosting. Wird für die Clouddienstanbieter, bei denen IT-Asset-Management eine direkte Verbindung unterstützt (z. B. AWS) durch eingehende Daten überschrieben.

Gekaufte Option

Die Instanz-Option, die Sie gekauft haben, z. B. Scheduled (Instanzen, die nach dem festgelegten, sich wiederholenden Zeitplan immer verfügbar sind) oder Spot (Ausführung nur auf ungenutzten Instanzen).

(Von Google-Cloud-Instanzen nicht verfügbar.)

Bearbeitbar in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Cloud-Hosting.

RDS-Lizenztyp
Die Methode der Lizenzierung von Oracle Database, das in RDS (Amazon RRelational Database Service) ausgeführt wird. Mögliche Werte:
  • BYOL: „Bring Your Own License“, was bedeutet, dass Lizenzberechtigungen, die ursprünglich gekauft wurden, um eine Installation von Oracle Database in Ihrem eigenen Rechenzentrum standortgebunden zu autorisieren, nun auf die Datenbank übertragen werden, die in der AWS-Cloud ausgeführt wird. (Diese Möglichkeit wird üblicherweise in einer Situation genutzt, in der Sie den Datenbankbetrieb von Ihrem Rechenzentrum in die Cloud auslagern.) Nur Instanzen, die diesen Lizenztyp verwenden, können durch eine direkte Verbindung zur Oracle-Datenbank inventarisiert werden (und nur, wenn Sie in Amazon RDS ausgeführt werden).
  • PAYG: „Pay As You Go“, was bedeutet, dass AWS die Lizenzdeckung für die in Amazon RDS ausgeführte Oracle-Datenbank bereitstellt und Sie die Kosten dafür durch Ihr AWS-Abonnement begleichen. Lassen Sie nicht zu, dass PAYG-Lizenzen Verbrauch für in IT-Asset-Management aktive Lizenzdatensätze generieren, da dies zu einer doppelten Zählung führen würde.
  • Unbekannt: Es gibt nicht genügend Informationen im importierten Inventar, um die Lizenzierungsmethode zu ermitteln.
Art des Dienstes
Die Art des AWS-Dienstes, der genutzt wird. Mögliche Werte:
  • EC2: Eine Instanz in der Amazon Elastic Compute Cloud, die verschiedene Softwareprodukte ausführen kann (optional, wenn auch vielleicht unkonventionell, eine Oracle Database). Inventar von EC2-Instanzen kann durch Installation des FlexNet-Inventarisierungsagenten auf der Instanz erfasst werden.
  • RDS: Amazon Relational Database Service. Theoretisch bietet dieser Dienst alle gängigen relationalen Datenbanken, aber Oracle Database ist der Sonderfall, der eine direkte Verbindung zur Inventarisierung zulässt (vorausgesetzt, dass als Art des Dienstes RDS und als RDS-Lizenztyp BYOL ausgewählt ist).
  • Kein Wert (leer), wenn der Clouddienstanbieter nicht AWS ist.
SQL Server-Mobilität
Verfolgt die Methode der Lizenzierung von Microsoft SQL Server auf virtuellen Instanzen, die von einem beliebigen Clouddienstanbieter gehostet werden. Für Microsoft Azure wird das Cloud-Lizenzmodell durch den Azure-Connector erfasst (siehe Verwalten von Azure-Verbindungen). Für andere Clouddienstanbieter, für die möglicherweise keine Informationen verfügbar sind, können Sie das Cloud-Lizenzmodell in den Anwendungseigenschaften festlegen. Mögliche Werte:
  • Leer für Instanzen, für die Sie den Azure-Hypridvorteil in Azure nicht konfiguriert haben (oder für die die Instanzdaten mit dem alten AzureRM-PowerShell-Modul importiert wurden, das AHB-Daten nicht unterstützt; Einzelheiten dazu finden Sie unter Verwalten von Azure-Verbindungen); oder, für die die Daten von einem anderen Clouddienstanbieter importiert werden, der diese Informationen nicht bereitstellt.
  • BYOL: „Bring Your Own License“, was bedeutet, dass Sie Lizenzberechtigungen, die ursprünglich erworben wurden, um standortgebundene Installationen zu autorisieren, zweckentfremdet haben, damit sie jetzt Installationen abdecken, die von dem Clouddienstanbieter gehostet werden.
    Tipp: Um für BYOL in Frage zu kommen, müssen Ihre Lizenzberechtigungen durch eine aktuelle Software Assurance gedeckt sein.
  • PAYG: „Pay As You Go“, was bedeutet, dass der Clouddienstanbieter die entsprechende Software lizenziert und sich die Kosten in Ihrem Cloud-Abonnement widerspiegeln; typischerweise wird im Sekundentakt abgerechnet, damit Sie nur die auch genutzte Zeit bezahlen (Sie dürfen nicht zulassen, dass diese Instanzen Ihre erworbenen Lizenzberechtigungen verbrauchen, was per Voreinstellung auch nicht der Fall ist).
    Tipp: Achten Sie darauf, diesen Instanzen keine Lizenzberechtigungen zuzuordnen, da eine Zuordnung einen Lizenzverbrauch auslösen kann.
  • Unbekannt: Es gibt keine ausreichenden Nachweise im eingehenden Inventar, um zu ermitteln, wie die Software lizenziert wird (diese Instanzen generieren per Voreinstellung Verbrauch für Ihre standortgebundenen Lizenzen, um das Risiko der Non-Compliance im Falle eines Lizenzaudits zu minimieren).
    Tipp: Wenn Sie über weitere Informationen verfügen, können Sie den Status Unbekannt mit einem der oben erläuterten Werte überschreiben.
Abonnement-ID
Die ID der Lizenz, des Abonnements (oder der Abrechnungsübereinkunft) für Services, die Ihr Unternehmen von diesem Clouddienstanbieter in Anspruch nimmt. Ihr Unternehmen kann mehrere Abonnements/Verträge mit dem jeweiligen Clouddienstanbieter (CSP) haben, zum Beispiel für verschiedene Abteilungen (Unternehmenseinheiten) oder für verschiedene spezielle Services. Sie können getrennte Abonnements/Lizenzen als Methode verwenden, Kosten zwischen Unternehmenseinheiten aufzuteilen oder für eine effizientere Verrechnung. Jedes Abonnement/jede Lizenz muss mit genau einer Mandanten-ID verknüpft sein. Auf dieser Seite können Sie die einzelnen VMs mit dem Abonnement/der Lizenz verknüpfen, das/die ihnen in Rechnung gestellt wird. Und da die Abonnement-ID einer einzelnen Mandanten-ID zugeordnet ist, kann darüber bei Bedarf auch auf die höhere Ebene verzweigt werden (für diejenigen mit mehreren Mandanten-IDs).
Tipp: Nicht alle Clouddienstanbieter vergeben Abonnement-IDs, sodass diese Spalte auch leer sein kann. Ein Clouddienstanbieter, der diesen Wert vergibt, ist Azure.
Mandanten-ID
Die Mandanten-ID wird vom Clouddienstanbieter generiert, wenn Sie Ihr neues Abonnement erstellen, und repräsentiert den maßgeblichen (höchstrangigen) Vertrag zwischen Ihrem Unternehmen und dem Clouddienstanbieter. Die Mandanten-ID kann sich auf mehrere Abonnements beziehen.
Tipp: Die Mandanten-ID vom Clouddienstanbieter hat nichts mit der Mandanten-ID in IT-Asset-Management zu tun, die für von Anbietern verwalteter Services betriebenen Mehrmandanten-Implementierungen verwendet werden.
Es ist für ein Unternehmen üblich, nur eine Mandanten-ID von einem bestimmten Clouddienstanbieter zu haben. Wenn Ihr Unternehmen jedoch (zum Beispiel) mehrere Zusammenschlüsse und Übernahmen hinter sich hat, kann es sein, dass Sie mehrere Mandanten-IDs von einem Clouddienstanbieter haben.
Tipp: Nicht alle Clouddienstanbieter vergeben Mandanten-IDs, sodass diese Spalte auch leer sein kann. Ein Clouddienstanbieter, der diesen Wert vergibt, ist Azure.
Threads pro Kern

Die Anzahl der von Ihrem Clouddienstanbieter gemeldeten Threads steht für jeden Kern zur Verfügung, der diesem virtuellen Computer zugewiesen ist (oder für jeden Kern, der im Server verfügbar ist, wenn dieses inventarisierte Gerät ein Server ist). Diese Eigenschaft ist in den Meldungen mit den Instanzen von Ihrem Clouddienstanbieter verfügbar.

Einschränkung: Dieses Attribut ist nicht verfügbar von:
  • Amazon-RDS-Instanzen
  • Google-Cloud-Instanzen

Bearbeitbar in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Cloud-Hosting. Wird für die Clouddienstanbieter, bei denen IT-Asset-Management eine direkte Verbindung unterstützt (z. B. AWS) durch eingehende Daten überschrieben.

AHB für Windows Server
Verfolgt die Methode der Lizenzierung von Microsoft Windows Server und berücksichtigt dabei den Azure-Hybridvorteil (AHB). Mögliche Werte:
  • Leer für Instanzen, für die Sie den Azure-Hybridvorteil in Azure nicht konfiguriert haben (oder für die die Instanzdaten mit dem alten AzureRM-PowerShell-Modul importiert wurden, das AHB-Daten nicht unterstützt; Einzelheiten dazu finden Sie unter Verwalten von Azure-Verbindungen).
  • BYOL: „Bring Your Own License“, was bedeutet, dass Sie Lizenzberechtigungen, die ursprünglich erworben wurden, um standortgebundene Installationen zu autorisieren, zweckentfremdet haben, damit sie jetzt Installationen abdecken, die von dem Clouddienstanbieter gehostet werden.
    Tipp: Um für BYOL in Frage zu kommen, müssen Ihre Lizenzberechtigungen durch eine aktuelle Software Assurance gedeckt sein.
  • PAYG: „Pay As You Go“, was bedeutet, dass der Clouddienstanbieter die entsprechende Software lizenziert und sich die Kosten in Ihrem Cloud-Abonnement widerspiegeln (Sie dürfen nicht zulassen, dass diese Instanzen Ihre erworbenen Lizenzberechtigungen verbrauchen, was per Voreinstellung auch nicht der Fall ist).
    Tipp: Achten Sie darauf, diesen Instanzen keine Lizenzberechtigungen zuzuordnen, da eine Zuordnung einen Lizenzverbrauch auslösen kann.
  • Unbekannt: Es gibt keine ausreichenden Nachweise im eingehenden Inventar, um zu ermitteln, wie die Software lizenziert wird (diese Instanzen generieren per Voreinstellung Verbrauch für Ihre standortgebundenen Lizenzen, um das Risiko der Non-Compliance im Falle eines Lizenzaudits zu minimieren).
    Tipp: Wenn Sie über weitere Informationen verfügen, können Sie den Status Unbekannt mit einem der oben erläuterten Werte überschreiben.

IT-Asset-Management (Cloud)

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