Registerkarte „Zuständigkeit“

IT-Asset-Management (Cloud)

Die Registerkarte Zuständigkeit zeigt Details zur Zuständigkeit für dieses Remotegerät nach Unternehmensgruppen an, einschließlich maximal je eines der Elemente Standort, Unternehmenseinheit sowie Kostenstelle. In dieser Registerkarte wird außerdem der zuletzt angemeldete Benutzer, der zugewiesenen Benutzer sowie der berechnete Benutzer für dieses Remotegerät angezeigt.

Diese Einstellungen sind vor allem für Dokumentationszwecke nützlich. Diese Einstellungen:

  • haben keine Auswirkungen auf Compliance-Berechnungen
  • schränken die Zuordnung des Remotegeräts zu einzelnen Benutzern nicht ein
  • schränken die Zuordnung des inventarisierten Geräts zu anderen Unternehmensgruppen nicht ein
    Hinweis: Ein Remotegerät kann eine bestimmte Lizenz möglicherweise erst dann verbrauchen, wenn es Teil einer bestimmten Unternehmensgruppe ist. Sie können diese Einstellungen in den Lizenzeigenschaften in der Registerkarte Einschränkungen festlegen. Werden die Einstellungen auf der Registerkarte Zuständigkeit geändert, wirkt sich das also möglicherweise auf die Liste der Lizenzen aus, die Operatoren mit eingeschränkten Zugriffsrechten anzeigen können. Weitere Informationen zu Lizenzeinschränkungen finden Sie unter Registerkarte „Einschränkungen“.
Weitere Informationen zur Verwendung von Listen, Filtern und anderen Optionen der Benutzeroberfläche finden Sie im Themenverzeichnis unter Verwenden von Listen in IT-Asset-Management. In der folgenden Tabelle werden die Eigenschaften von Zuständigkeit und Benutzern angezeigt.
Zur Erinnerung: Die Eigenschaften von Remotegeräten sind schreibgeschützt.
Tabelle 1. Eigenschaften auf der Registerkarte „Zuständigkeit“
Feld Beschreibung (nur auf Englisch)
Zugewiesen
Der diesem Gerät zugewiesene Benutzer. Diese Zuweisung überschreibt den Wert für Berechneter Benutzer.
Tipp: Es hat sich bewährt, diesen Wert nur in Ausnahmefällen festzulegen, damit der (aus Inventarerfassungen abgeleitete) berechnete Benutzer Compliance-Berechnungen wie beabsichtigt vorantreiben kann. Wenn Sie die Absicht haben, die Zuständigkeit für Hardware festzulegen, sollten Sie überlegen, den zugewiesenen Benutzer im Asset-Datensatz einzurichten (was keine Auswirkung auf die Compliance-Berechnungen hat), und sicherstellen, dass die beiden Werte, der eine für das Asset und der andere für das inventarisierte Gerät, nicht synchronisiert werden (wechseln Sie auf die Seite IT-Asset-Management – Einstellungen Allgemeine Angaben und gehen Sie dort auf die Registerkarte Assets; vergewissern Sie sich, dass das Kontrollkästchen Zugewiesenen Benutzer in Gerät- und Asset-Eigenschaften synchronisieren nicht markiert ist). Es könnten jedoch sein, dass Sie diese Einstellung im Datensatz des inventarisierten Geräts aus besonderen Gründen benötigen, etwa um Benutzer aufzulösen, die über mehrere Anmeldekonten verfügen.
Berechnet

Der Name des Benutzers, der bei den letzten 10 Inventarisierungen der häufigste Benutzer des Geräts war. Mit einem Klick öffnen Sie die Registerkarte Allgemeine Angaben der Seiten mit den Benutzereigenschaften. Details finden Sie unter Registerkarte „Allgemein“.

Unternehmenseinheit
Die für das Gerät zuständige Unternehmenseinheit.
Tipp: Bei virtuellen Computern werden Änderungen an diesem Wert zurückgewiesen (und der frühere Wert wiederhergestellt), wenn er vom Host geerbt wurde, auf dem diese VM Gast ist. Vererbung wird von einer Systemeinstellung für Inventar mit der Bezeichnung Kostenstelle und Unternehmenseinheit des virtuellen Computers aktualisieren, damit sie mit Host-Eigenschaften übereinstimmen gesteuert. (Bei Remotegeräten sind alle Eigenschaften immer schreibgeschützt.)
Mit IT-Asset-Management kann eine Hierarchie von Unternehmenseinheiten auf Basis der Struktur Ihres Unternehmens erstellt werden. Beispielsweise könnte auf der obersten Ebene ein „Musterunternehmen“ stehen, das auf der nächsten Ebene in Unternehmensbereiche unterteilt ist, gefolgt von Abteilungen wie Marketing oder Konstruktion auf der darunter liegenden Ebene.
Kostenstelle
Die Kostenstelle, die für alle Kosten zuständig ist, die durch dieses Gerät verursacht werden.
Tipp: Bei virtuellen Computern werden Änderungen an diesem Wert zurückgewiesen (und der frühere Wert wiederhergestellt), wenn er vom Host geerbt wurde, auf dem diese VM Gast ist. Vererbung wird von einer Systemeinstellung für Inventar mit der Bezeichnung Kostenstelle und Unternehmenseinheit des virtuellen Computers aktualisieren, damit sie mit Host-Eigenschaften übereinstimmen gesteuert. (Bei Remotegeräten sind alle Eigenschaften immer schreibgeschützt.)
Mit IT-Asset-Management kann eine Hierarchie von Kostenstellen auf Basis der Struktur Ihres Unternehmens erstellt werden. Sie könnten beispielsweise über eine übergeordnete Gruppe von Service-Kostenstellen verfügen, zu der die Personal abteilung gehört, die wiederum unterteilt sein kann in Mitarbeiter und Arbeitsverhältnisse und andere HR-Funktionen.
Zuletzt angemeldet

Der vollständige Name des Benutzers, falls vorhanden, der auf diesem Gerät als letzter angemeldeter Benutzer ermittelt wurde. Mit einem Klick öffnen Sie die Registerkarte Allgemeine Angaben der Seiten mit den Benutzereigenschaften. Details finden Sie unter Registerkarte „Allgemein“.

Er ist nicht verfügbar, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft:
  • Sie erstellen manuell einen neuen Datensatz für ein inventarisiertes Gerät.
  • Das inventarisierte Gerät ist eine VDI-Vorlage.
  • Das inventarisierte Gerät ist ein UNIX-ähnliches Gerät, das jedoch nicht macOS ausführt.
  • Das inventarisierte Gerät ist ein Windows-Gerät, das zu keiner aktiven Active-Directory-Domäne gehört oder nicht auf den Domänencontroller zugreifen kann.
  • Das Windows-Gerät für eine alte Version des Betriebssystems noch vor Windows Vista oder Windows Server 2008 aus.
  • Es gibt keine Inventardatenquelle, die dieses inventarisierte Gerät meldet (oder die Inventardatenquelle ist Manuell).
Standort
Gibt den Standort innerhalb Ihres Unternehmens an, der für dieses Gerät zuständig ist.
Tipp: Bei virtuellen Computern handelt es sich um einen schreibgeschützten Wert, wenn er vom Host geerbt wurde, auf dem diese VM Gast ist. Vererbung wird von einer Systemeinstellung für Inventar mit der Bezeichnung Standort des virtuellen Computers aktualisieren, damit er mit Hoststandort übereinstimmt gesteuert. (Bei Remotegeräten sind alle Eigenschaften immer schreibgeschützt.)
Mit IT-Asset-Management können Sie eine Hierarchie von Standorten auf Basis der geografischen Hierarchie Ihres Unternehmens erstellen. Beispielsweise könnte der Standort Seattle lauten und dem US-Bundesstaat Washington untergeordnet sein, der wiederum dem Land USA untergeordnet ist.
Wichtig: Einzig bei IBM PVU-Lizenzen und nur, wenn sich IT-Asset-Management im „PVU-Modus“ befindet (verantwortlich für Sub-Capacity-Berechnungen der PVU-Punkte), kann es vorkommen, dass Ihre Standortwahl Auswirkungen auf die Zuweisung dieses inventarisierten Geräts zu einer der drei IBM-Pflichtregionen hat, für die der PVU-Spitzenverbrauch berechnet werden muss. Das liegt daran, dass einzelne Standorte einer IBM-Region zugeordnet sein können, und die Zuständigkeit eines Standorts für das inventarisierte Gerät bindet dieses Gerät an die entsprechende IBM-Region. Daher kann jede Änderung des Standorts, durch die das inventarisierte Gerät zu einer anderen IBM-Region wechselt (zum Beispiel, weil der neue Standort einer anderen IBM-Region zugeordnet ist), die Berechnungen der Verbrauchshöchstwerte (und ihr zeitliches Auftreten) in den einzelnen Regionen beeinflussen. Eine solche Standortänderung wird als Korrektur für die Sub-Capacity-Berechnungen angesehen und tritt rückwirkend für den gesamten Berichtszeitraum in Kraft (Spitzenwerte werden bei jeder vollständigen Compliance-Berechnung, die in der Regel über Nacht stattfindet, erneut berechnet).

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