Sub-Capacity-Lizenzierung mithilfe von IBM PVU oder IBM VPC

IT-Asset-Management (Cloud)
Sie sollten die folgenden Dinge verstanden haben, bevor Sie versuchen, Einstellungen im Bereich Berichts- und Archivierungseinstellungen für IBM der Seite Inventarisierungseinstellungen zu verwenden: Eine Übersicht über die normale Handhabung von häufigen Sub-Capacity-Berechnungen für Lizenzen vom Typ „IBM PVU“ in IT-Asset-Management finden Sie im Kapitel Sub-Capacity Licensing with IBM PVU and IBM VPC der PDF-Datei IT-Asset-Management -Systemreferenz, die über die Startseite der Onlinehilfe verfügbar ist, über die Startseite der Onlinehilfe verfügbar.

IBM-Anforderungen für Sub-Capacity-Lizenzierung

Für das Sub-Capacity-Reporting lässt IBM zu, dass der Status von „IBM PVU“- oder „IBM VPC“-Lizenzen für IBM-Software anhand der Daten von IT-Asset-Management (ab Version 2015) statt der Daten vom IBM License Metric Tool (ILMT), von Tivoli Asset Discovery for Distributed (TAD4D), von IBM Software Usage Analysis (SUA) oder von IBM BigFix Inventory ermittelt wird. Dazu müssen alle folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:
  • Sie müssen eine Version von IT-Asset-Management ab 2015 verwenden. (Diese Dokumentation ist für 2022 R1.2.) Dieses Produkt muss korrekt installiert, konfiguriert und verwaltet werden.
  • Sie müssen das Produkt FlexNet Manager for Datacenters lizenziert haben (und einsetzen).
  • Inventar muss durch den FlexNet-Inventarisierungsagenten erfasst werden, der direkt auf dem Gerät/den Geräten installiert sein muss, auf dem/denen die mit einer Lizenz des Typs „IBM PVU“ oder „IBM VPC“ verknüpfte Software ausgeführt wird (oder werden könnte). Wie der FlexNet-Inventarisierungsagent installiert wurde, spielt keine Rolle. Eine Installation kann beispielsweise durch eines der folgenden Verfahren erreicht werden:
    • Übernahme mithilfe von separaten Inventarisierungsregeln, die auf die fraglichen Server abzielen, um die Übernahme auszulösen
    • Unabhängiger Einsatz des FlexNet-Inventarisierungsagenten unter Verwendung Ihrer eigenen bevorzugten Infrastruktur-Tools
    • Aufnahme des FlexNet-Inventarisierungsagenten in das Base Image, das zum Klonen der virtuellen Computer verwendet wird, auf denen möglicherweise relevante Software ausgeführt wird
    • Manuelle Installation des FlexNet-Inventarisierungsagenten
  • Sie müssen den Rhythmus der Hardware-Inventarscans auf dem Zielgerät erhöhen, sodass alle 30 Minuten ein Scan stattfindet. Der Abschnitt Berichts- und Archivierungseinstellungen für IBM der Seite Inventarisierungseinstellungen enthält die Einstellungen für die gesteigerte Häufigkeit, mit der die Hardwarescans durchgeführt werden müssen.
  • Mit derselben Häufigkeit müssen Sie die virtuellen Hosts (Server mit VMware vCenter, Oracle VM Manager oder Hyper-V) auf Änderungen überprüfen, die sich auf VMs auswirken, auf denen die mit einer IBM-Sub-Capacity-Lizenz verknüpfte Software ausgeführt wird.

Performance-Auswirkungen häufiger Scans

Die folgenden Ausführungen gelten nur, wenn IT-Asset-Management für die Sub-Capacity-Berechnung von PVU-Punkten zuständig ist und häufige Hardwarescans aktiviert sind. (Wenn diese Bedingungen nicht zutreffen, gibt es natürlich keine zusätzlichen Auswirkungen auf die Leistung für Inventar, das sich auf IBM PVU-Lizenzen bezieht.)

Die zusätzlichen Hardwarescans auf den Zielgeräten sind schnell und verbrauchen wenig Systemleistung. Dort, wo sich keine der relevanten Hardwareeigenschaften geändert haben, finden (gemäß Voreinstellung) kein Upload und keine weitere Verarbeitung statt. Wenn eine Änderung der Hardware erkannt wird, wird eine Hardware-Inventardatei hochgeladen. Da es sich außerdem ausschließlich um Hardwaredaten handelt, haben diese komprimierten Inventardateien nur eine geringe Größe (um die 5 KB) und sind schnell hochgeladen. Wenn dieser Upload auf den zentralen Server stattfindet, werden die neuen Daten (die nur für die IBM-Server hochgeladen werden, die Änderungen melden) in die Inventardatenbank übernommen. Das gesamte, neu importierte Inventar wird bei den nächsten vollständigen Berechnungen der Compliance berücksichtigt, in deren Rahmen auch die Sub-Capacity-Spitzenverbräuche für jede Region und den gesamten Berichtszeitraum neu berechnet werden.
Tipp: Wenn nötig, können Sie eine „Sperrliste“ mit Hardwareeigenschaften ändern, die beim Ermitteln von Hardwareänderungen ignoriert werden. Anhand dieser Liste verarbeitet das System gezielt die relevanten Eigenschaften und ignoriert die unwichtigen, die ansonsten zu häufig Uploads von Hardware-Inventardaten auslösen könnten. Standardmäßig sind folgende Eigenschaften auf der Sperrliste:
  • Größe des freien physischen Speicherplatzes
  • Größe des freien virtuellen Speicherplatzes
  • Aktuelle Taktgeschwindigkeit
  • Freier Speicherplatz auf der Festplatte
Informationen zum Ändern dieser Sperrliste finden Sie unter Agentenkonfiguration für häufige Hardwarescans.

Das Sammeln von Hardwareinformationen auf den IBM-Zielgeräten und die direkte Inventarisierung virtueller Hosts werden unabhängig von den normalen Software-Inventarisierungsprozessen durchgeführt. Die häufiger durchgeführten Hardwarescans blockieren die normalen Inventarisierungsvorgänge nicht (und können von diesen nicht blockiert werden).

Produktvoraussetzungen für die häufigere Verarbeitung von IBM-Sub-Capacity-Lizenzen

Die folgenden technischen Bedingungen müssen erfüllt sein, bevor Sie diese Funktion verwenden können:
  • Berechtigung: Sie haben das Produkt FlexNet Manager for Datacenters lizenziert.
  • Inventar: Inventar muss durch den FlexNet-Inventarisierungsagenten erfasst werden, der lokal auf den Geräten installiert ist, die (vielleicht) eine Software ausführen, die mit IBM-Sub-Capacity-Lizenzen verbunden ist. Auch wenn Sie eventuell Ziele verwenden, um die Übernahme dieser Geräte auszulösen, können Sie stattdessen auch eine beliebige andere Bereitstellungsmethode nutzen. Sie können den FlexNet-Inventarisierungsagenten zum Beispiel in Ihrem Base Image installieren, das zum Klonen virtueller Computer verwendet wird.
  • Lizenz mit Verbrauch: Sie verfügen über mindestens eine „IBM PVU“- oder „IBM VPC“-Lizenz, die mit mindestens einer Anwendung verknüpft ist, die bei der Inventarisierung als installiert angezeigt wird. Da sowohl IBM PVU als auch IBM VPC punktebasierte Lizenzen sind, müssen Sie die entsprechende Punkteregel verwenden: Dabei kann es sich um einen der Standardpunkteregelsätze handeln, die Sie mit der Bibliothek für die Anwendungserkennung herunterladen, oder (wenn Sie mit IBM eine benutzerdefinierte Punkteregel ausgehandelt haben) um eine lokal angepasste Punkteregel (denken Sie daran, dass die lokale Regel Vorrang hat, sollten sich die Flexera-Punkteregel und die lokale Punkteregel überschneiden.)
  • Abgeglichen: Sie haben seit der Inventarisierung einen Abgleich durchgeführt, der den Verbrauch der oben genannten Lizenz ausgelöst hat. Das anfängliche Sammeln dieses Inventars und die Berechnung des Verbrauchs werden verwendet, um das Betrieben von zwei speziellen, normalerweise ausgeblendeten Zielen auszulösen, die im Folgenden beschrieben werden.
  • Ziele: IT-Asset-Management verwaltet automatisch zwei relevante Ziele:
    1. Server mit VMware vCenter und Oracle VM Manager (OVM Manager): diese Server (die auch Cluster verwalten können) offenbaren ihre VM-Verwaltung einem lokal installierten FlexNet-Inventarisierungsagenten nicht. Damit IT-Asset-Management Daten über die verwalteten VMs einholen kann, müssen diese Ziele zur Inventarisierung durch die Inventarisierungsstation verwendet werden, die remote auf die Management-API zugreift (dieser Vorgang wird auch „direkte“ Inventarisierung genannt, weil keine Form des FlexNet-Inventarisierungsagenten daran beteiligt ist).
      Tipp: Beachten Sie, dass die Serverliste auf der Seite Ermittlungs- und Inventarisierungsregeln der Weboberfläche nicht angezeigt wird, sondern als verborgenes Ziel fungiert, das in der Weboberfläche Bekannte vCenter- oder OVM Manager-Server genannt wird. Seine Verwendung wird durch ein Kontrollkästchen mit der Bezeichnung Inventar von VMware vCenter- oder Oracle VM Manager-Server erfassen gesteuert, das beschrieben wird unter Durchführung häufiger Scans für IBM.
      Wenn das Kontrollkästchen Inventar von VMware vCenter- oder Oracle VM Manager-Server erfassen markiert und die Standardoption Bekannte vCenter- oder OVM Manager-Server in der begleitenden Dropdownliste ausgewählt ist, wird diese automatische Inventarisierung zur Verfolgung der Bewegung virtueller Computer mit der gleichen Häufigkeit ausgeführt wie die Inventarisierung von Geräten, auf denen mit einer IBM-Sub-Capacity-Lizenz verknüpfte Software ausgeführt wird. Dieses Ziel wird durch die Datensätze ermittelter Geräte mit Werten belegt, daher müssen Sie die Ermittlung aller relevanten Server sicherstellen, bevor das Ziel Wirksamkeit erlangt. Dieses verborgene Ziel wird automatisch aktualisiert, damit es alle ermittelten Server mit vCenter oder OVM Manager enthält und neu installierte, Sub-Capacity-bezogene Software in dynamischen Umgebungen identifiziert werden kann. Alternativ können Sie auch Ihre eigenen benutzerdefinierten Ziele anlegen, die nur diejenigen Server mit vCenter oder OVM Manager identifizieren, die bekanntermaßen VMs verwalten, auf denen PVU-bezogene Software ausgeführt wird. Dadurch können Sie die Scans verwalten und auf die Manager von inventarisierten Geräten beschränken, die für IBM-Sub-Capacity-Lizenzen relevant sind. Gleichzeitig müssen Sie aber auch daran denken, Ihre Ziele zu aktualisieren, um Audit-Risiken zu vermeiden, wenn Sie später weitere Manager von VMs einsetzen, die Berechtigungen von IBM-Sub-Capacity-Lizenzen verbrauchen sollen. (Weitere Informationen zum Erstellen von Zielen finden Sie auf der Seite Erstellen eines Ziels.)(Weitere Informationen zum Erstellen von Zielen finden Sie auf der Seite Erstellen eines Ziels in der Onlinehilfe.)
      Zur Erinnerung: Die Remote-Inventarisierung virtueller Hosts erfordert auch, dass Anmeldeinformationen für diese Server im Password Manager auf der Inventarisierungsstation gespeichert wurden, die auf die Server zugreift. (Weitere Informationen zur Verwendung des Password Managers finden Sie unter Seite „Kennwortverwaltung“.)(Weitere Informationen zur Verwendung des Password Managers finden Sie auf der Seite Seite „Kennwortverwaltung“ in der Onlinehilfe.)
      Tipp: Darüber hinaus lässt IBM zu, dass neben VMware- und Oracle-Hosts verschiedene andere Hosts für Sub-Capacity-Verbrauch von IBM PVU-Lizenzen akzeptiert werden. Bei diesen Hosts ist es jedoch nicht erforderlich, die Inventarisierung auf die gleiche direkte Weise durchzuführen wie bei den oben beschriebenen WMware VCenter- und Oracle VM Manager-Servern. Beispiel:
      • Bei Hyper-V-Hosts kann der lokal auf dem Hostserver installierte FlexNet-Inventarisierungsagent alle erforderlichen Informationen über den Einsatz der virtuellen Computer erfassen. Diese Hosts werden automatisch in das unten beschriebene Ziel aufgenommen, statt in das Ziel für die direkte Inventarisierung.
      • Für andere, mit Partitionen arbeitende Technologien, bei denen es sich nicht um Solaris-Zonen handelt, sammelt der FlexNet-Inventarisierungsagent genügend Informationen von der Partition, weshalb für IBM-Sub-Capacity-Berechnungen kein eigenes Inventar vom Host benötigt wird (auch wenn Sie natürlich den FlexNet-Inventarisierungsagenten auf dem Host installieren können, um regulären Software- und Hardwarebestand für dieses Gerät zu erfassen). Wie Sie vielleicht schon vermutet haben, sind auch die Partitionen, die Inventar vom FlexNet-Inventarisierungsagenten melden, im unten beschriebenen, automatischen Ziel enthalten.
      • Bei Solaris-Zonen ist es entscheidend, dass der FlexNet-Inventarisierungsagent sowohl in der globalen Zone als auch in den nicht-globalen Zonen installiert ist. Nur im Inventar der globalen Zone wird die Anzahl der Prozessoren und Kerne als erforderliche Angabe zurückgemeldet. Wenn das Inventar der globalen Zone fehlt, leisten die nicht-globalen Zonen auf diesem Host (aufgrund der fehlenden Angaben für die Anzahl der Kerne und Prozessoren) keinen Beitrag zur Berechnung des Verbrauchshöchststands, und das stellt ein Risiko im Falle eines Audits dar. Wenn der FlexNet-Inventarisierungsagent korrekt in allen Zonen installiert ist, sind sie alle automatisch im folgenden Ziel enthalten.
    2. Computer, auf denen mit einer IBM-Sub-Capacity-Lizenz verknüpfte Software ausgeführt wird (ein Ziel namens Alle IBM PVU-Punkte verbrauchenden Geräte, das trotz des Namens tatsächlich alle Geräte erfasst, die Verbrauch für IBM-Sub-Capacity-Lizenzen, sowohl IBM PVU als auch IBM VPC wo zutreffend, generieren): Auf diesen Computern muss der FlexNet-Inventarisierungsagent lokal installiert sein (bei der Definition von Zielen als „Übernahme“ bezeichnet, auch wenn Sie andere Bereitstellungsmethoden verwenden mögen). Im Produktivbetrieb ist die Verwendung dieses Ziels erforderlich, damit die Bedingungen von IBM erfüllt sind.
      Tipp: Das Sonderziel Alle IBM PVU-Punkte verbrauchenden Geräte ist auf der Seite Ermittlungs- und Inventarisierungsregeln der Weboberfläche nicht sichtbar. Es ist nur im Abschnitt Berichts- und Archivierungseinstellungen für IBM der Seite Inventarisierungseinstellungen verfügbar, die unter Durchführung häufiger Scans für IBM beschrieben wird, und nur, wenn Sie zuerst Häufige Hardwarescans für IBM Sub-Capacity-Lizenzberechnungen durchführen ausgewählt haben.
    Diese beiden automatisierten Ziele stützen sich auf Daten, die den zentralen Anwendungsserver bereits erreichen. Um diese automatischen Vorgänge „zu beleben“, brauchen Sie Regeln, welche die anfänglichen Ermittlungsaktionen auf den Zielgeräten durchführen. Selbstverständlich verlangen diese Regeln zusätzliche, manuell vorbereitete Ziele:
    • Ein Ziel zur Ermittlung der Server, die VMware vCenter oder Oracle VM Manager ausführen (lassen Sie keine Übernahme auf diesen Geräten zu).
    • Ein Ziel zur Ermittlung und Inventarisierung von Geräten, die mit einer „IBM PVU“- oder „IBM VPC“-Lizenz verbundene Software ausführen. Falls dies das (einzige) Ziel ist, können Sie sich auch dafür entscheiden, das Ziel für die „Übernahme“ von Geräten zu konfigurieren (also für die automatische Installation des FlexNet-Inventarisierungsagenten lokal auf den Zielgeräten); oder Sie bevorzugen vielleicht alternative Bereitstellungsmethoden.
    • Hyper-V-Hosts können in das vorherige Ziel aufgenommen werden. Sie können aber auch ein eigenes Ziel zur Verwaltung dieser virtuellen Hosts einrichten, wenn Sie das möchten. Sie könnten eine Übernahme dieser Geräte zulassen oder Fremdanbietermethoden verwenden, um den vollständigen FlexNet-Inventarisierungsagenten lokal auf dem Hyper-V-Host zu installieren.
    In der Entwicklungs- oder Testphase können u. U. zusätzliche Ziele erforderlich sein, z. B.:
    • Ihr Inventarmanagement-Team ist schneller als das Lizenzierungsteam und möchte eine Bestätigung, dass das insgesamt benötigte Inventar erfasst wird, obwohl die Einrichtung der IBM-Sub-Capacity-Lizenz noch nicht abgeschlossen ist. Das System kann den Verbrauch anhand der fehlenden IBM-Sub-Capacity-Lizenzen nicht als Datenquelle verwenden, um die Liste der Computer zu aktualisieren, die häufigere Hardwarescans erfordern. Wenn das Inventarisierungsteam weiß, auf welchen Computern relevante Software installiert ist, die später mit einer IBM-Sub-Capacity-Lizenz verknüpft wird, können Sie ein vorübergehendes Ziel für diese Computer erstellen, sodass die häufigen Hardwarescans so schnell wie möglich gestartet werden, um die Anforderungen von IBM zu erfüllen.
    • Ihr Lizenzierungsteam ist schneller als Ihr Inventarisierungsteam. Die „IBM PVU“- und „IBM VPC“-Lizenzen sind alle vorhanden, und eine vollständige Liste der Computer, auf denen häufige Hardwarescans ausgeführt werden müssen, könnte erstellt werden. Die Genehmigung für die häufigeren Hardwarescans liegt für einige der Zielgeräte jedoch noch nicht vor. Verwenden Sie in diesem Fall nicht das integrierte Ziel Alle IBM PVU-Punkte verbrauchenden Geräte, sondern verwalten Sie eigene Ziele, die nur Computer enthalten, auf denen das Sammeln von Hardware-Inventar zugelassen ist. Dies könnte eine nützliche vorübergehende Maßnahme sein; Sie sollten sie jedoch nicht dauerhaft einsetzen, da sie nicht den Vorgaben von IBM entspricht. Sie können im Bericht Veraltetes IBM PVU-Inventar Computer identifizieren, die „IBM PVU“-Lizenzen verbrauchen, auf denen aber noch keine häufigen Hardwarescans durchgeführt werden (siehe unten). Für VPC-Lizenzen gibt es keinen entsprechenden Bericht.
  • Geplant: Während der Terminplan für die Inventarisierung durch die installierten FlexNet-Inventarisierungsagenten festgelegt wird, wenn Sie die häufigen Hardwarescans aktivieren, können Sie Ihren Zeitplan für die Berichtszeiträume (durch die geregelt wird, wie oft Sie Berichte für IBM archivieren müssen), für den Zeitraumwechsel und die Zeitdauer, die Verlaufsdaten aufbewahrt werden müssen separat konfigurieren.
  • Aktiviert: Wenn alles andere vorbereitet ist, müssen Sie den Modus für häufige Inventarscans für IBM-Sub-Capacity-Lizenzen aktivieren.

Verwandte Berichte

Spezielle Berichte, die bei der Verwaltung von IBM-Sub-Capacity-Lizenzen helfen, sind ebenfalls verfügbar.
Tipp: Auch wenn einige der folgenden Berichte den vom ILMT generierten Berichten sehr ähnlich sind, gibt es doch erkennbare Darstellungsunterschiede zwischen ILMT- und IT-Asset-Management-Berichten zur Sub-Capacity-Lizenzierung. Die Anforderungen von IBM an Sub-Capacity-Berichte verlangen keine genauen Kopien der ILMT-Berichte (noch soll IT-Asset-Management ILMT kopieren).
Wechseln Sie nach Ihrem nächsten vollständigen Lizenzabgleich in den Modus Berichte. Dort können Sie Folgendes einsehen:
Für Lizenzen vom Typ „IBM PVU“:
  • die Seite IBM PVU-Lizenzverbrauch; hier werden die von diesen Lizenzen abgedeckte Software und der sich aus Inventarimporten ergebende Lizenzverbrauch aufgelistet.
  • die Seite Lizenzstatus von FlexNet Manager und ILMT; der Lizenzstatus ermöglicht einen Vergleich zwischen dem von ILMT berechneten Sub-Capacity-Verbrauch und den aktuellen Berechnungen von IT-Asset-Management (entweder Full-Capacity oder Sub-Capacity, je nach Kombination der Einstellungen sowohl im Bereich Berichts- und Archivierungseinstellungen für IBM der Seite Inventarisierungseinstellungen als auch in den Lizenzeigenschaften).
    Hinweis: Dieser Bericht ist hilfreich, wenn Sie sowohl den ILMT-Agenten als auch den FlexNet-Inventarisierungsagenten für dieselben inventarisierten Zielgeräte einsetzen, und das ILMT als Inventardatenquelle verfügbar bleibt. Selbst nachdem Sie im Bereich Berichts- und Archivierungseinstellungen für IBM der Seite Inventarisierungseinstellungen auf die häufigen Scans umgestellt haben, bleibt der oben genannte Vergleichsbericht verfügbar.
  • die Seite Manuelle Änderungen mit Auswirkungen auf IBM PVU-Lizenzen mit der Anzeige von Computern, die Verbrauch für IBM-PVU-Lizenzen generieren und deren Computerinventar manuell geändert wurde bzw. deren berechneter Verbrauch manuell geändert wurde.
  • die SeiteVeraltetes IBM PVU-Inventar; hier werden Computer mit falsch konfigurierten Inventarisierungsagenten identifiziert oder solche, für die im vorherigen Zeitintervall, das Sie für den Bericht gewählt haben, keine Inventarisierung durchgeführt wurde.
Tipp: Um die Anforderungen von IBM an das Reporting zu erfüllen, müssen die folgenden Datenklassen für jede Berichtsperiode gespeichert und sicher archiviert werden (in der Regel für jeden Monat, aber mindestens einmal im Quartal):
  • Exportieren Sie die folgenden Berichte/Ansichten aus IT-Asset-Management sowohl als PDF als auch als XSLX (oder CSV). Verwenden Sie unter Microsoft Windows CertUtil (oder ein ähnliches Dienstprogramm Ihrer Wahl), um eine Prüfsumme für jede Tabellenkalkulation zu hinterlegen, damit Sie bei einem Audit die Integrität aller Berichte beweisen können. Archivieren Sie diese Berichte (und Prüfsummendateien) an einem sicheren Speicherort für ein mögliches künftiges Audit:
    • IBM PVU-Lizenzverbrauch
    • IBM RVU-Lizenzverbrauch
    • Veraltetes IBM PVU-Inventar
    • Nicht lizenzierte Installationen (in den Management-Ansichten unter Lizenz-Compliance in der Gruppe Compliance) nach Herausgeber = IBM gefiltert.
  • Datensätze, die alle Lizenzverbrauchsdetails stützen, die in IT-Asset-Management manuell berechnet und hinterlegt wurden
  • Datensätze mit den Ergebnissen eines Skripts oder anderer Tools, die zum Erfassen der Lizenzverbrauchsdetails verwendet wurden
Für Lizenzen vom Typ „IBM VPC“:
  • den die SeiteVerbrauch von IBM Cloud Pak-Lizenzen mit der Angabe der lizenzierten Produkte, ihrem Produktkonvertierungsverhältnis (von VPCs zu Lizenzberechtigungen) und der Aufteilung des Spitzenverbrauchs pro Region. Dieser Bericht muss für die Übergabe an IBM archiviert werden.
  • die Seite Aktueller Verbrauch bei IBM Cloud Pak-Lizenzen mit Angabe der Verbrauchsergebnisse der jüngsten Lizenzabgleichsberechnungen (zum Zeitpunkt [Datum/Uhrzeit], der oben rechts im Bildschirm bei Abgleich aufgeführt wird, standardmäßig täglich immer über Nacht).

Konfiguration

Wenn Sie alle Voraussetzungen (wie weiter oben in diesem Hilfethema genannt) erfüllt haben, führen Sie die Konfiguration wie unter Durchführung häufiger Scans für IBM beschrieben aus.

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