Konfigurieren der Inventarisierungsstationen für die Verbindung mit dem Anwendungsserver

IT-Asset-Management (Cloud)
Die mit der cloudbasierten Lösung installierten Inventarisierungsstationen, die auf einen zentralen Anwendungsserver zugreifen, verwenden fünf unterschiedliche URLs, jeweils eine für:
  1. Operator-Authentifizierung
  2. Operator-Weiterleitung bei erfolgreicher Authentifizierung
  3. Normalen Betrieb für (Inventarisierungsstations-)Richtlinien und Fremdanbieterinventar
  4. Normalen Betrieb für FlexNet-Inventar
  5. Zertifikatsprüfung für https://-Kommunikation

Auf dieser Seite geht es nur um die ausgehenden URLs von der Inventarisierungsstation zum Anwendungsserver. Für Inventarisierungsstationen sind noch viele weitere Arten von Verbindungen möglich. Weitere Informationen zu allen im System verwendeten URLs und Ports finden Sie unter Ports und URLs für Inventarisierungsstationen.

Wenn Sie Firewall-Sicherheitsregeln für Ihre Inventarisierungsstationen einrichten möchten, konfigurieren Sie die betreffenden fünf der folgenden URLs.
Tipp: Es sind verschiedene Cloud-Instanzen verfügbar, darunter:
  • Mehrere nordamerikanische Produktivinstanzen (Zugriff erfolgt über gemeinsame URLs, wie nachstehend dargestellt)
  • Eine nordamerikanische Instanz für Benutzerakzeptanztests (User Acceptance Testing, UAT).
  • Eine europäische Produktivinstanz
  • Eine europäische Instanz für Benutzerakzeptanztests.
Jede einzelne Inventarisierungsstation greift auf genau eine der Cloud-Instanzen zu. Die Adressen (und Ports) sind sämtlich symmetrisch und variieren ausschließlich nach der Domäne. Ihnen wurde mit der Bestellbestätigung entweder eine nordamerikanische oder eine europäische Produktivinstanz zugewiesen.

Konfiguration

Wenn Sie die Inventarisierungsstation erstmalig installieren (siehe Installieren einer Inventarisierungsstation) und registrieren (siehe Registrieren einer Inventarisierungsstation), müssen Sie sich beim zentralen Anwendungsserver in der Cloud anmelden.

Instanz Operator-Authentifizierung Umleitung nach der Authentifizierung
Produktion (USA) https://app.flexera.com/login (Standardport 443) https://app.flexera.com (Port 443)
UAT (USA) https://app.flexera.com/login https://app.flexera.com
Produktion (Europa) https://agw.flexnetoperations.eu (Standardport 443) https://app.flexera.eu (Port 443)
UAT (Europa) https://app.flexera.eu/login https://app.flexera.eu
Hinweis: Zur Überwachung der Leistung und Zuverlässigkeit löst der Browserzugriff auf die nordamerikanischen oder europäischen Webanwendungsserver auch den Zugriff auf die folgenden URLs aus:
  • https://js-agent.newrelic.com
  • https://bam.nr-data.net
und der Zugriff auf diese URLs kann darüber hinaus die Überprüfung von Zertifikatsperrlisten auslösen, wobei ein Zugriff auf eine der folgenden Seiten erfolgen kann:
  • http://crl.sca1b.amazontrust.com/sca1b.crl
  • http://crt.sca1b.amazontrust.com/sca1b.crt
  • http://ocsp.sca1b.amazontrust.com
  • http://crl3.digicert.com/ssca-sha2-g6.crl
  • http://crl4.digicert.com/ssca-sha2-g6.crl
  • http://crl3.digicert.com/DigiCertGlobalRootCA.crl
  • http://crl4.digicert.com/DigiCertGlobalRootCA.crl
  • http://x1.c.lencr.org (CRL)
  • http://r3.o.lencr.org (OCSP)

Betrieb

Im Betrieb findet die Datenkommunikation der Inventarisierungsstation über die folgenden URLs statt:

Instanz Normalbetrieb Überprüfung des Sicherheitszertifikats (siehe Hinweis)
Produktion (USA)

https://beacon.flexnetmanager.com (Port 443)

https://data.flexnetmanager.com (Port 443)

Einer der folgenden Werte (Port 80):
  • http://crl.sca1b.amazontrust.com/sca1b.crl
  • http://crt.sca1b.amazontrust.com/sca1b.crt
  • http://ocsp.sca1b.amazontrust.com
UAT (USA)

https://beacon.uat.flexnetmanager.com (Port 443)

https://data.uat.flexnetmanager.com ( (Port 443)

Einer der folgenden Werte (Port 80):
  • http://crl.sca1b.amazontrust.com/sca1b.crl
  • http://crt.sca1b.amazontrust.com/sca1b.crt
  • http://ocsp.sca1b.amazontrust.com
Produktion (Europa)

https://beacon.flexnetmanager.eu (Port 443)

https://data.flexnetmanager.eu (Port 443)

Einer der folgenden Werte (Port 80):
  • http://crl.sca1b.amazontrust.com/sca1b.crl
  • http://crt.sca1b.amazontrust.com/sca1b.crt
  • http://ocsp.sca1b.amazontrust.com
UAT (Europa)

beacon.uat.flexnetmanager.eu (Port 443)

https://data.uat.flexnetmanager.eu (Port 443)

Einer der folgenden Werte (Port 80):
  • http://crl.sca1b.amazontrust.com/sca1b.crl
  • http://crt.sca1b.amazontrust.com/sca1b.crt
  • http://ocsp.sca1b.amazontrust.com
Hinweis: Die Überprüfung des Sicherheitszertifikats ist für Uploads von Inventardaten bestimmt, die vom FlexNet-Inventarisierungsagenten gesammelt werden. Es ist möglich (aber nicht empfehlenswert), die Überprüfung des Sicherheitszertifikats zu deaktivieren. Legen Sie dazu an folgenden Speicherorten in der Registrierung den Zeichenfolgenwert CheckCertificateRevocation auf False (Falsch) fest:
  • Bei einer 64-Bit-Version von Windows: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\ManageSoft Corp\ManageSoft\Common
  • Bei einer 32-Bit-Version von Windows: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ManageSoft Corp\ManageSoft\Common

Einstellungen für den Netzwerk-IP-Bereich, wenn kein DNS-Hostname verwendet wird

Für die Netzwerkkonfiguration von Firewalls zwischen Ihrer Inventarisierungsstation und FlexNet Manager Suite wird die Verwendung von DNS-Hostnamen empfohlen, weil sich IP-Adressen ohne Vorwarnung oder nur mit unzureichender Vorwarnung ändern können. Wenn Sie für Ihre Firewall- oder Proxyserver-Einstellungen den tatsächlichen IP-Adressbereich benötigen, lesen Sie bitte den Artikel https://flexeracommunity.force.com/customer/articles/en_US/INFO/FlexNet-Manager-Suite-Cloud-IP-address-settings in der Wissensdatenbank.
Hinweis: Für den Zugriff auf die Wissensdatenbank benötigen Sie einen Anmeldenamen für die Kunden-Community (Englisch).

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