Zuordnung inventarisierter Geräte

FlexNet Manager Suite (Cloud)
Auf der Seite Zuordnung inventarisierter Geräte erhalten Sie einen Einblick in den komplexen Vorgang der Zuordnung von sich überschneidendem Hardware-Inventar, das potenziell von vielen verschiedenen Quellen importiert wurde. Diese Überschneidungen werden nach dem Import in einen einheitlichen Satz mit den Datensätzen inventarisierter Geräte überführt, der in ihrer Compliance-Datenbank hinterlegt wird. Diese Daten werden bei jedem nächtlichen Inventarimport mit anschließender Lizenzverbrauchsberechnung aktualisiert und enthalten so die neuesten Daten zum Zeitpunkt, der im Feld Letzter Abgleich oben rechts auf der Seite angegeben ist. (Bereits zuvor importierte Datensätze werden beim Abgleich ebenfalls berücksichtigt und sind daher auch in dieser Liste enthalten, selbst wenn sie beim letzten Import nicht aktualisiert wurden.)
Hinweis: Die Seite enthält möglicherweise aber nicht alle, aus allen Inventardatenquellen importierten Hardware-Datensätze. Sie konzentriert sich stattdessen auf die importierten Datensätze, die mit vorhandenen (oder anderen eingehenden) Datensätzen zusammengefasst wurden, damit Sie nachverfolgen können, welche Datensätze warum mit welcher Zuordnungsregel zusammengefasst wurden, was auch erkennen lässt, welche Eigenschaften der inventarisierten Geräte zusammenpassen. (Generell gilt: Gibt es einen eingehenden Inventardatensatz der auf den ersten Blick keine Übereinstimmungen mit anderen Datensätzen aufweist, wird er verwendet, um in der Compliance-Datenbank einen Datensatz für ein neues Gerät zu erstellen, und wird an diesem ersten Tag hier nicht aufgeführt. Wird derselbe Datensatz die nächste Nacht jedoch wieder importiert, stimmt er jetzt mit dem Datensatz für ein inventarisiertes Gerät überein, der am Vortag erstellt wurde, und der Treffer wird in der Liste des neuen Tages aufgeführt.)
Die Seite kombiniert Daten aus drei verschiedenen Quellen, um Ihnen bei Ihren Untersuchungen zu helfen:
  • Vorhandene Datenbankdatensätze für inventarisierte Geräte: Diese geben (zum Beispiel) Einträge auf der Seite Gesamtes Inventar wieder und die entsprechenden Spalten werden unter der Überschrift Eigenschaften des inventarisierten Geräts gruppiert. Ein einzelner Datenbankeintrag über ein inventarisiertes Gerät kann in dieser Liste mehrfach aufgeführt werden, einmal für jeden eingehenden Inventardatensatz, der ihm zugeordnet wurde. (Andere Datensätze auf Ihrer Seite Gesamtes Inventar können in dieser Liste fehlen, wenn sie keinem importiertem Inventar zugeordnet wurden. Das gilt zum Beispiel für manuell erstellte Computerdatensätze, durch einen Business Adapter importierte Computer oder inventarisierte Geräte, die automatisch erstellt wurden, um mit importierten Asset-Datensätzen übereinzustimmen.)
  • Importiertes Inventar: Zusammengefasst unter der Bezeichnung Eigenschaften des inventarisierten Geräts (Rohdaten) handelt es sich hierbei um unverarbeitete Datensätze, d. h. es sind die ursprünglich importierten und unveränderten Datensätze wie sie von der Inventardatenquelle empfangen wurden. Auf diese Spalten wurde keine Normalisierung angewendet (wenn also verschiedene Inventardatenquellen Eigenschaften desselben inventarisierten Geräts auf andere Art und Weise melden, sehen Sie in diesen Spalten die ganzen Unterschiede). Generell gibt es eine einfache Zuordnung zwischen einem unbearbeiteten („rohen“) Attribut und dem „normalisierten“ Attribut im Datensatz des inventarisierten Geräts (zum Beispiel wird die Gehäusenummer (unverarbeitete Daten) nach dem Import und einer möglichen Zusammenführung in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts als Gehäusenummer angezeigt). Um Platz zu sparen und Wiederholungen zu vermeiden, werden für die „rohen“ Attribute unten nur zusammenfassende Hinweise angezeigt. Weitere Details finden Sie dann in der Entsprechung im ersten Satz.
    Tipp: Wie immer enthält der Satz importierter Daten alle Importe, auch die Ergebnisse ihrer vergangenen Importe, die durch den jüngsten Import zum Zeitpunkt des letzten Abgleichs aktualisiert wurden. Auf diese Art und Weise trägt das frühere Inventar weiterhin zur Zuordnung inventarisierter Geräte und den Updates der Datensätze bei, selbst wenn ein Gerät bei der Inventarerfassung vorübergehend nicht erfasst wird.
  • So werden diese zwei Datensatz-Sets einander zugeordnet: Die Spalten, die (standardmäßig) zwischen den beiden obigen Datensatz-Sets liegen und unter Regelergebnisse gruppiert sind, erklären mehrere Aspekte des Vorgangs:
    • Welche Verarbeitungsregel die eingehenden den vorhandenen Daten zugeordnet hat
    • In manchen Fällen die jeweils übereinstimmenden Eigenschaften
    • Wenn der Treffer mit höchster Priorität/bester Qualität nicht verfügbar war, welche schwächere Regel wurde verwendet, um unter diesen Umständen das bestmögliche Ergebnis zu erzielen
Ein gewisses Verständnis des Vorgangs hilft Ihnen insbesondere bei der Interpretation der Regelergebnisse. Zusammenfassung:
  1. Alle eingehenden Inventardatensätze werden anhand der verschiedenen Zuordnungsregeln in der entsprechenden Reihenfolge miteinander verglichen. Sie werden zu „Clustern“ von zueinander passenden Datensätzen zusammengefasst, die dasselbe Gerät repräsentieren.
  2. Alle vorhandenen inventarisierten Geräte (technisch gesehen jeder Datensatz in der Tabelle ComplianceComputer) werden dann den eingehenden Inventardatensätzen gegenübergestellt. Wenn eine Übereinstimmung gefunden wird, wird diese für jeden eingehenden Datensatz in demselben Cluster passender Inventarimporte erfasst.
  3. Die Eigenschaften des eingehenden Clusters mit Inventardatensätzen werden dem aktuellen inventarisierten Gerät (ComplianceComputer) gegenübergestellt, um festzustellen, ob Geräteeigenschaften hinzugefügt oder aktualisiert werden müssen.
Auf diese Art werden die eingehenden Inventardatensätze zusammengefasst, um die Tabelle ComplianceComputer mit inventarisierten Geräten zu erstellen (oder zu aktualisieren). Das kann aber auch bedeuten, dass Sie sich durch eine Kette von einander zugeordneten Ergebnissen wühlen müssen, um eine Zusammenfassung vollends verstehen zu können.
Tipp: Beachten Sie auch, dass eine Übereinstimmung in Schritt 1, in dem eingehende Inventardatensätze miteinander verglichen werden, direkter Natur sein und auf einer Übereinstimmung „erster Güte“ von gemeinsamen Eigenschaften basieren kann, oder eine Übereinstimmung kann transitiv sein, was bedeutet, dass sie über eine „dritte Partei“ besteht. Beispiel: Angenommen, für das importierte Gerät A und das importierte Gerät B besteht eine Übereinstimmung erster Güte durch einen identischen Namen und eine identische Seriennummer. Jetzt wird jedoch Gerät C von einer weniger detaillierten Inventardatenquelle importiert, die keine Seriennummer und schon gar keinen Gerätenamen enthält. Es stellt sich jedoch heraus, dass sowohl Gerät B als auch Gerät C dieselbe (verborgene) Eigenschaft „Host-Kennnummer“ und denselben Hersteller aufweisen. Die Geräte B und C zählen daher als Übereinstimmung, mit der Folge, dass jetzt auch Gerät C durch die gemeinsame Beziehung zu Gerät B als transitive Übereinstimmung mit Gerät A gewertet wird. Alle drei Importe (A, B und C) werden jetzt in denselben Cluster übereinstimmender Datensätze aufgenommen. Sobald einer dieser Importe einem vorhandenen inventarisierten Gerät zugeordnet werden kann, werden alle als zugeordnet betrachtet. In diesem Beispiel ergeben sich drei Zeilen in der Liste Zuordnung inventarisierter Geräte:
  • Der Datensatz des vorhandenen inventarisierten Geräts wird in jeder Zeile des ersten Sets der Eigenschaften des inventarisierten Geräts wiederholt.
  • Die Importe A und B erhalten jeweils eine Zeile, in der mit ihren Daten die Eigenschaften des inventarisierten Geräts (Rohdaten) ausgefüllt werden (und es sind keine „sekundären“ Werte erforderlich oder werden angezeigt).
  • Auch für Import C gibt es eine Zeile in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts (Rohdaten), da es aber nur über Gerät B zugeordnet wurde, zeigt diese Zeile unter Regelergebnisse das „Zwischen-“Gerät B als „sekundäres“ Gerät, wie in den Spalten unten erklärt.

Da diese Liste von Übereinstimmungen beinahe all Ihre Datensätze für inventarisierte Geräte multipliziert mit der Zahl aller Inventardatenquellen, in der jeder Datensatz vorkommt, enthalten kann, kann die Zahl der Ergebnisse selbst in einer Umgebung überschaubarer Größe unmöglich zu verwalten sein. Diese Seite ist nicht dazu gedacht, als ungefilterte Datenmasse gelesen zu werden. Sie soll vielmehr als Untersuchungswerkzeug dienen, um durch Suchen und Filtern einzelne Geräte zu finden und näher zu betrachten.

Besonders effektiv ist es, mit Ihrer Untersuchung auf der Seite Gesamtes Inventar zu beginnen. Dort können Sie die Spalte Zugeordnete, nicht verarbeitete (Roh-)Geräte aus der Spaltenauswahl hinzufügen. Diese Spalte enthält die Anzahl der zugeordneten inventarisierten Gerätedatensätze als Hyperlink zu dieser Seite (wenn Sie auf die per Hyperlink verknüpfte Zahl klicken, wird diese Seite gefiltert aufgerufen und zeigt nur das eingehende Inventar an, das mit dem Datenbankeintrag des vorhandenen inventarisierten Geräts verbunden ist, das Sie ursprünglich ausgewählt haben). In der Spaltenauswahl stehen Ihnen dann sowohl für den vorhandenen Datenbankeintrag als auch für die ursprünglichen Inventardatenquellen sehr viele Eigenschaften zur Verfügung, die Sie auswählen können, um Ihnen bei Ihrer Untersuchung zu helfen. (Für die vorhandenen Datenbankeinträge sind die Eigenschaften nicht auf diejenigen beschränkt, die auf der Seite Gesamtes Inventar verfügbar sind, sondern enthalten weitere von der Seite mit den Eigenschaften des inventarisierten Geräts.)

Die folgenden Spalten (in ihren Gruppen jeweils zuerst angezeigt und in der alphabetischen Auflistung enthalten) sind verfügbar. Informationen zum Hinzufügen oder Entfernen von Spalten finden Sie unter Verwalten von Spalten in einer Tabelle.

Tabelle 1. Für die Zuordnung von Inventar verwendete Eigenschaften
Eigenschaften des inventarisierten Geräts
Eigenschaftsname Details
Gehäusenummer

Die diesem Gerät zugeordnete (oder dafür gemeldete) Gehäusenummer. Dies ist ein vom Hersteller vergebener ID-Code, den Sie zur Identifizierung und Inventarisierung verwenden können. Bei Windows-basierten Computern befindet er sich häufig auf der Gehäuserückseite und ist oft mit der Seriennummer identisch. Bei UNIX-basierten Computern können Sie ähnliche Systembefehle wie getconf MACHINE_SERIAL verwenden. Bei aus ILMT importiertem Inventar ist dies die von ILMT gemeldete ID-Nummer. Diese ID-Nummer ist nur hinsichtlich eines bestimmten Herstellers und Computermodells eindeutig.

Nicht verfügbar für inventarisierte Geräte des Typs Mobiles Gerät und Virtueller Computer.

Domänenname
Der Name der Domäne, der das Computergerät angehört.
Tipp: Für besondere Zwecke erstellt Datensätze zeigen spezielle Werte an:
  • Ein Datensatz für ein Dummy-Gerät, das für Importe durch Ihren Connector zu Flexera SaaS Manager erstellt wurde, zeigt flexera.com an.
  • Ein Datensatz, der eine Oracle-Datenbank im Amazon Relational Database Service (RDS) repräsentiert, zeigt den vollständigen DNS-Alias (ohne den tatsächlichen Computernamen) an, etwa
    clv8xj7busyg.eu-west-1.rds.amazonaws.com
Seriennummer der Firmware

Zeigt die Seriennummer der Firmware eines inventarisierten Geräts an. Dies ist eine eindeutige Identifikationsnummer für ein inventarisiertes Gerät.

Normalerweise nur für Partitionen verfügbar und für die Hosts, auf denen diese Partitionen ausgeführt werden.

Nicht verfügbar für inventarisierte Geräte des Typs Mobiles Gerät, Remotegerät oder VDI-Vorlage.

Host-ID
Zeigt in der Regel Keine Angabe an, außer in bestimmten Fällen:
  • Bei dem inventarisierten Gerät handelt es sich um einen virtuellen Computer auf einem Host, der Solaris ausführt. Dann zeigt dieses Feld effektiv die „Seriennummer des Systems“. Diese Nummer ist nicht unbedingt eindeutig für alle SVR4-Implementierungen und kann sich sogar innerhalb der Lebensdauer eines bestimmten Systems ändern.
  • Das inventarisierte Gerät führt HP-UX aus und ist keine vPar-Partition (und das Ergebnis hängt vom Inventarisierungstool ab).
  • Der Host führt AIX aus, was auf den Parametern InternetAddress oder HostName basiert.
  • Das inventarisierte Gerät ist ein dedizierter Host, der von AWS angeboten wird, wenn die Host-ID im Inventar für den Host selbst zurückgemeldet wird und nicht für Inventar von den gehosteten virtuellen Computerinstanzen.
Tipp: Der Host für die meisten VMs kann einfacher durch Überprüfung des Feldes Host auf der Registerkarte Eigenschaften des virtuellen Computers in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts ermittelt werden.
Dieses Feld zeigt Keine Angabe für:
  • Physische Geräte (Computer)
  • Virtuelle Computer, die nicht mit einem virtuellen Host verknüpft sind (wenn von Ihrem Clouddienstanbieter gemeldet)
  • Virtuelle Computer mit Betriebssystemen, die diesen Wert nicht melden
Art des Hosts

Der Typ (oder das Modell) eines physischen Host-Computers. Generell bekannt für eigenständige Geräte und für Partitionen auf UNIX-ähnlichen Plattformen. Wird auch zum Abgleich eingehender Inventardatensätze verwendet.

Nicht für virtuelle Computer verfügbar.

Gehostet in/von

Zeigt an, ob sich das inventarisierte Gerät lokal vor Ort (die Voreinstellung, die bedeutet, dass sich das Gerät im eigenen Unternehmen befindet) oder in einer Cloud befindet, die von einem bestimmten Clouddienstanbieter betrieben wird. Bei manchen Clouddienstanbietern (wie AWS und Azure) wird der Wert für Gehostet in/von automatisch durch das Inventar festgelegt. Bei anderen Clouddienstanbietern müssen Sie manuell eine Auswahl treffen.

ILMT-Agenten-ID

Die eindeutige ID, die vom ILMT-Agenten auf diesem Gerät verwendet wird (nur verfügbar, wenn die Inventardatenquelle entweder der ILMT-Agent oder der FlexNet-Inventarisierungsagent ist).

Instanz-ID

Der eindeutige Identifizierungscode von Ihrem Clouddienstanbieter, der diesen virtuellen Computer (bzw. diese Instanz) repräsentiert. Wird zum Abgleich mit eingehendem Inventar verwendet, um den Datensatz für ein inventarisiertes Gerät anzulegen/zu aktualisieren.

Typ des inventarisierten Geräts
Gibt den Typ des inventarisierten Geräts an. Dies kann einer der folgenden Werte sein:
  • Cluster: Ein Cluster aus mehreren Computern, in der Regel von Kubernetes verwaltet und mit Verbrauch, der vom IBM-Lizenzservice gemeldet wird (der keine weitere Aufschlüsselung zum Beispiel nach einzelnen Hosts oder VMs im Cluster zulässt).
  • Computer: Ein Gerät mit Rechenleistung wie ein Desktop, ein Laptop, eine Workstation oder ein nicht virtualisierter (physischer) Server.
  • Mobiles Gerät: Ein mobiles Gerät, z. B. ein Tablet oder Smartphone.
  • Produkt: Kein Gerätetyp, sondern ein Pseudo-Wert, der nur für „IBM VPC“-Lizenzen verwendet wird, um Zeilen zu identifizieren, die das lizenzierte IBM-Produkt enthalten. Dieser Wert wird nur eingeblendet, wenn für die Bundle-Verbrauchsregeln (in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Nutzungsrechte und Regeln unter Regeln für den Lizenzverbrauch) die Option Verbrauch für jedes Produkt auf einem Gerät ausgewählt ist.
  • Remotegerät: Das Gerät ist ein Remotegerät (das nicht im Inventar aufgeführt wird), von dem bekannt ist, das es auf virtuelle Anwendungen zugegriffen hat. Dieser Wert wird automatisch erstellt.
  • VDI-Vorlage: Die VDI-Vorlage, von der die Instanz des virtuellen Desktops erstellt wird, auf die über ein inventarisiertes Gerät zugegriffen wird (siehe Vorlagen für virtuelle Desktops). Dieser Wert wird automatisch erstellt.
  • Virtueller Computer: Ein virtueller Computer, der auf einem physischen Hostcomputer ausgeführt wird. Auf einem physischen Host können mehrere virtuelle Computer mithilfe von Virtualisierungstechnologien von VMware, Oracle, Microsoft usw. ausgeführt werden. Beachten Sie, dass dieser Wert auch verwendet wird, wenn es sich um einen Datensatz handelt, der zur Repräsentation einer Oracle-Datenbank generiert wurde, die auf einem Amazon Relational Database Service (RDS) ausgeführt wird.
  • VM-Host: Ein physischer virtueller Host, auf dem ein oder mehrere virtuelle Computer mit Virtualisierungstechnologien, z. B. von VMware, ausgeführt werden.
Datum der letzten Inventarisierung

Das Datum, an dem die jüngsten Inventardaten von der Inventardatenquelle erfasst wurden, die für dieses inventarisierte Gerät zuletzt ausgeführt wurde.

Computer-ID
Der diesem Gerät zugewiesene Name.
  • Bei Windows-basierten Computern heißt diese Eigenschaft Computername.
  • Für AIX-Geräte ist dies die System-ID.
  • Für HP-UX ist dies die Computer-/Software-ID.
  • Für andere Plattformen hat diese Eigenschaft keine Relevanz.

Nicht verfügbar für inventarisierte Geräte des Typs Mobiles Gerät, Remotegerät oder VDI-Vorlage.

Hersteller
Der Hersteller des inventarisierten Geräts.
Tipp: Wenn es sich bei dem Gerät um einen virtuellen Computer (etwa um eine Linux KVM) handelt, kann diese Spalte den Herausgeber der Software enthalten, die den virtuellen Computer (VM) ausführt.
Modell

Der Modellname oder die Nummer des Herstellers für dieses Gerät.

Name
Der Name des inventarisierten Geräts. Die Compliance-Berechnung aktualisiert dieses Feld mit dem Namen des Computers (abgeglichen mit diversen Eigenschaften, darunter auch der Seriennummer), der im Inventar zurückgemeldet wird.
Tipp: Als Name wird Flexera SaaS Manager angezeigt, wenn es sich um einen Dummy-Gerätedatensatz handelt, der für Importe von Ihrem Flexera SaaS Manager-Connector erstellt wurde.
Partitions-ID

Dieses Feld wird nur für entsprechende Virtualisierungstechniken mit einem Wert belegt (und ansonsten leer gelassen). Es handelt sich um die eindeutige ID der vom virtuellen Host im Inventar zurückgemeldeten Partition.

Partitionsnummer

Eine alternative Methode zur Identifikation einer Partition, die von einigen Virtualisierungstools genutzt wird. Manchmal wird diese zusammen mit der Partitions-ID verwendet. Dann ist die Partitionsnummer häufig die letzte Zahl der vollständigen ID.

Seriennummer
Die in den Inventardaten gemeldete Seriennummer des Geräts, mit der entweder die Hardware (bei einem eigenständigen Gerät) oder der Virtualisierungscontainer (bei einem virtuellen Computer) eindeutig identifiziert werden soll.
Tipp: In dem Sonderfall, bei dem das inventarisierte Gerät ein Dummy-Datensatz ist, der zur Verknüpfung mit Importen durch Ihren Flexera SaaS Manager-Connector erstellt wurde, zeigt dies Flexera SaaS Manager mit einem numerischen Suffix an.
Datum der Dienstinventarisierung

Das Datum, an dem zuletzt Inventar von der Oracle-Datenbank (wenn eine auf dem inventarisierten Gerät installiert ist) erfasst wurde.

UUID

Die eindeutige ID-Nummer des Computers (in der im Inventar gemeldeten Byte-Reihenfolge).

Gilt nur für inventarisierte Geräte des Typs Virtueller Computer.

VM-Name

Der Name des virtuellen Computers, der durch den Host-Server erkannt wird.

VM-Typ

Der Typ des virtuellen Computers.

Regelergebnisse
Eigenschaftsname Details
Zuordnungsregel
Die während des Inventarimports verwendete Regel, die dazu geführt hat, dass die aktuellen Inventarrohdaten dem Datensatz des aktuellen inventarisierten Geräts in der Compliance-Datenbank zugeordnet wurden. Zu den möglichen Werten gehören:
  • Nicht verarbeitetem (rohem), inventarisiertem Gerät '{0}' aus '{1}' durch Regel '{2}' zugeordnet: der Parameter {0} wird durch den Rohdatennamen eines „sekundären“ inventarisierten Geräts ersetzt, {1} durch die Inventardatenquelle, aus der dieser Datensatz importiert wurde, und {2} durch die Regel, die dieses sekundäre Gerät dem neuen eingehenden Inventardatensatz in dieser Zeile (aufgeführt im Set der Eigenschaften des inventarisierten Geräts (unverarbeitete Daten)) zugeordnet hat. Dieses Ergebnis wird angezeigt, wenn sich eine Übereinstimmung zwischen (A), dem Datensatz des vorhandenen inventarisiertes Geräts, und (C), den Rohdaten des eingehenden neuen Inventars, nicht durch einen direkten Vergleich ergibt, sondern eine „sekundäre“ Übereinstimmung durch den in dieser Zusammenfassung genannten Extra-Computer hergestellt wird. Das bedeutet, dass der eingehende Datensatz mit Inventarrohdaten (C) zuerst diesem Extra-Computer (B) zugeordnet wurde, und da dieser sekundäre „Zwischen-“Computer bekanntermaßen bereits dem Datensatz dieses inventarisierten Geräts zugeordnet ist, wird auch das eingehende Inventar als durch diesen sekundären Computer zugeordnet betrachtet. (Dies wird technisch als „transitive Übereinstimmung“ bezeichnet: Wenn A=B und B=C, dann ist auch C=A.)

    Auch wenn dieses zusammenfassende Ergebnis für eine schnelle Beurteilung des Ergebnisses bequem sein mag, eignet es sich doch weniger gut für den Export von Daten zur Bearbeitung in externen Tools. Wählen Sie für Datenexporte aus der Spaltenauswahl die drei unten aufgeführten Spalten Sekundär..., die zur leichteren Bearbeitung ebenfalls den Wert des übereinstimmenden sekundären Geräts, die Quelle, aus der es importiert wurde, und die sekundäre Zuordnungsregel als eigene Werte enthalten.

  • Nach Hersteller, Modell, Firmware-Seriennummer und Host-ID für physischen Computer zuordnen
  • Nach Hersteller, Modell und Firmware-Seriennummer für physischen Computer ohne Host-ID zuordnen
  • Nach Hersteller, Art des Hosts, Firmware-Seriennummer und Host-ID für physischen Computer zuordnen
  • Nach Hersteller, Art des Hosts und Firmware-Seriennummer für physischen Computer ohne Host-ID zuordnen
  • Nach Computer-ID für physischen Computer zuordnen
  • Nach Hersteller, Host-ID und Computernamen für physischen Computer zuordnen
  • Nach Partitions-ID für LPAR, vPar und Zone zuordnen
  • Nach Seriennummer der Firmware und Partitionsnummer für LPAR zuordnen
  • Nach Computer-ID und Partitionsnummer für LPAR zuordnen
  • Nach Computer-ID und Partitionsnamen für vPar, nPar und LPAR zuordnen
  • Nach Seriennummer der Firmware und Partitionsnamen für vPar, nPar und LPAR zuordnen
  • Nach Host-ID und Partitionsnamen für Zone zuordnen
  • Nach Host-ID, Host-Kennnummer, Art des Hosts und Hersteller zuordnen
  • Nach Host-Kennnummer, Art des Hosts und Hersteller zuordnen, wenn die Host-ID nicht zur Verfügung steht
  • Nach Host-ID, Host-Kennnummer und Art des Hosts zuordnen
  • Nach Host-Kennnummer und Art des Hosts zuordnen
  • Nach Host-ID, Host-Kennnummer und Hersteller zuordnen
  • Nach Host-Kennnummer und Hersteller zuordnen
  • Nach Host-ID und Host-Kennnummer zuordnen
  • Nach Host-Kennnummer zuordnen
  • VMware ESX-Server nach Computernamen und Domänen-ID zuordnen
  • Nach Seriennummer und Computernamen zuordnen: Die übliche „Standard-“Regel, durch die importierte eigenständige Geräte mit in der Datenbank vorhandenen Geräteeinträgen abgeglichen werden.
  • Nach ILMT-Agenten-ID zuordnen
  • Nach Instanz-ID zuordnen
  • Schwache Zuordnung nach Computernamen und Domäne: schwache Zuordnungen (Übereinstimmungen) werden nur angewandt, wenn alle besseren Regeln fehlgeschlagen sind (nur die Regeln für die Zuordnung des Rests haben eine noch niedrigere Priorität als schwache Zuordnungen).
  • Schwache Zuordnung nach Computernamen
  • Rest nach Computernamen und Domäne zuordnen: „Rest“ bezieht sich hier auf die eingehenden Inventardatensätze (ohne Seriennummer oder Instanz-ID), die durch keine Regel zugeordnet werden konnten und bei denen jetzt eine Zuordnung anhand von Regeln versucht wird, die als letzte Möglichkeit gelten.
  • Rest nach Computernamen und Domäne sowie nicht vertrauenswürdiger Seriennummer zuordnen
  • Rest nach Computernamen zuordnen
Sekundäres zugeordnetes Gerät

Eine Art „Mittler-“Gerät, das mit dem eingehenden Inventarrohdatensatz übereinstimmt und von dem bekannt ist, dass es dem Datensatz des vorhandenen inventarisierten Geräts zugeordnet ist. Durch die „transitive“ Logik (wenn A=B und B=C, dann C=A) zeigt dieses sekundäre Gerät, dass der eingehende Datensatz ebenfalls mit dem inventarisierten Gerät übereinstimmt.

Sekundäre zugeordnete Inventardatenquelle

Die Inventardatenquelle, von der das inventarisierte Gerät importiert wurde, das unter Sekundäres zugeordnetes Gerät aufgeführt ist.

Sekundäre Zuordnungsregel

Die Regel, mit der festgelegt wurde, dass das sekundäre Gerät dem in dieser Zeile angezeigten eingehenden Inventardatensatz zugeordnet wird.

Eigenschaften des inventarisierten Geräts (Rohdaten)
Eigenschaftsname Details
Unvollständiger Datensatz

Ein Boole‘scher Marker, der gesetzt wird, wenn die Daten von der Inventardatenquelle in die Staging-Tabellen in der Compliance-Datenbank importiert werden. Er zeigt Ja an, wenn dem Quelldatensatz wichtige Attribute fehlen (typische erforderliche Hardware-Eigenschaften, etwa wenn für eine Oracle-Datenbankinstanz Inventar ohne Hardware-Daten für den Host gemeldet wird, oder wenn eine Inventardatenquelle nur den Gerätenamen und den Domänennamen ohne Hardware-Daten gemeldet hat); er zeigt Nein an, wenn der Datensatz als richtig und vollständig betrachtet wird.

Inventardatenquelle

Der Anzeigename der Inventarverbindung. Diese Namen wurden erstellt, als die Inventarverbindung ursprünglich eingerichtet wurde.

Primäre Inventarisierungsquelle
Eine Boolesche Spalte mit folgendem Inhalt:
  • Ja, wenn die Inventardatenquelle dieses Inventarrohdatensatzes mit derjenigen identisch ist, die Ihr Unternehmen als primäre Quelle festgelegt hat.
  • Nein, wenn die Quelle eine Ihrer weiteren Quellen ist.
Gehäusenummer (Rohdaten)

Die vom Hersteller zugewiesene Gehäusenummer, die im hochgeladenen Inventar für das Gerät gemeldet wurde.

Domänenname (Rohdaten)

Der Name der Domäne, der das Computergerät angehört. Enthält bei Inventar von Windows-fremden Geräten häufig keinen Wert.

Seriennummer der Firmware (Rohdaten)

Zeigt die Seriennummer der Firmware für eine Partition oder den Host an, auf dem die Partition ausgeführt wird. Wird in der Regel nur bei UNIX-ähnlichen Plattformen erwartet.

Host-ID (Rohdaten)

Weitere Einzelheiten finden Sie unter Host-ID weiter oben (häufig ohne einen Wert).

Art des Hosts (Rohdaten)

Die Art (oder das Modell) eines physischen Host-Computers bzw. einer Partition auf einer UNIX-ähnlichen Plattform.

Gehostet in/von (Rohdaten)

Zeigt an, ob sich das inventarisierte Gerät in einer von AWS oder Azure betriebenen Cloud befindet.

ILMT-Agenten-ID (Rohdaten)

Die eindeutige ID, die der ILMT-Agent auf diesem Gerät verwendet (daher für die meisten Inventardatenquellen nicht angegeben).

Instanz-ID (Rohdaten)

Der eindeutige Identifizierungscode von Ihrem Clouddienstanbieter, der diesen virtuellen Computer (bzw. diese Instanz) repräsentiert.

Typ des inventarisierten Geräts (Rohdaten)

Gibt den gemeldeten Typ des inventarisierten Geräts an. Mögliche Werte finden Sie im vorherigen Tabelleneintrag für Typ des inventarisierten Geräts.

Datum der letzten Inventarisierung (Rohdaten)

Das Datum des jüngsten Inventarimports durch die Inventardatenquelle, die dieses Rohinventar erfasst.

Computer-ID (Rohdaten)

Für AIX ist dies die System-ID. Für HP-UX ist dies die Computer-/Software-ID. Für andere Plattformen ist dieses Feld/diese Spalte leer.

Hersteller (Rohdaten)

Der Hersteller des Geräts, der im hochgeladenen Inventar angegeben ist. Beachten Sie, dass dieser Wert sowohl von den im inventarisierten Gerät selbst gespeicherten Daten abhängt als auch von dem jeweiligen Inventarisierungstool, das die Daten erfasst (und das möglicherweise Normalisierung anwendet).

Rohdatenmodell

Der Modellname oder die Nummer des Herstellers für dieses Gerät.

Rohdatenname

Der Name des inventarisierten Geräts wie er vom Inventarisierungstool erfasst wurde, das über die in dieser Zeile angezeigte Verbindung der Inventardatenquelle importiert wird.

Partitions-ID (Rohdaten)

Dieses Feld wird nur für entsprechende Virtualisierungstechniken mit einem Wert belegt (und ansonsten leer gelassen). Es handelt sich um die eindeutige ID der von der verwaltenden Virtualisierungsplattform generierten und vom virtuellen Host im Inventar zurückgemeldeten Partition.

Partitionsnummer (Rohdaten)

Die Nummer dieser Partition auf dem virtuellen Host, falls verfügbar.

Seriennummer (Rohdaten)

Die Seriennummer des Geräts, mit der entweder die Hardware (bei einem eigenständigen Gerät) oder der Virtualisierungscontainer (bei einem virtuellen Computer) eindeutig identifiziert werden soll.

Datum der Dienstinventarisierung (Rohdaten)

Das Datum, an dem zuletzt Inventar von der Oracle-Datenbank (falls auf dem inventarisierten Gerät vorhanden) erfasst wurde.

UUID (Rohdaten)

Die eindeutige ID-Nummer des virtuellen Computers (in der im Inventar gemeldeten Byte-Reihenfolge).

VM-Name (Rohdaten)

Der Name des virtuellen Computers, der durch den Host-Server erkannt wird.

VM-Typ (Rohdaten)

Der Typ des virtuellen Computers mit möglichen Werten wie VMware, Hyper-V, LPAR, Zone, Oracle VM, AWS EC2 usw.

IT-Asset-Management (Cloud)

Current