Konfigurieren von Produktnutzungsrechten

IT-Asset-Management (Cloud)
Sie können die Produktnutzungsrechte für jedes mit dieser Multi-Produkt-Lizenz verknüpfte Produkt einrichten. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
  1. Klicken Sie auf der Seite Lizenzeigenschaften auf die Registerkarte Nutzungsrechte und Regeln.
  2. Klicken Sie bei Bedarf, um die Strukturansicht von Lizenzierte Produkte und Upgrade-/Downgrade-Rechte zu erweitern. Dies führt die mit dieser Lizenz verknüpften Produkte auf.
  3. Klicken Sie auf den Link zum Bearbeiten unter der Spalte Nutzungsrechte bearbeiten, um die Produktnutzungsrechte zu bearbeiten. IT-Asset-Management blendet das Dialogfeld Produktnutzungsrechte ein.
  4. Konfigurieren Sie die folgenden Eigenschaften nach Bedarf und klicken Sie auf OK.
    Tipp: Vergessen Sie nicht, die Lizenzeigenschaften zu speichern, nachdem Sie die Produktnutzungsrechte konfiguriert haben.
Das Dialogfeld Produktnutzungsrechte hat die folgenden Bereiche:
  • Produkt oder Zusatzprodukt
  • Der Bereich Verbrauchsregeln für das IBM Cloud Pak Bundle wird nur eingeblendet, wenn alle folgenden Bedingungen zutreffen:
    • Es handelt sich um eine Lizenz des Typs „IBM VPC“.
    • Sie haben vor, die Nutzungsrechte für ein primäres Produkt (Hauptprodukt) eines IBM-Bundles zu bearbeiten.
    • Die Lizenz wurde bereits mit den Bundle-Verbrauchsregeln (in der Strukturansicht Regeln für den Lizenzverbrauch auf der Registerkarte Nutzungsrechte und Regeln) Verbrauch für jedes Produkt auf einem Gerät gespeichert.
  • Der Bereich Regeln für Zusatzprodukt wird nur angezeigt, wenn eine der folgenden beiden Bedingungen zutrifft:
    • Es handelt sich um eine Multi-Produkt-Lizenz (ausgenommen sind Lizenzen für IBM Cloud Pak-Bundles), die mindestens ein Zusatzprodukt einschließt, oder
    • Es handelt sich um eine VPC-Lizenz, für die als Bundle-Verbrauchsregeln die Option Ein Verbrauch für jedes Gerät gespeichert wurde.
      Tipp: Für VPC-Lizenzen kann nur dann ein Zusatzprodukt konfiguriert werden, wenn Ein Verbrauch für jedes Gerät ausgewählt und gespeichert wurde.
  • Upgrade-Rechte (siehe Upgrade-Rechte)
  • Downgrade-Rechte (siehe Downgrade-Rechte)

Produkt oder Zusatzprodukt

Hierüber können Sie festlegen, ob es sich bei dem Produkt um ein primäres Produkt oder ein Zusatzprodukt für diese Multi-Produkt-Lizenz handelt. Zu einer Multi-Produkt-Lizenz können mehrere primäre oder Zusatzprodukte (oder beides) gehören. Wenn Sie einer Lizenz (nachdem Sie das erste hinzugefügt haben) weitere Produkte hinzufügen, wird die Option Primäres Produkt standardmäßig ausgewählt.

Steuerelement Details
Primäres Produkt

Gibt an, ob dieses Produkt das primäre Produkt für diese Lizenz ist. Diese Option ist standardmäßig ausgewählt, wenn Sie einer Multi-Produkt-Lizenz ein weiteres Produkt hinzufügen.

Tipp: Wenn es sich bei diesem Produkt um das primäres Produkt in einem IBM Cloud Pak handelt, für das die Bundle-Verbrauchsregeln bereits mit der Option Verbrauch für jedes Produkt auf einem Gerät gespeichert wurden, zeigt diese Auswahl den Bereich Verbrauchsregeln für das IBM Cloud Pak Bundle des eingeblendeten Dialogs an.
Eine Multi-Produkt-Lizenz deckt eine Gruppe von Softwareprodukten, die als Paket verkauft werden, mit einer einzigen Lizenz ab. Unterschiedliche Herausgeber strukturieren Ihre Pakete auf unterschiedliche Weise. Beispiel:
  • Bei IBM liegt der Fokus eines Pakets gewöhnlich auf einem (oder manchmal mehr als einem) primären Produkt, auf das sich die Lizenz bezieht. Vorausgesetzt, dass primäre Produkt ist installiert, ist es zulässig, darüber hinaus ein oder mehrere Zusatzprodukte kostenlos zu installieren. (In der Regel werden diese Zusatzprodukte zusammen mit dem primären Produkt auf demselben inventarisierten Gerät installiert. Manche Lizenzen lassen jedoch auch eine Installation der Zusatzprodukte auf einem anderen Gerät zu, die dann durch dieselbe Lizenz gedeckt sind. Prüfen Sie Ihre Lizenzbedingungen sorgfältig.)
  • Bei anderen Herausgebern fasst ein Paket in der Regel gleichwertige Produkte zusammen. Zum Beispiel gehören zum Paket Microsoft Office 365 die Produkte Microsoft Office (das selbst wiederum eine Produktpalette/Suite darstellt), Microsoft Azure Active Directory, Microsoft Exchange usw. Die Paketlizenz lässt die Nutzung eines oder all dieser Produkte in beliebiger Kombination auf einem beliebigen inventarisierten Gerät zu. Es gibt hier keine Unterscheidung zwischen primären und Zusatzprodukten.
Um sämtlichen Arten von Paketen gerecht zu werden, unterstützen in IT-Asset-Management Multi-Produkt-Lizenzen primäre und Zusatzprodukte in einer Multi-Produkt-Lizenz. Im Falle des Microsoft-Beispiels oben mit einem Paket gleichwertiger Produkte können alle Produkte der Multi-Produkt-Lizenz als primäre Produkte deklariert werden (Zusatzprodukte sind keine Pflicht). Die einzelne Multi-Produkt-Lizenz deckt alle Produkte, primäre und Zusatzprodukte (wenn diese unterschieden werden), ab. Standardmäßig wird der Verbrauch vorrangig Multi-Produkt-Lizenzen und erst danach mit demselben Anwendungsdatensatz verbundenen Einzelproduktlizenzen zugeordnet. Daraus folgt, dass ein einziges installiertes primäres Produkt ausreichen kann, damit das inventarisierte Gerät mit der Multi-Produkt-Lizenz verknüpft und, falls andere Faktoren wie Freistellungen fehlen, beim nächsten Abgleich Verbrauch von dieser Lizenz vermerkt wird (weitere Informationen finden Sie unter Reihenfolge des Lizenzverbrauchs).
Zusatzprodukt Gibt an, ob dieses Produkt ein Zusatzprodukt für die Multi-Produkt-Lizenz ist. Die Auswahl dieser Option schaltet für alle Lizenztypen außer IBM VPC den Bereich Regeln für Zusatzprodukt (wird weiter unten beschrieben) frei.

Da eine IBM VPC-Lizenz auf verschiedene Weise konfiguriert werden kann, wird für eine VPC-Lizenz der Bereich Regeln für Zusatzprodukt nur angezeigt, wenn die Bundle-Verbrauchsregeln bereits mit der Option Ein Verbrauch für jedes Gerät (wenn also die „IBM VPC“-Lizenz das ganze Gerät abdeckt) gespeichert wurden.

Verbrauchsregeln für das IBM Cloud Pak Bundle

Dieser Bereich ist nur verfügbar, wenn alle folgenden Bedingungen zutreffen:
  • Es handelt sich um eine Lizenz des Typs „IBM VPC“.
  • Sie haben vor, die Nutzungsrechte für ein primäres Produkt (Hauptprodukt) eines IBM-Bundles zu bearbeiten.
  • Die Lizenz wurde bereits mit den Bundle-Verbrauchsregeln (in der Strukturansicht Regeln für den Lizenzverbrauch auf der Registerkarte Nutzungsrechte und Regeln) Verbrauch für jedes Produkt auf einem Gerät gespeichert.
Er/sie/es enthält nur diese eine Einstellung:
Steuerelement Details
Verhältnis des Produktverbrauchs zum Cloud Pak Bundle-Verbrauch Verwenden Sie die beiden Drehfelder, um die Werte einzugeben oder durch Drehen festzulegen, die angeben, wie viele Kerne der Ausführung des primären (Haupt-)Produkts (linkes Drehfeld) für eine Anzahl Lizenzberechtigungen für das Cloud Pak (rechtes Drehfeld) zugewiesen werden können. Wenn Sie beispielsweise das Verhältnis 2 : 1 einstellen, bedeutet dies, dass je zwei virtuelle Prozessorkerne, die für dasselbe Produkt verwendet werden, eine Cloud Pak-Lizenzberechtigung verbrauchen. Wenn zwei VMs auf demselben Server je 2 Kerne zugewiesen sind und auf ihnen dasselbe Produkt installiert ist, ergibt das insgesamt 4 VPC. Wenn hier das Beispielverhältnis von 2 : 1 angewendet wird, heißt dies, dass die 4 VPCs 2 Lizenzberechtigungen verbrauchen. Verhältnisse können je nach Produkt stark variieren, sodass es sich bewährt hat, dieses Verhältnis durch die heruntergeladenen Bibliothek für die Anwendungserkennung- und SKU-Bibliotheken festlegen zu lassen und dann nicht mehr zu ändern.

Regeln für Zusatzprodukt

Bei den meisten Multi-Produkt-Lizenztypen (außer VPC) ermöglicht Ihnen die Auswahl der Option Zusatzprodukt die Regeln für Zusatzprodukte anzuzeigen und zu ändern.
Tipp: Für eine „IBM VPC“-Lizenz ist dieser Bereich nur verfügbar, wenn die Lizenz das ganze Gerät abdeckt, da die Bundle-Verbrauchsregeln bereits mit der Einstellung Ein Verbrauch für jedes Gerät gespeichert wurden.
Steuerelement Details
Bei Compliance-Berechnung berücksichtigen Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn IT-Asset-Management die Installation dieses Produkts bei der Compliance-Berechnung berücksichtigen soll. Bei einer typischen Multi-Produkt-Lizenz verbraucht die Installation eines Zusatzprodukts keine Berechtigungen und Sie können dieses Kontrollkästchen unmarkiert lassen.
Verhältnis dieses Zusatzprodukts zu primären Produkten Ist nur verfügbar, wenn Bei Compliance-Berechnung berücksichtigen aktiviert ist. Diese Option ist hauptsächlich für Lizenzen des Typs „Core Points“ wie IBM PVU nützlich. Hier können Sie das Verhältnis dieses Zusatzprodukts zu seinem/seinen primären Produkt(en) festlegen. Wenn zum Beispiel für alle zwei Installationen des primären Produkts eine kostenlose Installation dieses Zusatzprodukts zulässig ist, setzen Sie mithilfe des Zahlendrehfelds das Verhältnis auf 1:2 (die Anzahl des Zusatzprodukts wird zuerst genannt).

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