Höchster Verbrauch (Fenster)

IT-Asset-Management (Cloud)
Das Fenster Höchster Verbrauch (unter Verbrauch nach Region) wird nur angezeigt:
  • für die Lizenztypen „IBM PVU“ und „IBM VPC“ und
  • wenn sich IT-Asset-Management im Sub-Capacity-Modus befindet, was bedeutet, dass das Kontrollkästchen Häufige Hardwarescans für IBM Sub-Capacity-Lizenzberechnungen durchführen markiert (aktiviert) ist (wechseln Sie auf die Seite Inventarisierungseinstellungen und blättern Sie nach unten zum Bereich Berichts- und Archivierungseinstellungen für IBM).
Sie können dieses Fenster aus- oder zusammenklappen, indem Sie auf den Pfeil links neben der Überschrift klicken.

Wenn es angezeigt wird, hat dieses Fenster einen Pflichtbereich und kann außerdem weitere Bereiche enthalten, was von Ihren Datenquellen und Einstellungen abhängt.

Hauptabschnitt

Der Pflichtabschnitt zeigt die drei von IBM definierten Regionen an:
  • Nord- und Südamerika
  • Europa und Afrika
  • Asien und Australien
Für jede Region werden Datum und Uhrzeit im UTC-Format angezeigt, zu dem der jeweilige Spitzenverbrauch zuletzt aufgetreten ist, und anschließend die Anzahl der verbrauchten PVU-Punkte während dieser Spitzenbelastung in der Region.
Tipp: Wenn es sich bei dem regionalen Spitzenwert um einen permanenten Zustandswert handelt, der längere Zeit Bestand hat, handelt es sich beim angezeigten Datum um das letzte Datum, an dem dieser Spitzenwert berechnet wurde (bevor die Verbrauchswerte wieder gesunken sind). Wenn derselbe Spitzenwert auch im jüngsten Inventarimport gemeldet wird, entspricht das angezeigte Datum dem Datum des jüngsten Lizenzabgleichs, der vermutlich gestern oder am aktuellen Tag stattgefunden hat.

Im selben Pflichtabschnitt des Fensters ist noch eine vierte Zeile enthalten, die einen ähnlichen Spitzenwert anzeigt, der für inventarisierte Geräte berechnet wurde, die noch keiner der drei IBM-Regionen zugewiesen wurden. Sie können sich diese Zeile als eine Art „Fehlerbalken“ für die anderen Summen vorstellen, da alle hier aufgeführten Punkte zugewiesen werden müssen und zu Abweichungen bei den Berechnungen des höchsten Verbrauchs der betroffenen Region(en) führen können. Wenn die Zeile Mit keiner Region verbundene Geräte bereits den Wert Null enthält, ist alles gut. Bei einem von Null abweichenden Wert sollten Sie jedoch die inventarisierten Geräte ermitteln, die zu dieser nicht zugewiesenen Summe beitragen, und sie so schnell wie möglich der richtigen Region zuweisen. (Ermitteln Sie diese Geräte auf der Registerkarte Verbrauch, indem Sie nach Region filtern.) Ab dem nächsten vollständigen Inventarimport und der Compliance-Berechnung nach Zuweisung von Geräten zu einer Region, werden die Spitzenverbrauchswerte neu berechnet als hätten sich die Geräte schon während des gesamten Zeitraums in den neu zugewiesenen Regionen befunden.

Bereich „Container“

Wenn diese Lizenz Verbrauch für in Containern (etwa in Docker-Containern oder Kubernetes-Containern, die in Clustern ausgeführt werden, die entweder durch den Kubernetes-Invenarisierungsagenten von Flexera oder den Kubernetes-Kompaktagenten gemeldet wurden) installierte Software verfolgt, wird der Spitzenwert, der aus den Container-Verbrauchsergebnissen berechnet wurde, die vom IBM-Lizenzservice gemeldet wurden, in der Zeile Maximaler Containerverbrauch angezeigt. Diese Zeile enthält ihr eigenes UTC-Datum mit Uhrzeit, zu dem der Spitzenwert laut Berechnung aufgetreten ist. Weitere Informationen finden Sie unter Maximaler Containerverbrauch.

Zusätzlicher Bereich

Ein weiterer Bereich wird bei Bedarf angezeigt, wenn es relevante Fakten gibt, die angezeigt werden müssen. Der Abschnitt Aktueller Full-Capacity-Verbrauch von anderen Datenquellen wird nur angezeigt, wenn die folgenden zusätzlichen Bedingungen zutreffen:
  • Es gibt weitere, mit der IBM PVU-Lizenz verknüpfte inventarisierte Geräte, deren Inventardatensätze von nicht genehmigten Quellen zur Verfügung gestellt werden (d. h. Sie verwenden weder FlexNet-Inventarisierungsagent noch IBM-Tools als Inventardatenquelle für diese Geräte).
  • Sie haben die Markierung des Kontrollkästchens Sub-Capacity-Lizenzierung für andere Quellen zulassen als ... (das Sie in diesen Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Nutzungsrechte und Regeln im Abschnitt Rechte auf virtuellen Computern und Hosts finden) aufgehoben. Dies ist die normale (Standard-)Einstellung, da es höchst ungewöhnlich ist, dass eine andere Inventardatenquelle, bei der es sich nicht um IBM-Tools oder IT-Asset-Management handelt, für Sub-Capacity-Lizenzierung (statt für Full-Capacity) zugelassen wird.
    Tipp: Wenn Sie dieses Kontrollkästchen stattdessen markiert haben, hat es sich bewährt, als Nachweis Ihrer ungewöhnlichen Berechtigungen entsprechende Dokumente auf der Registerkarte Dokumente dieser Lizenzeigenschaften zu hinterlegen. Im Fall, dass das Kontrollkästchen markiert ist, gibt es keinen eigenen zusätzlichen Abschnitt für die Full-Capacity-Ergebnisse, sondern es werden alle Sub-Capacity-Ergebnisse aufsummiert und in den oben beschriebenen Pflichtabschnitt übernommen.
Berechnungen des IBM-PVU-Verbrauchs müssen Folgendes kombinieren:
  • die Sub-Capacity-Ergebnisse (im Hauptbereich),
  • den höchsten Container-Verbrauch (falls zutreffend) und
  • alle übrigen Full-Capacity-Berechnungsergebnisse. Für Full-Capacity-Berechnungen von anderen Inventardatenquellen wird kein Verlauf aufgezeichnet. Dieser Verbrauch entspricht immer dem Ergebnis des jüngsten Imports und der jüngsten Compliance-Berechnung, sodass hier keine Datumsangaben/Uhrzeiten erforderlich sind.

Gesamtverbrauch

Die Sub-Capacity-Werte für jede der drei Regionen und für alle nicht zugewiesenen inventarisierten Geräte werden addiert und dann allen Container-Spitzenverbrauchswerten und allen Full-Capacity-Ergebnissen für diese Regionen hinzugefügt. Die einfache Summe ist der Wert unter Höchster Verbrauch berechnet ab Datum (siehe Höchster Verbrauch seit).

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