Die Abgleichsergebnisse

IT-Asset-Management (Cloud)
Die Seite Ausgewertete Anwendungslizenzen hilft Ihnen, die möglichen Zusammenhänge zwischen Folgendem zu untersuchen:
  • Was – installierte Anwendungen
  • Wo – die inventarisierten Geräte, auf denen die Anwendungen installiert sind
  • Wer – die Nutzer, die möglicherweise auf Anwendungen zugreifen (wenn für die Lizenzierung relevant)
  • Welche – die Lizenzen, die diese Installationen bzw. Nutzungen derzeit autorisieren
Die Informationen für was, wo und wer sind alles faktische Eingangsdaten, die in der Regel aus dem importierten Inventar stammen. Die Berechnungen des Lizenzabgleichs sind dann dafür zuständig, auszuwerten, welche Lizenz sich zur Autorisierung der Software am besten eignet. Auf dieser Seite finden Sie alle relevanten Lizenzen, die beim jüngsten Abgleich ausgewertet wurden, das Ergebnis jeder Auswertung und den Grund für dieses Ergebnis.
Tipp: Diese Seite gibt außerdem Einblick, wie und warum eine Lizenz zum Autorisieren einer Installation ausgewählt (bzw. nicht ausgewählt) wurde. Bei einfachen Geräte- (oder Benutzer)lizenzen ist dies auch hilfreich, um den für die Lizenz generierten Verbrauch zu verstehen, da jede Installation eine Berechtigung verbraucht. Bei komplexeren Lizenztypen sind jedoch weitere Informationen erforderlich, um den berechneten Verbrauch zu verstehen.
Auf dieser Hilfeseite:

Zugriff und Darstellung

Auf diese Seite können Sie nicht über die Navigationsmenüs zugreifen. Sie kann nur über einen der folgenden Pfade aufgerufen werden und wird jedes Mal etwas anders dargestellt, je nachdem, ob Sie sie aus den Eigenschaften der Lizenz, des inventarisierten Geräts oder des Benutzers aufgerufen haben:
  • Auf der Registerkarte Verbrauch in den Eigenschaften einer beliebigen Lizenz (nennen wir diese die Startlizenz) können Sie auf die Schaltfläche Auswertungsdaten anzeigen klicken. Wenn Sie diesen Pfad verwenden, ist Folgendes der Fall:
    • Als Seitentitel wird Ausgewertete Anwendungslizenzen angezeigt.
    • In der Liste sind alle Lizenzen enthalten, die mit denselben Anwendungen verknüpft sind, die auch mit der Startlizenz verknüpft sind.
    • Geräte oder Benutzer (je nach Lizenztyp) sind nur enthalten, wenn sie mit der Startlizenz verbunden sind. So soll die Datenmenge auf einem überschaubaren Niveau gehalten werden.
  • Auf der Registerkarte Lizenzen der Eigenschaften jedes inventarisierten Geräts können Sie auf die Schaltfläche Ausgewertete Lizenzen anzeigen klicken. Wenn Sie diesen Pfad verwenden, ist Folgendes der Fall:
    • Als Seitentitel wird Für Gerät GeräteName ausgewertete Anwendungslizenzen angezeigt, um Ihnen dabei zu helfen, sich auf das Gerät zu konzentrieren, das Sie gerade untersuchen möchten.
    • In der Liste enthalten sind alle lizenzierten Anwendungen, die im Inventar als auf diesem Gerät installiert angezeigt werden (beachten Sie, dass die Installation einer Anwendung, die mit keiner Lizenz verknüpft ist, nicht in die Liste aufgenommen werden kann).
    • Die Liste enthält für jede Installation alle Lizenzen, die zur Autorisierung der Installation ausgewertet worden sein könnten.
  • Auf der Registerkarte Lizenzen der Eigenschaften eines beliebigen Benutzers können Sie auf die Schaltfläche Ausgewertete Lizenzen anzeigen klicken. Wenn Sie diesen Pfad verwenden, ist Folgendes der Fall:
    • Als Seitentitel wird Für Nutzer NutzerName ausgewertete Anwendungslizenzen angezeigt, um Ihnen dabei zu helfen, sich auf den Nutzer zu konzentrieren, den Sie gerade untersuchen möchten.
    • In der Liste enthalten sind alle lizenzierten Anwendungen, die auf einem inventarisierten Gerät installiert sind, für das dieser Nutzer entweder der zugewiesene oder der berechnete Benutzer ist (oder bei Lizenzen, für die auf dem Gerät keine lokalen Installationen verfolgt werden, für die es Nutzungs- oder Zugriffsdatensätze gibt, die Lizenzverbrauchsergebnisse erforderlich machen).
    • Die Liste enthält für jede Installation (oder jeden Nutzungs-/Zugriffsdatensatz) alle Lizenzen, die zur Autorisierung der Installation/der Nutzung/des Zugriffs ausgewertet worden sein könnten.

Auf die Eigenschaften jeder Lizenz, die auf dieser Seite genannt wird, kann über den Hyperlink zugegriffen werden. Die Verwendung von Strg+Umschalt+Klick auf den Lizenznamen mit Hyperlink öffnet wie üblich die neuen Lizenzeigenschaften in einer eigenen Browser-Registerkarte, was hilfreich sein kann, wenn man bei der Untersuchung zum Vergleich zwischen den Fenstern hin- und herwechseln möchte.

Wenn Sie auf dieser Seite auf die Schaltfläche Schließen klicken, gelangen Sie zurück auf die erste Registerkarte der Eigenschaftenseite, von der Sie gestartet sind (Lizenz, inventarisiertes Gerät oder Benutzer).

Situationsbeispiele

Beispiel 1: Gerät D zeigt auf seiner Registerkarte Anwendung eine installierte Anwendung A, für die in der Spalte Lizenzname kein Wert enthalten ist. Warum ist diese Installation unlizenziert?
  • Zuerst das Grundlegende: Ist für Anwendung A eine Lizenz nötig? Ziehen Sie auf der gleichen Registerkarte Anwendungen der Eigenschaften des inventarisierten Geräts Klassifizierung aus der Spaltenauswahl in die Liste. Wenn die Anwendung A als Freeware klassifiziert ist, muss sie vielleicht gar nicht mit einer Lizenz verbunden werden. Aber angenommen sie ist Kommerziell...
  • Weisen Sie nach, dass es mindestens eine Lizenz für Anwendung A gibt. Klicken Sie, immer noch in der gleichen Registerkarte Anwendungen, für das inventarisierte Gerät mit der rechten Maustaste auf den Namen mit dem Hyperlink in der Spalte Produkt, um die Anwendungseigenschaften (in einer weiteren Browser-Registerkarte wird vorgeschlagen) aufzurufen, in der Sie die Registerkarte Lizenzen der Anwendung überprüfen können. Wenn dort keine verknüpften Lizenzen aufgeführt sind, ist das Rätsel gelöst und Sie müssen eine geeignete Lizenz anlegen. Angenommen jedoch, dort wird Lizenz L aufgelistet. Dann stellt sich die Frage: Warum generiert Ihre Installation auf Gerät D keinen Verbrauch für diese Lizenz?
  • Gehen Sie zurück zu den Eigenschaften des Geräts, wechseln Sie auf die Registerkarte Lizenzen, drücken Sie Strg+Umschalt und klicken Sie gleichzeitig auf Ausgewertete Lizenzen anzeigen. (Durch diesen Pfad wird die Anzeige von Daten auf der neuen Seite auf die Zeilen mit dem passenden Gerätenamen begrenzt.) Die Seite Für Gerät D ausgewertete Anwendungslizenzen enthält eine Zeile für jedes Anwendungs-/Lizenz-Paar, das beim letzten Lizenzabgleich berücksichtigt wurde. Da wir uns auf Lizenz L konzentrieren, können wir blättern, suchen oder filtern, bis wir die Zeile gefunden haben, die Lizenz L und Anwendung A (beide für Gerät D) enthält. Das Ergebnis der Auswertung für diese Zeile zeigt vermutlich den Wert Abgelehnt an und das Feld Grund der Auswertung gibt weitere Einzelheiten an. Ein Grund könnte beispielsweise sein: Die Anzahl der Prozessoren, die bei diesem Lizenztyp zur Berechnung des Verbrauchs erforderlich ist, fehlt für dieses Gerät. Wechseln Sie zurück in die Eigenschaften des inventarisierten Geräts und überprüfen Sie die Registerkarte Hardware. Sie können entweder das Inventarisierungsproblem lösen (vielleicht müssen Sie den FlexNet-Inventarisierungsagenten installieren, der in der Lage ist, die Anzahl der Prozessoren in das Inventar aufzunehmen), oder als Übergangslösung manuell einen Wert eingeben. Denken Sie daran, dass Sie den nächsten Lizenzabgleichsvorgang abwarten oder einen Lizenzabgleich ausführen müssen, damit sich die Datenänderung in den Ergebnissen widerspiegelt.
Beispiel 2: Anwendung A ist mit zwei möglichen Lizenzen verknüpft: L1 und L2. Sie haben erwartet, dass Gerät D Verbrauch für Lizenz 1 generiert, stattdessen entsteht Verbrauch für L2. Sie wollen herausfinden, warum das so ist.
  • Sie können sich überlegen, von Lizenz 1 auszugehen. Denken Sie aber daran, dass die Daten begrenzt sind, wenn Sie von einer Lizenz ausgehen, und Gerät D wäre in diesen Ergebnissen niemals enthalten, weil es nicht mit Lizenz L1 verknüpft ist (bzw. keinen Verbrauch für diese Lizenz generiert).
  • Navigieren Sie stattdessen durch die Eigenschaften des inventarisierten Geräts für Gerät D. Jetzt zeigt die Seite Für Gerät D ausgewertete Anwendungslizenzen eine Zeile für beide berücksichtigten Lizenzen an. Die Zeile für L2 zeigt natürlich das Ergebnis Verbraucht und einen Grund der Art Lizenzberechtigung oder verbrauchte Punkte wie erwartet. Wenn Sie in die Zeile für L1 schauen, sehen Sie vielleicht etwas wie Nicht ausgewertet mit dem Grund Die Lizenz wurde nicht ausgewertet, weil das Gerät Berechtigungen einer Lizenz mit höherer Priorität verbraucht hat. Warum also hatte L2 für diese Installation höhere Priorität?
  • Verlassen Sie die Eigenschaften für die Anwendung und prüfen Sie ihre Registerkarte Lizenzen. Dort finden Sie die Lizenzen in umgekehrter numerischer Reihenfolge aufgeführt (zuerst L2, dann L1), sodass L2 tatsächlich eine höhere Priorität hat. Aber warten Sie. Warum haben andere Geräte Berechtigungen von L1 (mit der niedrigeren Priorität) verbraucht, wie sie es bei Gerät D erwartet haben? Erinnern wir uns an die Priorisierung während des Abgleichs für Einzelproduktlizenzen:
    1. Zuordnungen haben die höchste Priorität.
    2. Gruppenzuweisungen werden mit der zweithöchsten Priorität verarbeitet.
    3. Sind für Lizenzen weiterhin Berechtigungen verfügbar, kommt deren Prioritätsreihenfolge erst nach den obigen Kriterien zum Tragen. (Wenn bei einer Lizenz mit hoher Priorität keine Berechtigungen übrig sind, wird sie übersprungen und Lizenzen mit niedrigerer Priorität werden daraufhin auf verfügbare Berechtigungen untersucht. Wenn bei keiner in Frage kommenden Lizenz Berechtigungen übrig sind, wird wieder zur Lizenz mit der höchsten Priorität zurückgekehrt und Verbrauch für diese generiert. Dadurch läuft diese Lizenz potenziell Gefahr, mehr Berechtigungen zu verbrauchen als erworben wurden, es sei denn, sie können noch weitere Käufe mit der Lizenz verknüpfen.)
    Die Prioritäten 1 und 2 oben bedeuten also, dass Sie zuerst nach möglichen Zuordnungen oder Gruppenzuweisungen sehen sollten, fragen Sie insbesondere: Welche Einstellungen fehlen bei Gerät D, die bei anderen Geräten vorhanden sind, die Berechtigungen von Lizenz L1 verbrauchen?

Der Lizenzabgleich ist ein komplexes Thema. Diese Seite verschafft Ihnen ein wenig Einblick in das Thema, es gibt aber keine echte Alternative zu einem guten technischen Verständnis.

Verfügbare Eigenschaften

Für diese Liste sind die folgenden Eigenschaften verfügbar. Einige werden standardmäßig in der Liste angezeigt, andere sind über das Feld zur Spaltenauswahl verfügbar.
Name Details

Zugriffsmodus

Die für den Zugriff auf eine Softwareanwendung verwendete Methode. Je nach geräte- oder nutzerbasiertem Lizenztyp kann der Zugriff unter dem inventarisierten Gerät oder unter dem zugewiesenen (ober berechneten) Benutzer eines Geräts erfasst werden. Dieses Feld kann einen der folgenden Werte annehmen:
  • Leer: Es ist eine Zuordnung ohne dazugehörigen Installationsdatensatz aus dem importierten Inventar vorhanden.
  • App-V bei einer virtualisierten Anwendung, die über Microsoft App-V bereitgestellt wird
  • Lokal: Die Anwendung wurde lokal auf dem inventarisierten Gerät installiert.
  • XenApp (jetzt unter der Bezeichnung Citrix Virtual Apps): Auf die Anwendung wurde über einen Citrix XenApp-Server remote zugegriffen.
  • XenDesktop (jetzt unter der Bezeichnung Virtual Desktop): Die Anwendung wurde in Ihrer virtuellen Desktopinfrastruktur (Virtual Desktop Infrastructure, VDI) auf einem virtuellen Computer installiert und mit diesem inventarisierten Gerät verknüpft, weil der primäre Endbenutzer über dieses inventarisierte Gerät auf die Software zugegriffen hat. Wenn das Abbild Ihres virtuellen Computers den FlexNet-Inventarisierungsagenten enthält, wurde dieses inventarisierte Gerät möglicherweise als Endpunkt erkannt, über den der Endbenutzer auf die VDI zugegriffen hat. In anderen Fällen hat der Endbenutzer unter Umständen ein Remotegerät wie einen Heimcomputer oder ein mobiles Gerät verwendet, das nicht inventarisiert werden kann. Da der Benutzer jedoch diesem inventarisierten Gerät zugeordnet ist, kann die Anwendungsnutzung hier für Berechnungen des Lizenzverbrauchs aufgezeichnet werden.
Tipp: Auch der Zugriffsmodus steht über die Lizenzeigenschaften zur Verfügung, genauso wie über die Eigenschaften des inventarisierten Geräts.

Zuordnungstyp

Gibt den Typ der Zuordnung an. Folgende Werte sind möglich:
  • Zugeordnet: Der Verbrauch des Geräts/des Benutzers darf sich nur auf diese Lizenz beziehen und das Gerät/der Benutzer hat hier oberste Priorität für den Verbrauch. Die Verbrauchszahl hängt aber von der Existenz einer passenden Installation/eines passenden Nutzungsdatensatzes (abhängig vom Lizenztyp) ab.
  • Wartet auf Inventarisierung: Wie oben, außerdem gilt: Wenn der erste passende Inventardatensatz empfangen wird, wird dieser Typ automatisch in Zugeordnet umgewandelt.
  • Permanent: Das Gerät/der Benutzer darf Verbrauch nur für diese Lizenz verursachen und ist ein Verbraucher mit oberster Priorität hier. Die Zuordnung wird hier immer als Verbrauch gewertet, unabhängig davon, was im Inventar angezeigt oder nicht angezeigt wird.
Tipp: Der Zuordnungstyp kann auf der Registerkarte Verbrauch der Lizenzeigenschaften eingesehen werden sowie auf den Registerkarten Lizenzen von entweder den Benutzer- oder den Geräteeigenschaften, je nach Lizenztyp. Er ist nicht verfügbar für Lizenzen des Typs CAL Legacy, IBM UVU oder Microsoft Server Processor.

Anwendungsname

Der Name der auf dem inventarisierten Gerät gefundenen Anwendung. Auf diesem inventarisierten Gerät können mehrere Anwendungen installiert worden sein.

Grund der Auswertung

Eine kurze Erklärung des Ergebnisses, wenn das in dieser Zeile genannte Gerät mit seiner Installation der genannten Anwendung zur Verknüpfung mit der in derselben Zeile genannten Lizenz ausgewertet wurde. Weitere Informationen zu allen Gründen finden Sie in einer eigenen Tabelle am Ende dieses Hilfethemas.

Ergebnis der Auswertung

Die Zusammenfassung der Auswertung zur Verknüpfung der Installation der genannten Anwendung auf dem Gerät mit der Lizenz in dieser Zeile. Das Ergebnis kann folgende Werte haben:
  • Verbraucht: Diese Installation der Anwendung wurde mit der Lizenz verknüpft und hat daher eine Lizenzberechtigung verbraucht.
  • Abgelehnt: Die Lizenz war für diese Installation der Anwendung nicht geeignet. Den Grund für die „Nicht-Eignung“ finden Sie in der Spalte Grund der Auswertung.
  • Nicht ausgewertet: Diese Lizenz wurde auf ihre Eignung zur Verknüpfung mit dieser Installation der Anwendung nicht ausgewertet. Das geschieht typischerweise dann, wenn bereits eine andere Lizenz verknüpft wurde und die Installation nicht länger zur Auswertung zur Verfügung steht (weitere Informationen finden Sie aber in der Spalte Grund der Auswertung).

Gerätename

Der Name des inventarisierten Geräts. Die Compliance-Berechnung aktualisiert dieses Feld mit dem Namen des Computers (abgeglichen mit diversen Eigenschaften, darunter auch der Seriennummer), der im Inventar zurückgemeldet wird.
Tipp: Als Name wird Flexera SaaS Manager angezeigt, wenn es sich um einen Dummy-Gerätedatensatz handelt, der für Importe von Ihrem Flexera SaaS Manager-Connector erstellt wurde.

Edition

Die Edition einer Anwendung. Diese Editionen, etwa Lite oder Pro, beschreiben unterschiedliche Stufen oder Gruppierungen von Funktionalitäten.

Berechtigungslimits

Zeigt an, wie die Lizenzberechtigungen ausgewertet wurden, und ob die Lizenz Lizenzverletzung sein kann. Sie kann einen der folgenden Status haben, wie in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Compliance festgelegt:
  • Wie gekauft: Die Lizenzbedingungen legen die Anzahl der gekauften Berechtigungen als Obergrenze für den Verbrauch fest. Die Lizenz wird als Potenziell gefährdet markiert, wenn der Verbrauch die gekauften Berechtigungen übersteigt.
  • Vorbehaltlich True-Up: Die Lizenzbedingungen lassen zu, dass der Verbrauch die gekauften Berechtigungen überschreitet, so lange am Ende der Systemvermessungsperiode (wie in der entsprechenden Kaufvereinbarung definiert) zusätzliche Lizenzen gekauft werden. Die Lizenz bleibt im Zustand Compliant, auch wenn der Verbrauch die gekauften Berechtigungen übersteigt.
  • Unbegrenzt: Die Lizenzbedingungen lassen eine unbegrenzte Anzahl an Berechtigungen zu. Der Verbrauch kann die hinterlegte Anzahl gekaufter Berechtigungen überschreiten. Anders als bei Lizenzen mit der Einstellung Vorbehaltlich True-Up brauchen Sie bei Lizenzen, die auf Unbegrenzt gesetzt wurden, keine zusätzlichen Berechtigungen für den Ausgleich des Verbrauchs zu erwerben, da die Lizenz eine unbegrenzte Anzahl an Berechtigungen zulässt. Die Lizenz bleibt im Zustand Compliant, auch wenn der Verbrauch die gekauften Berechtigungen übersteigt. Da es in diesem Fall zwischen den gekauften Berechtigungen und dem Verbrauch keinen Zusammenhang gibt, werden für diese Lizenzen keine Angaben zu Defizit/Verfügbarkeit gemacht.

Freistellungsgrund

Der Grund, aus dem ein bestimmter Computer oder Benutzer vom Verbrauch einer Berechtigung aus dieser Lizenz ausgenommen ist, obwohl die Software verwendet wird. Wenn diese Spalte leer ist, kann die Anwendungsnutzung auf diesem Computer oder durch diesen Benutzer dem Verbrauch dieser Lizenz angerechnet werden.

Dies wird auf der Registerkarte Verbrauch der Lizenzeigenschaften festgelegt. Details zu den mögliche Werten finden Sie unter Freistellungsgrund.

Installiert

Zeigt Ja, wenn sich aus der letzten Compliance-Berechnung ergibt, dass eine der folgenden Bedingungen zutrifft:
  • Die Anwendung ist auf dem Gerät installiert (bei geräte- oder punktebasierten Lizenzen)
  • Die Anwendung wurde vom Endbenutzer verwendet oder ist auf einem der Geräte des Benutzers installiert (für benutzerbasierte Lizenzen)
  • Auf die Anwendung wurde über Citrix Virtual Apps zugegriffen (wenn der Zugriffsmodus Citrix ist)
  • Für die Lizenztypen „IBM VPC“ und „IBM PVU“ identifiziert diese Zeile einen Kubernetes-Cluster, in dem die Software installiert ist.
Zeigt Nein an, wenn keine Installation auf dem Gerät gefunden wurde. Verbrauch einer Lizenzberechtigung ohne Installation kann vorkommen, wenn Folgendes der Fall ist:
  • Es gibt eine Zuordnung des Typs Permanent, die Verbrauch erzwingt, selbst wenn keine Installation gefunden werden kann.
  • Es gibt Verbrauch aufgrund eines Anwendungszugriffs, z. B. bei einer Lizenz des Typs „Microsoft Device CAL“ oder einer Benutzerlizenz.

Lizenzdauer

Die zeitliche Dauer der Lizenz, entweder ein Abonnement, eine Unbefristete oder eine Zeitlich begrenzte Lizenz.

Lizenzname

Möglichkeiten zum Erstellen von Lizenznamen:
  • Der Lizenzname kann aus dem zuerst verknüpften Softwareprodukt kopiert werden.
  • Der Lizenzname kann aus dem Feld Lizenzname der Artikelnummer des zuerst verknüpften Kaufs ermittelt werden (bzw. aus dem Feld Beschreibung für den Kauf, falls keine Artikelnummer vorhanden ist).
  • Der Lizenzname kann manuell erstellt werden.

Lizenzstatus

Der Nutzungszyklus dieser Lizenz von der Beschaffung bis zur Ausmusterung. Die Werte (in der Reihenfolge des Lebenszyklus) sind:
  • Erworben
  • Erhalten
  • Auf Lager
  • Aktiv (der Standardwert für neu erstellte Lizenzen)
  • Ausgemustert (wird bei Lizenzverbrauchsberechnungen ignoriert)

Lizenztyp

Die Art der Lizenz, die vorgibt, welche Eigenschaften für die Lizenz verfügbar sind und wie der Compliance-Status für die Lizenz berechnet wird. Details zu den einzelnen Lizenztypen finden Sie unter dem entsprechenden Eintrag im Glossar.

Priorität

Die Prioritätsreihenfolge der verschiedenen Lizenzen, die eine Installation/Nutzung derselben Anwendung abdecken können. Die Basisreihenfolge können Sie auf der Registerkarte Lizenzen der Anwendungseigenschaften einsehen.
Tipp: Zuordnung einer Lizenzberechtigung zu einem inventarisierten Gerät oder einem Benutzer (abhängig vom Lizenztyp) überschreibt diese Prioritätsreihenfolge und verhindert außerdem, dass diese Installation Verbrauch für eine andere Lizenz verursacht. Es gibt weitere Einflüsse auf die Reihenfolge, in der Lizenzen auf ihre Eignung zur Deckung einer bestimmten Installation einer Anwendung ausgewertet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Reihenfolge des Lizenzverbrauchs. Wenn Sie mit Multi-Produkt-Lizenzen arbeiten, die Software-Pakete decken können, finden Sie Informationen auch unter Berechnungen der Lizenz-Compliance (insbesondere für Pakete).

Produkt (primär)

Der grundlegende Name der Anwendung, ohne Herausgeber und ohne Verweis auf Versionen oder Editionen.

Wenn es sich bei der Lizenz in der Zeile um eine Multi-Produkt-Lizenz handelt (die ein Software-Paket abdeckt), ist das entsprechende Produkt das primäre Produkt, und nicht eines der Zusatzprodukte, die durch die Lizenz für die primäre Installation automatisch mit abgedeckt sein können. Das bedeutet Folgendes:
  • Wenn in der Spalte Zusatzprodukt ein Nein angezeigt wird, ist es nicht schwer, den Produktnamen mit dem Namen der Anwendung (Feld/Spalte Anwendungsname) abzugleichen, weil diese die Zeile für das primäre Produkt ist und Produktname und Anwendungsname zwei Benennungskonventionen für dieselbe Software sind.
  • Wenn in der Spalte Zusatzprodukt ein Ja angezeigt wird, ist diese Spalte für Ihre Untersuchung hilfreicher. In diesem Fall enthält das Feld Anwendungsname das Zusatzprodukt und diese Spalte das primäre Produkt für dieselbe Lizenz (was es Ihnen ersparen kann, in die Lizenzeigenschaften zu wechseln).

Herausgeber

Der Name des Softwareherausgebers (der für die Entwicklung und den Vertrieb verantwortlich ist), der in den Lizenzeigenschaften angezeigt wird.

Herausgeberwerte sind in den Anwendungseigenschaften auf der Registerkarte Allgemeine Angaben hinterlegt. Sie lassen sich in den Lizenzeigenschaften nicht direkt bearbeiten, sind aber durch die aktuelle Version der mit der Lizenz verbundenen Anwendung verknüpft.

Defizit/Verfügbarkeit

Zeigt das Ergebnis aus dem Feld Berechtigungen aus Kauf plus dem Feld Zusätzliche Berechtigungen minus dem Feld Verbraucht, die in den Lizenzeigenschaften angezeigt werden. Das Ergebnis ist ein positiver Wert, wenn Sie (laut der letzten Berechnung des Lizenzverbrauchs) über weitere Berechtigungen verfügen, und ein negativer Wert, wenn Sie zu wenige Berechtigungen erworben haben (unterlizenziert sind). Bei punktebasierten Lizenzen (beispielsweise den Lizenztypen Core Points oder Processor Points) handelt es sich bei dem Wert weniger um die Anzahl der Berechtigungen als vielmehr um die Anzahl der Punkte.

Tipp: Die Zahlen für Genutzt und Zugeordnet werden hierbei nicht berücksichtigt.

Zusatzprodukt

Zeigt entweder:
  • Nein an; entweder, weil die Lizenz in dieser Zeile eine Einzelproduktlizenz ist, oder (bei einer Multi-Produkt-Lizenz) weil die in der Spalte Anwendungsname aufgeführte Anwendung ein versions- und editionsspezifischer Fall des primären Produkts (Produkt (primär)) der Lizenz ist.
  • Ja an, wenn die Lizenz sowohl eine Multi-Produkt-Lizenz (für ein Software-Paket) und die Anwendung in dieser Zeile keine Instanz des primären Produkts, sondern ein Zusatzprodukt ist. Überprüfen Sie Ihre Lizenzbedingungen, um Gewissheit zu haben. Generell gilt jedoch, dass ein Zusatzprodukt durch die Lizenzierung des primären Produkts ohne Zusatzkosten gedeckt ist.

Genutzt

Zeigt an, ob bei der aktuellen Berechnung des Compliance-Status Nutzungsnachweise (per Voreinstellung innerhalb der letzten drei Monate) für eine Anwendung gefunden wurden, die mit der in dieser Zeile aufgeführten Lizenz verknüpft ist.

Benutzername

Diese Spalte steht nur zur Verfügung, wenn Sie aus folgenden Fenstern hierher gewechselt haben:
  • Benutzereigenschaften
  • Lizenzeigenschaften für eine benutzerbasierte Lizenz
Mit anderen Worten, ist sie nicht für gerätebasierte Lizenzen verfügbar, oder wenn Sie aus den Eigenschaften des inventarisierten Geräts hierher gewechselt haben.

Sie zeigt die Eigenschaft Vollständiger Name aus dem Datensatz des Benutzers an, die häufig den Vornamen, Nachnamen und irgendwelche Namenszusätze der Person (falls vorhanden) kombiniert. Diese Person ist der mit dem inventarisierten Gerät derselben Zeile verbundene Endbenutzer und wird auf der Registerkarte Zuständigkeit der Seite mit den Eigenschaften des inventarisierten Geräts angezeigt. Wenn dem Gerät ein Benutzer zugewiesen ist, wird dessen Name hier angezeigt. Ist kein Benutzer zugewiesen, wird der berechnete Benutzer (der Benutzer, der sich bei den letzten 10 Anmeldungen am häufigsten angemeldet hat) hier genannt.

Version

Die Versionsnummer (oder Versions-ID) einer Anwendung.

Denken Sie daran, dass eine einzelne Lizenz die Installation mehrerer Versionen einer Anwendung auf verschiedenen inventarisierten Geräten autorisieren kann, wenn die Nutzungsrechte entweder Upgrade- oder Downgrade-Rechte (oder beide) einschließen. Ähnlich kann ein Zweitnutzungsrecht eine Installation sowohl auf einem Desktop-Computer als auch auf einem Laptop abdecken.

Gründe der Auswertung

Die folgenden Meldungen können in der Spalte Grund der Auswertung angezeigt werden:

Meldung Anmerkungen
Es konnte kein Verbrauch berechnet werden, weil keine passende Punkteregel zur Abdeckung dieses Geräts gefunden werden konnte. Für Lizenzen, für die ein Punkteregelsatz erforderlich ist, wie z. B.:
  • IBM PVU
  • Oracle Processor
  • Microsoft Server Core / Microsoft Server Processor
Dieser Grund für das Scheitern der Lizenzzuweisung gibt an, dass es keine entsprechende Punkteregel gibt, um das Gerät abzudecken.

Das kann vorkommen, wenn der Prozessortyp nicht übereinstimmt, wenn das Gerät weniger als das Minimum oder mehr als das Maximum an Kernen, Sockel usw. hat. Oder wenn das Gerät von einem Clouddienstanbieter gehostet wird, der von keiner Regel erfasst wird.

Der Zugriff auf die Anwendung wird bei diesem Lizenztyp als Verbrauch gewertet.

Meistens bezieht sich diese Meldung auf eine Microsoft-Client-Access-Lizenz (entweder benutzer- oder gerätebasiert), was erläutert, warum Verbrauch für diese Zeile der Auswertung generiert wurde.

Die Zuordnung einer Lizenzberechtigung zu diesem Gerät löst automatisch Verbrauch aus.
Während sich eine Standardzuordnung wie eine Reservierung verhält und durch Inventarisierungsergebnisse bestätigt werden muss, bevor Verbrauch generiert wird, gibt es drei Ausnahmen, bei denen eine Zuordnung unabhängig vom Inventar sofort Verbrauch für eine Lizenz generiert:
  • Wenn es sich bei der gewählten Zuordnung um eine Zuordnung des Typs Permanent handelt.
  • Wenn in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Nutzungsrechte und Regeln im Abschnitt Regeln für den Lizenzverbrauch das Kontrollkästchen Zuordnungen verbrauchen Lizenzberechtigungen markiert ist.
  • Wenn es sich bei der Lizenz um eine Microsoft CAL handelt.
Eine dieser Bedingungen trifft auf diese Zeile im Ergebnis der Auswertung zu. Für weitere Untersuchungen müssen Sie vermutlich in den Lizenzeigenschaften nachschauen.
Die Anwendung ist bei dieser Lizenz ein Zusatzprodukt. Für den Verbrauch ist entweder die fehlende Installation des primären (Haupt-)Produkts oder eine Zuordnung erforderlich.

Diese Ablehnungsgrund gilt nur für Multi-Produkt-Lizenzen (die ein Software-Paket abdecken). Viele solcher Lizenzen autorisieren das primäre Produkt (wie in den Lizenzeigenschaften angezeigt) und decken außerdem mindestens ein Zusatzprodukt als Bestandteil derselben Installation ohne zusätzliche Kosten ab. In diesem Fall wurde ein Zusatzprodukt im Inventar des Geräts gefunden, nicht jedoch ein primäres Produkt.

Ein paar dieser Lizenzen lassen „geteilte“ Installationen zu, bei denen das primäre Produkt und das Zusatzprodukt auf verschiedenen Servern installiert sein können. Um diesen Fall abzubilden, müssen Sie jedoch dem separat installierten Zusatzprodukt eine Lizenzberechtigung zuordnen. Da in diesem Fall weder das primäre Produkt noch eine Zuordnung gefunden wurde, konnte die Installation nicht durch die Multi-Produkt-Lizenz autorisiert werden. (Es kann in den Ergebnissen der Auswertung eine eigene Zeile geben, die anzeigt, dass die Installation später erfolgreich mit einer anderen Einzelproduktlizenz verknüpft werden konnte, oder diese Lizenz kann jetzt lizenzlos (nicht lizenziert) sein.)

Es wurde kein Verbrauch berechnet, vermutlich weil im Geräteinventar keine Anzahl für Prozessoren, Kerne oder Threads enthalten ist.

Nicht alle Inventardatenquellen können alle zur Lizenzberechnung erforderlichen Daten melden. Überprüfen Sie die Anforderungen des Lizenztyps und vergewissern Sie sich, dass alle erforderlichen Datenpunkte in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts verfügbar sind. Denken Sie daran, dass Sie die Werte dieser Eigenschaften überschreiben (oder fehlende Werte ergänzen) können, indem Sie die Eigenschaften des Geräts auf der Registerkarte Hardware manuell ändern.

Durch Zweitnutzungsrecht gedeckt
Die Installation auf diesem Gerät wird durch ein Zweitnutzungsrecht gedeckt, was in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Nutzungsrechte und Regeln angezeigt wird.
Tipp: Auch wenn zwei Zeilen im Ergebnis der Auswertung den Wert Verbraucht für diese Lizenz und den Desktop und Laptop (im Eigentum desselben Benutzers) anzeigen, bedeutet dieser Grund der Auswertung, dass beide Zeilen zusammen den Verbrauch nur einer Berechtigung darstellen. Wenn Sie sich die Registerkarte Verbrauch der Lizenzeigenschaften näher ansehen, erkennen Sie, dass für das zweite Gerät ein Verbraucht-Wert von 0 (null) angezeigt wird.
Das Betriebssystem auf dem Gerät entspricht nicht der in der Lizenz festgelegten BS-Einschränkung (Desktop oder Server).

Manche Lizenztypen (wie Microsoft SCCM Client Device und Microsoft SCCM Client User) haben auf der Registerkarte Einschränkungen ihrer Lizenzeigenschaften das Steuerelement Beschränken auf Betriebssystem, mit dem das Betriebssystem, auf dem die installierte Anwendung ausgeführt werden muss, auf bestimmte BS-Typen eingeschränkt wird, bevor eine Berechtigung dieser Lizenz verbraucht werden kann. Für das aktuelle Gerät erfüllt das Betriebssystem die derzeit in der Lizenz gesetzten Einschränkungen nicht. Beispiel: Die Lizenz ist auf Windows Server beschränkt, auf diesem Gerät ist jedoch eine Version von Windows für Desktop-Geräte installiert, daher muss das Ergebnis der Auswertung Abgelehnt lauten. Für das Gerät muss eine andere Lizenz gefunden werden, von der Berechtigungen verbraucht werden können.

Lizenzberechtigung oder verbrauchte Punkte wie erwartet.

Standardverfahren. Für punktebasierte Lizenzen werden die entsprechenden Punkte verbraucht. Für Lizenzen, die auf separaten Berechtigungen basieren (wie etwa eine Device-Lizenz, bei der Installationen mit Käufen abgeglichen werden), wird eine Berechtigung verbraucht (oder wie man salopp auch sagt „wird eine Lizenz verbraucht“).

Für dieses Gerät ist keine lizenzierbare Oracle-Datenbankinstanz bekannt.

Diese Lizenz wurde zur Deckung der angezeigten Software (typischerweise eine Oracle-Option oder eine verwandte Anwendung) abgelehnt, weil die Lizenzbedingungen verlangen, dass auf demselben Server eine lizenzierte Oracle-Datenbankinstanz installiert ist. Es kann sein, dass die Datenbankinstanzen auf diesem Server als nicht lizenzierbar gekennzeichnet wurden, weshalb diese Ablehnung absolut zu erwarten war und korrekt ist. Wenn stattdessen im Inventar dieses Geräts keine Oracle-Datenbankinstanz angezeigt wird, kann es sein, dass Sie den FlexNet-Inventarisierungsagenten lokal auf diesem Server installieren müssen, um die dort ausgeführten Instanzen von Oracle Database zu erkennen und zu inventarisieren.

Die Installation befand sich außerhalb der Unternehmensgruppe, auf die die Lizenz beschränkt ist.
Die Registerkarte Einschränkungen der Lizenzeigenschaften beschränkt den Verbrauch auf eine bestimmte Unternehmensgruppe (wie einen Standort, eine Unternehmenseinheit oder eine Kostenstelle) und es ist nicht bekannt, dass das aktuelle inventarisierte Gerät zu derselben Unternehmensgruppe gehört, weshalb es keine Berechtigung von dieser Lizenz verbrauchen kann. Die Unternehmensgruppe(n) für das Gerät sind auf der Registerkarte Zuständigkeit der Eigenschaften des inventarisierten Geräts verfügbar.
Tipp: Verwechseln Sie diese Einschränkungen nicht mit Gruppenzuweisungen. Gruppenzuweisungen sind nur eine Prioritätseinstellung, während die Einstellungen auf der Registerkarte Einschränkungen verbindlich sind.
Die Lizenz wurde nicht ausgewertet, da das Gerät oder der Benutzer Berechtigungen einer Lizenz mit höherer Priorität verbraucht hat, oder eine Zuordnung zu einer anderen Lizenz besteht.

Dies ist ein gutes Ergebnis. Obwohl die Anwendung in dieser Zeile in Beziehung zur fraglichen Lizenz steht, wird diese spezielle Installation bereits von einer anderen Lizenz gedeckt, weshalb diese Lizenz hier nicht berücksichtigt zu werden brauchte. Um ein besseres Verständnis für die Prioritätsreihenfolge beim Verbrauch zu entwickeln, lesen Sie auch das Thema Reihenfolge des Lizenzverbrauchs. Wenn Sie mit Multi-Produkt-Lizenzen arbeiten, die Software-Pakete abdecken können, sehen Sie auch unter Berechnungen der Lizenz-Compliance (insbesondere für Pakete) nach.

Die Anzahl der Kerne, die zur Berechnung des Verbrauchs für diesen Lizenztyp erforderlich ist, fehlt bei diesem Gerät.

Bei diesem Lizenztyp werden die verbrauchten Punkte anhand der Anzahl der Kerne berechnet (entweder der Gesamtanzahl der Kerne, die auf dem Host-Server verfügbar sind, oder der Anzahl der Kerne, die dem virtuellen Gast-Computer zugewiesen sind, was in den Bedingungen des Lizenzvertrags festgelegt ist). Im Inventar, welches für das Gerät zurückgemeldet wurde, war aber die Anzahl der Kerne nicht enthalten. Eventuell müssen Sie den FlexNet-Inventarisierungsagenten lokal auf dem Gerät installieren. Als temporäre Zwischenlösung können Sie die Anzahl der Kerne in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Hardware manuell eintragen.

Die Anzahl der Kerne (oder Prozessoren) für dieses Gerät übersteigt die bei dieser Lizenz zulässige maximale Anzahl.
Sehen Sie in den Bedingungen des Lizenzvertrags nach, welche Anzahl Kerne auf einem lizenzierten Gerät maximal zulässig ist, und überprüfen Sie die Anzahl der Kerne, die im Inventar zurückgemeldet wurde (oder manuell in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Hardware erfasst wurde).
Tipp: Wenn die Anzahl der Kerne im Inventar für das Gerät fehlt, verwendet IT-Asset-Management die Anzahl der Prozessoren (falls verfügbar) als Ersatzkennzahl. Am besten korrigieren Sie die eingehenden Inventardaten oder verwenden zumindest die Möglichkeiten zum Überschreiben auf der Registerkarte Hardware in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts.
Die Anzahl der Prozessoren, die bei diesem Lizenztyp zur Berechnung des Verbrauchs erforderlich ist, fehlt für dieses Gerät.

Bei diesem Lizenztyp werden die verbrauchten Punkte anhand der Anzahl der Prozessoren berechnet (entweder der Gesamtanzahl der Prozessoren, die auf dem Host-Server verfügbar sind, oder der Anzahl der Prozessoren, die dem virtuellen Gast-Computer zugewiesen sind, was in den Bedingungen des Lizenzvertrags festgelegt ist). Im Inventar, welches für das Gerät zurückgemeldet wurde, war aber die Prozessorzahl nicht enthalten. Eventuell müssen Sie den FlexNet-Inventarisierungsagenten lokal auf dem Gerät installieren. Als temporäre Zwischenlösung können Sie die Anzahl der Prozessoren in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Hardware manuell eintragen.

Die Anzahl der Prozessoren für dieses Gerät unterschreitet die bei dieser Lizenz zulässige Mindestanzahl.

Die Bedingungen im Lizenzvertrag legen eine Mindestanzahl an Prozessoren fest, die verfügbar sein muss, bevor diese Lizenz zur Geltung kommt. Das für dieses Gerät zurückgemeldete Inventar erfüllt diese Bedingung jedoch nicht und die Lizenz wird daher abgelehnt. Überprüfen (oder überschreiben) Sie in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Hardware die Prozessorzahl.

Die Anzahl der Prozessoren für dieses Gerät übersteigt die für diese Lizenz zulässige maximale Anzahl.

Die Bedingungen im Lizenzvertrag legen eine maximale Anzahl verfügbarer Prozessoren fest, die nicht überschritten werden darf, damit diese Lizenz zur Geltung kommt. Das für dieses Gerät zurückgemeldete Inventar enthält jedoch eine zu hohe Prozessorzahl und die Lizenz wird daher abgelehnt. Überprüfen (oder überschreiben) Sie in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Hardware die Prozessorzahl.

Die zur Berechnung des Verbrauchs erforderliche Anzahl der Sockel ist für dieses Gerät nicht vorhanden.

Bei diesem Lizenztyp werden die verbrauchten Punkte anhand der Anzahl der Prozessorsockel berechnet (ob mit Prozessoren belegt oder nicht), was in den Bedingungen des Lizenzvertrags festgelegt ist. Das für dieses Gerät zurückgemeldete Inventar enthielt jedoch keine Anzahl an Sockeln, was nicht überrascht, da nur sehr wenige Inventarisierungstools in der Lage sind, diese zu erfassen. Sie können die Anzahl der Sockel in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Hardware manuell eintragen.

Die Anzahl der Sockel für dieses Gerät übersteigt die für diese Lizenz zulässige maximale Anzahl.

Die Bedingungen im Lizenzvertrag legen eine maximale Anzahl verfügbarer Sockel fest (ob mit Prozessoren belegt oder nicht), die nicht überschritten werden darf, damit diese Lizenz zur Geltung kommt. In den Eigenschaften dieses inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Hardware wird jedoch eine zu hohe Sockelzahl angezeigt, weshalb die Lizenz abgelehnt werden muss. Da es wahrscheinlich ist, dass ein Operator diese Sockelzahl manuell eingetragen hat, überprüfen Sie die Angabe noch einmal und korrigieren Sie bei Bedarf den Wert in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts auf der Registerkarte Hardware. Finden Sie anderenfalls eine Ausweichlizenz (und vergessen Sie nicht, dass diese Installation beim Abgleich möglicherweise bereits zu einer passenderen Lizenz umgeleitet wurde).

In dieser Lizenz sind nicht genügend Berechtigungen verfügbar, um dieses Gerät zu decken.

Bedeutet in der Regel, dass Sie mehr Kaufdatensätze mit dieser Lizenz verknüpfen müssen (oder finden Sie eine alternative Lizenz, von der diese Installation Berechtigungen verbrauchen kann).

Dieser Lizenztyp verlangt eine Zuordnung. Dem Gerät wurde jedoch keine Lizenzberechtigung zugeordnet.

Wenn diese Anwendungsinstallation keinen Verbrauch für eine andere Lizenz (an anderer Stelle in der Liste) generiert hat, können Sie mithilfe des nächsten Lizenzabgleichs die Installation mit dieser Lizenz verknüpfen, indem Sie eine einzelne Zuordnung einer Lizenzberechtigung zu diesem Gerät (oder Benutzer, je nach Lizenztyp) vornehmen. Dies geschieht in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Verbrauch.

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