Inaktive Installationsprogramm-Nachweise

IT-Asset-Management (Cloud)

Die Registerkarte Installationsprogramm-Nachweise der Seite Inaktive Nachweise zeigt die Installationsprogramm-Nachweise an, die zwar in der Bibliothek für die Anwendungserkennung vorhanden sind, aber in Ihrem Unternehmen (noch) nicht ermittelt wurden.

Verfügbare Aktionen

Sie können folgende Aktivitäten für die aufgelisteten Nachweisdatensätze ausführen:

Verfügbare Spalten

Auf dieser Seite finden Sie die folgenden Spalten. Einige Spalten werden standardmäßig angezeigt, andere können über die Spaltenauswahl angezeigt werden. Informationen zur Verwaltung von Spalten und anderen Optionen der Benutzeroberfläche finden Sie im Themenverzeichnis unter Verwalten von Spalten in einer Tabelle.

Hinweis: Mit der Funktion Ansicht speichern unter von IT-Asset-Management können Sie benutzerspezifische Management-Ansichten einer Seite erstellen, indem Sie die für die Benutzeroberfläche übernommenen Einstellungen speichern. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Management-Ansichten.
Spaltenname Details
Zugewiesen

Zeigt Ja an, wenn der Nachweis mindestens einer Anwendung zugeordnet werden kann, und Nein, wenn dies nicht der Fall ist. Die Zuweisung kann automatisch über Regeln der Bibliothek für die Anwendungserkennung oder manuell durch einen Operator erfolgt sein.

Nicht bearbeitbar.

Übereinstimmungen
Gibt an, wie häufig es im Softwarebestand eine Entsprechung für eine bestimmte Nachweisregel gibt.
Hinweis: Eine in der Spalte Übereinstimmungen angezeigte Zahl ist häufig höher als die Anzahl der Installationen der Softwareanwendungen (die Zahl der Installationen wird in den Nachweiseigenschaften auf der Registerkarte Anwendungen in der Spalte Installiert angezeigt). Etwaige Abweichungen der Zahlen können folgende Gründe haben:
  • Mehrere Elemente desselben Inventars können einer einzigen Regel entsprechen. Wenn beispielsweise die Versionsnummer in einer Regel als „1.%“ verallgemeinert wird, zählen die Nachweise für die Versionen 1.0, 1.1 und 1.2 als separate Übereinstimmungen, können aber unter Umständen alle auf dieselbe installierte Anwendung zurückgeführt werden (wenn sie auf einem einzelnen Computer gefunden wurden).
  • Einige Inventarisierungstools zählen u. U. doppelte Computerdatensätze als separate Nachweisinstanzen. Bei der Berechnung der Anzahl der Installationen führt IT-Asset-Management doppelte Gerätedatensätze automatisch zusammen und zählt Installationen derselben Anwendung nicht doppelt.

Diese Daten sind schreibgeschützt.

Name

Der Name des Installationsprogramm-Nachweises wird aus nativen Paketierungstools auf dem jeweiligen Gerät ermittelt. Auf Windows®-Geräten beispielsweise zählen MSI-Informationen und Daten in „Programme hinzufügen/entfernen“ zu den Quellen. Wenn Sie auf den Hyperlink im Feld Name klicken, öffnet sich das Fenster mit den Eigenschaften dieses Installationsprogramm-Nachweises. In diesen Eigenschaften finden Sie auf der Registerkarte Geräte alle inventarisierten Geräte, auf denen der Installationsprogramm-Nachweis vorhanden ist.

Bei manuell erstellten Namen von Installationsprogrammen kann der Name in den Eigenschaften des Installationsprogramm-Nachweises auf der Registerkarte Allgemeine Angaben geändert werden. Bei Nachweisen, die über die Bibliothek für die Anwendungserkennung bereitgestellt werden, ist das Feld Name nicht bearbeitbar.
Tipp: Beachten Sie, dass der FlexNet-Inventarisierungsagent die mit Ihrer Nachweisregel verknüpften Anwendungen möglicherweise nicht mehr erkennt, wenn Sie den Nachweisnamen in Ihrer Regel bearbeiten.
Herausgeber

Der Name des Herausgebers wie im Nachweis gemeldet.

Bei manuell erstellten Datensätzen kann dieses Feld in den Eigenschaften des Dateinachweises auf der Registerkarte Allgemeine Angaben bearbeitet werden.

Quelle
Die Quelle dieser Nachweisregel:
  • Flexera: Der Nachweis wird in der Bibliothek für die Anwendungserkennung identifiziert und ist nur mit der identifizierten Anwendung verknüpft.
  • Flexera (erweitert): Der Nachweis wird in der Bibliothek für die Anwendungserkennung identifiziert, und ein Operator hat diesen Nachweis zusätzlich mit einem weiteren Anwendungsdatensatz verknüpft.
  • Lokal: Der importierte Nachweis hatte keine Entsprechung in der Bibliothek für die Anwendungserkennung oder der Nachweisdatensatz wurde manuell erstellt (bzw. von einer Kalkulationstabelle importiert). In diesem Fall können Sie den Datensatz einfach ändern oder löschen.

Diese Daten sind schreibgeschützt.

Typ

Die Art des Software-Installationsprogramms, das diesen Nachweis generiert hat, oder der Speicherort des Installationsprogramm-Nachweises. Dazu zählen etwa MSI, Programme hinzufügen/entfernen usw.

Beim Erstellen eines eigenen Installationsprogramm-Nachweisdatensatzes können Sie aus Folgendem wählen:
  • Programme hinzufügen/entfernen: die Informationen, die von dieser Windows®-Funktion erfasst werden.
  • ADDM: Anwendungsdetails, die von BMC Atrium Discovery and Dependency Mapping importiert werden.
  • Beliebig: von der Bibliothek für die Anwendungserkennung häufig verwendet, damit die Nachweise von einem beliebigen Installationsprogramm zugeordnet werden können.
  • App-V: Nachweise, die von der Management Server-Datenbank für die Microsoft-Plattform zur Anwendungsvirtualisierung erfasst werden (siehe Abschnitt App-V-Server-Adapter im PDF IT-Asset-Management-Referenzhandbuch zu Inventarisierungsadaptern und Konnektoren, das über die Startseite der Onlinehilfe verfügbar ist).
  • BEA: das eigene Installationsprogramm, das von BEA Systems entwickelt wurde (Anfang 2008 von Oracle gekauft).
  • Data Platform: die Nachweise wurden von Data Platform v5 (zuvor von BDNA, jetzt von Flexera) importiert. In der Regel handelt es sich dabei um eine Anwendung, die von Data Platform (das BDNA Normalize enthält) als auf inventarisierten Geräten in Ihrem Unternehmen installiert ermittelt wurde; da die Anwendung aber (noch) nicht von der Bibliothek für die Anwendungserkennung (ARL) erkannt wurde, kann es von IT-Asset-Management nicht als Anwendung erkannt werden. Abgesehen von lokalen Anwendungsdatensätzen, die Sie in Normalize v5 angelegt haben, können diese nicht erkannten Nachweisdatensätze nach den entsprechenden künftigen Updates der Bibliothek für Anwendungserkennung automatisch in erkannte Anwendungen umgewandelt werden.
  • DPKG: das Paketverwaltungsprogramm für Debian-basierte Systeme.
  • DSPMQ: Nachweise im Zusammenhang mit IBM WebSphere MQ zum Prüfen, ob das Server-Produkt oder das (kostenlose) Client-Produkt installiert ist.
  • FlexeraID: eine eindeutige ID, die für eine beliebige Anwendung generiert und einheitlich für mehrere Produkte von Flexera zur Anwendungspaketierung, Softwarelizenzoptimierung usw. verwendet wird. Dieser Wert wird automatisch auf nicht erkannte Installationsprogramm-Nachweise angewendet, die:
    • von Data Platform v5 importiert wurden
    • Elemente repräsentieren, die Data Platform v5 als Anwendungen erkennt, die in Ihrem Unternehmen installiert sind
    • in Data Platform v5 als in der herunterladbaren Bibliothek für die Anwendungserkennung (ARL) vorhanden verzeichnet sind, sodass sie eine bekannte Flexera-ID haben
    • derzeit keine Entsprechung in Ihrem lokal heruntergeladenen Exemplar der Bibliothek für Anwendungserkennung haben (was bedeutet, dass Ihre ARL veraltet ist und Sie auf den nächsten automatischen Update, der in der Regel wöchentlich durchgeführt wird, warten können)
  • HPUD: von HP Universal Discovery abgerufene Nachweise (siehe den Abschnitt zu HPE Universal Discovery Adapter in der PDF-Datei IT-Asset-Management-Referenzhandbuch zu Inventarisierungsadaptern und Konnektoren, die über die Startseite der Onlinehilfe verfügbar ist).
  • IA: Nachweise von InstallAnywhere (von Flexera).
  • IBMLS: Nachweise, die aus Importen vom IBM-Lizenzservice erstellt wurden.
  • IIM: Nachweise von IBM Installation Manager.
  • ILMT: aus der Datenbank von IBM License Metric Tool importierte Nachweise.
  • IPS: Nachweise von Oracle Solaris 11 Image Packaging System.
  • ISMP: Nachweise von InstallShield MultiPlatform (von Flexera).
  • LPP: Nachweise aus dem Installationsprogramm für lizenzierte Programmprodukte unter AIX (IBM).
  • MSI: Nachweise, die von Microsoft Installer in der Windows-Registrierung hinterlassen werden.
  • Oracle EBS Module: Nachweise für die Oracle E-Business Suite, die durch die Oracle-Selbstprüfung mit IT-Asset-Management erkannt werden.
  • Oracle FMW: Nachweise, die in der Sammlung Oracle Fusion Middleware von installierten Anwendungen erfasst wurden, einschließlich (beispielsweise) editionsspezifischer Nachweise für Oracle WebLogic Server.
  • OS X App: eine Anwendungsgruppe (Hierarchie aus Ordnern und Dateien) für Macintosh OS X.
  • OUI: Nachweise von Oracle Universal Installer.
  • RPM: Paketnachweise von dieser weit verbreiteten Installationstechnologie, die für viele GNU/Linux-Distributionen, AIX und Novell Netware verfügbar ist.
  • SD-UX: Nachweise aus dem Software Distributor für HP-UX (Hewlett-Packard).
  • Software-ID-Tag: Nachweise, die aus einer Software-ID-Tag-Datei (SWID-Tag) gemäß ISO 19770-2 gelesen werden.
  • SUNPKG: Nachweise aus einem Installationsprogramm unter Solaris (für das Paketformat SVR4). Ältere SVR4-Pakete, die mit dem Solaris 11 IPS-Tool installiert wurden, werden ebenfalls mit diesem Quellentyp erkannt und identifiziert.
  • Toad: Nachweise, die auf einem Windows-basierten Oracle-Server für Toad erfasst wurden, hauptsächlich durch Untersuchung der Datei SettingsLocations.ini. Dies ist derzeit der am häufigsten verwendete Nachweis zur Erkennung von Toad für Oracle.
  • Toad-Lizenz: Nachweise, die ebenfalls von einem Windows-basierten Oracle-Server erfasst wurden, auf dem Toad für Oracle installiert ist. Derzeit wird dieser Nachweistyp nicht zur Erkennung von Anwendungen in der Bibliothek für die Anwendungserkennung verwendet, aber der Nachweistyp bleibt zur Nutzung bei Bedarf in Ihren eigenen Erkennungsregeln verfügbar.
  • Universelle App: Nachweis einer Anwendung, die auf der Microsoft-Plattform für universelle Apps entwickelt wurde, weshalb diese Anwendungen auf mehreren Windows 10-Geräten ausgeführt werden dürfen wie Smartphone, Desktop, Konsole, holographische und IoT-Geräte (im Gegensatz zu älteren, von MSI installierten Windows-Anwendungen, die nur auf Geräten ausgeführt werden können, die mit der Wintel-Architektur erstellt wurden).
  • Unbekannt: wird für Nachweise verwendet, die keinem bekannten Installationsprogrammtyp entsprechen.
  • VMware: Anwendungsinformationen, die aus VMware VCenter importiert werden.

Bei manuell erstellten Datensätzen ist eine Änderung in den Eigenschaften des Installationsprogramm-Nachweises auf der Registerkarte Allgemeine Angaben möglich.

Version

Die Version der installierten Anwendung, wie vom Nachweis gemeldet.

Bei manuell erstellten Datensätzen kann dieses Feld in den Eigenschaften des Dateinachweises auf der Registerkarte Allgemeine Angaben bearbeitet werden. Aus der Bibliothek für die Anwendungserkennung bezogene Nachweisversionen sind nicht bearbeitbar.
Hinweis: Durch falsches Bearbeiten einer Version kann der Inventarisierungsagent unter Umständen die mit dem Nachweis verknüpften Anwendungen nicht mehr erkennen. Wenn Sie die Versionsnummer ändern, achten Sie darauf, die Verbindung zur Anwendung zu prüfen, und vergewissern Sie sich, dass die Regel (oder die Platzhalterzeichen) auch für den geänderten Nachweis gilt.
Tipp: Auch wenn alle Nachweise eine eindeutige Version aufweisen sollten, können Sie sie mithilfe des Prozentzeichens % als Platzhalter mit einer Anwendung verknüpfen. Das Prozentzeichen (%) steht für null oder mehr Zeichen. So könnten die auf drei Computern für eine einzige Anwendung gemeldeten Nachweisversionen 10.1.123.0045, 10.1.126.0000 und 10.1.123.0048 lauten (z. B. für Service Packs und Hotfixes). Sie können diese Nachweise für die verknüpfte Anwendung zu einer einzigen Regel für Version 10.1.% zusammenfassen. Die Lizenzberechnungen verknüpfen dann alle drei Nachweise mit derselben Anwendung.
Hinweis: Außerdem werden Punkt- und Kommazeichen als gegenseitige Entsprechung gewertet. Es gibt kein einzelnes Platzhalterzeichen.

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