Registerkarte „Lizenzen“

IT-Asset-Management (Cloud)
In der Registerkarte Lizenzen sind alle Softwarelizenzen aufgelistet, für die aufgrund dieses Kaufs Berechtigungen angepasst wurden. Die Verknüpfung kann durch den Assistenten für die Verarbeitung eines Kaufs (empfohlen; siehe Unverarbeitete Käufe) oder manuell erstellt worden sein, und zwar entweder auf dieser Seite (siehe nachfolgende Themen) oder über die Lizenzeigenschaften.
Tipp: Es ist sehr sinnvoll, den Kauf mit den erworbenen Softwarelizenzen zu verknüpfen, da dies eine spätere Automatisierung von Lizenz-Upgrades sowie eine automatische Verwaltung ablaufender Abonnement-Lizenzen oder ablaufender Wartung ermöglicht. Sie sollten aufgrund der besseren Automatisierung bevorzugt den Assistenten zur Verarbeitung eines Kaufs verwenden. Selbst wenn Sie den Assistenten nur verwenden, um Dinge manuell vorzubereiten, stehen Ihnen doch zusätzliche Funktionen zur Verfügung wie die Möglichkeit, eine geeignete Lizenz zu erstellen, wenn es noch keine gibt.

Ein Kauf zu einer Lizenz

Bei vielen Käufen ist nur eine Lizenz verknüpft. In diesem Fall wird die im Feld Tatsächliche Menge (in den Eigenschaften dieses Kaufs in der Registerkarte Allgemeine Angaben) angezeigte Menge zur Anzahl der für die Zuweisung zu Computern verfügbaren Lizenzberechtigungen addiert.

Ein Kauf zu mehreren Lizenzen

Es gibt zwei Möglichkeiten, einen Kauf auf mehrere Lizenzen aufzuteilen. Die eine ist üblich und die andere kommt eher selten vor.
  • Im üblichen Fall haben Sie ein Produkt gekauft, aber Sie haben mehrere Lizenzen für das Produkt im System (zum Beispiel, weil Sie verschiedene Lizenzen für unterschiedliche Regionen nutzen, in denen Ihr Unternehmen vertreten ist). Auf die erwartete übliche Art möchten Sie Ihren Kauf auf die entsprechenden Lizenzen aufteilen. Wenn Ihr Kauf beispielsweise insgesamt 70 Berechtigungen enthielt, könnten Sie Ihrer US-Lizenz 40 Berechtigungen zuweisen und Ihrer EMEA-Lizenz die übrigen 30. In diesem Fall sollte sich die Gesamtanzahl der gekauften Berechtigungen durch Aggregation (oder Aufsummieren) der Zuordnungen zu jeder der betroffenen Lizenzen ergeben.
  • Im seltenen Fall haben Sie eine Sammelbestellung, in der eine einzelne Zeile für (sagen wir) einen Händler aufgeführt ist, der 10 Pakete Ihrer vier Standardanwendungen liefern soll, um damit zehn neue Mitarbeiter ohne Verzögerung einsatzbereit zu machen. Natürlich verfolgen Sie diese vier Anwendungen durch unterschiedliche Lizenzen. In diesem Fall muss die Gesamtanzahl der gekauften Berechtigungen jedoch zu gleichen Teilen auf jede der betroffenen Lizenzen angewendet werden (da es ein Kauf von 10 Paketen war, müssen Sie jedem Bestandteil des Pakets 10 Berechtigungen hinzufügen). Die gleiche Gesamtanzahl an Berechtigungen wird von den betroffenen Lizenzen geteilt (oder repliziert).

In beiden Fällen besteht das Vorgehen für die Anwendung eines Kaufs auf mehrere Lizenzen einfach darin, die Suchfunktion dazu zu verwenden, der Liste mehr als eine Lizenz hinzuzufügen. Per Voreinstellung zeigt jede gewählte Lizenz anfangs die gesamte Tatsächliche Menge für den Kauf als Wert für das Feld Zugewiesene Berechtigungen an. Dies sieht aus wie in dem oben beschriebenen, seltenen Fall und das Feld Zugewiesene Berechtigungen zuordnen ganz oben auf der Registerkarte enthält den Wert durch Freigabe Wenn Sie diese vorgegebenen Werte für jede hinzugefügte Lizenz unverändert beibehalten, sodass alle diesen identischen Wert in der Spalte Zugewiesene Berechtigungen aufweisen, replizieren Sie die Tatsächliche Menge für den Kauf in jeder der aufgeführten Lizenzen (der seltene Fall).

Die Wert für den üblichen Fall umzuwandeln ist einfach. Wie in der Tabelle unten beschrieben ändern Sie einfach, direkt in der Liste, die Werte in der Spalte Zugewiesene Berechtigungen für die Lizenzen, und achten nach Beendigung darauf, dass die Gesamtanzahl mit dem Wert für die Tatsächliche Menge des Kaufs übereinstimmt. Sobald die Werte nicht länger alle identisch sind, zeigt das Feld Zugewiesene Berechtigungen zuordnen durch Aggregation an.
Tipp: Wenn Sie den bearbeiteten Kauf mit mehr zugewiesenen Berechtigungen speichern als unter Tatsächliche Menge für den Kauf zur Verfügung stehen, wird der Kauf mit einer Benachrichtigung gekennzeichnet, die Sie daran erinnern soll, dass Sie Ihre Zuweisungen anpassen müssen. (Es gibt keine entsprechende Benachrichtigung, wenn Sie weniger als die Tatsächliche Menge zuweisen.)

Viele Käufe zu einer Lizenz

Aus Sicht der Lizenz gesehen ist es üblich, dass eine Lizenz Berechtigungen über viele Käufe erhält. Vielleicht haben Sie zum Beispiel durch einen einzigen Kauf an jedes Mitglied Ihrer Marketing-Abteilung ein lizenziertes Exemplar von Adobe Acrobat verteilt. Aufgrund der Erweiterung des Teams kaufen Sie später weitere Berechtigungen für dasselbe Produkt. Auf diese Weise wird die Anzahl der verfügbaren Lizenzberechtigungen zur Summe der von allen verknüpften Softwarekäufen zugewiesenen Berechtigungen.

Eigenschaften zugehöriger Lizenzen

Die Liste Zugehörige Lizenzen zeigt die durch diesen Kauf berichtigten Lizenzen an. Die folgenden Lizenzeigenschaften sind für die Liste verfügbar, viele davon jedoch über die Spaltenauswahl. (Sie können auch direkt zur Seite der Eigenschaften einer verknüpften Lizenz navigieren, um weitere Details abzufragen.) Informationen zu den auf dieser Registerkarte verfügbaren Aktionen finden Sie in den nachfolgenden Hilfethemen (die Links finden Sie unter der Tabelle).

Eigenschaft Kommentare
Akzeptiert

Wenn dieser Kauf automatisch verarbeitet wurde, entspricht dies dem Verarbeitungsdatum. Wenn die Verknüpfung manuell über Anpassungen des Eigenschaftsblatts erstellt wurde, entspricht dies dem Datum, an dem der Kauf mit der betreffenden Lizenz verknüpft wurde.

Keine direkte Bearbeitung möglich.

Zugeordnet

Die Anzahl der Lizenzberechtigungen, die Computern oder Endbenutzern zugeordnet sind. Die mit Zuordnungen haben die oberste Priorität beim Verbrauch der zugeordneten Lizenz und können keine andere verbrauchen. Zuordnungen können auch (pro Lizenz) so eingestellt werden, dass sie immer als Verbrauch gezählt werden (unabhängig vom Inventar). Sie können für jedes inventarisierte Gerät auch das Verhalten von Zuordnungen ändern.

Der Wert für Zugeordnet kann in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Verbrauch bearbeitet werden. Darüber hinaus kann der Zuordnungstyp in den Eigenschaften des inventarisierten Geräts in der Registerkarte Lizenzen angepasst werden.

Zugewiesene Berechtigungen
Diese Spalte lässt zu, dass die Gesamtanzahl der Lizenzberechtigungen aus dem Kauf zwischen mehreren Lizenzen aufgeteilt wird. Die auf alle Lizenzen verteilte Gesamtmenge darf die in den Eigenschaften des Kaufs auf der Registerkarte Allgemeine Angaben angezeigte Tatsächliche Menge nicht überschreiten. (Wenn Sie die Eigenschaften des Kaufs in diesem Zustand speichern, wird auf der Registerkarte Lizenzen eine Warnung eingeblendet.)
Tipp: Beim Bestelltyp Softwarewartung ist dies die Anzahl der Lizenzberechtigungen, die durch den Wartungskauf/die Wartungsverlängerung gedeckt sind.
Wenn die Lizenz den Berechtigungsstatus Deaktiviert hat (etwa nach dem Import eines Microsoft License Statement für ein Datum, das nach dem Kaufdatum des Kaufs liegt), wird als zugewiesene Menge null angezeigt, gefolgt von der ursprünglich zugewiesenen Menge in Klammern. Letztere ist die Menge, die wieder eingesetzt wird, wenn die Berechtigungen wieder aktiviert werden. Wenn die Lizenz den Berechtigungsstatus Keine Auswirkungen hat, wird die zugewiesene Menge ebenfalls mit null angezeigt. Dies ist typischerweise bei Lizenzen für Microsoft Office 365 der Fall, bei denen die Berechtigungen vom Microsoft Office 365-Onlinedienst verwaltet und durch den Office 365-Connector direkt in IT-Asset-Management importiert werden (siehe Erstellen von Verbindungen zu Microsoft 365).
Auf der Registerkarte Lizenzen:
  1. Wählen Sie mithilfe des Feldes Suchen mehrere Lizenzen aus, um Sie mit diesem Kauf zu verknüpfen.
    Hinweis: Jede vorgeschlagene Lizenz zeigt anfänglich die gesamte Tatsächliche Menge an, die ausschließlich ihr selbst zugewiesen wird. Die gleichen Mengen lösen den seltenen „Freigabe“-Modus aus (über der Eigenschaftentabelle erläutert), bei dem das Feld Zugewiesene Berechtigungen zuordnen durch Freigabe und die Summenzahl unter Zugewiesene Berechtigungen den gleichen gemeinsamen Wert anzeigt, der über alle zugehörigen Lizenzen hinweg freigegeben wird. Fahren Sie mit dem nachfolgenden Vorgang fort, um die Werte in niedrigere (und hoffentlich eindeutige) Werte zu ändern, wenn sich der Modus ändert und die Zusammenfassung die insgesamt zugewiesene Menge anzeigt.
  2. Wählen Sie für jede Lizenz wiederum den Wert in der Spalte Zugewiesene Berechtigungen der Liste (wichtigste) Zugehörige Lizenzen aus.
  3. Überschreiben Sie den enthaltenen Wert mit der gewünschten Anzahl, die der in der Zeile aufgeführten Lizenz zugewiesen werden soll.
  4. Verlassen Sie die Spalte mithilfe der Tabulatortaste oder per Mausklick an anderer Stelle, um die Auswirkung auf die Gesamtanzahl erkennen zu können, die unten in der Spalte Zugewiesene Berechtigungen angezeigt wird.
  5. Wenn die Summe unten in der Spalte dem im Feld Tatsächliche Menge auf der Registerkarte Allgemeine Angaben angezeigten Wert entspricht, klicken Sie auf Speichern, um Ihre Änderungen zu übernehmen. Diese werden ab der nächsten Berechnung des Lizenzverbrauchs (per Voreinstellung über Nacht geplant) wirksam.
Kategorie

Die für diese Lizenz ausgewählte Kategorie.

Bearbeitbar in den Lizenzeigenschaften in der Registerkarte Identifizierung.

Verbraucht
Die Anzahl der unternehmensweit verbrauchten Lizenzberechtigungen (oder Lizenzpunkte).
Tipp: Die für die Rolle eines Operators eingerichteten Zugriffsrechte können die Werte einschränken, die der Operator berechtigt ist anzuzeigen. Eine uneingeschränkte Ansicht zeigt den Gesamtverbrauch, dem eine entsprechende Anzahl Käufe gegenüberstehen sollte.
Hinweis: Für die folgenden Lizenztypen gelten besondere Bedingungen:
  • Bei SAP Named User-Lizenzen entspricht dies dem Lizenzbedarf basierend auf den aktuellen Zuweisungen von Benutzerlizenzen in SAP. Dies ist derselbe Wert, der auch von SAP LAW berechnet würde, wenn Sie das Tool mit den identischen Daten ausführen.
  • Für Lizenzen vom Typ „BM PVU“ handelt es sich um den jüngsten berechneten Wert, der in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Compliance im Feld Höchstwert Verbrauch angezeigt wird. Der historische Höchststand ist für diesen Lizenztyp die lizenzierbare Kennzahl.

Kann nicht geändert werden. Dieser Wert ist das Ergebnis aus der letzten Compliance-Berechnung (deren Datum und Uhrzeit oben rechts auf jeder Webseite angezeigt werden).

Tipp: Wenn dies der einzige Kauf ist, der der verknüpften Lizenz Berechtigungen hinzufügt, und der Wert für Verbraucht den für Zugewiesene Berechtigungen übersteigt, prüfen Sie, ob zusätzliche Käufe mit dieser Lizenz verknüpft werden können, ob Installationen eine andere Lizenz verbrauchen können usw. Andernfalls müssen Sie unter Umständen weitere (neue) Lizenzberechtigungen kaufen, um den Verbrauch abzudecken.
Unternehmenseinheit

Der Name der zugehörigen Unternehmensgruppe.

Auswählbar in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Zuständigkeit.

Tipp: Lizenzen können auch auf bestimmte Unternehmensgruppen beschränkt sein (Lizenzeigenschaften, Registerkarte Einschränkungen). In diesem Fall können sie nur Berechtigungen von mit denselben Unternehmensgruppen verknüpften Käufen erhalten.

Navigieren Sie zum Bearbeiten von Gruppennamen und -beziehungen zu Unternehmen > Gruppentyp.

Kostenstelle

Der Name der zugehörigen Unternehmensgruppe.

Weitere Informationen finden Sie weiter oben unter Unternehmenseinheit.

Dauer

Die zeitliche Dauer der Lizenz, entweder ein Abonnement, eine Unbefristete oder eine Zeitlich begrenzte Lizenz.

Bearbeitbar in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Identifizierung.

Edition

Die Eigenschaft „Edition“ der Lizenz. Dies entspricht häufig der Edition einer mit der Lizenz verknüpften Anwendung, kann in Ihrem Unternehmen aber auch anders verwendet werden.

Bearbeitbar in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Identifizierung.

Berechtigungsstatus

Der Berechtigungsstatus bestimmt, ob dieser Kauf der Anzahl der Berechtigungen (oder der Wartungsdeckung, falls zutreffend) der verknüpften Lizenz hinzugerechnet wird. Die Einstellung kann automatisch angepasst werden, wenn ein Microsoft License Statement importiert wird, oder sie kann manuell festgelegt werden. (Bei Käufen, die zwischen mehreren Lizenzen aufgeteilt wurden, wird jede verknüpfte Lizenz einzeln berücksichtigt, sodass Berechtigungen aus einem einzigen Kauf für eine Lizenz deaktiviert und für eine andere aktiviert werden können.) Weitere Informationen finden Sie unter Upload einer Bestellung und Hochladen von Käufen aus dem Microsoft License Statement.

Wählen Sie eine der folgenden Vorgehensweisen, um die Option Berechtigungsstatus festzulegen:
  • Wählen Sie einen oder mehrere Käufe aus der Liste aus, klicken Sie über der Liste auf Berechtigungsstatus ändern, und wählen Sie den gewünschten Wert.
  • Öffnen Sie in der Zeile des betreffenden Kaufs die Dropdownliste in der Spalte Berechtigungsstatus, und wählen Sie den gewünschten Wert.
Diese Eigenschaft kann einen der folgenden Werte annehmen:
  • Aktiviert (Standartwert): Der Kauf wird den Berechtigungen für diese Lizenz hinzugefügt.
  • Deaktiviert: Der Kauf wird den Berechtigungen für diese Lizenz nicht hinzugefügt. Dieser Status wird Microsoft-Lizenzen automatisch zugewiesen, wenn das Kaufdatum auf oder vor das Datum des jüngsten hochgeladenen Ausgangsstatus fällt, der einen Kauf desselben Produkts enthält (d. h. der Kauf ist bereits im MLS-Ausgangsstatus enthalten und darf nicht doppelt zählen). Ein Kauf, der zuvor Aktiviert war, wird auf Deaktiviert gesetzt, wenn ein späteres MLS-Dokument importiert wird (Sie können dies mit der nächsten Einstellung überschreiben).
    Tipp: Wenn Berechtigungen deaktiviert sind, kann der Kauf auch nicht für die Wartungsdeckung zählen.
  • Immer aktiviert: Der Kauf ist immer aktiviert. Dies ist für Käufe von Microsoft-Lizenzberechtigungen nützlich, die in einem MLS-Import enthalten sein dürften, tatsächlich aber nicht enthalten sind. Käufe mit diesem Status werden den Berechtigungen einer verknüpften Lizenz immer hinzugefügt. Dieser Wert wird bei zukünftigen MLS-Importen nicht aktualisiert.
  • Keine Auswirkungen: Der Kauf trägt nicht zur Erhöhung der Gesamtzahl der Berechtigungen für diese Lizenz bei. Dieser Wert wird angezeigt, wenn die Berechtigungen für diese Lizenz durch einen Connector importiert werden wie: In diesen Fällen sind Ihre Lizenzberechtigungen im externen System hinterlegt und die ihre Anzahl wird aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit in IT-Asset-Management importiert und angezeigt. Die Verknüpfung eines weiteren Kaufs mit dieser Lizenz ändert nicht die importierte Anzahl der Berechtigungen und dient daher nur der Information. Normalerweise wird dieser Statuswert nur für „SaaS User“-Lizenzen oder (bei Microsoft Office 365) für „Named User“-Lizenzen verwendet.
Ablaufdatum

Dies ist bei Abonnement-Lizenzen (oder anderen zeitlich begrenzten Lizenzen) das Datum, an dem die aktuelle Lizenz abläuft. Wird bei unbefristeten Lizenzen ignoriert (selbst wenn ein zuvor eingegebenes Datum noch angezeigt wird). Prüfen Sie im Feld Dauer nach, ob diese Lizenz unbefristet oder zeitlich begrenzt ist.

Der Wert für Ablaufdatum kann in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Identifizierung bearbeitet werden.

Mit Wartung

Zeigt Nein an, wenn für diese Lizenz keine aktuelle Wartung hinterlegt ist. Zeigt Ja an, wenn es mindestens einen Wartungskauf gibt, der am aktuellen Tagesdatum gültig ist (das aktuelle Tagesdatum liegt zwischen dem im Kauf genannten Gültigkeitsbeginn und dem Ablaufdatum [einschließlich]). Wenn hier Ja angezeigt wird, enthält das Feld Wartung die entsprechende Anzahl an Berechtigungen, die derzeit durch Wartung gedeckt sind.

Lizenztyp

Die Art der Lizenz, die vorgibt, welche Eigenschaften für die Lizenz verfügbar sind und wie der Compliance-Status für die Lizenz berechnet wird. Details zu den einzelnen Lizenztypen finden Sie unter dem entsprechenden Eintrag im Glossar.

Kann in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Identifizierung im Feld Lizenztyp geändert werden.

Standort

Der Name der zugehörigen Unternehmensgruppe.

Weitere Informationen finden Sie weiter oben unter Unternehmenseinheit.

Wartung

Die Gesamtanzahl an Lizenzberechtigungen, die unter Berücksichtigung ihrer Startdatumsbereiche derzeit durch Wartung (oder Support oder Software Assurance) gedeckt ist, wie in den wartungsbezogenen, mit der Lizenz verknüpften Käufen angezeigt. (Denken Sie daran, dass die insgesamt gekauften Wartungsrechte auf mehrere Lizenzen aufgeteilt werden können.)

Die Gesamtanzahl kann nicht direkt in den Lizenzeigenschaften geändert werden. Der Wert ergibt sich aus der Addition der mit der Lizenz verknüpften Wartungskäufe und wird auf der Registerkarte Compliance als Wartung aus Kauf angezeigt. Um die Gesamtdeckung zu erhöhen, verknüpfen Sie weitere aktuelle Kaufdatensätze über Wartung mit der Lizenz.
Tipp: Wartungskäufe können auch zwischen mehreren Lizenzen aufgeteilt werden zum Beispiel durch Bearbeitung der Spalte Wartung auf der Registerkarte Käufe der Lizenzeigenschaften.
Wartung kann in den Käufen der folgenden, mit der Lizenz verknüpften Typen enthalten sein:
  • Nicht gesetzt
  • Software
  • Ausgangsstatus der Software
  • Softwarewartung
  • Software-Abonnement
  • Software-Upgrade.
Manager

Die Person, der die Verantwortung für die Lizenz übertragen wurde.

Kann in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Zuständigkeit geändert werden.

Name
Möglichkeiten zum Erstellen von Lizenznamen:
  • Der Lizenzname kann aus dem zuerst verknüpften Softwareprodukt kopiert werden.
  • Der Lizenzname kann aus dem Feld Lizenzname der Artikelnummer des zuerst verknüpften Kaufs ermittelt werden (bzw. aus dem Feld Beschreibung für den Kauf, falls keine Artikelnummer vorhanden ist).
  • Der Lizenzname kann manuell erstellt werden.

Der Wert für Name kann in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Identifizierung geändert werden.

Angepasster Stückpreis

Der Stückpreis für eine einzelne Berechtigung unter dieser Lizenz. Dieser Wert wurde zum Überschreiben (Anpassen) der Preise in allen zugehörigen Datensätzen für Käufe festgelegt. Er kann auf den aktuellen Preis eines einzelnen Kaufs festgelegt werden.

Kann in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Käufe geändert werden.

Produkt (primär)

Der grundlegende Name der Anwendung, ohne Herausgeber und ohne Verweis auf Versionen oder Editionen. Bei Multi-Produkt-Lizenzen, für die mehrere primäre Produkte angegeben wurden, zeigt dieses Feld den Wert Mehrere Produkte an. Siehe Multi-Produkt-Lizenz.

Produktwerte lassen sich in den Lizenzeigenschaften nicht direkt bearbeiten, werden aber aus der neuesten Version der mit der Lizenz verknüpften Anwendung übernommen (einsehbar in den Anwendungseigenschaften auf der Registerkarte Allgemeine Angaben im Bereich Identifizierung). In den Lizenzeigenschaften wird das Produkt in der Registerkarte Anwendungen aufgelistet. Bei Multi-Produkt-Lizenzen werden verknüpfte Produkt in der Registerkarte Nutzungsrechte und Regeln aufgelistet.

Herausgeber

Der Name des Herausgebers dieser Software, der für ihre Entwicklung und ihren Vertrieb verantwortlich ist.

Herausgeberwerte sind in den Anwendungseigenschaften auf der Registerkarte Allgemeine Angaben hinterlegt. Sie lassen sich in den Lizenzeigenschaften nicht direkt bearbeiten, sind aber durch die aktuelle Version der mit der Lizenz verbundenen Anwendung verknüpft.

Erworben

Die Anzahl der insgesamt für diese Lizenz erfassten Lizenzberechtigungen. Dies entspricht der Summe der Werte für Berechtigungen aus Kauf und Zusätzliche Berechtigungen, die in den Lizenzeigenschaften gespeichert sind. Dies entspricht der Anzahl der Lizenzberechtigungen, die Ihr Unternehmen verbrauchen darf.

Keine direkte Bearbeitung möglich. Der Wert ändert sich, wenn:
  • Sie Käufe mit einer Lizenz verknüpfen (zum Beispiel in den Lizenzeigenschaften über die Registerkarte Käufe),
  • Sie einen Wert in der Spalte Lizenzberechtigungen auf der Registerkarte Käufe einer Lizenz ändern,
  • Sie in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Compliance das Feld Zusätzliche Berechtigungen ändern.
Tipp: Dieser Wert kann in folgenden Fällen gleich dem für Zugewiesene Berechtigungen (oben) sein:
  • Dies ist der einzige mit der Lizenz verknüpfte Kauf.
  • Zusätzliche Berechtigungen sind für die Lizenz nicht erfasst.
  • Sie haben die Eigenschaften des Kaufs zuvor gespeichert und diese Registerkarte erneut geöffnet oder aktualisiert.
Rohverbrauch

Der Verbrauch hinsichtlich dieser Lizenz vor der Berücksichtigung von erzielten Einsparungen durch Produktnutzungsrechte, die gegebenenfalls einige Installationen abdecken, ohne dass zusätzliche Berechtigungen verbraucht werden. Bei den meisten Lizenztypen werden diese Angaben auf der Registerkarte Compliance unter Rohinstallationen angezeigt.

Nicht bearbeitbar.

Defizit/Verfügbarkeit

Zeigt das Ergebnis aus dem Feld Berechtigungen aus Kauf plus dem Feld Zusätzliche Berechtigungen minus dem Feld Verbraucht, die in den Lizenzeigenschaften angezeigt werden. Das Ergebnis ist ein positiver Wert, wenn Sie (laut der letzten Berechnung des Lizenzverbrauchs) über weitere Berechtigungen verfügen, und ein negativer Wert, wenn Sie zu wenige Berechtigungen erworben haben (unterlizenziert sind). Bei punktebasierten Lizenzen (beispielsweise den Lizenztypen Core Points oder Processor Points) handelt es sich bei dem Wert weniger um die Anzahl der Berechtigungen als vielmehr um die Anzahl der Punkte.

Nicht bearbeitbar. Sichtbar in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Compliance im Feld Verfügbare Berechtigungen.

Status
Ob die aktuelle Verwendung von Software unter dieser Lizenz den Lizenzbedingungen entspricht. Mögliche Werte:
  • Potenziell gefährdet: Der Verbrauch übersteigt die Berechtigungen. Sie können sich überlegen, Software zu deinstallieren, weitere Kaufdatensätze zu suchen oder weitere Käufe zu tätigen, um die Differenz auszugleichen.
  • Compliant: Der berechnete Verbrauch entspricht den insgesamt (in einem oder mehreren mit dieser Lizenz verknüpften Käufen) hinterlegten Berechtigungen oder liegt darunter. Ist Ihre Dateneingabe vollständig und richtig, weist diese Lizenz einen ordnungsgemäßen Compliance-Status auf.
  • Nicht verfolgt: Dies ist der (standardmäßige) Ausgangswert für Lizenzen vom Typ CAL Legacy, Oracle Legacy und Concurrent User, weil der Compliance-Status dieser Lizenztypen nicht über den Lizenzabgleich berechnet wird. Sie können den Wert für den Compliance-Status jedoch manuell in den Eigenschaften dieser Lizenzen auf der Registerkarte Compliance angeben. Lizenzen des Typs Custom Metric weisen ursprünglich ebenfalls den Wert Nicht verfolgt auf. Sie können für Custom Metric-Lizenzen den Wert jedoch nur dann manuell festlegen, wenn Sie zuvor in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Identifikation das Kontrollkästchen Compliance-Status manuell festlegen aktivieren.
  • Unbekannt: Der Compliance-Status dieser Lizenz kann nicht mit den Inventardaten bestimmt werden. Dafür sind folgende Gründe denkbar:
    • Fehlende Berechnungen: Sie haben noch keine Compliance-Berechnung durchgeführt (sog. Abgleich, der auf der Seite Abgleich zur Verfügung steht oder automatisch über Nacht durchgeführt werden kann).
    • Fehlende Anwendungen: Mit der Lizenz ist keine Anwendung verknüpft. Sie können die installierte Software ermitteln und mit der Lizenz verknüpfen. Als kurzfristige Lösung können Sie auch zur Registerkarte Verbrauch wechseln und die Lizenz konkreten Computern (oder, je nach Lizenztyp, Endbenutzern) zuordnen. Dazu müssen Sie zuvor auf der Registerkarte Nutzungsrechte und Regeln den Bereich Regeln für den Lizenzverbrauch erweitern und dort das Kontrollkästchen Zuordnungen verbrauchen Lizenzberechtigungen aktivieren.
    • Fehlende Inventardaten: Für diese Lizenz können Daten über Hardwarebestand erforderlich sein, die derzeit nicht zur Verfügung stehen. Lizenzen vom Typ „Microsoft Server Core“ und „Microsoft Server Processor“ erfordern die Anzahl der Threads und Kerne oder Prozessoren aus dem Hardware-Inventar. Da nicht alle Inventarisierungstools diese Details angeben (Microsoft SMS oder SCCM vor der Version 2012 lieferten keine Informationen zu Kernen, und Angaben zu Threads können in diversen Quellen fehlen), kann die Lizenz-Compliance ohne diese Informationen nicht genau berechnet werden. Sofern die Lizenz noch nicht als potenziell gefährdet geführt wird, erhält sie den Status Unbekannt. Suchen Sie als Korrekturmaßnahme die Computer, die mit der betreffenden Lizenz verknüpft sind und für die die erforderlichen Hardwareeigenschaften fehlen, und legen Sie die Werte manuell fest, bis Sie ein Inventarisierungstool zur Verfügung haben, mit dem die benötigten Daten bereitgestellt werden. Sie könnten die Inventarisierung auf diesen Computern optimieren, indem Sie das Inventar mit IT-Asset-Management über eine Inventarisierungsstation direkt erfassen.

Kann bei Lizenzen des Typs Custom Metric in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Compliance im Feld Compliance-Status bearbeitet werden (abhängig vom Kontrollkästchen Compliance-Status manuell festlegen auf der Registerkarte Identifizierung).

Vorbehaltlich True-Up

Der Wert Ja bedeutet, dass für diese Lizenz niemals eine potenzielle Gefährdung angezeigt werden kann, und dass Sie am Ende der jeweiligen Systemvermessungsperiode Käufe tätigen müssen, um den Zeitraum einer überzähligen Nutzung rückwirkend zu decken. Bei den meisten Lizenzen wird die Option Nein angezeigt.

Bearbeitbar in den Lizenzeigenschaften in der Registerkarte Identifizierung im Feld Vorbehaltlich True-Up.
Hinweis: Für Lizenzen des Typs „SaaS User“, die für Salesforce gelten, muss dieses Feld den Wert Ja enthalten. Wenn jedoch das Feld Vorbehaltlich True-Up auf der Registerkarte Identifizierung in den Lizenzeigenschaften für eine Salesforce-Lizenz manuell deaktiviert wird, zeigt dieses Feld vorübergehend Nein an, bis IT-Asset-Management das nächste Mal den Lizenzstatus neu berechnet. Ab diesem Moment wird das Feld wieder auf Nein gesetzt.
Genutzt
Die Anzahl der Installationen von den lizenzierten Anwendungen, die aktiv genutzt werden. In folgenden Fällen wird eine Null angezeigt:
  • Wenn für die mit der Lizenz verknüpften Anwendungen keine Grenzwerte für die Nutzung festgelegt wurden
  • Wenn bei der Inventarisierung für die verknüpften Anwendungen keine Nutzungsdaten gesammelt werden
  • Wenn die betreffende Anwendung während des Zeitraums nicht genutzt wurde, der in den Anwendungseinstellungen auf der Registerkarte Nutzung im Feld Nutzungszeitraum festgelegt wurde (standardmäßig drei Monate)
Wenn eine nicht null betragende Anzahl für Genutzt unterhalb der Anzahl für Verbraucht liegt, können Sie Anwendungen deinstallieren und so ggf. ungenutzte Lizenzen sammeln.
Ausnahme:
  • Bei SAP Named User-Lizenzen wird in dieser Spalte die optimale Lizenznutzung entsprechend der Berechnung von FlexNet Manager for SAP Applications angezeigt. Dies stellt die Grundlage der Empfehlungen dar, die Ihren SAP-Administratoren verfügbar gemacht werden. (Falls Genutzt mit Verbrauchtidentisch ist, steht derzeit keine weitere Optimierung zur Verfügung.)
  • Bei SAP-Package-Lizenzen wird in dieser Spalte stets derselbe Wert ausgewiesen wie in der Spalte Verbraucht.
  • Für Concurrent User-Lizenzen, die beim Import von Daten aus FlexNet Manager for Engineering Applications erstellt wurden, wird der Zahlenwert für die Nutzung direkt importiert und nicht lokal berechnet. (Standardmäßig werden diese speziellen Lizenzen nicht mit Anwendungs- oder Computerdatensätzen verknüpft.)

Der Wert Genutzt ist nicht bearbeitbar und wird über die zuletzt durchgeführte Berechnung des Compliance-Status festgelegt.

Version

Die der Lizenz zugewiesene Version. Dabei werden möglicherweise die Versionen einer verknüpften Anwendung nachverfolgt, es kann sich aber auch um einen unabhängigen Wert handeln.

Die Version der Lizenz kann in den Lizenzeigenschaften in der Registerkarte Identifizierung bearbeitet werden.

IT-Asset-Management (Cloud)

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