Erstellen einer Lizenz

IT-Asset-Management (Cloud)

IT-Asset-Management benötigt Lizenzdatensätze, die mit den entsprechenden Installationsdatensätzen von Anwendungen verglichen werden können, um den Lizenz-Compliance-Status Ihres Unternehmens zu berechnen. Zusätzlich zur empfohlenen Methode, Lizenzen durch die Verarbeitung von Käufen zu erstellen, können Sie in IT-Asset-Management Lizenzen auch auf mehreren Seiten über das Menü Lizenz-Compliance erstellen (sowie direkt über das Menü selbst). Wählen Sie dazu je nach Ihren Gründen für die Erstellung der Lizenz an der entsprechenden Stelle die Option Lizenz erstellen aus.

Tipp: Manche Lizenzen werden möglicherweise automatisch erstellt:
  • Der Upload eines Microsoft License Statement kann dazu führen, dass Lizenzen automatisch erstellt werden.
  • Ein Microsoft Office 365-Datenimport mit dem Office 365-Connector kann eine Lizenz erstellen (in der Regel des Typs „Named User“).
  • Ein Import über den Salesforce-Connector kann zum Erstellen von „SaaS User“-Lizenzen führen.
  • Ein Import über den Flexera SaaS Manager-Connector setzt beide oben genannten außer Kraft und kann zum Erstellen aller erforderlichen und zur Abbildung der bereits in der Quelle vorhandenen Lizenzen führen. Wenn es bei Ihnen sich überschneidende Lizenzen gibt, die von einem der beiden erstgenannten Konnektoren erstellt wurden, markiert ein Import von Flexera SaaS Manager diese automatisch als Ausgemustert, sodass nur von Flexera SaaS Manager importierte Lizenzen bei den Berechnungen der Lizenz-Compliance berücksichtigt werden.
  • Wenn in ILMT ein IBM-PVU-Lizenzstatus generiert wurde, importiert IT-Asset-Management automatisch die IBM-PVU-Lizenzdefinitionen mit den ILMT-Inventarimporten und erstellt passende Lizenzen, (In diesem Szenario muss das Löschen von Lizenzen in beiden Produkten innerhalb desselben Inventarimportzyklus erfolgen. Weitere Informationen finden Sie unter IBM PVU (Lizenztyp).)
Die folgenden Szenarien können dazu führen, dass Sie manuell eine Lizenz (eines beliebigen Typs) erstellen möchten:
  • Sie haben eine neue Lizenz erworben und möchten einen Lizenzdatensatz dafür erstellen. Sie können den Lizenzdatensatz manuell erstellen. Die bevorzugte Vorgehensweise ist es jedoch, die Kaufdetails zu importieren oder zu erfassen und diese dann zu verarbeiten, um die Lizenz unter Nutzung des gesamten, in den heruntergeladenen Bibliotheken enthaltenen Spezialwissens erstellen zu lassen.
  • Es wurden Anwendungsinstallationsnachweise erkannt, die mit der entsprechenden Anwendung verknüpft sind, was die Erstellung eines Installationsdatensatzes auslöst. Wählen Sie auf der entsprechenden Seite im Menü Anwendungen den Anwendungsdatensatz aus, und klicken Sie auf Lizenz erstellen. IT-Asset-Management verknüpft automatisch die ausgewählte Anwendung mit der neuen Lizenz.
  • Sie haben mit zugekaufter Software eine neue Lizenz beschafft, die lizenzierte Anwendung wurde jedoch noch nicht in Ihrem Unternehmen installiert, und Sie verfügen nicht über einen Kaufdatensatz, den Sie zum Erstellen der entsprechenden Lizenz verarbeiten könnten. Sie können manuell eine Lizenz erstellen, damit diese später mit der Anwendung verknüpft werden kann.
  • Vielleicht müssen Sie eine Client-Access-Lizenz (CAL) erstellen, um einen Eintrag auf der Seite Unlizenzierte CAL-Nutzung richtig zu stellen.
    Tipp: Die Seite Unlizenzierte CAL-Nutzung zeigt Datensätze für Anwendungszugriffe (nicht Installationen), für die möglicherweise eine CAL erforderlich ist. Lizenzdatensätze (in diesem Fall CAL-Datensätze) sind weiterhin erforderlich. Statt die CALs jedoch mit Installationsnachweisen zu vergleichen, werden sie unter Verwendung von Zugriffsnachweisen bewertet. Die erfassten Zugriffsnachweise zeigen an, dass durch einen Benutzer eines zugreifenden Geräts auf eine Anwendung (die eine CAL verlangt) zugegriffen wurde. Wenn beispielsweise zehn Benutzer auf eine Instanz von Microsoft SharePoint Server zugreifen, muss es einen CAL-Datensatz für Microsoft SharePoint Server geben, um den Verbrauch dieser Zugriffsrechte zu dokumentieren. Sie müssen eventuell Microsoft User CALs oder Microsoft Device CALs kaufen, um Lizenz-Compliance für solche Zugriffe herzustellen.
  • Sie möchten CAL-Legacy-Lizenzen erstellen, um Client-Access-Lizenzen manuell zu verwalten.

So erstellen Sie eine Lizenz automatisch:

  1. Wenn Sie die Seite Lizenz erstellen nicht sowieso gerade geöffnet haben, klicken Sie auf der gewünschten Seite oder im Menü Lizenz-Compliance auf Lizenz erstellen.
    Tipp: Wenn Sie einer nicht verwalteten Anwendung eine Lizenz hinzufügen, ändert sich dadurch ihr Status nicht automatisch in einen anderen Wert (beispielsweise Autorisiert). Denken Sie daran, den Status der Anwendung separat zu aktualisieren.

    Wenn Sie als Schritt in der Verarbeitung eines Kaufs auf diese Seite gelangt sind, wird der relevante Kauf oben auf der Seite (nur zur Information, sie brauchen mit dieser Liste nichts zu machen) angezeigt. Details zu den Spalten, die den Kauf identifizieren, finden Sie am Schluss dieses Hilfethemas.

  2. Wenn der Vorgang auf einer beliebigen Seite unter Anwendungen gestartet wurde, ist die Anwendung bereits identifiziert und Sie können mit Schritt 3 fortfahren. Anderenfalls gehen Sie folgendermaßen vor:
    1. Geben Sie den (Teil eines) Namen(s) einer Anwendung im Suchbereich Anwendung ein und klicken Sie auf Suchen.
      IT-Asset-Management zeigt eine Liste von Anwendungen an, die dem Suchbegriff entsprechen.
      Tipp: Alle Anwendungen, die Sie für die Verwaltung ignoriert haben (Status ist Ignoriert), werden in dieser Liste korrekt ausgelassen. Anwendungen jedoch, die Sie zur späteren Berücksichtigung zurückgestellt haben (Status ist Zurückgestellt), sind in dieser Liste enthalten, falls die Erstellung dieser Lizenz bedeutet, dass Sie Ihre Meinung geändert haben. Die Erstellung der Lizenz alleine ändert jedoch nicht automatisch den Status der Anwendung (Dazu müssen Sie die Seite „Anwendungseigenschaften“ aufrufen und den Statuswert manuell ändern).
    2. Wählen Sie die Anwendung aus, die mit dieser Lizenz verknüpft werden soll, und klicken Sie auf Anwendung hinzufügen.
  3. Wählen Sie den entsprechenden Wert aus der Liste Bestelltyp aus.
    • OEM: Käufe, die Sie beim Erwerben oder Leasen von Hardware von einem Originalausrüster (Original Equipment Manufacturer, OEM) tätigen und die die Softwarelizenz beinhalten, z. B. die bereitgestellte Lizenz für das Betriebssystem.
    • Einzelhandel: Direkt bei einem Einzelhändler getätigte Käufe, in der Regel unbeeinflusst von anderen Vereinbarungen (Kaufverträgen, Wartungsverträgen). Bei Microsoft beispielsweise wird dies als „Fully Packaged Product“ bezeichnet.
    • Abonnement: Ein Kauf, bei dem regelmäßige Zahlungen erforderlich sind, damit die Lizenzberechtigung weiterbesteht.
    • Volumen: Ein Kaufgegenstand aus einer Vereinbarung über den Erwerb von Volumenlizenzen.
  4. Wählen Sie in der Liste Rabattprogramm bei Bedarf ein Rabattprogramm aus.
    Rabattprogramme sind für ausgewählte Anbieter verfügbar und können sich auf die Produktnutzungsrechte auswirken.
  5. Gehen Sie in der Liste Wartung folgendermaßen vor:
    • Wählen Sie Ja, wenn dieser Kauf außerdem einen Wartungsvertrag für die erworbenen Lizenzberechtigungen einschließt, oder – wenn der Kauf noch nicht angegeben wurde – dort, wo Sie sicher sind, dass die Lizenz durch einen Wartungsvertrag (oder eine Supportvereinbarung oder eine Software Assurance oder ähnliches) gedeckt ist. Irgendwann müssen Sie durch die Verknüpfung des Kaufs von Wartungsleistungen mit dieser neuen Lizenz einen Nachweis für diese Entscheidung erbringen.
    • Wählen Sie Nein, wenn Sie sicher sind, dass keine Wartungsleistungen für diese Lizenz gelten.
    • Behalten Sie den Standardwert Beliebig bei, wenn Sie unsicher sind und vorhaben, diese Entscheidung später zu treffen (denken Sie daran, dass eine Wartungsdeckung Ihre Produktnutzungsrechte manchmal verbessern kann).
  6. Wählen Sie aus der Liste Lizenztyp den entsprechenden Lizenztyp aus (Sie können unter dem entsprechenden Glossareintrag nachschlagen, wenn sie weitere Informationen zu den einzelnen Typen wünschen):
  7. Nehmen Sie bei Bedarf Änderungen im Feld Lizenzname vor.
    Tipp: Standardmäßig wird die Lizenz nach der verknüpften Anwendung benannt. Als Vorgehensweise empfiehlt sich hier die Nutzung im Unternehmen geltender Benennungskonventionen und das Hinzufügen bekannter Bedingungen der Lizenz.
  8. Falls verfügbar, wählen Sie ein Lizenzmodell aus der Liste aus.
    Die folgenden Steuerelemente könnten bei der Auswahl des Lizenzmodells hilfreich sein:
    • Alle Pakete anzeigen:
      • Wenn dieses Kontrollkästchen nicht markiert ist, werden die Lizenzmodelle für Produktpakete angezeigt, in denen die ausgewählte Anwendung als primäres Produkt enthalten ist.
      • Wenn dieses Kontrollkästchen markiert ist, werden die Lizenzmodelle für Produktpakete angezeigt, in denen die ausgewählte Anwendung als primäres oder als Zusatzprodukt enthalten ist.
    • Nur empfohlene Lizenzmodelle anzeigen:
      • Wenn dieses Kontrollkästchen markiert ist, werden die Lizenzmodelle angezeigt, in denen die ausgewählte Anwendung enthalten ist.
      • Wenn dieses Kontrollkästchen nicht markiert ist, werden alle Lizenzmodelle vom Herausgeber der Anwendung angezeigt.

      In der Liste werden die folgenden Spalten angezeigt:

      Spalte Details
      Lizenzmodell Der aus der Inhaltsbibliothek (PURL) abgerufene Name des Lizenzmodells.
      Lizenztyp
      Die Art der Lizenz, die vorgibt, welche Eigenschaften für die Lizenz verfügbar sind und wie der Compliance-Status für die Lizenz berechnet wird. Dieses Feld kann einen der folgenden Werte annehmen:
      • Device
      • Appliance
      • CAL
      • Client Server
      • Concurrent User
      • Core Points
      • Custom Metric
      • Device (Core-Limited)
      • Device (Processor-Limited)
      • Unternehmen
      • Enterprise Agreement
      • Evaluierungsversion
      • IBM Authorized User
      • IBM Concurrent User
      • IBM Floating User
      • IBM PVU
      • IBM RVU
      • IBM UVU
      • IBM VPC
      • Microsoft Device CAL
      • Microsoft SCCM Client Device
      • Microsoft SCCM Client User
      • Microsoft Server Core
      • Microsoft Server Processor
      • Microsoft Server/Management Core
      • Microsoft User CAL
      • Named User
      • Node-Locked
      • OEM
      • Oracle Application User
      • Oracle Legacy
      • Oracle Named User Plus
      • Oracle Processor
      • Processor
      • Processor Points
      • Run-Time
      • SaaS User
      • Site
      • Tiered Device
      • User
      Paket Wenn das Lizenzmodell ein Produktpaket (Bundle) abdeckt, wird einer der folgenden Werte angezeigt:
      • Ja (primär), wenn Ihre Anwendung, die lizenziert werden soll ein primäres Produkt der in dieser Zeile modellierten Multi-Produkt-Lizenz ist.
      • Ja (Zusatz), wenn die von Ihnen gewählte Anwendung ein Zusatzprodukt im Multi-Produkt-Lizenzmodell ist (und daher in den meisten Fällen als Teil des Produktpakets kostenlos lizenziert ist).
      • Nein, wenn dieses Lizenzmodell nur für eine Einzelproduktlizenz gilt, die keine Produktpakete abdecken kann.
      Paketname Der von der Bibliothek für die Anwendungserkennung für das Produktpaket gemeldete Lizenzname. Dieses Feld ist nur ausgefüllt, wenn das Feld Bundle einen seiner Ja...-Werte anzeigt.
      Wartung Zeigt an, ob Wartung im Lizenzmodell enthalten ist.
    Tipp: In einem Lizenzmodell werden die Produktnutzungsrechte definiert, die der Lizenz hinzugefügt werden (beispielsweise Zweitnutzungsrechte, Downgrade- oder Upgraderechte). Lizenzmodelle und ihre Verknüpfungen mit Anwendungen sind ein Teil der Produktnutzungsvorlagen aus der Bibliothek für Produktnutzungsrechte. Daher gibt es keine empfohlenen Lizenzmodelle, wenn:
    • Sie nicht die richtige Option für IT-Asset-Management erworben haben, die auch die Bibliothek für Produktnutzungsrechte für den Herausgeber Ihrer Anwendung abdeckt (heben Sie wie oben erläutert die Markierung des Kontrollkästchens Nur empfohlene Lizenzmodelle anzeigen auf, um auch die anderen Modelle dieses Herausgebers anzuzeigen).
    • Diese bestimmte Anwendung in keiner Bibliothek für Produktnutzungsrechte aufgeführt wird (durch die Aufhebung der Markierung desselben Kontrollkästchens werden jetzt allgemeine Modelle für den ausgewählten Lizenztyp angezeigt).
    Wenn Sie beschließen, kein Lizenzmodell auszuwählen, oder wenn das ausgewählte Modell nicht all Ihren Anforderungen entspricht, können Sie diese Details zu einem späteren Zeitpunkt in den Lizenzeigenschaften bearbeiten.
  9. Klicken Sie auf Erstellen.
    IT-Asset-Management zeigt die Seite Lizenzeigenschaften für die Lizenz an, ausgefüllt mit den Ergebnissen Ihrer bisherigen Eingaben. Sie können die einzelnen Eigenschaften in jeder Registerkarte der Lizenzeigenschaften bearbeiten. Denken Sie daran, auf Speichern zu klicken, wenn Sie fertig sind.

Verfügbare Kaufeigenschaften

Wenn Sie im Rahmen der Verarbeitung eines Kaufs zur Seite Lizenz erstellen gelangt sind, wird der relevante Kauf oben auf dieser Seite in einer Liste mit den folgenden Spalten angezeigt, von denen manche standardmäßig und andere über die Spaltenauswahl (und alle in alphabetischer Reihenfolge sortiert) angezeigt wurden.

Spalte Details
Akzeptiert

Wenn dieser Kauf automatisch verarbeitet wurde, entspricht dies dem Verarbeitungsdatum. Wenn die Verknüpfung manuell über Anpassungen des Eigenschaftsblatts erstellt wurde, entspricht dies dem Datum, an dem der Kauf mit der betreffenden Lizenz verknüpft wurde.

Zugewiesene Berechtigungen

Die Zahl der Berechtigungen, die der Lizenz durch diesen Kauf zugewiesen werden. Diese kann nicht höher als der Wert für Tatsächliche Menge sein, der in den Eigenschaften des Kaufs auf der Registerkarte Allgemeine Angaben angezeigt wird.

Kann in den Eigenschaften des Kaufs auf der Registerkarte Lizenzen im Feld Zugewiesene Berechtigungen bearbeitet werden.

Tipp: Beim Erstellen einer neuen Lizenz aus einem Kaufdatensatz wird angenommen, dass es sich um den Kauf einer Einzellizenz handelt. Daher wird der Wert für Zugewiesene Berechtigungen auf den Gesamtwert aus dem Feld Tatsächliche Menge des Kaufs gesetzt. Sie können diesen Wert aber auch herabsetzen, wenn Sie vorhaben, die erworbenen Berechtigungen auf mehrere Lizenzen zu verteilen. Sie müssen dabei nur darauf achten, dass Sie insgesamt nicht mehr Lizenzen zuweisen als die tatsächliche Menge, die Sie eingekauft haben.
Autorisiert von

Die Person, die den betreffenden Kauf autorisiert hat.

Bearbeitbar in den Eigenschaften des Kaufs auf der Registerkarte Zuständigkeit.

Vertragsbeschreibung

Der Name (oder eine kurze Beschreibung) des Vertrags.

Dies ist der direkt mit dem Kauf verknüpfte Vertrag. (Verträge werden separat mit Lizenzen verknüpft.)

Bearbeitbar in den Vertragseigenschaften in der Registerkarte Allgemeine Angaben im Feld Beschreibung.

Vertragsnr.

Der ID-Code für den Vertrag.

Dies wird ebenfalls in den Eigenschaften des Kaufs angezeigt und identifiziert den direkt mit dem Kauf verknüpften Vertrag.
Unternehmenseinheit, Kostenstelle oder Standort

Der Name der zugehörigen Unternehmensgruppe.

Jede benannte Gruppe wurde direkt mit dem Kauf verknüpft.
Tipp: Wenn Sie den Verbrauch von Lizenzberechtigungen auf diejenigen Unternehmensgruppen beschränken möchten, die sie gekauft haben, beachten Sie bitte, dass der Verbrauch mehr von der Lizenz als vom Kauf gesteuert wird. Deshalb müssen Sie für die Beschränkung des Verbrauchs Folgendes tun:
  • Erstellen Sie eine eigene Lizenz für jeden unterscheidbaren Satz an Unternehmensgruppen und führen Sie auf der Registerkarte Gruppenzuweisung der Lizenzeigenschaften die Unternehmensgruppen auf, deren Verbrauch der jeweiligen Lizenz zugeschrieben wird.
  • Verknüpfen Sie Käufe derselben Unternehmensgruppen mit jedem Lizenzdatensatz.
Die Hinterlegung der Unternehmensgruppen in diesem Kaufdatensatz ist eine administrative Hilfe, sie hat aber keinen direkten Einfluss auf den Lizenzverbrauch.
Aktuell
Diese Spalte enthält Ja, wenn der Kauf heute (zum Zeitpunkt der Listenaktualisierung) Einfluss auf die Lizenz haben kann.
  • Wenn es sich um eine unbefristete Lizenz handelt und der Bestelltyp Software oder Nicht gesetzt lautet, zeigt die Spalte Aktuell Ja an, weil der Kauf Lizenzberechtigungen beitragen kann.
  • Wenn der Kauf nur Wartung bereitstellt oder der Bestelltyp Software-Abonnement ist, zeigt die Spalte Aktuell Ja an, wenn das Datum des aktuellen Tages zwischen dem in den Eigenschaften des Kaufs angegebenen Gültigkeitsbeginn und dem angegebenen Ablaufdatum liegt. Dabei kann es sich um die Datumsangaben im Bereich Wartung auf der Registerkarte Allgemeine Angaben der Lizenzeigenschaften handeln, oder um die Datumsangaben des Abonnements im Bereich Details zu Kauf auf der Registerkarte Allgemeine Angaben in den Eigenschaften des Kaufs, wenn es sich um den Bestelltyp Software-Abonnement handelt.
  • Wenn der Kauf unbefristete Lizenzberechtigungen plus zeitlich begrenzte Wartung zum Inhalt hatte, zeigt die Spalte Aktuell Ja an, weil die Lizenzberechtigungen immer gültig sind.
    Tipp: Um herauszufinden, ob die Wartung aktuell ist, blenden Sie in den Lizenzeigenschaften auf der Registerkarte Käufe die Spalte Aktuelle Wartung ein, und sehen Sie nach, welche Anzahl noch aktuell ist.
Hinweis: Der Wert für Aktuell berücksichtigt den Lizenztyp, den Bestelltyp und die zeitbezogenen Einstellungen. Dabei wird jedoch nicht der Berechtigungsstatus auf der Registerkarte Käufe in den Lizenzeigenschaften berücksichtigt. Das hat zur Folge, dass ein Kauf zwar aktuell, aber gleichzeitig deaktiviert sein kann, weshalb er in einem solchen Fall keine Auswirkungen auf die Berechnungen des Lizenzverbrauchs hat.
Beschreibung

Details zum gekauften Artikel.

Kann in den Eigenschaften des Kaufs auf der Registerkarte Allgemeine Angaben im Feld Beschreibung (in der Gruppe Details zu Kauf) bearbeitet werden.

Gültigkeitsende
Der erste Tag, an dem der Kauf zu dieser Lizenz beitragen kann. Wenn der Bestelltyp Software-Abonnement lautet, erlangt die Lizenz/die Lizenzverlängerung an diesem Tag Gültigkeit (für die erworbene Anzahl an Berechtigungen). Wenn der Kauf Wartungsdeckung beinhaltet, ist dies der erste Tag, an dem die Deckung gilt.
Tipp: Wenn der Berechtigungsstatus Deaktiviert lautet, ist keine Art von Beitrag zulässig (suchen Sie stattdessen nach Rechten oder Wartung, die durch einen separaten Kaufdatensatz, der durch einen Import eines Microsoft License Statement angelegt wurde, zur Verfügung gestellt werden/wird).

Kann in den Eigenschaften des Kaufs auf der Registerkarte Allgemeine Angaben geändert werden, wenn der Kauf für ein Software-Abonnement getätigt wurde).

Tatsächliche Menge

Die Gesamtanzahl der mit diesem Kauf erworbenen Einheiten. Je nach Bestelltyp kann es sich bei diesen „Einheiten“ um Lizenzberechtigungen oder Wartungsdeckung für diese Anzahl an Lizenzberechtigungen handeln.

Dieser Wert wird auf der Registerkarte Allgemeine Angaben in den Eigenschaften des Kaufs als Tatsächliche Menge angezeigt.

Ablaufdatum
Der letzte Tag, an dem sich der Kauf auf diese Lizenz auswirken kann. Beim Bestelltyp Software-Abonnement läuft die erworbene Anzahl an Berechtigungen für diese Lizenz ab und kann nach diesem Datum nicht mehr verwendet werden. Wenn der Kauf Wartungsdeckung beinhaltet, ist dies der letzte Tag, an dem die Deckung durch diesen Kauf gilt. Im normalen Alltagsgeschäft möchten Sie die Software weiterhin nutzen (oder über ununterbrochene Wartungsdeckung verfügen), daher sollten Sie nach einem anderen Kauf suchen, dessen Gültigkeitsbeginn einen Tag nach dem Ablaufdatum dieses Kaufs liegt.
Tipp: Wenn der Berechtigungsstatus Deaktiviert lautet, ist keine Art von Beitrag zulässig (suchen Sie stattdessen nach Berechtigungen oder Wartung, die durch einen separaten Kaufdatensatz, der durch einen Import eines Microsoft License Statement angelegt wurde, zur Verfügung gestellt werden/wird).

Kann in den Kaufeigenschaften auf der Registerkarte Allgemeine Angaben geändert werden.

Rechnungsdatum

Das auf der Rechnung für den betreffenden Kauf ausgewiesene Datum.

Kann in den Kaufeigenschaften auf der Registerkarte Finanzielle Angaben geändert werden.

Rechnungsnummer

Dient der Identifizierung der Rechnung, mit deren Begleichung der betreffende Kauf abgeschlossen ist.

Kann in den Kaufeigenschaften auf der Registerkarte Finanzielle Angaben geändert werden.

Element

Die Nummer des betreffenden Kaufs in der zugehörigen Bestellung.

Nicht bearbeitbar (gibt die Reihenfolge der Dateneingabe von Käufen mit derselben Bestellnummer wieder).

Mehrwertsteuer für Element (Währung)

Die Mehrwertsteuer (sofern zutreffend) für den betreffenden Kauf.

Kann in den Kaufeigenschaften auf der Registerkarte Finanzielle Angaben geändert werden.

Zwischensumme für Element (Währung)

Der Wert dieses Kaufs ohne Steuern, Versand- und Bearbeitungsgebühren, angezeigt in der Währung, die in der Kopfzeile der Spalte ausgewiesen wird.

Der Betrag wird automatisch anhand der Werte „Gekaufte Menge“ und „Stückpreis“ berechnet, die in den Kaufeigenschaften festgelegt wurden.

Anzahl der Assets

Die Gesamtanzahl der Assets, die bereits mit diesem Kauf verknüpft sind.

Nicht bearbeitbar.

Anzahl der Lizenzen

Die Gesamtanzahl der Lizenzen, die bereits mit diesem Kauf verknüpft sind.

Nicht bearbeitbar.

Artikelnr./SKU

Der Code des Anbieters, mit dem der gekaufte Artikel (die SKU) identifiziert wird.

Dieser Wert wird in den Eigenschaften des Kaufs auf der Registerkarte Allgemein als Artikelnummer/SKU hinzugefügt.

Abgewickelt von

Die Person, die die Daten für den betreffenden Kauf eingegeben hat.

Bearbeitbar auf der Registerkarte Zuständigkeit der Seite mit den Kaufeigenschaften.

Produktpunkte

Die Punkte, die diesem Kauf von Microsoft zugewiesen werden, damit die Rabatte nach Ihrem Microsoft Select Agreement nachverfolgt werden können.

Kann in den Kaufeigenschaften auf der Registerkarte Allgemeine Angaben geändert werden.

Produktpool

Die Gruppierung von Produkten von Microsoft im Rahmen Ihres Microsoft Select Agreement, die zur Berechnung der Ihnen zustehenden Rabatte bei Lizenzkäufen verwendet wird.

Kann in den Kaufeigenschaften auf der Registerkarte Allgemeine Angaben geändert werden.

Herausgeber

Der Hersteller der Software, der Ihnen eine Lizenz zur Nutzung der Software überlässt.

Bearbeitbar in den Kaufeigenschaften auf der Registerkarte Allgemeine Angaben.

Kaufdatum

Das Datum, an dem die Waren bestellt wurden.

Das Kaufdatum wird erfasst, wenn der erste Kauf derselben Bestellung angelegt wird. Danach kann über die Kaufeigenschaften auf der Registerkarte Allgemein auf das Kaufdatum zugegriffen werden.

Bestellnr.

Der Identifikationscode der Bestellung zur Autorisierung des Kaufs.

Kann in den Eigenschaften des Kaufs auf der Registerkarte Allgemeine Angaben im Feld Bestellnr. bearbeitet werden.

Gekaufte Menge
Anzahl der Einheiten eines Produkts in diesem Kauf.
Hinweis: Diese Anzahl entspricht nicht der Lizenzanzahl für diesen Kauf. Die Anzahl bezieht sich auf Einheiten, die aus Käufen stammen können, in denen eine Gruppe oder ein Paket von Berechtigungen (z. B. 10 Einheiten eines Pakets mit jeweils 5 Lizenzberechtigungen) verkauft wurde, oder auf lizenzlose Käufe, etwa von Wartungsleistungen.

Der Wert für Gekaufte Menge wird in den Kaufeigenschaften in der Registerkarte Allgemeine Angaben hinzugefügt.

Bestelltyp
Die Art des Kaufs, z. B. Software, Hardware, Wartungsleistungen usw. Gibt an, ob eine automatisierte Verarbeitung des Kaufs möglich ist und ob der Kauf zu Lizenzberechtigungen hinzugerechnet werden kann.
Tipp: Zum Zeitpunkt der Kaufverarbeitung, wenn der Kauf mit einer Lizenz verknüpft wird, wird dem einer erkannten Artikelnummer entnommenen Bestelltyp Vorrang vor diesem in den Eigenschaften des Kaufs eingerichteten Bestelltyp gewährt. Es wird dringend empfohlen, diese beiden Werte auf einander abgestimmt zu halten.

Der Wert für Bestelltyp wird in den Kaufeigenschaften auf der Registerkarte Allgemeine Angaben ausgewählt.

Menge pro Einheit

Der Multiplikationsfaktor für die Anzahl von Einzelelementen, die in den jeweils erworbenen Einheiten enthalten sind (maßgeblich für den Kauf von Gruppen oder Paketen).

Der Wert für Menge pro Einheit wird in den Kaufeigenschaften in der Registerkarte Allgemeine Angaben hinzugefügt.

Anforderungsdatum

Das Datum einer Kauf- oder Bestellanforderung, mit der der betreffende Kauf eingeleitet wird.

Bearbeitbar in den Kaufeigenschaften in der Registerkarte Zuständigkeit.

Anforderungsnummer

Der ID-Code für die Anforderung, mit der dieser Kauf eingeleitet wurde.

Bearbeitbar in den Kaufeigenschaften in der Registerkarte Zuständigkeit.

Anforderer

Die Person, die den Kauf des Artikels beantragt hat.

Bearbeitbar auf der Registerkarte Zuständigkeit der Seite mit den Eigenschaften des Kaufs.

Versand und Abwicklung (Währung)

Die Versand- und Abwicklungsgebühren, die diesem Kauf zugeschrieben werden.

Das Feld Versand und Abwicklung kann in den Eigenschaften des Kaufs (unter Kostendetails) auf der Registerkarte Finanzielle Angaben bearbeitet werden.

Versanddatum

Das Datum, an dem der Anbieter die Waren in den Versand gegeben hat.

Kann in den Kaufeigenschaften auf der Registerkarte Finanzielle Angaben geändert werden.

Versandort

Die Zielniederlassung, an die die gekauften Artikel zugestellt werden.

Kann in den Kaufeigenschaften auf der Registerkarte Finanzielle Angaben geändert werden.

Status
Zeigt den aktuellen Stand des Kaufs im Verlauf des Beschaffungsprozesses an. Mögliche Werte:
  • Abgebrochen
  • Abgeschlossen
  • Neu
  • Ausstehend
Tipp: Diese Werte haben keinen Einfluss auf Berechnungen der Lizenz-Compliance. Wenn mit einem Kauf Lizenzberechtigungen übertragen werden und der Kauf mit einer Lizenz verknüpft ist, werden die Berechtigungen unabhängig von diesem Statuswert gezählt. Wenn Sie einen Kaufvorgang abbrechen möchten, sodass über den Kauf keine weiteren zu Ihren Lizenzberechtigungen hinzukommen, dann achten Sie darauf, dass Sie die Verknüpfung des Kaufs für alle betroffenen Lizenzen aufheben.

Der Wert für Status wird in den Kaufeigenschaften in der Registerkarte Allgemeine Angaben ausgewählt.

Gesamtpreis (Währung)

Der Kaufpreis insgesamt, inklusive Steuern und Versandgebühren.

Der berechnete Wert ist schreibgeschützt und wird in den Eigenschaften des Kaufs auf der Registerkarte Finanzielle Angaben angezeigt.

Stückpreis (Währung)

Die Kosten eines Einzelelements aus dem betreffenden Kauf (ohne Steuern und Versandgebühren)

Kann in den Kaufeigenschaften auf der Registerkarte Finanzielle Angaben geändert werden.

Anbieter

Der Wiederverkäufer, der das Produkt an Sie verkauft hat.

Der Wert für Anbieter kann in den Eigenschaften des Kaufs auf der Registerkarte Allgemeine Angaben bearbeitet werden.